Samadhi und wie man es erlangt

Logisches Denken ist nicht grundsätzlich schlecht. Man soll denken wenn es nötig ist. Aber sich nicht zum Sklaven seiner Gedanken machen. Das ist Yoga, wie es Patanjali lehrt.

nein nichts ist schlecht ...alles ist erlaubt ...was dich als individuum auf deinem weg weiter bringt
ich appelliere an die zustände ..
wenn man meint ...es geht nicht mehr weiter
ich hab mich in aussagen und gegenaussagen hoffnungslos verloren
#dafür insbesondere gilt das ,was ich da geschrieben habe
ich habe unendlich viele bücher gelesen und bin da sehr gebildet aber hab den eindruck ...bin einer echten erfahrung damit nicht einen schritt näher gekommen #
ich weiss wovon ich rede...:D
bin ein spiritueller philosoph meinetwegen aber imgrunde ohne viel an praktischer erfahrung...
das umzusetzen ...was andere mich lehren in guter absicht ...kann mich auch vom weg abbringen
denn zeiten verändern die bedeutung von worten
und worte sind eben nicht die erfahrung...sondern sind wie fingerzeige
prem rawat hat das mal sehr plastisch demonstriert..an einem beispiel:
ich will euch den mond zeigen und zeige mit dem finger dorthin und ihr guckt auf meinen finger
ich will euch zeigen ...wer ihr wirklich seid und ihr vergleicht euch mit mir....so in etwa und strebt mir nach #
anstatt zu sehen
dass alles in euch selber ist...
ich gebe euch hinweise und ihr nehmt sie wortwörtlich
anstatt zwischen den zeilen zu lesen und die leere dieser worte zu erfassen :)aus der sie gekommen sind...:)
 
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ich habe unendlich viele bücher gelesen und bin da sehr gebildet aber hab den eindruck ...bin einer echten erfahrung damit nicht einen schritt näher gekommen #
ich weiss wovon ich rede...:D

Von Theorien und Büchern habe ich auch genug. Das einzige, was für mich zählt, sind Erfahrungen - schöne Erfahrungen.

Wenn ich z.B. im Supermarkt in der langen Schlange vor der Kasse stehe und ich spüre in mir Energien des Glücks und der Liebe, dann ist das eine schöne Erfahrung.
Und wenn ich angerempelt und angegriffen werde und in mir regt sich kein Widerstand, dann ist das eine Super-Erfahrung.
Und wenn mein kleiner Sohn wieder einmal alles falsch macht und partout nicht das machen will, was ich ihm sage und ich spüre Liebe statt Ärger, dann ist das eine positive Erfahrung.
Und wenn ich meine Augen schließe und ich sehe mein Inneres Licht und spreche mit früheren Meistern und meinem Höheren Selbst, dann ist das eine unglaubliche Erfahrung.

Erfahrungen machen wir ja alle - den ganzen Tag über. Da ist keiner ausgenommen. Doch was sind das für Erfahrungen? Machen sie uns glücklich oder unglücklich? Wäre es nicht von Vorteil, nur positive Erfahrungen zu machen?

Liebe Grüße von Oriano
 
ich habe unendlich viele bücher gelesen und bin da sehr gebildet aber hab den eindruck ...bin einer echten erfahrung damit nicht einen schritt näher gekommen

Das kenne ich. Es gibt heute eine Inflation von Büchern. Und viele streben wohl eher ihre persönliche Bereicherung an Geld und Ruhm an, als den Leser weiter zu bringen.

Patanjali dagegen bringt klar und logisch die Fakten:

Patanjali präsentiert dazu in seinem Yoga Sutra einen Acht-Stufen-Plan:

1. Yama - Ethik anderen gegenüber
2. Niyama - Ethik sich selber gegenüber
3. Asana - Übungen der Yogastellungen
4. Pranayama - Beherrschung des Atems
5. Pratyahara - Rückzug der Sinne
6. Dharana - Konzentration
7. Dhyana - Meditation
8. Samadhi - Ekstase

Am Anfang sollte also stehen, daß man sein Verhalten anderen gegenüber vervollkomnet. Dazu zählt Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit und Enthaltsamkeit.

Das Verhalten sich selber gegenüber umfasst Sauberkeit, Bescheidenheit, Disziplin, Selbstkritik und Gottvertrauen.

Bei Asanas geht es darum den Körper mühelos in einer vollkommenen Haltung verweilen lassen zu können.

Pranayama ist die Kontrolle der Lebensenergie durch Atemübungen.

Pratyahara ist der Rückzug der Sinne von der Außenwelt.

Dharana ist die Konzentration auf einen bestimmten Punkt.

Dann kann Meditation erfolgen.

Und schließlich erreicht man Samadhi.


