Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
  • Erstellt am Erstellt am
Und irgendein Talent hat einfach jeder, welches er für die Gemeinschaft nutzen kann.
Und die die wirklich talentlos sein sollten.
Die wären eine Minderheit.
Eine sehr kleine Minderheit.
.
Sehe ich nicht so.
Die wenigsten Leute haben Berufungen, weil es eben für ihren Traumberuf nicht gereicht hat.
Das Interesse für einen Bereich, bedeutet noch lange nicht , daß man auch die Fähigkeiten dafür hat.
Also kein Einheitslohn!

Wenn z.B. eine Musikband zig Leute auf der ganzen Welt berührt, so ist das auch gerecht, daß sie mehr Geld dafür bekommt.
 
Werbung:
Na ja, wie viel sollte ein Facharzt Deiner Meinung nach denn verdienen? Nur 3 000€ im Monat? Du scheinst ja dafür zu plädieren, dass ein Reinigungspersonal genauso viel Geld empfängt wie ein Mediziner oder habe ich Dich an dieser Stelle missverstanden?
ich denke, dass gerade im Krankenhaus die Sauberkeit immens wichtig ist. Man denke da nur an Bakterien, Keime und andere Krankheitserreger, die gerade bei geschwächten Menschen oder offenen Wunden (im OP) sehr gute Chancen haben.
Ich weiss nicht, wie viel Fachärzte heute verdienen. Ich dachte auch eher an die Wirtschaft, wo die Manager teilweise über das 10fache von dem Lohn der einfachen Arbeiter bekommen - und da stimmt meiner Meinung nach die Relation nicht (vor allem, wenn die Arbeiter von ihrem Lohn nicht leben können).

Und - es wurde hier schon angesprochen - ich denke auch, dass man Arzt aus einer Berufung heraus werden sollte und nicht weil man damit viel Geld verdienen kann. Natürlich sollen sie gut leben, aber das sollte nicht die Hauptmotivation zur Ergreifung dieses Berufs sein. Und ich denke, andere Arbeitnehmer sollen auch gut leben.

Ja, dafür habe ich mich doch bereits ausgesprochen: Von seinem Einkommen sollte jeder berufstätige Mensch mindestens eine menschenwürdige Existenz finanzieren können, unabhängig davon, welcher Erwerbstätigkeit er nachkommt (Mindesteinkommen). Allerdings sollte man in unserer sozialen Marktwirtschaft auch die Chance bekommen, höhere Einkünfte zu erzielen... Eine zwanghafte Begrenzung oder absolute Gleichschaltung des Lohnes wäre diktatorisch.
Da sind wir sogar relativ ähnlicher Meinung. Ich finde es auch schön, wenn man finanzielle Anreize im Berufsleben hat. Ich empfinde nur die Lohnschere, die es heute teilweise gibt, als zu weit geöffnet.
 
Stimmt, ich persönlich finde nämlich Putzfachkräfte sehr wichtig.

Es wird in der Zukunft neue Technik entwickelt, wo wir keine Putzkräfte mehr brauchen werden...

was machen wir denn dann???

Aber wer soll BlumenGestäcke gastalten, je nach Jahreszeit? auch Maschinen?

Wer soll ein Tierarzt werden? auch nur ein Roboter???

Hmm...Fragen über Fragen....:D:)

Wer soll auf unseren menschlichen Bedürfnisse eingehen? Ein Roboter? Ja, vlt, mit einem eingebautem Nano-Teilchen...:D:)

Und wer soll die Kinder zur Welt bringen?:D:)

Fragen über Fragen...
 
Es wird in der Zukunft neue Technik entwickelt, wo wir keine Putzkräfte mehr brauchen werden...
Das würde (wieder mich persönlich) sehr freuen - ich hasse Putzen nämlich.

was machen wir denn dann???
Bisher ist es ja eher so, dass dieser Beruf von Menschen ausgeübt wird, die eine Zeit überbrücken müssen und die das nicht unbedingt als Berufung ansehen. Diese werden in Zukunft vielleicht andere Nischen finden.

