Schulmedizin vs. alternative Heilungsmethoden

"Psyche heilen" wird wahrscheinlich das unterschiedlichste Kopfkino bei den Usern erzeugen, genauso wie "erziehen".
Solche Beschreibungen bringen nicht weiter, halten wir uns doch einfach an klare Definitionen.

Die von Wiki triffts gut:

Psychotherapie (von griechisch ψυχή psychḗ ‚Atem, Hauch, Seele‘ und θεραπεύειν therapeúein ‚pflegen, sorgen‘) ist das gezielte Behandeln einer psychischen Erkrankung, psychischer Folgen körperlicher Erkrankungen oder von Problemen der Lebensführung mit Hilfe verbaler Interventionen auf der Grundlage einer therapeutischen Arbeitsbeziehung. Dabei finden wissenschaftlich-anerkannte Verfahren systematische Verwendung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapie

Und dann werden die einzelnen wissenschaftlichen Verfahren genauer beschrieben und es wird noch mal dezidierter auf die Definition, die Wirkfaktoren und den historischen Kontext eingegangen.
Der Wiki-Artikel bietet einen wirklichen guten ersten Überblick, um mit ggfs. tradierten Vorstellungen etwas aufzuräumen.


Irgendwie habe ich den Eindruck einige möchten hier etwas bewusst konstruieren ´.
Natürlich gibt es gute wie schlechte wie überall ich hab super Ärzte die auf Kasse arbeiten und mein PT arbeitet Privat .
 
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Natürlich ist es eine zweischneidige Sache.

Ja wenn man zu Menschne wie dir geht .

Genauso nehme ich z.B. für eine Paarberatung kein Paar, das nicht bereit ist, sich auch damit auseinanderzusetzen, dass diese Beratung auch zu einer Trennung führen kann.

Ich finde diese Paarberatungs Esos immer voll witzig .
Viele haben selbst nichtmal eine Beziehung aber plötzlich ist ein Jeder Lebensberater und Paarberater :lachen:




Da ist den Therapeuten wahrscheinlich schon oft vorzuwerfen, dass sie auf das Krankheitsbild und nicht auf den Menschen fixiert sind. Was aber auch in den üblichen 50min Sitzungen praktisch kaum anders geht.


Und der nächste Schwachsinn . Gerade in der Gesprächstherapie muss sich der Therapeuth auf den Menschen fixieren anders würde die Therapie nicht im Ansatz funktionieren . Die ICD Geschichten sidn eien Richtlinie damit sich der PT an dem Krankheitsbild orientieren kann eben weil man nur 50 Minuten pro
Sitzung hat .
 
Es gab mal eine Zeit, da wurden Organe aus dem Körper herausgeschnitten, was das Zeug hält. Dann hörte man aber selbst Profes. Munkeln, das viel zu oft und voreilig operiert wird, weil eine Operation ja viel Geld bringt.

Dann hörte man auch mal - von einem Arzt im öffentlichen Radio, Ö1, das die Mammografie und Vorsorgeuntersuchungen allgemein in Verdacht stehen, zb. Brustkrebs erst recht auszulösen.

Man möge mir verzeihen, das ich keine genauen HInweise mehr habe, und die Namen der genannten Personen nicht mehr weiss, auch nicht mehr die Quellen habe, aber ich glaube, bei google findet jeder darüber mehr, wenn er will.

das wäre mal das Eine.

Dann käme noch der Kampf um die Patienten und natürlich die Kohle, den die Alternativer leben ja davon, das es Menschen gibt, die aus guten Gründen von der Normalen Med. enttäuscht sind, fehldiagnosen u. Behandlungen erfahren haben usw.

Alternative Methoden sind natürlich nicht ganz unumstritten, je nach dem, um welche es sich handelt. Aber was mir eigentlich immer sauer aufstösst, ist das Monopol des Gesundheitswesen, und das Verklickern, das es nichts besseres gäbe, als die klass. Medizin, und alles, was dag. spricht, ist von haus aus schon schlecht, und genau nach dem Schema geht man scheinbar bei Studien und Untersuchungen von Alternativmethoden vor.