Wenn man sich das mal ansieht erkennt man sofort, wo man seine Schwachstellen hat. Ich meine bei den Yamas und Niyamas fängt es an. Da findet man gewisse Punkte bei denen man zuerst ansetzen muß.

Wobei einige Punkte vielleicht nicht sofort offensichtlich sind. Z. B. Sauberkeit meint natürlich auch die innere Reinigung. Wenn die Srotas (innere Kanäle) verstopft sind kann die Energie nicht richtig fließen. Wir nehmen doch heute mit jedem Atemzug und jedem Bissen Giftstoffe auf. Diese verstopfen dann die inneren Kanäle, sodaß die Energie nicht richtig fließen kann.

Der erste Schritt für viele westliche Menschen sollte innere Reinigung mit Hilfe von Ayurveda sein.
 
Von Theorien und Büchern habe ich auch genug. Das einzige, was für mich zählt, sind Erfahrungen - schöne Erfahrungen.

Wenn ich z.B. im Supermarkt in der langen Schlange vor der Kasse stehe und ich spüre in mir Energien des Glücks und der Liebe, dann ist das eine schöne Erfahrung.
Und wenn ich angerempelt und angegriffen werde und in mir regt sich kein Widerstand, dann ist das eine Super-Erfahrung.
Und wenn mein kleiner Sohn wieder einmal alles falsch macht und partout nicht das machen will, was ich ihm sage und ich spüre Liebe statt Ärger, dann ist das eine positive Erfahrung.
Und wenn ich meine Augen schließe und ich sehe mein Inneres Licht und spreche mit früheren Meistern und meinem Höheren Selbst, dann ist das eine unglaubliche Erfahrung.

Erfahrungen machen wir ja alle - den ganzen Tag über. Da ist keiner ausgenommen. Doch was sind das für Erfahrungen? Machen sie uns glücklich oder unglücklich? Wäre es nicht von Vorteil, nur positive Erfahrungen zu machen?

Liebe Grüße von Oriano

hallo oriano
ja du hast von wunderschönen erfahrungen gesprochen

was ich meine ist:
die erfahrungen in der meditation sind dann wertvoll...wenn sie dir dazu verhelfen können auch gerade in zunächst negativen situationen das positive erkennen zu können
was lerne ich unter anderem in der meditation?
meine gedanken zu beobachten ...überhaupt zum beobachter meiner seele und gedanken zu werden
das übe ich
um es dann auch im realife zu beherrschen
#dann ist meditation eine sehr praktische und nützliche angelegenheit
meditation kann dazu verhelfen ...das innere licht zu erwecken und dieses licht bedeutet
klarheit und gesteigertes reaktionsvermögen
damit kannst du schneller und schneller auch in negativen situationen das positive dich lehrende erkennen
dieses licht hat eine beziehung zur dunkelheit...aus der es kommt...und diese
umhüllt dich den ganzen tag wie ein mantel aus wärmender sonne...
 
Das kenne ich. Es gibt heute eine Inflation von Büchern. Und viele streben wohl eher ihre persönliche Bereicherung an Geld und Ruhm an, als den Leser weiter zu bringen.

Patanjali dagegen bringt klar und logisch die Fakten:




Wenn man sich das mal ansieht erkennt man sofort, wo man seine Schwachstellen hat. Ich meine bei den Yamas und Niyamas fängt es an. Da findet man gewisse Punkte bei denen man zuerst ansetzen muß.

Wobei einige Punkte vielleicht nicht sofort offensichtlich sind. Z. B. Sauberkeit meint natürlich auch die innere Reinigung. Wenn die Srotas (innere Kanäle) verstopft sind kann die Energie nicht richtig fließen. Wir nehmen doch heute mit jedem Atemzug und jedem Bissen Giftstoffe auf. Diese verstopfen dann die inneren Kanäle, sodaß die Energie nicht richtig fließen kann.

Der erste Schritt für viele westliche Menschen sollte innere Reinigung mit Hilfe von Ayurveda sein.

ich kann das als grobe orientierung akzeptieren #aber möchte da auch hinweisen ..dass das umsetzen wieder individuellem masstäben folgen sollte und nicht hündisch genau...nachgemacht werden sollte ...wie sollte das auch gehen?
man wird da zu leicht zum perfektionisten...:D
das spielerische geht verloren...letztlich kommt alles aus mir..und dann sehe ich ob ich fortschritte mache#und wenn die ausbleiben #
dann gucke ich möglicherweise mal wieder beim pantajali nach:D
 
die erfahrungen in der meditation sind dann wertvoll...wenn sie dir dazu verhelfen können auch gerade in zunächst negativen situationen das positive erkennen zu können
was lerne ich unter anderem in der meditation?
meine gedanken zu beobachten ...überhaupt zum beobachter meiner seele und gedanken zu werden
das übe ich
um es dann auch im realife zu beherrschen
#dann ist meditation eine sehr praktische und nützliche angelegenheit
meditation kann dazu verhelfen ...das innere licht zu erwecken und dieses licht bedeutet
klarheit und gesteigertes reaktionsvermögen
damit kannst du schneller und schneller auch in negativen situationen das positive dich lehrende erkennen