Aber wer soll BlumenGestäcke gastalten, je nach Jahreszeit? auch Maschinen?

Wer soll ein Tierarzt werden? auch nur ein Roboter???

Hmm...Fragen über Fragen....:D:)

Wer soll auf unseren menschlichen Bedürfnissen eingehen? Ein Roboter? Ja, vlt, mit einem eingebautem Nano-Teilchen...:D:)

Und wer soll die Kinder zur Welt bringen?:D:)

Fragen über Fragen...
Na, ich denke, ein bisschen wird für uns auch noch zu tun sein. Und wenn diese Arbeiten alle abgenommen werden (und wir ein BGE bekommen), dann haben wir die Zeit, unser kreatives Potential zu nutzen.
Ich denke aber nicht, dass es in Zukunft keine Arbeit mehr für Menschen geben wird.
 
Sehe ich nicht so.
Die wenigsten Leute haben Berufungen, weil es eben für ihren Traumberuf nicht gereicht hat.
Das Interesse für einen Bereich, bedeutet noch lange nicht , daß man auch die Fähigkeiten dafür hat.
Also kein Einheitslohn!

Wenn z.B. eine Musikband zig Leute auf der ganzen Welt berührt, so ist das auch gerecht, daß sie mehr Geld dafür bekommt.

Das was man wirklich gut kann tut man auch gerne.
Das ist fast immer so.
Und jeder kann irgendwas wirklich gut, deswegen hat auch jeder seine ganz individuelle Berufung.
Und die meisten die nicht singen können wollen nicht deswegen trotzdem Sänger werden weil sie dieses so gerne tun, sondern weil es nur ein Beruf ist der einen Riesenanerkennung bringt.
Sieh dir DSDS an.
Die die wirklich singen können tun das wirklich leidenschaftlich gern, die die es nicht können, wollen einfach nur einen leichten Weg um berühmt zu werden.
Es ist fast wie ein Naturgesetz das unsere Talente auch unsere tiefsten Leidenschaften für diese Talente beinhaltet.
Wenn du ehrlich nachdenkst, erkennst du das, das was viele als ihren Traumberuf bezeichnen dieses wegen der daraus resultierenden Anerkennung und den Luxus tun was dieser mit sich bringt, nicht aber weil sie den Beruf leidenschaftlich gerne machen.
Wenn einer Schriftsteller werden möchte aber absolut kein Talent zum schreiben hat, wird ihm das schreiben auch keinen Spass machen.
Er sieht nur seinen Namen auf dem Buch und die Anerkennung die er dadurch kriegt.
Hätten wir gleiche Anerkennung für alle Berufe würde sich jeder nur noch nach seiner Leidenschaft richten.
 
Ich denke nicht, dass sich alle Berufstätigkeiten automatisieren lassen:)...

Das hat auch keiner gesagt und so wird es auch nicht sein.
Ich habe von Berufen geredet, die keiner mehr machen will.

Und wie soll eine Maschine einen Mensch friesieren ? oder massieren???

Ein Friseur ist für meine Begriffe genau so ein Künstler wie ein Masseur, ein Schriftsteller oder ein Filmemacher.

Und wie sollen die Bücher geschrieben werden?
Oder Filme gemacht?

Und wer soll die Berichte erstatten???

Alles nur Maschinen?

Und was machen dann wir Menschen?

Faulenzen??? Das kann ich mir nicht vorstellen....

Ich kenne etliche Leute, die Ihren kreativen Beruf vom ganzen Herzen ausüben.
Und wieso sollten sie das dann nicht mehr machen wollen?

Zitat von Ahorn
und zahlen Steuern, von denen unter anderem das Studium der noch nicht arbeitenden Menschen finanziert wird.

:thumbup:

Und später werden dann die akademisch ausgebildeten Juristen, Ärzte, Ökonomen, Wissenschaftler etc. den größten Teil des Steueraufkommens von ihrer Einkommensteuer finanzieren, da sie die höchsten Steuersätze zahlen müssen...

