Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Darf dann der Staat auch Entschädigung fordern für das, was du ohne ihn nicht gehabt hättest? Sprich Krankenversicherung, Sozialversicherung, einen geregelten Arbeitsmarkt, Versorgung mit Lebensmittel, Strom, Wasser, Sicherheit und allerlei andere Möglichkeiten... ich denke dann wirds nix mit der Frühpension.

Das hat wirklich was .... super :thumbup: Tabargan ........

Richtig, die Entschädigung braucht der Staat ja auch vom Volke, nachdem der Staat sich aushalten lässt vom Volke.

Das ist nur reine Gewinnoptimierung. Der Staat ist längst nicht mehr das Volk, hier klafft eine große Lücke, riesengroß.
 
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Du (und viele andere Leute in diesem Thread) sagst aber nicht: "Gar nicht so übel, wies bis jetzt gelaufen ist, und jez schauen wir mal weiter", sondern: "Bu-hu, unser System ist so scheiße, und das ist übel und das ist ungerecht und das ist kacke."

Und vor allem, was mich am meisten nervt; jeden zweiten Beitrag hier wird irgenwie zitiert, wie "unser System" Länder und Menschen in der dritten Welt ausbeutet ... aber in Wirklichkeit ist das nur ein Vorwand, sich aufzuregen. In Wirklichkeit ist den Leuten das hier doch scheißegal - denn guck dich mal um, was wird denn hier gefordert? Wieviele Threads hast du in letzter Zeit gesehen die Namen hatten á la "Spenden wir ein Zehntel unseres Einkommens an Afrika!" - näää, wenn unser System schon verändert werden soll, dann soll es auch gefälligst UNS dienen! Deswegen wollen die Leute hier ein bedingungsloses Grundeinkommen von tausend Euro monatlich, und sie wollen ein Schulsystem, das sich an die individuellen Bedürfnisse eines jeden einzelnen Schülers anpasst, und Reform des Betreuungsgeldes, und... und... und...!

Den ganzen White Knights hier ist es doch scheißegal, wieviel Neger in Afrika täglich draufgehen, solange sie selbst ein größeres Stück vom Kuchen kriegen. Das Argument "unser System unterdrückt Menschen in Entwicklungsländern!" wird doch nur verwendet, um ein bisschen auf moralisch zu machen. Aber was haben die Leute dort davon, wenn wir bei UNS die Reichen besteuern, die Banken enteignen und dafür bedingungsloses Grundeinkommen oder individuelle Ausbildung für jeden einzelnen Menschen einführen? GAR NIX.
Und hier liegt die moralische Zweigesichtigkeit dieser ganzen Argumentation:
Unser System beutet Menschen in der dritten Welt aus ...
... also gebt MIR MEHR GELD, weil ich find das System kacke!!!

Fällt das ernsthaft keinem außer mir auf?

Im Grunde sprichst du doch nur aus deiner eigenen kranken Seele, welche sich vor Veränderung fürchtet.
 
Von Durchschnittsmenschen braucht man ja auch keine Angst zu haben, nicht war?

Tja, der Staat braucht halt nichtdenkende Menschen und wer nicht denkt, der denkt auch nicht nach und hinterfragt dadurch auch nicht mehr.

Angefangen in der Schule, durch Wegfall des Erziehungsauftrages. Warum sollte auch, eintrichtern, eintrichtern ist die Devise, damit nicht nachgedacht wird. Was natürlich den Effekt hat, nur durch Lernen komme ich weiter, bin ich besser, was aber nur eintrichtern ist.

Für das Hinterfragen des Eingetrichterten bleibt nach Lehrplan keine Zeit mehr, egal dabei, ob das Eingetrichterte überhaupt verstanden wurde. So erzeiht man die besten Marionetten.
 
Im Grunde sprichst du doch nur aus deiner eigenen kranken Seele, welche sich vor Veränderung fürchtest.
Gut, dass du mich persönlich so gut kennst und als krank beurteilen kannst.

Eine bundesweit einheitliche Erhöhung der Steuer, sodass wir jährlich gemeinschaftlich einige Milliarden an Aufbauprojekte in der Dritten Welt spenden? Wenns gut umgesetzt wird, bin ich der erste, der dafür ist.


Aber irgendwelche weltfremden Projekte wie bedingungsloses Grundeinkommen und staatlich bezahlte, komplett individualisierte Ausbildungsprogramme für jeden Schüler, damit es uns, denen es eh schon sehr gut geht NOCH BESSER geht und zwar vor allem zugunsten derer, die glauben sie hätten einen Anspruch darauf, dass ihnen alles im Leben einfach auf nem Silbertablett vor die Füße getragen wird? Nein, da bin ich dagegen. Das halte ich für absolut unökonomisch.

