Satanisten (aktuell)

Nahatkami schrieb:
Sorry, doch ich unterscheide sehr wohl... Und solange ich etwas logisch nicht nachvollziehen kann (ich weiß, so klappt das eh nie... ), hinterfrage ich, bis ich es für mich akzeptieren kann.
Nun, das ist ja auch nicht verkehrt und auf jeden Fall der Ansatz in die *richtige* Richtung.
Dauert vielleicht so noch ein Weilchen, bis zur "Erleuchtung" :) Macht aber nichts, denn bis dahin habe ich Freude daran, spüren zu können, daß ich lebe und vorerst keine Illusion bin, sondern ein Individuum.
Mit der Freude im Spüren bist du schon wesentlich näher dran, als du im unterscheiden *denkst*.:foto:
 
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Yamina schrieb:
@Christian: Ich weiß ja nicht was Du in Luzifer siehst...
Ich denke da eher an alle unchristlichen Sachen wie sexy zu tanzen,geile Musik ,animalischen Sex....also alles was mit Verführung zu tun hat...
und nicht Gewalt und Perversionen u.s.w....die kommen nämlich eher daher wenn dem Mensch alle Liebe als Kind genommen wurde...und er sich weiter in dieser Spirale entwickelt...

Ich habe für mich beide Energien in mir ausgewogen und meine Mitte gefunden.
Viele Menschen leben die extremen Seiten..entweder zu ,,brav" oder zu ,,schlecht"(im Sinne von was die Kirche dazu sagt)

Ich hoffe ich habe mich einigermassen verständlich ausgedrückt:)

Yamina:)
Ja, total. hast Du auch immer Probleme, Dich verständlich auszudrücken? Das kenne ich. ich will Dir sagen, was ich in Luzifer sehe. Ich hatte ja bisher von Satan gesprochen, von Luzifer war.- aah, halt, ich hab gesagt, daß Luzifer immer zwischen dem Teil des Selbst, den wir annehmen und zwischen Satan hin und her witscht mit einer Lampe und uns den Raum zeigt, den wir überwinden müssen um diese Einheit zu erreichen, die Du erreicht hast ;-)
Sonst hab ich mit ihm eigentlich keine Erfahrungen.

Aber Satan, der ist mir tatsächlich schon in Meditationen begegnet- ich habe schon "Zungen" gesprochen, weil ich besessen war und habe Wundmale an den Händen gehabt und all solche Sachen. Ich habe eine recht turbulente Zeit hinter mir :-) Satan selber betrift mich gar nicht so, glaube ich, den sehe ich immer eher bei anderen. Der ist ja nur ein innerer Teil unseres Selbst, während Luzifer eine universale Gestalt ist.
Gott- da ging es ein bißchen hin und her mit Dualität und Polarität und Sat Naam hat einen schönen Beitrag dazu geschrieben- vielen Dank für die Erklärung, das hat mir auch noch einmal geholfen.
Das Jin-Yang-Symbol stellt den Komplex Gott gut dar:
duen.gif

Man sieht 2 duale oder polare Anteile, und eine dritte Farbe: die Farbe der Linie, die beide Fische zu einem Kreis zusammenfaßt und gleichzeitig beide Hälften trennt. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich stehe auf der Mitte des Symbols, dann stehe ich auf der Linie, die die gleiche Farbe hat, wie die Außenlinie. Ich habe direkten Kontakt mit dem Aspekt, der mich aus dem jin und dem yang hinausführt. Würde ich nicht in der Mitte stehen, dann würde sich das Rad unter mir drehen und die Farbe würde wechseln bzw. ich würde auf einer Farbe stehen bleiben und hinausgeworfen werden. Der Wechsel außerhalb der Mitte ist erlebbar z.B. als Gesundheit und Krankheit, das Hinausgeworfenwerden z.b. durch den Tod oder das Ende einer Beziehung etc.