Eben nicht, wenn Ihr Studium mit einem Gehalt entlohnt wird und sie später, wenn sie Ihren Beruf antreten das Gehalt weiterhin bekommen ....

Na ja, wie viel sollte ein Facharzt Deiner Meinung nach denn verdienen? Nur 3 000€ im Monat? Du scheinst ja dafür zu plädieren, dass ein Reinigungspersonal genauso viel Geld empfängt wie ein Mediziner oder habe ich Dich an dieser Stelle missverstanden?
Darum geht es nicht. Reinigungsarbeiten und Jobs die keiner machen möchte, können und sollen von Maschienen ausgeübt werden....

Wenn man alle Gehälter in Deutschland addiert, vom Top-Manager bis zum Hilfsarbeiter und dann durch Zahl der arbeitenden teilt, wird jeder eine ordentlich gefüllte Brieftsche haben.


Es wird in der Zukunft neue Technik entwickelt, wo wir keine Putzkräfte mehr brauchen werden...

was machen wir denn dann???

Aber wer soll BlumenGestäcke gastalten, je nach Jahreszeit? auch Maschinen?

Wer soll ein Tierarzt werden? auch nur ein Roboter???

Hmm...Fragen über Fragen....:D:)

Wer soll auf unseren menschlichen Bedürfnisse eingehen? Ein Roboter? Ja, vlt, mit einem eingebautem Nano-Teilchen...:D:)

Und wer soll die Kinder zur Welt bringen?:D:)

Fragen über Fragen...


Ich habe dir schon etwas weiter oben erklärt, das kreative Berufe auch weiterhin gerne von Menschen ausgeübt werden.
Dazu zählt auch der Florist.
Es wird auch immer Menschen geben, die aus Nächstenliebe anderen helfen möchten. Hebammen und Tierärzte inclusive!

Das was man wirklich gut kann tut man auch gerne.
Das ist fast immer so.
Und jeder kann irgendwas wirklich gut, deswegen hat auch jeder seine ganz individuelle Berufung.

Es ist fast wie ein Naturgesetz das unsere Talente auch unsere tiefsten Leidenschaften für diese Talente beinhaltet.
Wenn du ehrlich nachdenkst, erkennst du das, das was viele als ihren Traumberuf bezeichnen dieses wegen der daraus resultierenden Anerkennung und den Luxus tun was dieser mit sich bringt, nicht aber weil sie den Beruf leidenschaftlich gerne machen.
Wenn einer Schriftsteller werden möchte aber absolut kein Talent zum schreiben hat, wird ihm das schreiben auch keinen Spass machen.
Er sieht nur seinen Namen auf dem Buch und die Anerkennung die er dadurch kriegt.
Hätten wir gleiche Anerkennung für alle Berufe würde sich jeder nur noch nach seiner Leidenschaft richten.

:thumbup:

liebe grüße von
shido
 
Darum geht es nicht. Reinigungsarbeiten und Jobs die keiner machen möchte, können und sollen von Maschienen ausgeübt werden....

Auch hinsichtlich solcher Berufe halte ich eine totale Automatisierung für nicht realisierbar, zumindest nicht aktuell.

Eben nicht, wenn Ihr Studium mit einem Gehalt entlohnt wird und sie später, wenn sie Ihren Beruf antreten das Gehalt weiterhin bekommen ....

Weißt Du, momentan tragen 0,7% der einkommenssteuerpflichtigen Steuerzahler 22,2% des gesamten Einkommensteueraufkommens. Diese Leute verfügen über ein Jahresgehalt von mindestens 200 000€ und müssen demzufolge entsprechend hohe Steuersätze begleichen (Spitzensteuersatz von 42%, Reichenzuschlag von 45%).

Wenn, wie in Deinem Konzept vorgeschlagen, jeder Mensch nur noch beispielsweise 3 000€ monatlich verdient und hiervon vielleicht 16% Einkommensteuer entrichtet (so ist es derzeit der Fall), dann werden all die Leistungen, Institutionen und Privilegien, die uns der Sozialstaat offeriert, doch gar nicht mehr finanzierbar; erst recht nicht, wenn auch noch Studenten ein Einkommen seitens des Staates empfangen... Ich weiß ja nicht, wie Du Dir das alles so vorstellst...
 
