Samadhi und wie man es erlangt

Ja, das ist trivial, das hast Du Recht. Muß alles kompliziert sein, damit Du es verstehst und Dich ihm nähern kannst?

lg

Wenn ich feststellen kann, dass es trivial ist muss ich es verstanden haben und wenn ich feststelle, dass etwas trivial ist kann es nicht kompliziert sein, denn sonst hielte ich es nicht für trivial.

Es folgt alles der Logik.
 
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Wenn ich feststellen kann, dass es trivial ist muss ich es verstanden haben und wenn ich feststelle, dass etwas trivial ist kann es nicht kompliziert sein, denn sonst hielte ich es nicht für trivial.

Es folgt alles der Logik.
Es hörte sich so an als hieltest Du Triviales für nicht erwähnenswert.

Ich meine: wenn man das Triviale, das man verstanden hat, mal auch tatsächlich anwendet und nicht nur verstandesmässig versteht, dann kommt man einen viel grösseren Schritt weiter, als wenn man nach etwas Kompliziertem sucht.
 
Es hörte sich so an als hieltest Du Triviales für nicht erwähnenswert.

Ich meine: wenn man das Triviale, das man verstanden hat, mal auch tatsächlich anwendet und nicht nur verstandesmässig versteht, dann kommt man einen viel grösseren Schritt weiter, als wenn man nach etwas Kompliziertem sucht.

In der Regel sucht man auch nach Einfachem. Komplexizität entsteht durch Gleichzeitigkeit von Trivialen. Mit Samadhi hat das übrigens alles nix zu tun.

Verstanden IST Anwendung. Andernfalls ist es lediglich gelernt.
 
Einverstanden. Anwendung ist aber trivial. Und nicht komplex.

Im Fall Meditation, wenn man meditiert um Samadhi zu erlangen (und anders geht es imho nicht) dann ja.
Sonst gibt es im Yoga durchaus Komplexes, dass aber zerlegt werden kann, bis auf einige Ausnahmen.

Ich habe es ja irgendwo versucht auf dem Punkt zu bringen, als ich sagte, dass man Samadhi erlange, indem man das "wegräumt", was Samadhi verdeckt. Das halte ich erstmal für eine einfache Beschreibung, aber eigentlich nicht wirklich für die Beantwortung der Frage nach dem "Wie".
(Ist aber imho deutlich mehr (Inhalt) als viele andere Beiträge)

Die Antwort auf die Frage nach dem "Wie" könnte "Egal" lauten.
 
Im Fall Meditation, wenn man meditiert um Samadhi zu erlangen (und anders geht es imho nicht) dann ja.
Sonst gibt es im Yoga durchaus Komplexes, dass aber zerlegt werden kann, bis auf einige Ausnahmen.
Ja. In der Anwendung wird's irgendwann dann aber alles trivial. Komplex ist vermutlich nur das Verstehen. Das Tun ist immer einfach, nur braucht man manchmal lange, um die Einfachheit im Tun zu entdecken. Gerade das ist ja aber Sinn und Zweck jeder spirituellen Übung, würde ich meinen.

Ich habe es ja irgendwo versucht auf dem Punkt zu bringen, als ich sagte, dass man Samadhi erlange, indem man das "wegräumt", was Samadhi verdeckt. Das halte ich erstmal für eine einfache Beschreibung, aber eigentlich nicht wirklich für die Beantwortung der Frage nach dem "Wie".
(Ist aber imho deutlich mehr (Inhalt) als viele andere Beiträge)

Die Antwort auf die Frage nach dem "Wie" könnte "Egal" lauten.
Egal oder auch "individuell". Aber dennoch hast Du als Individuum zunächst keine Vorstellung von Dir selber in irgendeinem "zielnahen Zustand", weil Du dich vom Ziel entfernt wähnst. Und gerade der Versuch der Vorgabe von Orientierungspunkten auf dem Weg durch einen Lehrer oder Meister bewirkt ja in Dir, daß Du in Dir erkennst, einen Weg gegangen zu sein und Dich entwickelt zu haben. Von daher ist "egal" hier meines Erachtens nicht zielführend, sondern es muß ein Weg gegangen werden, der ein eindeutiges Erkennen anbietet. Und dieser Weg kann nur durch Worte kredenzt werden.