Erst durch das Einnehmen der Nondualität kann geschehen, was nicht von einem dualen, mit Gedanken durchzogenen Leben entsteht. Man muß eine ganze Weile in der Mitte sein, um rein zu werden und betrachten zu können, in welcher Natur man sich eigentlich individuell befindet. Natürlichkeit ist ja für jeden etwas anderes, im Mittelpunkt stehend ist sie aber immer gleichen universalen Regeln unterworfen.

Liebe Grüße, Christian
 
Nahatkami schrieb:
Oder: hat er es nun erschaffen? Oder war es ein Zufall?
Sind wir Geschöpfe, die ganz bewußt "hergestellt" wurden oder sind wir "Zufallsprodukte"? Und wie paßt die Evolutionstheorie in das Ganze? Denn wenn man erst den Zustand des Minerals, der Pflanze, des Tieres durchmachen muß, um Mensch werden zu können, dann ... ???
mich würde sehr interessieren, wie Du dir diese Frage beantworten würdest, wenn Du den Gedanken ein wenig weiter spinnst. Würdest Du dir für mich die Mühe machen?

Liebe Grüße, Christian
 
Hallo Christian:
Naja..bin ja Fisch:) ...zwar mit Konjunktion Saturn,der mir bisher viel Kummer bereitet hat..aber letzendlich mich innerlich reifen ließ...

Also mit dem Unterschied von Luzifer und Satan hab ich immer noch Probleme...obwohl Du das (und einige andere auch) sehr schön und verständlich beschrieben hast...auch in einem anderen Thread...muss mich noch mal intensiver damit auseinander setzen...
Für mich spielt in erster Linie der Glaube an Gott....und ich habe auch Jahrzehnte verbracht darüber nachzudenken wie die Evulotion mit dem Glauben (der immer sehr wichtig für mich war) vereinbar ist...
den zeitweiligen Zweifel habe ich mittlerweile hinter mir...die Zusammenhänge sind mir allerdings noch nicht ganz klar...bin aber für mich nah dran...
Dies in Worte zu fassen kann man nur schwer...ich fühle es eher...

Ich glaube jeder muss selber dahinter kommen...es hat keinen Sinn das erklärbar zu machen...denn es würden doch nur diejenigen verstehen,die eh schon auf ihre Weise dahinter gekommen sind...
aber ich glaube das jeder der es will auch schafft...
Ich fühle mich aber nicht ,,erleuchtet",sondern einfach als ein ,,gefestigter,gläubiger Mensch"...so wie es früher viele Menschen waren...
jeder auf seine Art und Weise...und das ist doch das schöne...die verschiedenen Arten zu glauben...es stellt eine Bereicherung dar ,wie verschiedene Kulturen...:)

:) Yamina
 
Christian schrieb:
mich würde sehr interessieren, wie Du dir diese Frage beantworten würdest, wenn Du den Gedanken ein wenig weiter spinnst. Würdest Du dir für mich die Mühe machen?

Liebe Grüße, Christian


Bin noch am spinnen. Wenn das Netz fertig ist, werde ich versuchen, es hier aufzuhängen.

:) (nur für Dich)

Kami
 
Yamina schrieb:
Hallo Christian:
Naja..bin ja Fisch:) ...zwar mit Konjunktion Saturn,der mir bisher viel Kummer bereitet hat..aber letzendlich mich innerlich reifen ließ...

Also mit dem Unterschied von Luzifer und Satan hab ich immer noch Probleme...obwohl Du das (und einige andere auch) sehr schön und verständlich beschrieben hast...auch in einem anderen Thread...muss mich noch mal intensiver damit auseinander setzen...
Für mich spielt in erster Linie der Glaube an Gott....und ich habe auch Jahrzehnte verbracht darüber nachzudenken wie die Evulotion mit dem Glauben (der immer sehr wichtig für mich war) vereinbar ist...
den zeitweiligen Zweifel habe ich mittlerweile hinter mir...die Zusammenhänge sind mir allerdings noch nicht ganz klar...bin aber für mich nah dran...
Dies in Worte zu fassen kann man nur schwer...ich fühle es eher...

