Was kann man denn noch so alles im Alltag machen um sich selber allmählich in Richtung Samadhi zu lenken.
Patanjali präsentiert dazu in seinem Yoga Sutra einen Acht-Stufen-Plan:
1. Yama - Ethik anderen gegenüber
2. Niyama - Ethik sich selber gegenüber
3. Asana - Übungen der Yogastellungen
4. Pranayama - Beherrschung des Atems
5. Pratyahara - Rückzug der Sinne
6. Dharana - Konzentration
7. Dhyana - Meditation
8. Samadhi - Ekstase
Am Anfang sollte also stehen, daß man sein Verhalten anderen gegenüber vervollkomnet. Dazu zählt Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit und Enthaltsamkeit.
Das Verhalten sich selber gegenüber umfasst Sauberkeit, Bescheidenheit, Disziplin, Selbstkritik und Gottvertrauen.
Bei Asanas geht es darum den Körper mühelos in einer vollkommenen Haltung verweilen lassen zu können.
Pranayama ist die Kontrolle der Lebensenergie durch Atemübungen.
Pratyahara ist der Rückzug der Sinne von der Außenwelt.
Dharana ist die Konzentration auf einen bestimmten Punkt.
Dann kann Meditation erfolgen.
Und schließlich erreicht man Samadhi.
zu punkt 1...ethik hier im forum...sonst bleibts theorie...den anderen und seine meinung achten ...auch wenn ich sie nicht teile...ihn als partner(freund) sehen ,der mit mir an einem gemeinsamen werk bzw...idee arbeitet

(zur erlangung von samadi meinetwegen ...oder der erlangung des inneren lichtes was der exstase ja gleicht bzw.ähnelt)
zu punkt 2..
ethik sich selbst gegenüber...selbstliebe...selbstannahme...annahme vor allem des augenblicks ...ihn als sinnvoll annehmen können...um darin zu verweilen
das ja zum jetzt
zu punkt 3....
sich in seinem körper wohlfühlen ...seine energie spüren und beobachten...
zu punkt 4
bauchatmung ...denn dort wird die vergangenheit verbrannt(Emotionen und altes denken ...was meist in selbsanklage oder kampf mit dem anderen mündet)...sodass damit auch die zeit verbrannt wird...der augenblick wird gefördert...das jetzt
5.
daraus folgt dann dass die sinne sich nach innen ziehen können ..denn das denken hat sich verkleinert...und vermindert...das denken bezieht sich aufs äussere...
6.konzentration ...das beobachterbewusstsein wird geschult...
7.meditation ...in die stille gehen....loslassen aler gedanken und emotionen...um durch die stille neu geboren zu werden ...sich zum boten der stille machen wollen...
8.erfahrung des inneren lichtes...das alles neu macht...die innere sonne scheint auf...
so würde ich diese ansätze des pantajali ins heute übersetzen wollen ...mit dem was momentan envoque ist...
vielleicht kann der einen oder andere da ja was mit anfangen...

es reicht ja nicht wenn wir wissen was der oder der damals gesagt hat ...man muss es in erfahrbare sprache ...ins heute übersetzen ...sodass man förmlich schon durch die sprache ...die ersten erfsahrungen macht ...dann ist sie lebendig und nicht nur ne weitere theorie...die dann doch wieder nur ins weitere denken führt und damit in die vergangeheit...
sprache über samadi sollte gleich schon erlebte stille sein ..
ich weiss nicht inwiefern mir? das gelungen ist ...ich hab einfach geschrieben und konnte nicht anders...wollte den prozess aber auch nicht stören...