Nach ersten äusseren Beurteilung scheint es der Medizin sorge zu bereiten, das Menschen noch kranker werden könnten oder gar sterben. Klingt ja alles toll, aber ist da wirklich nur immer das selbstlose Wohl von Menschen bei Wissenschaft und Medizin vorrangig ausschlaggebend?

Es geht um´s Geld, immer und überall. den Ohne Geld kannst nicht viel Forschen, selbst wenn man es ehrlich meint, man muss Ergebnisse bringen, ansonsten werden die Gelder gestrichen.
Berücksichtig man diesen Aspekt, so könnte es doch klar sein, das Pharmaz. Betriebe u. Wissenschaft Erfolge vorweisen muss, und wenn die nicht innerhalb der nötigen Zeit zu finden sind, na dann muss man halt erfinderisch sein..

Ob es wirklich so ist, wie man hier den Eindruck vermittelt bekommt, von den mediz. Anhängern "Gute Medizin, schlechte/böse Alternativheilmthoden" und umgekehrt natürlich von den Anhängern der Alternativen.. "schlechte med. gute Alternativmedizin?"
 
Wenn Du meinst, dann wende dich an die Fachleute, die das u.a. als Nebenwirkung von Psychotherapie herausgefunden haben. ;)

Es geht dabei nämlich darum, was der Auslöser für ein Verhalten war. So wie ja manche Leute erst Selbstmord machen, nachdem sie in Therapie sind, weil die Methode ihren Zustand nun dummer Weise stark verschlechtert hat.

Auch das kommt vor. Wer meint, jedem Menschen ginge es besser, weil Psychotherapie eine immer wirksame Methode sei - nun ja - ich meine derjenige irrt sich schlicht ganz gewaltig.

LG
Any

Ich brauch mich an gar keinen wenden, weil ich im Gensatz zu Dir aus der Praxis berichten kann. Ich habe 10 Jahr in dem Bereich gearbeitet. Ich weiß genau, aus eigener Erfahrung, wovon ich rede.

Und warum unterstellst Du mir jetzt dass ich behauptet hätte, jedem Menschen ginge es nach oder mit einer Therapie besser? Das habe ich nicht mit einer einzigen Silbe behaupet. Laß das bitte mir Worte in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe.

Eines der ersten Dinge, die mir mein damaliger Chef gesagt hat war, dass es vielen so schwer fällt in dem Bereich zu arbeiten, weil man kleine Brötchen backen muss. Wenn Du einen Bruch behandeln musst kannst Du ziemlich genau sagen wie hoch die Heilungschancen sind. Das kannst Du in einer Psychotherapie aber nicht.

Manchmal läßt Du Patienten nach Monaten nach Hause gehen und die Therapie war der positive Brüller. Und genauso oft hat es nichts gebracht.

Und soll man deshalb Patienten eine Therapie verweigern? Soll man sie mit ihrem Problem allein lassen? Weil ja nicht jeder geheilt wird?

Es ist bekannt dass nicht jeder geheilt wird. Es wird aber auch nicht jedes an Leukäme erkrankte Kind geheilt. Sollten wir dann nicht lieber die Stationen schließen? Warum nicht alle Kinder sterben lassen, wenn wir doch sowieso nicht allen helfen können?
 
AH na dann schauen wir mal :

In der Transplantationschirurgie wird bereits an *geistorganen* geforscht .
Es ist die Hülle eines gewachsenen Organs also ohne innenleben es hat keine Zellen und das Organ kann mit den Patienten eigenen Stammzellen *befüllt* werden . Dann kann das Organ implantiert werdne ohne ! Abstoßungsgefahr .

So meine Frage : Warum wird an sowas geforscht und in vorhersehbarer Zeit
einsetzbar wenn dadurch die Pharmazie eine menge Kohle verliert ? Als transplantierter schluckt man am Tag bis zu 20 Tabletten die mit der Zeit reduziert werden.