Denn das Geld könnte man besser verwenden; da ist es mir lieber, die Leute nehmen sich mal an der Nase und erkennen, dass sie selbst für ihr Schicksal verantwortlich sind und nicht das Schulsystem, weil es sich nicht um ihre Bedürfnisse kümmert oder der Staat, oder die Banken oder sonstwer.
Wenn das jeder einzelne machen würde, dann könnten wir uns das Geld für solche Luftschlossprojekte sparen und an die weiterleiten, die es WIRKLICH nötig haben - körperlich und geistig Behinderte, Kranke, Menschen in Entwicklungsländern, usw usf. - die auf Hilfe durch die Gesellschaft angewiesen sind.
 
Im Grunde sprichst du doch nur aus deiner eigenen kranken Seele, welche sich vor Veränderung fürchtet.

so hart würde ich es nicht sagen ........ ist ja nicht krank ........ nur ins System geboren, in den Werten des Staates als Vorgabe.

Und klar, alle gleich, z.B. BGE für alle, sorgt bei denen für Unbehagen. Denn es stellt das System in Frage, was längst schon am Boden liegt. Und da kommt dann Angst auf, wozu habe ich gelernt, wozu habe ich mich angestrengt in diesem System.

Es wird aber dabei übersehen, dass sich auch beim Ummodeln unseres Staates nicht viel ändern würde, nur eine Absicherung aller. Die Fachkräfte und Gelehrten braucht man sowieso, die nach ihrer Fähigkeit dann zusätzlich entlohnt werden und damit würde sich im Grunde nichts ändern. Die Wertigkeit bleibt, nur mit einem Wegfall der Belastung du musst, du musst, du musst.
Das wäre weg. Und das wäre ein Segen für alle Menschen in der heutigen Zeit, grad für die, die malochen und es vorne und hinten nicht reicht, sogar noch aufstocken müssen und sich damit wieder der Drangsalierung des Staates unterwerfen.

Für wen es ein Nachteil hätte, ganz klar, für die, die sich besonders fühlen, aber nur Murks produzieren durch Stumpfsinnigkeit .......... und genau das würde die heutigen Dummschwätzer treffen, die sich ja selbst für so wichtig halten.
 
Aber irgendwelche weltfremden Projekte wie bedingungsloses Grundeinkommen und staatlich bezahlte, komplett individualisierte Ausbildungsprogramme für jeden Schüler, damit es uns, denen es eh schon sehr gut geht NOCH BESSER geht und zwar vor allem zugunsten derer, die glauben sie hätten einen Anspruch darauf, dass ihnen alles im Leben einfach auf nem Silbertablett vor die Füße getragen wird? Nein, da bin ich dagegen. Das halte ich für absolut unökonomisch.

Weltfremd, also das Grundeinkommen war eine Idee der FDP, ist begründet auf damalige erstmalige Besuche eines FDP Grafen in China, wo er sich ganz toll über die fleißigen Chinesen geäußert hatte und die Deutschen sich hier von dem System in China was abschauen könnte. :rolleyes:

Daher kommt das, ist nicht irgendein sozialer Schwachsinn, sondern ist rein wirtschaftlich gedacht. Grundeinkommen mit sozialer Absicherung, mit kleinen Löhnen oben drauf. Die kleinen Löhne waren in Hinblick auf China. :rolleyes:

Übrigens absolut zu finanzieren, gibt es mittlerweile zahlreiche Studien zu. Nur, die FDP wollte es so niedrig haben, dass es ein Anreiz zum Arbeiten ist, für billig. Letzte Ausführung waren zur letzten Bundestagswahl seitens Guidolein dazu. ;)

Daher weltfremd, mitnichten, es hat schon seinen wirtschaftlichen Anreiz, folgsame Bienchen.
Nur, egal wie gedacht, ist ein generelles Grundeinkommen immer noch besser als das jetzige System, dass nur noch abgrenzt und ausgrenzt und irgendwann es einen großen Knall endet.

Und dazu, würde ich dir mal empfehlen sich mit Missoc mal auseinander zusetzen. Sie sind dabei, europaweit ein anderes System auf die Beine zu stellen, denn so ein Umdenken, kann nur noch europaweit erfolgen. Wenn man z.B. Länder auf dem Papier ausbluten lässt. ;)
Denn kommt nämlich der Wille vom Volke, zur Veränderung. Und ich bin mir sicher, wir stehen hier vor einen Umbruch.
 
Gut, dass du mich persönlich so gut kennst und als krank beurteilen kannst.

Eine bundesweit einheitliche Erhöhung der Steuer, sodass wir jährlich gemeinschaftlich einige Milliarden an Aufbauprojekte in der Dritten Welt spenden? Wenns gut umgesetzt wird, bin ich der erste, der dafür ist.

