saturn ohne ende

"Man" sollte auch bedenken, dass Saturn alle gesellschaftlichen Regeln und Normen darstellt, denen mensch unausweichlich ausgeliefert ist. Dazu gehören Gesetze und Verfassungen, die Wirtschaftsordnung etc. Diesen ist jedes Individuum unterworfen, ganz egal, wie es die Regeln und Gesetze findet, wie sie seiner Persönlichkeit entsprechen oder nicht. Lehnt sich ein Mensch auf, so sieht er sich der Härte des Gesetzes unterworfen und wird als eine Art "Objekt" behandelt und/oder bekommt mehr oder weniger maßregelnde "Behandlung" zu spüren, schlimmstenfalls landet man als chronischer Querulant (Gegenspieler Uranus) im Maßregelvollzug. Selbst schuld? Oder doch eher ein Unterworfensein unter strukturelle Gewalt, die ebenfalls eine Entsprechung von Saturn ist? Es hat schon seine Gründe, weshalb "die Klassiker" Saturn nicht so "entwicklungsorientiert" betrachten.
 
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Im persönlichen Horoskop kann aber der persönliche ganz individuelle "Saturn" mit Herrscher
von Haus 10 auch durchaus z.B. Jupiter heissen - mit dem Schützen dort. Und dann ist trotz gleicher
Gesetze für alle - dennoch ein individueller eigener Spielraum gegeben, der eine andere Wahrnehmng
und vielleicht auch das Finden von persönlichen Lücken und Vergünstigungen ermöglicht.

Wo Saturn dann für einen ganz anderen Bereich zuständig ist..
 
"Man" sollte auch bedenken, dass Saturn alle gesellschaftlichen Regeln und Normen darstellt, denen mensch unausweichlich ausgeliefert ist. Dazu gehören Gesetze und Verfassungen, die Wirtschaftsordnung etc.
Saturn setzt Grenzen und wenn man diese Grenzen überschreitet fängt der Stress an. Und das wird im Laufe des Lebens immer schlimmer, denn es wird erwartet, dass man allmählich vernünftiger wird. Darum antwortete ich @Marunia, Saturn wird immer schlimmer.

In der Jugend kippte ich ein Glas Wein weg wie nichts. Mit 90 kann es den Tod bedeuten. Weil Saturn erwartet, dass man irgendwann dazulernt. :sneaky:
 
Saturn setzt Grenzen und wenn man diese Grenzen überschreitet fängt der Stress an. Und das wird im Laufe des Lebens immer schlimmer, denn es wird erwartet, dass man allmählich vernünftiger wird. Darum antwortete ich @Marunia, Saturn wird immer schlimmer.

In der Jugend kippte ich ein Glas Wein weg wie nichts. Mit 90 kann es den Tod bedeuten. Weil Saturn erwartet, dass man irgendwann dazulernt. :sneaky:
bis 90 hab ich noch ein paar Jahre, prosit ;)
 
Weil Saturn erwartet, dass man irgendwann dazulernt. :sneaky:

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? :D Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Planet keinerlei Erwartungen an uns stellt. Den Planeten sind wir Menschleins völlig schnurzwurst.

Wenn du aber auf die Ebene des Menschseins abzielst, die manche als Körper-Seele-Geist-Einheit bezeichnen, dann kann Saturn im inneren Erleben der lieblose Erwachsene sein, der mit dem Rohrstock herumläuft und dir dauernd irgendwelche Mahungen erteilt oder dir "zack" eine überbrät. Worauf du abzielst, sind Alterserscheinungen, die eine Saturnentsprechung sind. Das kann man schlimm finden oder aber hinnehmen als Teil des menschlichen Daseins und der Vergänglichkeit. Das Leben endet nun einmal mit hundertprozentiger Sicherheit tödlich.
 
Saturn setzt Grenzen und wenn man diese Grenzen überschreitet fängt der Stress an. Und das wird im Laufe des Lebens immer schlimmer, denn es wird erwartet, dass man allmählich vernünftiger wird. Darum antwortete ich @Marunia, Saturn wird immer schlimmer.

In der Jugend kippte ich ein Glas Wein weg wie nichts. Mit 90 kann es den Tod bedeuten. Weil Saturn erwartet, dass man irgendwann dazulernt. :sneaky:
Ich würde mich da vom Grundsatz her dir anschliessen. Obwohl ich finde, dass Saturn auch sehr gut fordern kann, Grenzen zu überschreiten - da wo es um die Grenzen der eigenen Bequemlichkeit geht. Oder um das Überschreiten der Grenzen der eigenen Unvernunft. Oder schlichtweg weil einfach für etwas die Zeit um ist - man sich aber nicht auf den Weg machen will.

Darum antwortete ich @Marunia, Saturn wird immer schlimmer.

