Samadhi und wie man es erlangt

Schon interessant. Die Dunkeltherapie fügt sich nahtlos in Patanjalis System ein. Das ist Pratyahara, Rückzug der Sinne, ebenso wie ein Samadhitank oder wenn man sich einfach an einem ruhigen Ort niedersetzt und die Augen zu macht. Holger Kalweit arbeitet auch in die Richtung:

 
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dunkelheit ist jetzt für mich nicht mehr böse und angstbesetzt#okay man kann schon noch angst bekommen ...aber das ist jetzt was anderes...
ich stelle hier dazu mal was rein ...was ich meine

Danke dir für deine "Erklärung".
Dieses Video zeigt, wie sehr wir uns von uns selbst trennen können - von unseren selbstischen Gedanken, Gefühlen, Gewohnheiten, Vorstellungen und Selbstverständnissen. Denn wir sind so sehr viel mehr. In der Dunkelheit der Sinne können wir das wahre Licht in uns entdecken. Was freue ich mich, dass ich schon in der Meditation so abschalten kann, wie manche erst in der Dunkelheit. Vorgestern legte ich mich zum schlafen hin und auf einmal sah ich um mich herum viele Lichter. Es war wie wenn ich mitten im Weltraum wäre und unzählige Sterne kämen auf mich zu. All diese Lichtfunken kamnen in mich hinein.
Es lohnt sich so sehr abzuschalten und offen zu werden für neue Eindrücke aus anderen Welten.

LG
 
Danke dir für deine "Erklärung".
Dieses Video zeigt, wie sehr wir uns von uns selbst trennen können - von unseren selbstischen Gedanken, Gefühlen, Gewohnheiten, Vorstellungen und Selbstverständnissen. Denn wir sind so sehr viel mehr. In der Dunkelheit der Sinne können wir das wahre Licht in uns entdecken. Was freue ich mich, dass ich schon in der Meditation so abschalten kann, wie manche erst in der Dunkelheit. Vorgestern legte ich mich zum schlafen hin und auf einmal sah ich um mich herum viele Lichter. Es war wie wenn ich mitten im Weltraum wäre und unzählige Sterne kämen auf mich zu. All diese Lichtfunken kamnen in mich hinein.
Es lohnt sich so sehr abzuschalten und offen zu werden für neue Eindrücke aus anderen Welten.

LG

ja auf jeden fall
ich habe so lange meditiert ...doch was mich in dieser kurzen zeit..der bewussten dunkelheit ereilt hat ...ist für mich einfach nurn unfassbar zu nennen...
wenn die welt glasklar für dich wird ...kommt die lebensfreude gleich mit
dir gelingen viele dinge und du verdrängst nicht mehr ...weils nicht mehr geht #dadurch lösen sich soviele gebundene energien in dir ...
da bist ein anderer mensch #noch dergleiche ,,,aber doppelt so intensiv im fühlen und doppelt so schnell im denken und reagieren
:)
 
Hallo Pfeil,

Doch nicht alle streben Formlosigkeit in der Meditation an. Formlosigkeit ist eher eine buddhistische Vorstellung. Mich reizen eher himmlische Welten mit himmlischen Wesen :)

Ich kann Dich beruhigen.
Es gibt diese himmlischen Welten mit unzähligen himmlischen Wesen. Ich erlebe sie. Und auch nach dem physischen Tod wirst Du immer mit irgendwelchen Wesen zusammen sein. Was das für Wesen sind - ob himmlische oder schlimme - bestimmst Du selbst mit Deinen Energien. Denn Gleiches zieht Gleiches an - nach dem Resonanzgesetz.

Wir sind also Teil von Gott und Allem, erkennen das aber normalerweise nicht. Wenn es uns nun plötzlich bewußt wird könnte es uns so vorkommen als ob wir mit Gott verschmelzen. In Wirklichkeit hätte sich gar nichts geändert, da wir ja schon immer mit dem alldurchdringenden Brahman verschmolzen waren. Nur unser Bewußtsein hat sich geändert.

Darin steckt sehr viel Wahrheit.
Denn wir sind tatsächlich schon verschmolzen, da wir aus demselben "Stoff" gemacht worden sind - aus derselben Energie. Und das muss uns nur bewusst werden, dass wir tatsächlich diese göttliche Energie in uns tragen. In dem Moment, wo es uns bewusst wird erkennen wir, dass es tatsächlich so ist - dass wir selbst Geist- und Lichtwesen sind, die sich in eine niedere Schwingungsdimension der Polarität und Dualität begeben haben, um Erfahrungen zu machen - und um zu träumen. Erwachen wir, dann sehen wir, wie es wirklich ist und wer wir wirklich sind.