Ich glaube jeder muss selber dahinter kommen...es hat keinen Sinn das erklärbar zu machen...denn es würden doch nur diejenigen verstehen,die eh schon auf ihre Weise dahinter gekommen sind...
aber ich glaube das jeder der es will auch schafft...
Ich fühle mich aber nicht ,,erleuchtet",sondern einfach als ein ,,gefestigter,gläubiger Mensch"...so wie es früher viele Menschen waren...
jeder auf seine Art und Weise...und das ist doch das schöne...die verschiedenen Arten zu glauben...es stellt eine Bereicherung dar ,wie verschiedene Kulturen...:)

:) Yamina
Ja. Wenn jeder sein Ich (Fisch 1) und sein Selbst (Fisch 2) vereint haben wird, weil er in der Mitte steht wie Du, wie Du sagst, dann dringt langsam die Energie in den Körper, der Gott zeigt, welche Wege sie gehen muß. Und dann heißt es nur noch: einen Fuß vor den anderen setzen und auf der Erde bleiben. Denn das darf man dann- für immer.

Liebe Grüße, Christian
 
Nahatkami schrieb:
Bin noch am spinnen. Wenn das Netz fertig ist, werde ich versuchen, es hier aufzuhängen.

:) (nur für Dich)

Kami
na dann spinn noch ein wenig, bis Es Dich verrückt und dann sind wir auf einer Ebene ;-) Was wir natürlich sowieso schon alle sind, weil und so weiter und so fort. Der Unterschied liegt nur darin, ob man sein Spinnen nach außen bringt oder ob man innerlich spinnt oder ob man ein ganzes Netzwerk spinnt. Die meisten Menschen werden gesponnen, glaube ich- vielleicht sind sie der Faden? Keine Ahnung, habe Gin Tonic getrunken- puuuhhh. Gut's Nächtle.

Christian

Liebe Grüße, Christian
 
"Oder: hat er es nun erschaffen? Oder war es ein Zufall?
Sind wir Geschöpfe, die ganz bewußt "hergestellt" wurden oder sind wir "Zufallsprodukte"? Und wie paßt die Evolutionstheorie in das Ganze? Denn wenn man erst den Zustand des Minerals, der Pflanze, des Tieres durchmachen muß, um Mensch werden zu können, dann ... ???"

Okay, ich versuchs mal.

Dann... kann zum einen die Bibel nicht stimmen oder das Gesetz existiert nicht. Oder aber, es geht beides.
Gott erschuff die Welt, dabei erschuff er zuerst Pflanzen und Tiere usw. und zum Schluß den Menschen, als sein Ebenbild. Darin könnte man vielleicht das Evolutionsgesetz sehen. Erst mußte das und jenes vorhanden sein, dann konnte der Mensch erscheinen.
Oder: es könnte verschiedene Universen (oder Planetensysteme) geben, die jeweils andere Gesetze haben. So gibt es Seelen, die hier auf der Erde geboren werden - also die Evolution durchmachen "müssen", bis sie eine Seele sind - und Seelen, die woanders "entstanden/erschaffen worden" sind und hier inkarnieren, um zu lernen. (diesen Gedanken gab es schon mal hier im Forum, und er fiel mir heute beim "spinnen" im Garten wieder ein. Jene Person hieß Scar.f..ce :) und schrieb auch mal was von Erdgeborenen und Sterngeborenen (oder so ähnlich, müßte ich noch mal nachlesen).
Dann würde es einige Seelen geben, die dem Evolutionsgesetz folgen müssen und andere, die "erschaffen" wurden. :krokodil:
Naja, weiß nicht...

Jedenfalls soll es laut Buddhismus und Yoga recht schwierig sein, überhaupt als Mensch inkarnieren zu können. Und darum sollte man diese Chance auch nutzen, um sich weiterzuentwickeln/an der "Erleuchtung" zu arbeiten usw. - Warum also ist es so schwierig, "Mensch" werden/sein zu können? Oder so selten? Ist an der Erde also doch was besonderes, was sie so begehrt macht? Oder am "Mensch"-Sein?

