Samadhi und wie man es erlangt

Ich träumte heute Nacht, ich wäre in einer Turnhalle. Die Schüler kamen vom Turnen und duschten sich. Überall war Wasserdampf.
Dann piepte es ganz laut und ich wachte auf. Das Messgerät zeigte in meinem Zimmer hohe Luftfeuchtigkeit an.
Ich lüftete mein Zimmer und ging in die Küche.

Ach ja.....Staubsaugen tue ich ca. einmal die Woche. So reinlich bin ich nicht und bekomme trotzdem so manch eine Einsicht. Morgen ist Christi Himmelfahrt. Mir kamen vielleicht Ideen, wie man die Welt in ein Paradies verwandeln kann.....huiiiiiii......
Danke Jesus!

Reinlichkeit ist Quatsch mit Soße.
 
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Na ja....ganz so stimmt das mit der Stinkigkeit auch nicht.
Ich duschte mich einmal eine Woche nicht und träumte sowas: Geh BADEN! :rolleyes:

Einmal die Woche müsste schon drin sein.
Der innere Meister scheint, wohlige Körperdüfte nicht so prickelnd zu finden.
 
Patanjali hat mit seinem Yoga Sutra einen hervorragenden Führer dazu verfaßt. Die volle Bedeutung seiner Worte erschließt sich nicht im flüchtigen Überfliegen, da dieser Text sehr komprimiert ist. Vielmehr kann und muß man lange darüber nachdenken um es vollständig in seine Gedankenwelt zu integrieren.

Hallo Pfeil,

ich gebe Dir absolut recht, dass die Yoga Sutra von Patanjali ein hervorragender Führer zum Samadhi ist. Doch bringen nur wenige diese Hingabe und Willen auf, diesen Weg konsequent zu gehen, so dass im Endeffekt nur ganz wenige zu diesem Samadhi kommen. Du siehst und spürst ja selbst, wie schwierig es ist, alle diese Regeln genau einzuhalten und zu verinnerlichen.

Es gibt einen einfacheren Weg, der eigentlich gar kein Weg ist, sondern ein Zustand, den man innerhalb weniger Augenblicke einnehmen kann. Ich möchte damit deinen Weg und deine Mühen hier im Forum nicht schlecht reden oder klein machen. Ich möchte dir nur einen kleinen Denkanstoß geben.

Warum sollen wir einen langen mühevollen Weg gehen, um endlich - oder meistens auch nicht - das zu erkennen, was wir in jedem Augenblick bereits sind? Wir SIND das schon, was wir so sehnsüchtig begehren. Wir sind Bewusstsein - wir sind Geistbewusstsein - und brauchen nur bildlich gesprochen "in diesen Gang zu schalten". Dafür braucht man keine Reinlichkeits-Zeremonien zu veranstalten
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oder sich kasteien, sondern nur stille werden und die Lücke zwischen Gedanken und Gefühlen finden, in denen das Gefühl von Friede und Freude in einem hochkommt. Das ist das "Geist-Gefühl" unseres Geistbewusstseins. Das ist Samadhi - wenn auch nur für einen kurzen Moment. Dieses "Geist-Gefühl" können wir in jedem beliebigen Augenblick wieder aufrufen, so dass es uns ständig in unseren Tätigkeiten begleitet. Es begleitet dann auch unsere Gedanken und Gefühle. Je öfter du es vergegenwärtigst, um so mehr Samadhi-Momente erlebst du, bis du ständig im Samadhi lebst.
 
Hallo Oriano, ich warte ja schon die ganze Zeit, daß mal jemand kommt und eine bessere Erklärung bringt als ich auf Seite 1 was Samadhi genau ist und wie man es erreicht. Du bist schon nahe dran, doch ich würde es mir noch konkreter wünschen. Was genau soll ich tun um was genau zu erreichen? Das mit der Lücke zwischen Gedanken und Gefühl erscheint mir noch ein bißchen vage. Und es scheint, daß du noch vom normalen Bewußtsein, also in der Identifikation mit dem materiellen Körper sprichst.

Der Weg den Patanjali angegeben hat ist so mühsam nun auch wieder nicht. Ein bißchen Bemühung in den verschiedenen Yamas und Niyamas und man wird allmählich mehr in der Lage sein spontan in höhere Bewußtseinszustände zu kommen. Und da man sich sowieso wohler fühlt wenn man ehrlich, sauber usw. ist ist das auch kein Verlust sondern ein Gewinn.
 
