Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Das hat nichts mit Glauben zu tun. Bis zu einem gewissen Einkommen müssen Geringverdiener bisher gar keine Steuern zahlen. Würden sie gerecht entlohnt werden, würden auch sie in der Lage sein, Steuern zu zahlen.

Ja, das habe ich durchaus verstanden... Allerdings bitte ich erneut darum, den aktuellen Tarifverlauf der Einkommensteuer in diesen Überlegungen zu berücksichtigen. Menschen mit hohem Einkommen zahlen heute bis zu 45% Einkommensteuer vom Gehalt. Verdienen alle Menschen fortan den gleichen Betrag, müsste der Gerechtigkeit halber auch ein einheitlicher Steuersatz bestehen (Flat Tax). Und angesichts der mittleren Höhe der Einkünfte dürfte dieser dann auch nicht allzu hoch ausfallen.
 
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Es gibt definitiv Berufe, welche niemand allzu gern ausführt und deren Ausübung auch nicht mit hohen Gehältern entlohnt wird.
Dann wird es Zeit werden, diese Jobs besser zu entlohnen, damit weiterhin ein Anreiz besteht.
Für Jobs, die Spass machen, nimmt man auch gerne weniger Lohn - und wenn ein Job keinen Spass macht, dann muss man eben entsprechend dafür zahlen, dass sich jemand bereit erklärt, ihn zu tun. Ich fände das gerecht.
 
was heisst frueh?

Ich bin der Meinung, dass bereits Schüler einer weiterführenden Schule erkennen sollten, welchen Sinn ihre schulische Aktivität hat. Schüler sollten lernen, sich selber wertzuschätzen, sich selbst mit Liebe und Achtung zu begegenen und auf diesem emotionalen Fundament für die eigene Zukunft engagiert Sorge tragen, indem sie ihre schulischen Verpflichtungen gewissenhaft erfüllen.

Manche Schüler benötigen dabei erzieherische Hilfe. Mir erging es nicht anders. Inzwischen bin ich in der 12. Klasse und psychisch gereift. Vor wenigen Jahren musste ich jedoch des Öfteren Begrenzungen des Taschengeldes erdulden, wenn meine schulischen Leistungen einmal nicht adäquat waren. So ist das halt. Diese Erziehungsstrategien helfen letztendlich dem Schüler, konsequent an einer positiven Zukunftsperspektive zu arbeiten!
 
Dann wird es Zeit werden, diese Jobs besser zu entlohnen, damit weiterhin ein Anreiz besteht.
Für Jobs, die Spass machen, nimmt man auch gerne weniger Lohn - und wenn ein Job keinen Spass macht, dann muss man eben entsprechend dafür zahlen, dass sich jemand bereit erklärt, ihn zu tun. Ich fände das gerecht.

In meinem Beitrag, aus dem Du gerade zitiert hast, habe ich ja etwas dazu geäußert. Das Budget mancher Unternehmen erlaubt es eben nicht, jeder Arbeitskraft höhere Löhne auszuzahlen. Dies würde ggf. zu lokalen Inflationen führen oder aber zum Beschäftigungsverlust durch Kündigungen.
 
Ja, das habe ich durchaus verstanden... Allerdings bitte ich erneut darum, den aktuellen Tarifverlauf der Einkommensteuer in diesen Überlegungen zu berücksichtigen. Menschen mit hohem Einkommen zahlen heute bis zu 45% Einkommensteuer vom Gehalt. Verdienen alle Menschen fortan den gleichen Betrag, müsste der Gerechtigkeit halber auch ein einheitlicher Steuersatz bestehen (Flat Tax). Und angesichts der mittleren Höhe der Einkünfte dürfte dieser dann auch nicht allzu hoch ausfallen.

ich habe verstanden, dass die heutigen Spitzenverdiener dann weniger Steuern zahlen würden, doch die heutigen Minimalverdiener würden zum einen Steuern zahlen und zum anderen keine Sozialleistungen mehr kassieren müssen, was den Staatshaushalt auch sehr entlasten würde.

Ich bitte Dich, auch diesen (heutigen) Kostenfaktor zu berücksichtigen!

Du kannst doch nicht nur von den Spitzenverdienern reden, ohne zu berücksichtigen, dass auf der anderen Seite dann Geld gespart werden könnte und sogar noch zusätzliches Geld hineinkommt.
 
