Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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100%, weil ich ohne einen Abschluss nicht einmal zugelassen bin und somit nicht arbeiten darf.

Du hast meine Frage schon verstanden, oder doch nicht?
Weil ich einem Arzt relativ schnell zeigen kann, wie man ein provisorisches Gebäude errichtet, in das man dann Kranke reinbringt.
Und Du glaubst Ärzte kriegen das hin bei 20 Grad Minuns und Schneesturm?
Woher kriegen sie das Material und den Strom denn her um arbeiten zu können?
Und jetzt zeig einem Dachdecker mal, wie man einen doppelten Bypass legt - und das möglichst so, dass er nicht 10 Leute killen muss, bevor ers halbwegs kann.

Wie und aus was will der Arzt einen bypass machen, wenn es keine Techniker gibt die Ihn hergestellt haben? Aus einer Magaroni?
Wie will er den Patienten aufschneiden? Mit einem scharfen Felsbrocken?
 
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Doch das glaube ich!



Wieviel von dem Stoff, denen Du dir jahrelang reingezogen hast benötigst du denn jetzt im reellen Leben tagtäglich?
10% 20 % 50%?

Ein Dachdecker, der bei 20 Grad Minus Dein Haus repariert.....warum sollte der weniger bekommen als ein Arzt?
Warum sollte die Arbeit eines Arztes mehr wert sein als die von Bauarbeitern, die das Krankenhaus gebaut haben oder den Technikern, die die Geräte für das Krankenhaus gebaut haben?

:thumbup:
 
shido schrieb:
Du hast meine Frage schon verstanden, oder doch nicht?
Ja, und ich sehe den Zusammenhang nicht. Ich brauche potentiell alles, was ich lerne. Was ich dann konkret brauche hängt davon ab, in welcher Sparte ich letztendlich arbeite.
shido schrieb:
Und Du glaubst Ärzte kriegen das hin bei 20 Grad Minuns und Schneesturm?
Woher kriegen sie das Material und den Strom denn her um arbeiten zu können?
Ich glaube, dass ein Arzt in Notsituation bei -20 °C auch ein Gebäude errichten kann, in dem sich später Notoperationen durchführen lassen. Ich glaube nicht, dass ein Bauarbeiter in einer Notsituation mit einstündigem Crashkurs einen Bypass durchführen kann.
Kurz: Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber in einem Haus untergebracht werden, das von einem Arzt gebaut wurde und dafür vom Arzt operiert werden als in einem Haus untergebracht zu werden, das von einem Bauarbeiter gebaut wurde und vom Bauarbeiter operiert werden. Easy as that.
 
Da muss ich vehement widersprechen. Dieses "Bildung muss kostenlos sein"-Gedöhns ist absoluter Schwachsinn. Ich als noch in der Ausbildung befindlicher sage: Bildung muss was kosten.

Es stimmt, was man sagt: Was nix kostet, is nix wert. Und genau dahin entwickelt sich das Ausbildungssystem. Ich hab jetzt absichtlich an ne Uni gewechselt, an der man Studiengebühren zahlt - und zahle mit Freude. An meinen alten Unis hab ich nix gezahlt. Ich finde es einfach eine Frechheit, dass die Unis in Österreich die Studiengebühren gestrichen wurden - denn fast niemandem tun diese paar hundert Euro pro Semester weh - und diejenigen, denens weh täte müssens eh nicht zahlen (in DE werden den BAföG'lern ja auch regelmäßig die Studiengebühren erlassen) - die Unis leiden aber extrem darunter, und daher auch die Studenten.

Das führte dann dazu, dass in Pharmazie an der Uni Wien die Laborplätze so begrenzt waren, dass die Anorganik-Prüfung (die man bestehen musste, um ins Labor zu kommen) so extrem schwer gestaltet und bewertet wurde, dass durchschnittlich nur 10% der Studenten pro Antritt durchkommen durften - denn für eine Erfolgsquote von 20% hat das Labor einfach nicht genug Plätze. Wie krass einzelne Studenten dann an dieser Prüfung verzweifelten brauch ich hoffentlich nicht darzulegen. Frag die mal, ob sie für ne leichtere Anorganik-Prüfung generell 300 Tacken im Semester blättern würden; ich bin sicher ein Großteil würde ja sagen. Die Anzahl der Erstsemestrigen zu beschränken (durch ne Zulassungsprüfung wie in Medizin) ist den Unis ja dank unserer beschissenen Bildungspolitik verboten.