Auch hinsichtlich solcher Berufe halte ich eine totale Automatisierung für nicht realisierbar, zumindest nicht aktuell.

Ich denke schon....es gibt jetzt schon technische Geräte, die Reinigungsarbeiten durchführen. Wir sollten auch darauf hinarbeiten solche Geräte weiter zu entwickeln, das der Mensch nicht mit dem Dreck, den Bakterien und Viren konfrontiert wird.
Es gibt z.B. Geräte, die eine staatische Ladung an Eingansbereichen und Fenstern von Häusern erzeugen und dadurch wenig bis kein Staub mehr eindringen lässt.....


Weißt Du, momentan tragen 0,7% der einkommenssteuerpflichtigen Steuerzahler 22,2% des gesamten Einkommensteueraufkommens. Diese Leute verfügen über ein Jahresgehalt von mindestens 200 000€ und müssen demzufolge entsprechend hohe Steuersätze begleichen (Spitzensteuersatz von 42%, Reichenzuschlag von 45%).

Wenn, wie in Deinem Konzept vorgeschlagen, jeder Mensch nur noch beispielsweise 3 000€ monatlich verdient und hiervon vielleicht 16% Einkommensteuer entrichtet (so ist es derzeit der Fall), dann werden all die Leistungen, Institutionen und Privilegien, die uns der Sozialstaat offeriert, doch gar nicht mehr finanzierbar; erst recht nicht, wenn auch noch Studenten ein Einkommen seitens des Staates empfangen... Ich weiß ja nicht, wie Du Dir das alles so vorstellst...
Wer sagt, das bei einem einheitlichen Gehalt weniger Steuereinnahmen gemacht werden? Das Gehalt der weniger Verdienenden würde nach oben hin korrigiert und umgekehrt......Im Topf bleibt das gleiche nur die Verteilung ist auf gerechter. Den Gewinn grosser Konzerne würde ich noch mal versteuern. Mit diesem Geld könnte man das Gehalt von Studenten finanzieren, die wiederum später in solch einem Konzern arbeiten können.
Konzerne profitieren doch von dem angeeigneten Wissen Ihrer Fachkräfte.......warum sollten sie dafür nicht bezahlen?

Ausserdem zahlen die besser verdienenden in der Regel weniger Steuern, weil sie gute Steuerberater haben...ich erinnere mich an die Aussage von Warren Buffett........."meine Sekretärin zahlt mehr Steuern als ich"
 
Ausserdem zahlen die besser verdienenden in der Regel weniger Steuern, weil sie gute Steuerberater haben...ich erinnere mich an die Aussage von Warren Buffett........."meine Sekretärin zahlt mehr Steuern als ich"
Dafür gibt es einen einfachen Grund; Buffett hat ein sehr niedriges Grundeinkommen (~100 000 USD). Der Rest seiner Einnahmen basiert auf Kapitalerträgen, und die werden überall weniger stark besteuert als das reguläre Einkommen. Das hat nix mit Steuerberatern zu tun, sondern einfach damit, wie man seine Brötchen verdient. Wenn ein Mittelständischer sein ganzes Geld in Aktien investiert, zahlt er genauso wenig Steuern, unabhängig davon wie reich er ist.
 
Werbung:
Dafür gibt es einen einfachen Grund; Buffett hat ein sehr niedriges Grundeinkommen (~100 000 USD). Der Rest seiner Einnahmen basiert auf Kapitalerträgen, und die werden überall weniger stark besteuert als das reguläre Einkommen. Das hat nix mit Steuerberatern zu tun, sondern einfach damit, wie man seine Brötchen verdient. Wenn ein Mittelständischer sein ganzes Geld in Aktien investiert, zahlt er genauso wenig Steuern, unabhängig davon wie reich er ist.

Wenn man alles besitzt, für was braucht man dann noch viel Geld?
 
Zurück
Oben