Dann sagt man, daß die Engel z.B. mitunter neidisch auf uns Menschen sind, da wir uns weiterentwickeln können, sie aber auf der Stufe bleiben müssen, wo sie sind. Sie befinden sich in Ebenen, wo alles toll und harmonisch ist etc., doch es gibt keine Weiterentwicklung. - Weiß nicht, ob das stimmt, bin kein Engel und habe auch noch mit keinem gesprochen.

Dann gibt es noch das Weltbild der Magier. Auch dort geht man davon aus, das die Seele (der Mensch), etwas ganz besonderes ist. Da diese sich entfalten kann, da diese UNSTERBLICH ist. Da diese Gottes Ebenbild ist. Allerdings gibt es in diesem Weltbild einen Haken - die Seele kann "vernichtet" werden, bzw. sich selbst vernichten. Denn: schließt man z.B. einen Pakt mit einem Dämonenfürsten, führt das dazu, daß man diesem nach dem Tod dienen muß. Dann hängt die Seele also in einer Sphäre fest, wo es geschehen kann, das die Seele die Schwinungsstruktur dieser Sphäre annimmt, wenn sie nicht aufpasst. Dann verliert die Seele sozusagen etwas von ihren Bestandteilen und wird selbst zum Dämonen, d.h. sie bleibt dort hängen und kann sich nicht weiterentwickeln und wird sogar abbhängig von den Menschen sein (Energie), da sie sonst "stirbt" (d.h. aus eigener Kraft kann sie nicht mehr existieren, ... - Vielleicht ist das mit Satan geschehen und/oder Luzifer. Und nun hängen sie dort, haben ihre Göttlichkeit verloren und brauchen die Energie der Menschen, um am Leben zu bleiben. - Und in diesem Sinne freuen sie sich dann natürlich mächtig über die Satanisten usw., die Rituale ihnen zu Ehren ausführen).
Mit den Engel kann es scheinbar ebenso geschehen, sollte man ihnen oder ihrer Sphäre zu sehr verhaftet sein. Dann paßt man sich diesen Schwingungen an und verliert wiederum etwas. - Evtl. darum die "Warnungen" im Yoga usw., daß man jenen "Geistern" nie trauen soll, sie ignorieren soll, sich nicht verführen lassen soll usw. Egal, wie schön sie sein mögen, egal, was sie einem versprechen. Sie werden immer als Hindernisse dargestellt, die es zu überwinden gilt (vor allem, wenn man sich selbst nicht unter Kontrolle hat - weil dann das Ego drauf rein fällt. Anders ist es wohl, wenn man eine starke Seele ist, sich selbst gemeistert hat, dann haben Engel oder Dämonen keine Macht über einen, sondern man selbst hat Macht über sie und kann von ihnen lernen).

Dennoch fragt sich ja, wo ist da der Sinn?
Wenn es keine Schneeflocke gibt, die einer anderen gleicht, warum sollte es dann eine Seele geben, die einer anderen gleicht? Wie können wir also alle eins sein, wie kann ich du sein und er ich, wenn jeder etwas ganz einzigartiges ist?
Worum geht es also in der Welt, im Leben, in der Existenz?
Warum hat Gott uns erschaffen? Denn ich kann nicht an einen Zufall glauben, dazu ist es alles zu perfekt. Es gibt einen Sinn oder Plan. Und der kann nicht darin liegen, daß ich mein Bewußtsein dazu quäle, mich mit allem eins und gleich zu fühlen und zu werden. Alles zu akzeptieren und anzunehmen, wie es ist.