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, wo ich angefangen habe zu meditieren und ich spürte rein gar nichts - hatte also keine Erfahrungen. Das war so schlimm für mich. Von anderen las ich, was sie alles Tolles in ihrer Meditation erfuhren, und bei mir war Funkstille. Das war dermaßen frustrierend. Also überprüfte ich meine Vorgehensweise. Denn entweder machte ich etwas falsch oder die Medi-Anleitung war für mich nicht gut. Wie es sich herausstellte, mußte ich bei beidem etwas verändern - meine innere Einstellung und auch die Anleitung. Heute bin ich entschieden weiter. Denn ich erfahre jedesmal etwas - und nicht nur ein klein wenig.

Das Wichtigste für mich ist die Erfahrung, nicht mehr allein zu sein. Denn aus diesem Gefühl der Einsamkeit tun die Menschen fast alles. Sie müssen sich ablenken und mit etwas beschäftigen, um sich nicht einsam und leer zu fühlen. Schreiben nicht auch viele hier, weil sie sich mitteilen möchten - nicht alleine sein wollen?
Ich habe in jeder Meditation die Verbindung zu hohen Wesen, z.B. ehemaligen bekannten Yogis und Meistern. Ich unterhalte mich mit ihnen und sie geben mir dieses tiefe Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit. Das ist weit mehr als man mit Worten ausdrücken kann. Ich bin nicht mehr getrennt - allein - sondern bin in einer Gruppe von vielen wunderbaren Wesen, die mir so sehr viel geben. Heute schreibe ich, um andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Und diese Erfahrungen verändern auch mein "reallife". Grundlegend. Es hat sich sozusagen alles geändert. Das was vorher trist und öde war, ist heute froh und bunt. Denn die Medis verändern nicht nur meine Sichtweise, mit der ich auf die Situationen reagiere, sondern auch die grundlegenden Energien, die mich zu irgendwelchen "dummen" Reaktionen getrieben haben. Das alles ist eine Sache der Energien, die in einem wirken. Mit dem Kopf weiß man vielleicht so einiges. Aber wenn man nicht die entsprechende Energie hat, kann man es einfach nicht umnsetzen. Und diese Energie bekomme ich in meinen Medis.

Ohne diese Erfahrungen würde ich sicher nicht mehr weiter meditieren. Und wenn man keine solchen Erfahrungen macht, dann stimmt irgendwo etwas nicht: Entweder bei einem selbst oder bei dem System - der Theorie - nach der ich meditiere.

Lieber Pfeil - ich möchte Dich gerne direkt einmal ansprechen. Denn Du arbeitest mit einem der besten Systeme - das von Patanjali. Woran liegt es nun, dass Du noch so weit vom Samadhi entfernt bist? Wo bist Du innerhalb des 8-Stufen Planes hängen geblieben?

Liebe Grüße von Oriano
 
Ich habe in jeder Meditation die Verbindung zu hohen Wesen, z.B. ehemaligen bekannten Yogis und Meistern. Ich unterhalte mich mit ihnen und sie geben mir dieses tiefe Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit. Das ist weit mehr als man mit Worten ausdrücken kann. Ich bin nicht mehr getrennt - allein - sondern bin in einer Gruppe von vielen wunderbaren Wesen, die mir so sehr viel geben. Heute schreibe ich, um andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.


Channeling ??
 
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Lieber Pfeil - ich möchte Dich gerne direkt einmal ansprechen. Denn Du arbeitest mit einem der besten Systeme - das von Patanjali. Woran liegt es nun, dass Du noch so weit vom Samadhi entfernt bist? Wo bist Du innerhalb des 8-Stufen Planes hängen geblieben?

Schon bei den Yamas und Niyamas könnte man sagen. Wenn man es richtig überlegt sind alle Zehn in der materiellen Welt praktisch unmöglich hundertprozentig zu realisieren. Nehmen wir mal die Gewaltlosigkeit. Man kann es gar nicht verhindern mit jedem Schritt und jedem Atemzug Lebewesen zu töten. Darum gibt es auch in Indien Leute, die mit einem Besen immer vor sich den Weg fegen. Aber auch sie werden es nicht verhindern können.

Wer könnte von sich sagen, daß er sich hundertprozentig innerlich gereinigt hätte, daß er nicht ein Molekül im Körper hätte, das da nicht hingehört. Und so ist es eigentlich mit allen zehn Punkten. Man kann sich nur allmählich immer mehr an das Ideal annähern.
 
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