Ja, du hast recht, mir geht es gut. Ich hab eine schöne Partnerschaft, eine tolle Tocher und ich bin grad hart dabei erfolgreich zu werden - auch wenn es viel Arbeit ist. Ich bin noch immer in meinem Studio und werd heute auch gleich hier schlafen - und was meinst du mit wievielen negativen Energien ich hier den ganzen Tag zu tun hab ......
1) Freut mich, dass es dir sehr gut geht. Es freut mich deshalb, da ein Mensch, dem es gut geht, einer weniger ist dem es schlecht geht. Und so ein Mensch hat es auch nicht immer leicht so wie du auch schreibst, gibt es ja genug an nicht so förderlichen Energien, die man händeln können muß.
2) Du bist in einer Position, wo du sehr gut damit umgehen kannst, da du selbst in guter energetischer Verfassung bist (schrieb ich ja schon erklärend).
Ich möchte nicht wissen, wie du mit den vielen negativen Energien umgehen würdest (mit denen du so den ganzen Tag zu tun hast), wenn sich in deinem Leben eine Situation einstellen würde, die dir den Boden unter den Füßen wegzieht.

Oder eine permanent ungut anhaltende Situation, aus der du dich nicht mal so schnell mit ner eigenen Entscheidung befreien kannst oder wo dein Einfluß einfach nicht ausreichend ist. Und da bin ich mir ganz sicher, gibt es genügend davon.
Deshalb, nehme ich mal an, dass du demütig genug bist, dein Glück zu achten und Verständnis für Menschen aufzubringen, die sich in so einer unguten Lage befinden?
Aber von nichts kommt nichts und man wird nie im Leben in einer guten Energie sein, wenn man sich darüber Gedanken macht, ob jemand schlechte Energien in mein Essen kocht oder ob mir jemand schlechte Energien wünscht oder evtl. schickt.
Es ist alles in einem drin. Man muss einfach nur anfangen dafür die Verantwortung zu übernehmen und nicht immer den anderen die Schuld in die Schuhe schieben, wenns einem selber nicht gut geht.
Ja. Es geht im Prinzip um "change the mind".
Die Voraussetzung dazu ist, dass man sich dazu in der Lage fühlt und sich in der Lage fühlt: Entscheidungen zu treffen. Und vor allem, dass man seine eigene Ambivalenz überwunden und negative Muster, die einen selbst beeinflussen, erkannt hat (um selbstverantwortlich Entscheidungen treffen zu können).
Tja...und da wirds schon mal nicht so einfach.
Ich hab es auch nicht immer so leicht gehabt, aber soll ich jetzt mein ganzes Leben rumjammern, bloß weil ich es früher mal schwer gehabt hab?
Wir haben einen freie Willen, wir müssen ihn nur nutzen.

Frl.Zizipe
Das ist eine Ansicht aus deiner jetzt guten Position heraus und vermutlich bist du auch ein Mensch, der mit Niederlagen und Ablehnung besser umgehen kann als so manch Anderer.
Ich vertrat mal genau die selbe Ansicht wie du, bis mir das Leben eine Situation brachte, welche mir mehr Demut vor Menschen und Verständnis für Diese, die nicht so gut mit verschiedensten Situationen klarkommen, bescherte.
Wobei ich persönlich jetzt für meine Situation gesehen, niemanden außer mich selbst verantwortlich mache. Und genau, dass ist auch z.B. ein Punkt, der einem mitunter sehr schwer fallen kann, wenn man sich selbst und vllt. noch Andere in eine ungute negative Situation gebracht hat,
sich das selbst zu verzeihen. Ich brauchte schon mal allein dafür gut 5 Jahre Selbstqualen.
Wo ich dir aus meiner jetzigen Position uneingeschränkt recht gebe ist, dass man das, was einem passierte, irgendwann loslassen muß (je schneller umso besser) da man sich sonst selbst behindert im Hier und Jetzt, sowie in der Zukunft.
Das Prinzip ist eigentlich recht einfach: Man (ver)braucht die selbe Kraft und Energie, um an Erfolg und Gutes zu denken (und danach zu handeln), wie an die schlechten Dinge der Vergangenheit und eventuelle Verletzungen zu denken. Ja, es ist ein und die selbe Energie(Kraft).