Also würde ich mal behaupten, Gott hat uns absichtlich erschaffen. Hat absichtlich dieses Universum erschaffen. Er hat uns absichtlich einen freien Willen gegeben. Hat uns absichtlich einen göttlichen Kern eingepflanzt, der uns mit ihm verbindet. Er hat absichtlich seine Engel erschaffen (bei den Dämonen bin ich mir nach wie vor nicht sicher, ob sie auch von ihm stammen sollen). Und nun gibt es uns, das Universum usw. Und das hat einen Grund. Doch welchen?
Die Erde sehe ich als "Lernpunkt". Wahrscheinlich kann man auch jeden anderen Planeten nehmen (wenn sie bewohnt sind). Sollte vielleicht besser sagen: das Materielle, die Verkörperung hat eine Lernaufgabe in sich. Denn hier entsteht eine Seele, macht verschiedene Erfahrungen durch und wird erwachsen. Von der festen Materie, wird es immer "geistiger", immer beweglicher, immer freier, doch auch immer verantwortungsvoller. Während ein Stein nur herumliegen kann bzw. sich nicht aus eigener Kraft bewegt (und wohl auch kein verkörpertes Bewußtsein hat - dieses befindet sich auf einer anderen Ebene), kann eine Pflanze schon etwas mehr tun. Doch auch sie ist fest verankert. Das Tier kann sich frei bewegen, zumindest in seinen Lebensräumen (Wasser, Luft etc.). Der Mensch kann überall hin (wenn auch nur durch Hilfsmittel - doch wer weiß, es würde sicher auch ohne Flugzeuge gehen zu fliegen, oder ohne Tauchermaske möglich sein, lange zu tauchen usw.). Der Mensch hat also sozusagen bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten, die das Tier noch nicht hat. Diese Fähigkeiten können nun genutzt und entwickelt werden oder eben nicht (freier Wille).
- Was geschieht nun also, wenn man diese Fähigkeiten entwickelt? Yoga und Buddhismus gehen davon aus, das man diese Fähigkeiten nicht trainieren soll. Das es verlorene Zeit ist, sich darum zu kümmern. Die Magier sagen aber, gerade diese Fähigkeiten zu entwickeln ist wichtig, damit die Seele bestehen bleibt und sich nicht auflöst.
Ja wie denn nun?
Wenn man von der Evolution ausgeht, so muß es auch eine Evolution der Religionen geben. Budhismus und Yoga sind z.B. alte Techniken/Ansichten. War es für die damalige Zeit also richtig, Asket zu werden, ewig zu meditieren und die Fähigkeiten, die aufkamen zu unterdrücken bzw. zu ignorieren? Ist das dann auch noch für heute so? Oder ist das im Verlauf der zeit alles nur falsch ausgelegt worden, damit die Menschen nur das machen, was die Religionen sagen? - Nämlich NICHT an sich arbeiten... Sich selbst hemmen. Blind einem Gott vertrauen und ihn anbeten und opfern und sich so vom eigentlichen ablenken lassen.
Keine Ahnung, wie der Uryoga aussah. Oder was Budha eigentlich tat. Oder was Jesus eigentlich machte. Es gab immer wieder Veränderungen und Verfälschungen und den bösen Zeigefinger, daß man sich mit bestimmten Praktiken nicht beschäftigen soll, da diese von Gott abhalten. Und wo dieser "Alles-ist-Eins"-Gedanke einzuordnen ist, weiß ich schon gar nicht. Und auch nicht, wie man damit glücklich sein kann. Denn hier, wo wir jetzt existieren, ist damit niemanden geholfen. Vielleicht hilft es einem selbst, damit glücklich zu sein, da man sich dann so schön ausruhen kann. Doch der Welt, der Menschheit hilft es leider kein bißchen. Und das kann nicht gottes Plan gewesen sein. Das seine Schöpfung als Illusion hingestellt wird. Und wenn Millionen Seelen leiden, dann ist es halt Gott, der da leidet. Und der wollte das ja so. Er hat uns nämlich erschaffen, damit er auch mal durch uns leiden kann. - Geht gar nicht, wenn Gott Liebe ist. Dann ist da gar kein Platz für Elend. Und warum sollte jemand, der glücklich in seiner "Mitte"/Liebe existiert, Leid erfahren wollen? - darum denke ich, es hat einen anderen Sinn, das wir geboren werden.