LG
 
Ich kann Dich beruhigen.
Es gibt diese himmlischen Welten mit unzähligen himmlischen Wesen. Ich erlebe sie. Und auch nach dem physischen Tod wirst Du immer mit irgendwelchen Wesen zusammen sein. Was das für Wesen sind - ob himmlische oder schlimme - bestimmst Du selbst mit Deinen Energien. Denn Gleiches zieht Gleiches an - nach dem Resonanzgesetz.

Gewisse buddhistische Richtungen streben wohl einen Zustand der Formlosigkeit an. Das soll im Brahmajyoti, dem "Weltraum" der spirituellen Welt möglich sein. Denkbar, daß es noch höhere formlose Ebenen gibt, die entsprechend schwerer zu erreichen sind.

Andere buddhistische Vorstellungen beinhalten wohl auch geistige Wesen.

Man kann ja manchmal geistige Wesen schon während der Inkarnation sehen. Das habe ich auch schon erlebt.

Denn wir sind tatsächlich schon verschmolzen, da wir aus demselben "Stoff" gemacht worden sind - aus derselben Energie. Und das muss uns nur bewusst werden, dass wir tatsächlich diese göttliche Energie in uns tragen. In dem Moment, wo es uns bewusst wird erkennen wir, dass es tatsächlich so ist - dass wir selbst Geist- und Lichtwesen sind, die sich in eine niedere Schwingungsdimension der Polarität und Dualität begeben haben, um Erfahrungen zu machen - und um zu träumen. Erwachen wir, dann sehen wir, wie es wirklich ist und wer wir wirklich sind.


Aus einem Traum zu erwachen ist ein gutes Beispiel für den Wechsel von Wirklichkeitsebenen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und auch nach dem physischen Tod wirst Du immer mit irgendwelchen Wesen zusammen sein. Was das für Wesen sind - ob himmlische oder schlimme - bestimmst Du selbst mit Deinen Energien. Denn Gleiches zieht Gleiches an - nach dem Resonanzgesetz.

Damit gibst Du mir auch das Stichwort für eine weitere Folge aus der Serie "Wie können wir uns im Alltag auf Samadhi hinsteuern".

Mit Allem was wir tun programmieren wir uns doch auch selber. Wenn wir lesen, fernsehen, herumlaufen, was auch immer, laden wir uns Eindrücke in unser Gedächtnis. Wenn jemand beispielsweise täglich drei Horrorfilme sieht, und das über Jahre, speichert er sich eine Riesendatenbank an Horrorbildern, -tönen, -inhalten und -ideen ab.

Ein Anderer, der in der gleichen Zeit Videos über Heilige, Gurus, Yogis und religiöse Musik ansieht, speichert sich auch so eine Datenbank ab, aber mit ganz anderen Inhalten.

Wenn nun eine Situation entsteht wo der bewußte Verstand sich etwas frei ausdenken soll, wo er kreativ werden soll, dann nimmt er Material aus seiner Datenbank und bastelt etwas daraus, oft ohne daß ihm bewußt wird, woher die Daten eigentlich ursprünglich stammen. Das ist dann unterbewußt.

So programmiert man sich selber durch die Informationen die man aufnimmt. Darum empfehlen Religionen ihren Anhängern auch meistens, man soll möglichst nur Informationen aufnehmen, die mit diesen religiösen Inhalten in Zusammenhang stehen. Und möglichst nur mit Leuten in Kontakt kommen, die in die gleiche Richtung gehen.

Denn wenn immer man mit anderen Menschen kommuniziert nimmt man auch irgendwie deren Philosophie mit auf. Der Mensch ist eben ein Gruppenwesen und versucht sich mehr oder weniger seiner Umwelt anzupassen. Wenn man mit Einzelwesen oder Gruppen zu tun hat, die an Spiritualität kein Interesse haben, wird einen das herunterziehen und vom spirituellen Weg ablenken.

Man kann sich also selber auf Samadhi zusteuern, indem man den Kontakt mit Leuten sucht, die in die gleiche Richtung unterwegs sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gleiches zieht gleiches an
und auch
Gegensätze ziehen sich an
Ressonanz und Polarität
Licht und Schatten

yinundyang
 
Mit Allem was wir tun programmieren wir uns doch auch selber.

Wirklich gut erfasst!

Alles ist Energie - alle Gefühle und alle Gedanken, Vorstellungen, Einstellungen usw. Wenn man miteinander kommuniziert, dann äußert man Gefühle, Gedanken, Vorstellungen und Einstellungen. Nimmt man etwas davon auf, dann nimmt man die Energien des anderen auf. Und da sollte man sich schon fragen, welche Qualität diese Energien haben. Schon bei der Nahrung fragen wir uns, woher die Sachen kommen und was für eine Qualität sie haben. Denn wir wollen unserer Gesundheit nicht schaden - wissen wir doch, dass jede Nahrung etwas in unserem Körper bewirkt.