Wie möchtest Du denn das bedingungslose Grundeinkommen finanzieren? Götz Werner gehört zu den Menschen, die das bedingungslose Grundeinkommen propagieren. Er fordert für alle Bundesbürger der BRD, also für etwa 82 Millionen Einwohner, ein monatliches Staatsgehalt von 1 000€. Folgerichtig kostete dieses Grundeinkommen die Steuerzahler 984 000 000 000€ im Jahr. Wie soll dieser monströse Betrag denn jemals steuerlich finanziert werden? Götz Werner schlägt vor, die Einkommensteuer gänzlich zu annullieren und statt dessen eine progressive Mehrwertsteuer bis auf 100% zu initiieren. Angeblich reiche diese flexible Mehrwertsteuer aus, um die durch die Abschaffung der Einkommenssteuer generierten monetären Defizite zu kompensieren und zugleich das bedingungslose Grundeinkommen zu finanzieren. Nun bin ich keine Ökonomin. Aber auf mich machen diese Ideen keinen realistischen Eindruck, tut mir leid.
Die Sache hat einen ganz großen Haken: Wir haben dann einen riesigen Haufen Konsum, der viel Geld für die Finanzierung des Konsums abwirft ... aber irgendwas fehlt doch da, oder? Richtig: Die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen. Das ist ein System, das auf sich selbst aufbaut ... ein Luftschloss.
 
Für Jobs, die Spass machen, nimmt man auch gerne weniger Lohn - und wenn ein Job keinen Spass macht, dann muss man eben entsprechend dafür zahlen, dass sich jemand bereit erklärt, ihn zu tun. Ich fände das gerecht.
Man kann doch nur verdienen, was man erwirtschaftet. Das hat doch nichts mit Spaßfaktor zu tun.
*kopfschüttel*
 
Ach wirklich. Und du denkst, bei der derzeitigen Zahl an Menschen könnten wir es uns leisten so zu leben wie Indianer?

Es wäre sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung für unseren Planeten.
Dann würden die Kinder etwas anderes lernen, nämlich die Achtung und Bewahrung alles Lebendigen auf Mutter Erde.

Und es ist diese Ermutigung, nach neuem zu suchen und nicht nur das alte zu regurgitieren, der wir es zu verdanken haben, dass Menschen heute viermal so lange leben wie früher, und dass wir uns von den alten Denkmustern gelöst haben, dass die übergeordneten religiösen Institutionen, die früher quasi allmächtig waren heute nur noch wenig zu sagen haben, weil Menschen sich eben immer mehr trauen, neues Wissen zu suchen. Es ist diese Suche nach Wissen, das Betreten von Neuland, das die großen Revolutionen unserer Zeit hervorgebracht hat, die dir deinen Lebensstandard ermöglichten, Diktaturen gestürzt haben, das seit Jahrtausenden Künstler, Philosophen, Dichter und Denker beflügelt und uns erst die Möglichkeit gibt, die Welt zu verstehen.

Was ist der Unterschied von "übergeordnet religiöse Institutionen" und "übergeordneten Institutionen". Ich sehe da keinen. Du bist im alten Denkmuster, nicht im neuen.
Die Indianer hatten auch ein anderes Verständnis zum Tod.
Was ist schön daran, viermal so lange zu leben, auf Kosten von anderem Leid? Meinst du, die nächsten Generationen werden achtmal so lange leben wie wir? Da kann ich nur schmunzeln.
Was ist für dich Neuland? Für Kolumbus war es Amerika, ein freies Land, bevor sie aus ihm das zweite Europa gemacht haben. Die Europäer sind nach Amerika gegangen, weil sie die Freiheit suchten und was haben sie aus dieser Freiheit gemacht? Sie sind verfallen, in ihre alten Denkmuster.
 
Etwas mehr Flexibilität würde dem Unterricht wohl nicht schaden.

Aber man muss auch sehen, dass die Kinder eben das lernen müssen, was für sie später relevant ist. Es hilft ja nicht, wenn eine Schule überhaupt keine Leistungen überprüft. Irgendwann müssen die Kinder ja doch mit dem Leben klar kommen, was eben da draußen existiert. Und es ist nicht leichter sich anzupassen, wenn man erstmal erwachsen ist. Das geht mir ja in anderer Hinsicht (Sozialverhalten) ähnlich.

Und wäre auch wieder schlecht, wenn schon 10 Jahre alte Kinder sich komplett auf irgendwas spezialisieren. Das würde nur Eltern entgegen kommen, die festgelegte Pläne mit ihren Kindern haben. Ich denke nicht, dass so viele Kinder wirklich eigene Pläne haben. Und wenn es doch so ist, dann ändert sich das oft wieder mit oder gegen Ende der Pubertät.

LG PsiSnake
 
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Man kann doch nur verdienen, was man erwirtschaftet. Das hat doch nichts mit Spaßfaktor zu tun.
*kopfschüttel*

nee, die Arbeitskraft wird teurer je knapper sie ist und je mehr Aufwand der arbeitende Mensch betreiben muss, um der Arbeit nachkommen zu können. Unlust ist ein sehr großer Aufwand - ich würde sogar sagen, mehr noch als aufwändige Ausbildungen. Denn ein Mensch, der sich täglich zur Arbeit quälen muss, hat weniger Energien für anderes.
Und: ein besserer Lohn kann die Lust auf blöde Jobs sogar steigern, so dass die Leistung auch entsprechend steigt.
 
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