Von der WU Wien brauch ich da gar nicht zu reden beginnen - die Prüfungen des ersten Semesters sind allesamt Multiple Choice, weil man die einfach nur durch den Scanner jagen muss und so Geld sparen kann. In den höheren Semestern sind die Plätze so knapp, dass einzelne Studenten teilweise ganze Semester aussetzen müssen, ganz einfach weil sie nicht zur Prüfung antreten können.

Die Übungen in Jus in Wien sind extrem voll - knapp unter 100 Studenten pro Übung. Hier in Bayern haben wir an meiner Uni durchschnittlich 30 Studenten pro Übung, oft weniger. Die Verhältnisse spiegeln sich auch in der Bib wider - ich find in unserer Bib sehr oft Bücher mit Fernleihvermerken - das heißt, unsere Uni borgt anderen Unis Bücher. Und zwar großen, bekannten Unis - und zwar im Großteil der Fälle Unis aus Bundesländern ohne Studiengebühren, hab ich festgestellt.

Dazu kommt natürlich die Zahl der Studenten - ohne Studiengebühren gibts nen Haufen "Schnorrerstudenten", die sich nur immatrikulieren lassen, um gratis durch Wien zu fahren und vergünstigt öffentliche Veranstaltungen besuchen zu können. Sowas gibts nicht, wenn man Studiengebühren zahlt.

Ehrlich ... diese linke "freie Bildungspolitik" macht für alle Beteiligten mehr kaputt als sie hilft. Da isses klüger, einfach denen, die es nötig haben, die Studiengebühren zu erlassen.

Damit bleiben die sozial schwächeren, die eben in ein ärmeres Elternhaus geboren wurden, zurück.
Wie ich`s zu deinen Kommentaren schon einmal gesagt habe. Bei dir lautet die Parole, auch wenn du sie nicht aussprichst:
Pech gehabt!
Aber die Aussage: "Alles was was wert ist, kostet eben auch was" bestätigt nur meine Aussage, dass du, egal wie alt du bist, noch vom alten Schlag bist.
Und Studiengebühren erlassen?
Ich bitte dich.
Die Probleme von sozial schwächeren fangen schon vom ersten Schultag an.
Zum Studium schaffen doch die wenigsten mit einem schlechten Familienbackground es.
Les dir mal Statisitken durch.
Egal wie intelligent jemand ist, solange seine Eltern aus einer höhern Bildungsstufe sind, haben sie auch die besten Chancen selbst höhere Bildung zu erreichen.
Sorry, aber deine Einstellung ist für mich, und wie ich bei dieser Diskussion mit Freude feststelle, auch für die meisten anderen hier, von gestern.
Ist nichts persönliches.
Vielleicht bist du ansonsten der angenehmste Mensch den man treffen kann.
Aber mit deiner Einstellung zu diesem Thema komme ich echt nur schwer zu recht.
 
Ja, und ich sehe den Zusammenhang nicht. Ich brauche potentiell alles, was ich lerne. Was ich dann konkret brauche hängt davon ab, in welcher Sparte ich letztendlich arbeite.
Ich glaube, dass ein Arzt in Notsituation bei -20 °C auch ein Gebäude errichten kann, in dem sich später Notoperationen durchführen lassen. Ich glaube nicht, dass ein Bauarbeiter in einer Notsituation mit einstündigem Crashkurs einen Bypass durchführen kann.
Kurz: Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber in einem Haus untergebracht werden, das von einem Arzt gebaut wurde und dafür vom Arzt operiert werden als in einem Haus untergebracht zu werden, das von einem Bauarbeiter gebaut wurde und vom Bauarbeiter operiert werden. Easy as that.

