Schießerei in München

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Deine Absichten sind sicher sehr nett und freundlich gemeint,
wobei hier sicher niemand wirklich Verständnis für Amokläufer hat, eher analysierender Natur.

Ich persönlich verstehe auch, dass man echte Angst hat, wenn man genau in dieser Stadt lebt,
wo gerade ein Täter einen Amok, oder Terroranschlag (wussten wir ja gestern zu dieser Zeit noch nicht) verübt hat.
Ich hätte auch dolle Angst und habe mich neben den Opfern und Angehörigen auch in die Münchner hinein versetzt.

Aber Todesangst hatten wohl eher die Opfer und direkt Beteidigten
und vllt noch die Menschen die unmittelbar involviert waren.

Das was du freundlich gemeint miteinander darstellst, hat sich mir anders gezeigt, ja da war Angst, Sorge und diverse Überlegungen wie man sich weiterhin benimmt auch wegen dem süssen Hund, aber nachfolgende Zitate sind auch nur wenige Minuten von ihr auseinander ...
kann sein, dass ich die Todesängste die du ansprichst überlesen habe,
allerdings habe ich den kompletten Thread auch gelesen- aber man ist ja auch nur Mensch.
Und was wie weit wirklich wahr ist- können wir ja auch nicht immer bei jedem ersehen ;)

Ich finde aber nicht, dass man aus Angst diverse krasse Aussagen,
die weit unter der allgemeinen Gürtellinie gehen entschuldigen kann- weshalb auch?

Sabsy, wieso hast du jetzt die beiden Zitate rausgesucht? Was sollen sie demonstrieren?

Generell allerdings stimme ich dir zu. :)
 
Solange der Mensch nicht lernt, seine Gier zu beherrschen, solange deshalb irgendwo auf der Welt ein Mensch leidet, wird es ein Traum bleiben, friedlich zusammen zu leben. Diese Hoffnung hege ich natürlich trotzdem auch. Und man kann in seinem eigenen Umfeld dazu beitragen, dass es friedlich ist und bleibt. Und hoffen, dass andere das sehen und sich ein Beispiel nehmen. Es dauert, aber möglich ist es. Meistens bin ich Optimist.:)

Da hast Recht.
Aber die Zeit hatten wir schon.
Besser wird da nix mehr - ich freue mich, wenn es anders ist - aber glauben tu ich daran nicht.
Zu oft bin ich Realist ;)

Schönes restliches Wochenende - Glg W.
 
Sabsy, wieso hast du jetzt die beiden Zitate rausgesucht? Was sollen sie demonstrieren?

Generell allerdings stimme ich dir zu. :)
Na, wenn ich innerhalb von 2 Min. den süssen Wautzi einstelle, dieser sichtlich müde vom Gassi- gehen ist
(von wann auch immer das Gassigehen gewesen ist, denn die Posts waren v. ca. 19:30h beide
und da hatte es in München schon längst um ca. 18h geknallt) kann man nicht von Todesängsten schreiben.
So dachte ich.
 
Condemn schrieb:
Aber: Keine Ideologie hat so viele Opfer gefordert wie der Kommunismus.

Worauf ich aber hinaus will ist nicht was da besser oder schlechter ist, sondern: Es funktioniert psychologisch einfach alles gleich. Und am besten kann man das m.A.n. mit Sekten vergleichen, nur eben viel viel größer. Und diese Ideologien haben alle eines gemeinsam: Sie sind hochgradig manipulativ.


Das kann ich nur unterstreichen. Allerdings kann sich ein Gläubiger bei einem Mord stets auf seinen Glauben berufen – ja, wenn wir z.B. jetzt den Islam als Beispiel nehmen – wird der Mord an „Ungläubigen“ als Märtyrertum angesehen und im Himmel später belohnt. Quasi ist er persönlich aus der Verantwortung gefallen, denn „eine höhere Macht“, verlangt diese Taten ja von ihm/ihr.

Der Kommunist jedoch kann eine Tötung/Säuberung von Menschen nur politisch begründen. Aber auch da sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt, denn wenn Menschen entsorgt werden sollen, werden die krusesten Gedankengänge konstruiert, um diese Taten zu rechtfertigen. Nur, rechtfertigen muss er/sie diese.

Der Job ist für ganz viele wichtiger als Familie. Für uns ist es absolut normal und sogar ehrenwert, dass z.B. ein Mann so hart und viel arbeitet das er im Grunde 90% des Aufwachsens seiner Kinder verpasst.
2. Es ist für "uns" normal unsolidarisch zu sein - "Bei Geld hört die Freundschaft auf". Selbst in Familie und Verwandtschaft werden da oft glasklare Trennstriche gezogen. Das ist in anderen oft viel ärmeren Ländern sehr oft anders.
3. Reiche haben immer ein besseres Image als etwa Hartz4-Empfänger, und zwar egal wie sie zu Geld kamen. Und dabei sind "mafiöse" Geschäftskonzepte absolut nicht selten. Sie sind aber legal - was auch ne Menge über unsere Werte aussagt.
4. Wir beten allgemein "Reichtum" an - wir definieren darüber Erfolg. Alle unsere Stars sind reich und erfolgreich und zum Teil sind das doch Psychos. Trotzdem finden wir die weit faszinierender als Menschen die unscheinbarer aber doch tiefer sind und eben nicht mit so einem Fokus.


Sicher ist das so. Und natürlich wettern Menschen über Leute, die viel Geld haben und gewisse Politiker sprechen dann von „Reichensteuer“ u.s.w. Dass alles wird Menschen aber nicht davon abhalten, dem Traum von vielem Geld nachzuhängen. Wie so vieles, hat aber auch diese Hatz einen evolutionären Ursprung: Viele beten nicht eigentlich das Geld an, welches es in einem lukrativen Job zu verdienen gibt, sondern – und das gilt besonders für Männer – es ist eher der Erfolg, das Ansehen, was sie eigentlich brauchen (mein Haus, mein Auto, mein Boot, die Größe des Dienstwagens us.w.). Das hat etwas mit der Haltung eines „Revierkaters“ gemeinsam: Anerkennung ist das Größte. Ist wohl evolutionsbedingt angelegt. Man darf diese Triebfeder (alles für den Erfolg zu tun) nicht unterschätzen. Sie gehört ganz sicher zum Menschsein. Vielleicht hat dieser Antrieb "es zu schaffen" uns - über den Homosapiens hinaus - überhaupt erst geholfen, unsere Stufe zu erklimmen? Nicht, dass ich die Menschen von heute mag. Ganz im Gegenteil. Aber es erklärt einiges.

Aber Drohnen die ziemlich wahllos Menschen abknallen - das sind Terroranschläge. Kriege die auf der Basis von Lügen begonnen werden sind gigantische Terroranschläge. Und das sind Fakten


Ja, da bin ich ganz bei dir. Ich rege mich z.B. immer noch darüber auf, dass vor einigen Jahren das amerikanische Parlament den Dronen unter der Bedingung zugestimmt hat, dass diese "nie über amerikanischem Boden Anwendung finden dürfen". Ahhhh ja. Menschen anderer Nationen können ruhig „dran glauben“, Hauptsache den Amerikanern selber passiert nichts. So etwas ist doch zynisch.

Lg
Urajup
 
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Ich finde meine Aussage klar. Was verstehst du daran nicht?

Wolltest du tatsächlich nur gesagt haben, dass es verschiedene heilige Schriften und Religionen gibt? Oder war das ein Hink auf etwas Bestimmtes, noch Ungesagtes? Falls ja, dann gehts genau darum. Worum gings dir jetzt?
 
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