Das zeigt doch das kranke Denken dieser Gesellschaft. Was meinst du denn für Aufbauprojekte? Industrieller Fortschritt? Arbeitsplätze in neu eröffneten Kohlebergwerken? Was hat denn Geld bisher dort wie hier angerichtet?
Bevor die Weißen einen Fuß auf deren Lebensraum gesetzt haben ging es ihnen bei weitem besser.

Die Indianer hatten eine ganz andere Art mit Kindern umzugehen.
Ihnen wurde gelehrt, dass sie das große Wissen von Anfang an in sich haben und jeder Tag dazu da ist um daraus zu schöpfen.
Das ist das wahre Wissen!! Unser angeeignetes Wissen beruht auf Zerstörung unseres Heimatplaneten.
 
@Tarbagan

Unsere Kinder werden als dumm angesehen und werden so dazu erzogen, ihr ganzes Leben nach Wissen zu suchen.
 
Farid schrieb:
Das zeigt doch das kranke Denken dieser Gesellschaft. Was meinst du denn für Aufbauprojekte? Industrieller Fortschritt? Arbeitsplätze in neu eröffneten Kohlebergwerken? Was hat denn Geld bisher dort wie hier angerichtet?
Bevor die Weißen einen Fuß auf deren Lebensraum gesetzt haben ging es ihnen bei weitem besser.
Ach wirklich. Und du denkst, bei der derzeitigen Zahl an Menschen könnten wir es uns leisten so zu leben wie Indianer?

An der Stelle waren wir schonmal; was du propagierst funktioniert nicht mehr. Dazu sind wir zuviele, tut mir Leid. Du müsstest 90% der Menschheit auslöschen, damit so ein Leben möglich wird.
Unsere Kinder werden als dumm angesehen und werden so dazu erzogen, ihr ganzes Leben nach Wissen zu suchen.
Und es ist diese Ermutigung, nach neuem zu suchen und nicht nur das alte zu regurgitieren, der wir es zu verdanken haben, dass Menschen heute viermal so lange leben wie früher, und dass wir uns von den alten Denkmustern gelöst haben, dass die übergeordneten religiösen Institutionen, die früher quasi allmächtig waren heute nur noch wenig zu sagen haben, weil Menschen sich eben immer mehr trauen, neues Wissen zu suchen. Es ist diese Suche nach Wissen, das Betreten von Neuland, das die großen Revolutionen unserer Zeit hervorgebracht hat, die dir deinen Lebensstandard ermöglichten, Diktaturen gestürzt haben, das seit Jahrtausenden Künstler, Philosophen, Dichter und Denker beflügelt und uns erst die Möglichkeit gibt, die Welt zu verstehen.
 
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Übrigens absolut zu finanzieren, gibt es mittlerweile zahlreiche Studien zu.

Wie möchtest Du denn das bedingungslose Grundeinkommen finanzieren? Götz Werner gehört zu den Menschen, die das bedingungslose Grundeinkommen propagieren. Er fordert für alle Bundesbürger der BRD, also für etwa 82 Millionen Einwohner, ein monatliches Staatsgehalt von 1 000€. Folgerichtig kostete dieses Grundeinkommen die Steuerzahler 984 000 000 000€ im Jahr. Wie soll dieser monströse Betrag denn jemals steuerlich finanziert werden? Götz Werner schlägt vor, die Einkommensteuer gänzlich zu annullieren und statt dessen eine progressive Mehrwertsteuer bis auf 100% zu initiieren. Angeblich reiche diese flexible Mehrwertsteuer aus, um die durch die Abschaffung der Einkommenssteuer generierten monetären Defizite zu kompensieren und zugleich das bedingungslose Grundeinkommen zu finanzieren. Nun bin ich keine Ökonomin. Aber auf mich machen diese Ideen keinen realistischen Eindruck, tut mir leid.

Einen weiteren negativen Effekt des bedingungslosen Grundeinkommens sehe ich in der Demotivierung bezüglich der regulären Erwerbstätigkeit. Es gibt definitiv Berufe, welche niemand allzu gern ausführt und deren Ausübung auch nicht mit hohen Gehältern entlohnt wird. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass Menschen, die aktuell noch diese Tätigkeiten wahrnehmen, sich nach der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens mit den 1 000€ pro Monat zufrieden geben und ihren Job aufkündigen, bei dem sie acht Stunden pro Tag aktiv sein müssten, um vielleicht am Monatsende ein paar hundert Euro mehr zu haben. Natürlich kann man an dieser Stelle argumentieren, dass jene Berufe dann eben finanziell besser gewürdigt werden sollten. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass die Auszahlung gigantischer Löhne nicht jedem Unternehmen möglich ist, insbesondere nicht kleinen oder mittelständischen, weshalb Mindestlöhne auch so kontrovers disktutiert werden. Ich mache hier keine verbindlichen Aussagen, aber diese Komplikationen erkenne ich halt.
 
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