Ich persönlich finde die Ein- oder Auslassungen von Pfeil hier sehr schön. Ich verwechsele sie nicht mit mir und beziehe sich nicht auf mich und bewerte sie nicht. Ich vergleiche sie auch nicht mit meiner eigenen Erfahrung, sondern lese sie als die Worte von Pfeil. Und ich finde die Worte des Pfeils zu diesem Thema, dem er sich anders als ich oder Du stellt, sehr zielführend. Ich mag's hier. Um ehrlich zu sein überspringe ich beim Lesen des Threads Deine Beiträge und Deine Diskussion mit Pfeil - aber wenn ich denn mal die von Dir geführte Auseinandersetzung mit Augen lesend erhasche, dann denke ich so, daß Du wohl keine Freude an dem Thread hier zu haben scheinst. Frage mich dann, was Dich wohl so aufbringt und ob Du dich aus irgendeiner Ruhe heraus hier beteiligst oder doch eher aus einer Aufregung rund um das Thema. Aber weißt Du was: auch das ist mir ziemlich "egal".

;)
 
Ja. In der Anwendung wird's irgendwann dann aber alles trivial. Komplex ist vermutlich nur das Verstehen. Das Tun ist immer einfach, nur braucht man manchmal lange, um die Einfachheit im Tun zu entdecken. Gerade das ist ja aber Sinn und Zweck jeder spirituellen Übung, würde ich meinen.

Ich denke, dass unser Erfahrungshorizont hier einfach sehr verschieden ist. Ich mache ein bissel mehr, als Achtsamkeitsmeditation auf die Leere.

Egal oder auch "individuell".

Nein, das meine ich nicht. Nicht in erster Linie. Individuell im Sinne, was man tut, und einem liegt, aber egal, weil es eigentlich egal ist - nicht egal ist aber, dass man tut.

Ich persönlich finde die Ein- oder Auslassungen von Pfeil hier sehr schön.
Ich halte es für Kappes. Nicht nur am eigenen Anspruch, sondern auch inhaltlich. Siehe Garfields Aussage zum Nirvana. Das taugt.
Ich finde dieses Nicht-Bewerten für esoterischen (new-age) Blödsinn. Das macht in der Meditation Sinn, in einem Gespräch aber nur bedingt.

Du täuscht dich übrigens. Es macht mir Spaß hier. Auch so, wie es läuft. Ich bin für Pfeils Einladung, mich wieder mehr an dem Thread zu beteiligen sehr dankbar. Es ist typisch für euch Esoteriker, dass ihr immer meint, dass rauher geführte Gespräche auf eine Unruhe zurückzuführen seien. Das liegt ehr daran, dass es Euch beunruhigt.
 
Was kann man denn noch so alles im Alltag machen um sich selber allmählich in Richtung Samadhi zu lenken.

Patanjali präsentiert dazu in seinem Yoga Sutra einen Acht-Stufen-Plan:

1. Yama - Ethik anderen gegenüber
2. Niyama - Ethik sich selber gegenüber
3. Asana - Übungen der Yogastellungen
4. Pranayama - Beherrschung des Atems
5. Pratyahara - Rückzug der Sinne
6. Dharana - Konzentration
7. Dhyana - Meditation
8. Samadhi - Ekstase

Am Anfang sollte also stehen, daß man sein Verhalten anderen gegenüber vervollkomnet. Dazu zählt Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit und Enthaltsamkeit.

Das Verhalten sich selber gegenüber umfasst Sauberkeit, Bescheidenheit, Disziplin, Selbstkritik und Gottvertrauen.

Bei Asanas geht es darum den Körper mühelos in einer vollkommenen Haltung verweilen lassen zu können.

Pranayama ist die Kontrolle der Lebensenergie durch Atemübungen.

Pratyahara ist der Rückzug der Sinne von der Außenwelt.

Dharana ist die Konzentration auf einen bestimmten Punkt.

Dann kann Meditation erfolgen.

Und schließlich erreicht man Samadhi.
 