:confused:

So, genug gesponnen. Vielleicht mag ja jemand am Netz weiterspinnen oder es einreißen oder drin gefangen werden. :) - Für neue Erschütterungen bin ich auch gerne bereit (davon ernähre ich mich). (paßt doch echt super zu meinem Profilbild :), weiß nur niemand... )
 
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das ist aber ein universeller Schreibfluß erster güte, den Du mir und der Welt jetzt da geschenkt hast! Vielen Dank! Nur durch die Fülle der Fragen entsteht einfach schon ein AUM. Es braucht dafür keine Antworten. Frage und Antwort sind ja dual- deshalb tue ich mich etwas schwer, den Faden weiter zu führen. Wenn ich jetzt Deine Fragen beantworte (vorausgesetzt ich könnte das), dann verfalle ich in die Dualität und mit dem schönen Fluß der Worte ist es aus.

Also wie weitermachen? Hm. Ich könnte die gleichen Fragen noch einmal wiederholen, aber es sind ja Deine Fragen. Ich antworte auch sowieso viel lieber, als Fragen zu stellen, das liegt am Beruf oder bzw. finde ich das meine Natur. Ich frage höchstens innerlich, da kriege ich immer eine Antwort. Ich mache es Dir mal vor:
Hallo nahatkami!
hallo Christian!
Na, da hast Du aber schöne Fragen gestellt.
Findest Du?
Ja, aber: an wen hast Du die Fragen eigentlich gerichtet?
Hm, darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, ich bin eher einer Bitte von Christian gefolgt.
Warum?
Weil ich ihn mag.
Ja, das verstehe ich, daß man dann antwortet. Ich antworte ja auch meist nur Leuten, die mich mögen.
Ja, aber Du veranlaßt auch immer zum Denken.
Ja das ist immerhin besser, als zum Nach-denken zu verleiten ;-) Der Nach-Denker hinkt dem Denker eben immer etwas hinterher und kommt mit seinen Gedanken nie zeitlich in Einklang.
Zeitlich in Einklang?
ja. Am Anfang war das Wort. Alle die Religionen und Praktiken, die Du aufgezählt hast, haben das gemein. Gott hat nicht die Planeten und die Erde geschaffen, nicht die TIere und die Pflanzen und das Wasser und die Luft. Gott hat ein Wort gesprochen. Das war der Akt. Das. Und alles andere ist Geschenk, ist der Mensch, ist Du und ist Dein Universum.
Puh, da muß ich erst mal drüber nachdenken, das ist skuril.
Hinke nicht dem Denker hinterher ;-)
Also Du meinst, puh, alles was ich bin und war und werde und alles was ich denke und fühle und gefühlt habe und alle Kreaturen bin nur ich? Alles ist nur da, weil ich bin? Und Gott hat nur das Wort gesprochen?
Das war der Akt, ja. Danach hat es sich entwickelt, das Wort, es hat sich differenziert. Aber Gott hat nicht entschieden, wie es sich differenziert, Gott ist natürlich, er ist Natur. Natur differenziert sich natürlich, ohne eigene Entscheidung. Das einzige was er entschieden hat war, das Wort zu sprechen. Er weiß bis heute nicht, ob das eine gute Entscheidung war und probiert es in jeder Millisekunde in Dir aus, um zu Lernen, wie und warum man Laute bildet.
Also hätte gott keinen Willen in seine Schöpfung einfließen lassen?
Oh doch, aber er identifiziert sich nicht mit seiner Differenzierung, er identifiziert sich mit der natürlichen Bewegung, die die Differenzierung ausmacht und verursacht.
Und wo kommt diese Bewegung her?
Aus Gottes Leben. Gott hat eine Geschichte, er ist geschrieben. Es gibt ein Drehbuch für alles Leben. Jedes Wort in Dir, das entsteht, schöpft Dich und Dein Universum. Und meines auch.
Hm. Das ist aber abstrakt.
Jaja, das könnte man sagen. Das zieht einen. :-) Aber es ist in der Zeit :-)

Liebe Grüße, Christian
 
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