Gestern war ein Kurzbericht üebr einen 3 jährigen dem in Amerika 5 Organe Transplantiert wurden warum das ? wenn doch die Pharmazie sein Lebenlang sich an ihm eine goldene Nase verdient , ihr geht es ja schließlich nur um
Geld .

Warum transplantiert man Zuckerkranken Bauchspeicheldrüsen wo man pro Insulin flasche 1000 - 1500 € verdient ? Der Zuckerkranke ist danach geheilt er verursacht keine Kosten mehr von jenseits der 300.000€ halbjährlich !

Und das alles dank einer *Kindheits - Medizin * ?

Nunja wenn man lieber back to Basic will und sich einen Sack gefüllt mit Feuer-Ameisen an die Eier hängen lässt bitteschön .
 
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Och neeee, ich weiß doch warum Esos :umarmen: die Psychotherapie so lieben, Abgabe, Abgabe, Abgabe in den unterschiedlichsten Formen. :D


Was hat das mit Eso zu tun?

Der Mensch hat nun einmal eine Eigenverantwortung. Wenn dein Arzt dir sagt, du sollst bitte diese Salbe nehmen und du nimmst sie nicht, dein Ausschlag wird nicht besser - wer ist dann dafür verantwortlich? Du oder der Arzt? Wenn der Therapeut dir nahelegt, über gewisse Sachen nachzudenken oder dich in Zukunft vielleicht mal so statt so zu verhalten und du denkst aber nicht nach und haust beim nächsten Mal schon wieder in die gleiche Kerbe - wer hat dafür die Verantwortung, der Therapeut oder du? Wenn du dein Auto auf den Behindertenparkplatz stellst ohne einen entsprechenden Ausweis und deine Karre wird abgeschleppt, wer hat dafür die Verantwortung? Der Parkplatz oder du?

Du trägst die Verantwortung für deine Taten - du musst die Salbe nicht nehmen, wenn du nicht willst. Aber dann schimpf nicht auf den Arzt, wenn du vollkommen verpustelt bist, sondern übernimm die Verantwortung dafür, dass du aussiehst wie du dann halt aussiehst.

Die Liste kann man ewig weiterführen. Eigenverantwortung hat rein gar nichts mit Eso zu tun - der Therapeut hat die Verantwortung für das, was er in der Therapie macht und der Klient ebenso. Gottseidank. Vielleicht gefällt es dir persönlich aber besser, dich zum unmündigen Opfer zu machen?
 
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War doch eine einfache Frage, wollen sie die Psyche heilen, oder wollen sie erziehen.
Die Frage ist doch eigentlich einfach. ;)

Wenn sie glückliche Menschen mit "gesunder" Psyche einfach wild aus ihren Häusern zerren und ihnen weismachen wollen, dass sie ihr Leben in Zukunft gefälligst ganz anders zu leben haben - ja, dann kann man von "erziehen" und "konform machen" reden. Nur - wie oft passiert das?

Wenn ein unglücklicher Mensch aus freien Stücken sein Haus verlässt, um sich dem Therapeuten gegenüber zu setzen und mit ihm reden will, um mit ihm zu erkennen, was er anders machen kann, um glücklich zu werden - dann kann man wohl von Hilfe reden.

Was wird wohl öfter der Fall sein?
 
Die Liste kann man ewig weiterführen. Eigenverantwortung hat rein gar nichts mit Eso zu tun - der Therapeut hat die Verantwortung für das, was er in der Therapie macht und der Klient ebenso. Gottseidank. Vielleicht gefällt es dir persönlich aber besser, dich zum unmündigen Opfer zu machen?

Nööö, die Verantwortung des Therapeuten in erster Linie.

Ganz einfach, wenn ein psychisch Kranker zum Psychologen kommt, hat der Psychologe eine sehr große Verantwortung für den Patienten, denn der Patient ist krank. Genauso in der Schulmedizin.