Am Anfang sollte also stehen, daß man sein Verhalten anderen gegenüber vervollkomnet. Dazu zählt Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit und Enthaltsamkeit.

Watt ein Scheiß, also ehrlich. Solche Dinge sind da hauptsächlich enthalten um auf die Gesellschaft einzuwirken, und nicht auf den Meditationsprozes selber. Der Beweis dafür wurde geschichtlich auch schon erbracht. Milarepa war bereits Yogi, als er sich rächte. Nur zu diesem Zweck hat er sich ja den inneren Künsten zugewendet.

Nur was abtippeln ist halt arg wenig:D.
 
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Was kann man denn noch so alles im Alltag machen um sich selber allmählich in Richtung Samadhi zu lenken.

Patanjali präsentiert dazu in seinem Yoga Sutra einen Acht-Stufen-Plan:

1. Yama - Ethik anderen gegenüber
2. Niyama - Ethik sich selber gegenüber
3. Asana - Übungen der Yogastellungen
4. Pranayama - Beherrschung des Atems
5. Pratyahara - Rückzug der Sinne
6. Dharana - Konzentration
7. Dhyana - Meditation
8. Samadhi - Ekstase

Am Anfang sollte also stehen, daß man sein Verhalten anderen gegenüber vervollkomnet. Dazu zählt Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit und Enthaltsamkeit.

Das Verhalten sich selber gegenüber umfasst Sauberkeit, Bescheidenheit, Disziplin, Selbstkritik und Gottvertrauen.

Bei Asanas geht es darum den Körper mühelos in einer vollkommenen Haltung verweilen lassen zu können.

Pranayama ist die Kontrolle der Lebensenergie durch Atemübungen.

Pratyahara ist der Rückzug der Sinne von der Außenwelt.

Dharana ist die Konzentration auf einen bestimmten Punkt.

Dann kann Meditation erfolgen.

Und schließlich erreicht man Samadhi.

zu punkt 1...ethik hier im forum...sonst bleibts theorie...den anderen und seine meinung achten ...auch wenn ich sie nicht teile...ihn als partner(freund) sehen ,der mit mir an einem gemeinsamen werk bzw...idee arbeitet:)(zur erlangung von samadi meinetwegen ...oder der erlangung des inneren lichtes was der exstase ja gleicht bzw.ähnelt)
zu punkt 2..
ethik sich selbst gegenüber...selbstliebe...selbstannahme...annahme vor allem des augenblicks ...ihn als sinnvoll annehmen können...um darin zu verweilen
das ja zum jetzt
zu punkt 3....
sich in seinem körper wohlfühlen ...seine energie spüren und beobachten...

zu punkt 4
bauchatmung ...denn dort wird die vergangenheit verbrannt(Emotionen und altes denken ...was meist in selbsanklage oder kampf mit dem anderen mündet)...sodass damit auch die zeit verbrannt wird...der augenblick wird gefördert...das jetzt
5.
daraus folgt dann dass die sinne sich nach innen ziehen können ..denn das denken hat sich verkleinert...und vermindert...das denken bezieht sich aufs äussere...
6.konzentration ...das beobachterbewusstsein wird geschult...
7.meditation ...in die stille gehen....loslassen aler gedanken und emotionen...um durch die stille neu geboren zu werden ...sich zum boten der stille machen wollen...
8.erfahrung des inneren lichtes...das alles neu macht...die innere sonne scheint auf...
so würde ich diese ansätze des pantajali ins heute übersetzen wollen ...mit dem was momentan envoque ist...
vielleicht kann der einen oder andere da ja was mit anfangen...:)
es reicht ja nicht wenn wir wissen was der oder der damals gesagt hat ...man muss es in erfahrbare sprache ...ins heute übersetzen ...sodass man förmlich schon durch die sprache ...die ersten erfsahrungen macht ...dann ist sie lebendig und nicht nur ne weitere theorie...die dann doch wieder nur ins weitere denken führt und damit in die vergangeheit...
sprache über samadi sollte gleich schon erlebte stille sein ..
ich weiss nicht inwiefern mir? das gelungen ist ...ich hab einfach geschrieben und konnte nicht anders...wollte den prozess aber auch nicht stören...
 
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