Aber was hier speziell @Marunia angeht, wissen wir ja aufgrund fehlender Daten überhaupt nicht mal, ob es hier wirklich um Saturn bei ihr geht. Kann ja auch sein, dass ihm hier irgendwas in die Schuhe geschoben wird, was gar nicht von ihm verursacht wurde.

pluto streuselt sich auch immer wieder mal bequem über das ganze szenario.
Vor einiger Zeit war hier ja Pluto ihr Thema - für mich ist dieses "Saturn ohne Ende" nicht
pauschal auf Anhieb verständlich. Die Zeit eines Saturn-Tansites ist begrenzt. Aber Saturn ist im Transit nicht allein im Steinbock unterwegs - er ist zu Pluto dort dazu gekommen.
 
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ich empfehle Astrologische Menschenkunde von Thomas Ring, vom Verlag zur Verfügung gestellt:

http://www.astro.com/astrologie/in_ring_g.htm

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? :D Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Planet keinerlei Erwartungen an uns stellt. Den Planeten sind wir Menschleins völlig schnurzwurst.

:D also ich spreche astrologisch mitunter in Bildern, weil sie mich bei der Deutung inspirieren. Eine Radix liefert nun mal schlüssige Hinweise (Möglichkeiten und Grenzen) für unseres Geschick und bietet zusammen mit Basis Geschlecht, Bildung, Umfeld, weiters mit Hilfe von Transiten für unsere persönliche individuelle Qualität der Zeit das Gerüst der Interpretation unseres Daseins an.
Eigenes Bewußtsein spielt da natürlich eine entscheidende Rolle.
Wenn ich @jake `s philosophischen Deutungsblick mit anderen Deutungssichten vergleiche, dann erkenne ich gleichen Nenner, nur jeweils im anderen Kontext beschrieben.

Ich kann mich zerspringeln, aber ich werde den Saturn als Herrn von 7 auf Grund von reinen harmonischen Aspekten vermutlich lebenlang geniessen dürfen, bis zur biologischen Trennung, ich erkenne aber auch die Grenzen, die er mir mit der Rolle in meiner Radix auferlegt. Somit gilt für mich, nicht :ironiemodus: meine wunderbare einzigartige Persönlichkeit , mein Talent zum Zusammensein :ironiemodus: für meine Dauerbeziehung verantwortlich ist, sondern das Bild der Partnerschaft in meiner Radix.
Also entweder Astrologie oder nicht,oder eine andere Sichtmethode.

OT:
meinen Uranus im Quadrat zum MC würde ich anders erleben, wenn ich nicht im Bewußtsein dieser Konstellation mit Hilfe von astrologischen Deutung einen Weg gefunden hätte, ihn einigermaßen nach meinem Gutdünken wirken zu lassen.
 
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Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? :D
Ich weiss letzlich auch nicht mehr sicher als jeder andere. Doch im Bereich der Astrologie ist mir die Auffassung wie sie bei Parasara und im alten Indien üblich war die allerliebste. Er beschreibt die Planeten wie transzendentale Personen:

Die Grahas (Planeten) beschreibt er wie wirkliche Personen. Die Sonne sei ein Mann mit honigfarben Augen und wenig Haaren auf dem Kopf, reinlich und intelligent. Der Mond sei eine schöne Frau, rundlich, gebildet und habe eine süße Art zu sprechen. Mars habe blutrote Augen, sei dünn und oftmals ärgerlich.

Merkur habe ein attraktives Aussehen und die Fähigkeit sich sprachlich geschickt auszudrücken, insbesondere auch mit mehreren Bedeutungen. Er ist vertraut mit allen drei Arten des Humors. Jupiter sei groß, habe gelbbraunes Haar und ebensolche Augen, sei phlegmatisch, intelligent und habe Wissen in den Shastras. Venus sei charmant, habe ein prächtiges Aussehen, eine großzügige Veranlagung und lockige Haare. Saturn habe einen langen Körperbau, sei mager, habe hellbraune Augen und grobes Haar. Die Mondknoten Rahu und Ketu haben ein rauchiges, bläuliches Aussehen, wohnen in Wäldern, sind intelligent und fürchterlich.

Es folgen noch eine ganze Reihe Einzelheiten, Das Interessanteste ist wohl die Kaste. Die Sonne sei König, Mond und Merkur Kaufleute, Venus und Jupiter Brahmanen, Mars Heerführer, Saturn Diener, Rahu (nördl. Mondknoten) Kastenloser und Ketu (südl. Mondknoten) verkörpere gemischte Kasten.

Das ist im Wesentlichen die Beschreibung, auf der unsere westliche Astrologie basiert, denn sie wurde bereits vor Ptolemäus aus Indien übernommen.

Das schliesst allerdings moderne psychologische Betrachtungsweisen nicht aus, denn auch transzendentale Personen können psychologisch analysiert werden.
 
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