Man, jetzt wird aber echt lächerlich.
Ein Arzt der im Notfall ein Gebäude errichten kann.
Man, wo lebst du?
Ich kenne genügend Ärzte, den mein privates Umfeld besteht aus genug "Gebildeten."
Aber die meisten Ärzte tun sich schon schwer eine Glühbirne zu wechseln.
Ein Bauarbeiter welcher, das wirklich gelernt hat, kann dir, entschuldige hier meine Fäkalsprache auch aus einem Scheißhaufen ein Haus bauen.
Kaum ein Arzt könnte das.
Es gibt Ausnahmen, diese sind aber Ausnahmen, und nicht die Regel.
 
Damit bleiben die sozial schwächeren, die eben in ein ärmeres Elternhaus geboren wurden, zurück.
Wie ich`s zu deinen Kommentaren schon einmal gesagt habe. Bei dir lautet die
(...)
Und Studiengebühren erlassen?
Ich bitte dich.
Die Probleme von sozial schwächeren fangen schon vom ersten Schultag an.
Zum Studium schaffen doch die wenigsten mit einem schlechten Familienbackground es.
Les dir mal Statisitken durch.
Egal wie intelligent jemand ist, solange seine Eltern aus einer höhern Bildungsstufe sind, haben sie auch die besten Chancen selbst höhere Bildung zu erreichen.
Tja, wenn das Problem eh nicht an den Kosten der Bildung liegt, worin liegt dann der Sinn, Bildung kostenfrei zu machen, wenn dadurch die Qualität für ALLE sinkt, wie von mir beschrieben?
 
:)

Naja, ich habe schon genug meine Erfahrungen gesammelt..

meine beiden Töchter haben einen Auslandsjahr in Canada gemacht und zwar in der Gegend, wo sehr viel Urbevölkerung lebt, die nicht mal ihre Schreibschrift kennt...

Und dann meine Töchter aus DE, wo sie so viel auf Leistung Wert legen müssten... (beide auch schon Musikkonsrvatorium besucht und Mittelstufe erreicht haben) und plötzlich unter Indianer landen...hat am Anfang schwer gatan...doch heute haben sie so viel Wissen und Erfahrungen wie anderen Kinder in ihrem Leben nie haben dürften..

Sie beherrshcen nicht nur Englisch, sie beherrschen Drama, als Kunst(einer der Unterrichtsfach), sie beherrschen Psychologie (einer der Unterrichtsfach), und die jungste Toschter hat als Fach, IndianerKunst (Holzbearbeitung gewählt) und hat schon Schalen, Töpfer, Schachfiguren, CouchTisch, BilderRamen aus Holz selbst angefertigt und Jetzt ist sie dabei ihre eigene Geige zu bauen... (MontessorieSchule?)...Naja...jeder wird nach seiner Begabung gefragt und was er werden möchte...daran sollte seine weitere Enticklung liegen.....es gibt keine dummen Kinder....wie auch keine dummen Eltern.

Der Statt soll da eingreifen, bzw. private Iniziative.

LG
Ja, das finde ich einen guten Blickwinkel. Es gibt keine dumme Menschen, da stimme ich Dir zu.

Ich bleibe aber bei der Aussage :), daß es dumme Eltern gibt. Die keine private Initiative ergreifen wollen, die vielmehr erwarten, daß "Alles Gute von Oben" kommt. Und wenn diese Eltern zu lange an ihren Kindern tätig sind, dann werden auch die Kinder dumm wie Brot.

Ich traue mich das zu sagen (wenngleich ich durchaus Schamgefühle darob hege), weil ich diese dummen Kinder in den Ausbildungen in der Berufsschule sitzen habe. Man kann nicht jedem einzelnen Kind, das heute nicht mehr Lesen und Schreiben kann, eine Lese- und Schreibschwäche verordnen, sondern die Eltern hatten vielmehr eine Erziehungsschwäche. Sie machten sich vermutlich nicht die Mühe, mit den Kindern die Hausaufgaben zu erledigen und ihnen dabei zu helfen, Lesen und Schreiben zu erlernen. Vermutlich hatten sie ebensolche Eltern und wissen es daher nicht besser.

Und: ein Eingreifen des Staates in die eigenen Erziehungsgewohnheiten tolerieren diese Eltern vielleicht ja nicht. Denn sie sind es gar nicht gewohnt, daß Ansprüche an sie gestellt werden. Schliesslich haben sie selber ja nicht gelernt, Ansprüche an ihr eigenes Leben (und an die Gesellschaft) zu stellen.