Das ist übrigens der Unterschied zur kommerziellen Esoterik, da wird die Verantwortung abgegeben, auf den Klienten, sogar noch die Haftung an den Klienten schriftlich abgegeben.

Daher auch so interessant der Vergleich zur Psychotherapie, wird ja nur eine Hilfe gestellt und die Hilfe sucht ja der Patient. Das ist übrigens Abgabe, sich es leicht machend.
 
Nööö, die Verantwortung des Therapeuten in erster Linie.

Ganz einfach, wenn ein psychisch Kranker zum Psychologen kommt, hat der Psychologe eine sehr große Verantwortung für den Patienten, denn der Patient ist krank. Genauso in der Schulmedizin.

Das ist übrigens der Unterschied zur kommerziellen Esoterik, da wird die Verantwortung abgegeben, auf den Klienten, sogar noch die Haftung an den Klienten schriftlich abgegeben.

Daher auch so interessant der Vergleich zur Psychotherapie, wird ja nur eine Hilfe gestellt und die Hilfe sucht ja der Patient. Das ist übrigens Abgabe, sich es leicht machend.

Natürlich hat der Therapeut eine große Verantwortung; wie könnte er nicht? Und er sollte sich auch dessen gehörig bewusst sein.

Nichtsdestotrotz trägt auch der Klient eine gewisse Verantwortung. Wenn der Klient in keinster Weise bereit ist, etwas zu ändern, sich einzulassen ect. kann der Therapeut sich mühen, wie er will - es wird fruchtlos bleiben. Ebenso mit der Schulmedizin. Ein Arzt kann sich mühen und machen und tun - wenn der Patient die Behandlung verweigert, wird er ebenso erfolglos bleiben.

Und was genau meinst du mit "Abgabe"? Das der Hilfesuchende nicht gewillt ist, seine Probleme selbst zu lösen? Soll der Patient sich den Blinddarm selbst rausholen, jeder sein Klo alleine reparieren, sein Haus selber bauen und sich vor Gericht selbst vertreten? Das nennt sich schlicht Arbeitsteilung. Außerdem ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass eine objektive Sichtweise einem Menschen manchmal mehr helfen kann als sein eigener Tunnelblick. Der berühmte blinde Fleck bei sich selbst.
 
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Jou, das weisse und das schwarze Schaf *määhhhh. :schaf:

Fiwa schrieb:
Nööö, die Verantwortung des Therapeuten in erster Linie.

Ganz einfach, wenn ein psychisch Kranker zum Psychologen kommt, hat der Psychologe eine sehr große Verantwortung für den Patienten, denn der Patient ist krank. Genauso in der Schulmedizin.

Das ist übrigens der Unterschied zur kommerziellen Esoterik, da wird die Verantwortung abgegeben, auf den Klienten, sogar noch die Haftung an den Klienten schriftlich abgegeben.

"Der Esoterik" unbedingt an die Wäsche zu wollen, kann zum Zwangsverhalten ausarten.

Ob Psychologe, Schulmedizin oder Esoterik. Die Verantwortung liegt IMMER bei beiden - jeweils im angemessenen Rahmen. Der Esoterikanbieter, der für seinen Kunden (bzw. zum Wohl des Kunden) keine Verantwortung übernehmen will, sollte ganz schnell sich einen anderen Job suchen.

Genauso hat auch der Patient der Schulmedizin die Verantwortung für sein eigenes Wohl dergestalt, dass er die verordneten Therapien und Medikamente auch nimmt. Auch klar, oder? Und wenn ich an die Zetteln denke, die vor jedem OP-Eingriff vom Patienten unterschrieben werden müssen, dann gibt der Krankenhausträger meiner Meinung nach durchaus einen Teil der Verantwortung an den Patienten ab.

Bei aller Wertschätzung, Fiwa... Auch wenn es teilweise so ablaufen mag (schwarze Schafe gibt es überall - auch in der Medizin!!!!) - es ist NICHT die Regel. Du hast dir da ein Feindbild zusammengeschustert, das ist weitgehend absurd.

LP
 
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