Sollte uns die Qualität der Energien, die unsere Seele - also die Gesundheit unserer Psyche und unseres inneren Wesens - beeinflussen, nicht interessieren? Sollten wir da nicht mindestens ebenso sorgsam achtgeben? Und das um so mehr, weil diese Energien direkt und ungefiltert an unseren eigenen Energien andocken?

Nicht von ungefähr sagt das Sprichwort: "Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist."

Warum ziehen sich dann Gegensätze an?
Weil wir in einer Dimension der Dualität und Polarität leben. Dort gibt es eben Plus und Minus, gut und böse, Licht und Schatten. Unser gesamtes Körpersystem ist nach diesem Prinzip aufgebaut. Alle Vorgänge in den Zellen (und das sind über 100.000 in der Sekunde!) werden durch diese polare Energie-Diskrepanz ausgelöst. All unsere Gefühle und Vorstellungen haben ebenfalls dieses polare Gefüge. Verstärken wir die eine Gefühlsseite - z.B. des Lichts - ist sofort die andere polare Seite des Schattens präsent und möchte sich aufdrängen.

Doch unser Bewusstsein - unsere Seele - unser Geist - ist nicht polar. Das kann nur der entdecken, der nicht mehr in seinen Gefühlen und Vorstellungen allein lebt, sondern sein tieferes Bewusstsein seiner seele gefunden hat. Dort gibt es kein Plus und Minus, kein gut und böse. Dort existiert nur noch das Licht und die Liebe. Das haben all die erfahren, die so weit gekommen sind, dass sie sich selbst gefunden haben.

Will man spirituell werden, dann will man diesen Bereich seiner Seele finden, der nicht mehr polar fühlt und denkt, sondern aus reiner Enernergie besteht. Und dann will man auch nur noch diesen Bereich verstärken und nicht durch krasse polare Energien verunreinigen.
 
Schon bei der Nahrung fragen wir uns, woher die Sachen kommen und was für eine Qualität sie haben.

Dieses Thema ist von so entscheidender Bedeutung, daß ich da auch noch eine oder mehrere Folgen geplant habe. Es gibt auch schon einen Thread, indem ich mein Gemüse Cocktail Rezept beschrieben habe:

https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=169709

Sollte uns die Qualität der Energien, die unsere Seele - also die Gesundheit unserer Psyche und unseres inneren Wesens - beeinflussen, nicht interessieren? Sollten wir da nicht mindestens ebenso sorgsam achtgeben? Und das um so mehr, weil diese Energien direkt und ungefiltert an unseren eigenen Energien andocken?

Auf jeden Fall. Schon darum weil es sich im Laufe des Lebens, mit dem Alter, immer mehr addiert. In der Jugend ist man noch flexibel, kann Vieles wegstecken. Im Alter sind wir jedoch oftmals schon so zugemüllt, daß eine kleine zusätzliche Belastung das Faß zum überlaufen bringt.

Dort gibt es eben Plus und Minus, gut und böse, Licht und Schatten.

Und auch das Schöne beruht auf Dualität. Die Anziehung zwischen Frau und Mann, eines der schönsten Dinge. Die Freude können wir erst richtig genießen, wenn wir das Leid kennengelernt haben.

Will man spirituell werden, dann will man diesen Bereich seiner Seele finden, der nicht mehr polar fühlt und denkt, sondern aus reiner Enernergie besteht. Und dann will man auch nur noch diesen Bereich verstärken und nicht durch krasse polare Energien verunreinigen.

Aber in der spirituellen Welt gibt es doch auch Formen, wie z. B. das Ehepaar Vishnu und Lakshmi. Da ist doch auch eine Polarität von männlich und weiblich.
 
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Und auch das Schöne beruht auf Dualität. Die Anziehung zwischen Frau und Mann, eines der schönsten Dinge. Die Freude können wir erst richtig genießen, wenn wir das Leid kennengelernt haben. ...Aber in der spirituellen Welt gibt es doch auch Formen, wie z. B. das Ehepaar Vishnu und Lakshmi. Da ist doch auch eine Polarität von männlich und weiblich.

Im Spirituellen - also im Geist- und Lichtraum - finde ich keine Anziehung mehr durch unterschiedliche, polare Geschlechter. Die gegenseitige Anziehung erfolgt über die anziehenden positiven Energien, die in allen Wesen dort in unterschiedlicher Konzentration vorhanden sind.
 
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