:ironie: ?

Ich bleibe also zunächst bei meiner Blödaussage, daß wo Herr und Frau Dumm wohnen, höchstens die Petersilie auf der Fensterbank gut wächst.

:rolleyes:

Und das Schlimme ist: Dummsein ist gewollt, unterstelle ich. Wir brauchen dumme Menschen, damit wir selber inteelichtigent erscheinen können. :rolleyes:
 
Man, jetzt wird aber echt lächerlich.
Ein Arzt der im Notfall ein Gebäude errichten kann.
Man, wo lebst du?
Ich kenne genügend Ärzte, den mein privates Umfeld besteht aus genug "Gebildeten."
Aber die meisten Ärzte tun sich schon schwer eine Glühbirne zu wechseln.
Ein Bauarbeiter welcher, das wirklich gelernt hat, kann dir, entschuldige hier meine Fäkalsprache auch aus einem Scheißhaufen ein Haus bauen.
Kaum ein Arzt könnte das.
Es gibt Ausnahmen, diese sind aber Ausnahmen, und nicht die Regel.
Ich hab mit 8 Jahren mit meinem Bruder mein erstes (Baum)Haus gebaut. Zwar weit weg von einem OP wäre es wohl trotzdem gut genug gewesen, da drin geschützt vor Wind und Wetter eine Notoperation im Weltkriegs-style durchzuführen.
*so* schwer isses nun wirklich nicht, mit nem Haufen Latten, Brettern, nem Hammer und Nägeln ein hohles Rechteck aus Holz zu zimmern. Ich gehe davon aus, dass ein Arzt sowas hinkriegt, wenn ich das mit 8 hingekriegt hab. Ich gehe auch davon aus, dass deine Bewertung von Ärzten auf nichts anderem basiert als auf Vorurteilen, weil ich kaum glaube, dass du schon einmal in einer Notsituation mit einem Haufen Ärzten/Chirurgen ein Haus hast bauen müssen.
 
Ja, und ich sehe den Zusammenhang nicht. Ich brauche potentiell alles, was ich lerne. Was ich dann konkret brauche hängt davon ab, in welcher Sparte ich letztendlich arbeite.
Die Ausnahme bestätigt die Regel......
Ich glaube, dass ein Arzt in Notsituation bei -20 °C auch ein Gebäude errichten kann, in dem sich später Notoperationen durchführen lassen. Ich glaube nicht, dass ein Bauarbeiter in einer Notsituation mit einstündigem Crashkurs einen Bypass durchführen kann.
Kurz: Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber in einem Haus untergebracht werden, das von einem Arzt gebaut wurde und dafür vom Arzt operiert werden als in einem Haus untergebracht zu werden, das von einem Bauarbeiter gebaut wurde und vom Bauarbeiter operiert werden. Easy as that.
kann man alles im Netz finden :)

Die Frage ist, wo soll das Material denn herkommen wenn es kein Billiglohnarbeiter produziert hat? Wie will der Arzt denn eine OP durchführen, wenn er die Werkzeuge nicht hat? Wie und von was will er sich ernähren, wenn keiner Ihm Essen bringt? Wo solllen die Kartoffeln herkommen die er zum Leben braucht?

Von einem Zahnarzt würde ich mir kein Dach decken lassen....der würde sich bei 10 Metern Höhe garantiert in die Hose scheissen und nicht einen Nagel treffen......
 
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Man, jetzt wird aber echt lächerlich.
Ein Arzt der im Notfall ein Gebäude errichten kann.
Man, wo lebst du?
Ich kenne genügend Ärzte, den mein privates Umfeld besteht aus genug "Gebildeten."
Aber die meisten Ärzte tun sich schon schwer eine Glühbirne zu wechseln.
Ein Bauarbeiter welcher, das wirklich gelernt hat, kann dir, entschuldige hier meine Fäkalsprache auch aus einem Scheißhaufen ein Haus bauen.
Kaum ein Arzt könnte das.
Es gibt Ausnahmen, diese sind aber Ausnahmen, und nicht die Regel.

:thumbup:
 
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