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Was genau soll ich tun um was genau zu erreichen? Das mit der Lücke zwischen Gedanken und Gefühl erscheint mir noch ein bißchen vage. Und es scheint, daß du noch vom normalen Bewußtsein, also in der Identifikation mit dem materiellen Körper sprichst.

Der Weg den Patanjali angegeben hat ist so mühsam nun auch wieder nicht. Ein bißchen Bemühung in den verschiedenen Yamas und Niyamas und man wird allmählich mehr in der Lage sein spontan in höhere Bewußtseinszustände zu kommen. Und da man sich sowieso wohler fühlt wenn man ehrlich, sauber usw. ist ist das auch kein Verlust sondern ein Gewinn.

Ganz sicher ist dieser Weg ein Gewinn - und er wird auch in höhere Bewusstseinszustände führen. Vlt. kann man aber diesen Weg ein bisschen abkürzen.

Die Seele ist multidimensional und besteht aus verschiedenen feinstofflichen und energetischen Körpern bzw. Bewusstseinszuständen. Wenn man seine Sinne - also Gedanken und Gefühle zum Schweigen bringt - was im übrigen von vielen esoterischen Lehren als Grundbedingung gefordert wird - dann kommt man meist mit dem ersten feinstofflichen Raum in Berührung - also dem Astralraum. Meditierende sehen und spüren dann die verschiedensten Wesen und Energien des Teils ihres Astralraums, in welchem sie leben. Das können dunkle, finstere Wesen und Energien der ersten Stufe sein, Tiere oder Bestien, oder aber auch hohe, helle leuchtende Wesen und Energien der höheren Stufen, von denen es sieben gibt. Du erinnerst dich an die Purana Kosmologie in den Veden - das sog. Duale System. Die höchsten Energien der siebten Stufe bringen dich auch zu einem Samadhi - dem astralen Samadhi - der Astralreisen ermöglicht, dich mit dem gesamten Kosmos im Dualen System verbindet und den Körper nach und nach mit ätherischer Energie erfüllen kann, so dass der Körper immer mehr transformiert wird und allmählich von den physischen Gesetzen befreit wird.

Diesen Samadhi meine ich aber nicht. Denn auch in diesem befindet man sich noch im stofflichen Raum - wenn auch im feinstofflichen und bleibt weiterhin in der Illusion gefangen. Die Illusion hört erst außerhalb dieses Dualen Systems auf - im Geist- und Lichtraum.
Deshalb soll man sich auf sein Drittes Auge konzentrieren, das nicht vorne auf der Stirn oberhalb der Nasenwurzel liegt, wie die meisten lehren, noch in der Mitte der Stirn, sondern im Hinterkopf oberhalb des Thalamus. Dort ist der energetische Zugang zum eigenen Geistbewusstsein. Zapfen wir diesen an, erleben wir SOFORT einen Energiezustand voll von harmonischer Stille und Glück.Wir fühlen uns SOFORT von allen Lasten befreit, von allen Ängsten und Bedrückungen. In diesem Zustand spüren wir selbst den Körper dann nicht mehr als Belastung.

Dieses Geistbewusstsein ist wie das weiße
Licht einer hellen Lampe, die auf eine mit bunten Bildern gefärbte Folie scheint - wie auf einen Film. Unsere Gedanken und Gefühle sind die Bilder auf dieser Filmrolle, die bunt und laut daherkommen. Erst wenn wir die Bilder einmal stoppen und leere Bilder zwischendrin zulassen, dann scheint nur noch das weiße Licht des Geistbewusstseins und alles hört auf sich zu drehen.

Können wir länger in diesem Energiezustand bleiben, dann erleben wir den Geist-Samadhi, der langsam in den Licht-Samadhi übergehen wird und eine Transformation in Lichtenergie bewirkt.
 
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Karl Renz schreibt in "Das Buch Karl - Erleuchtung und andere Irrtümer" interessante Worte. Unter anderem dies hier:

Und alles, was im Bewusstsein geschieht, kann dich nicht zu dem machen, was du bist. Einheitserfahrungen oder Gewahrseinserfahrungen sind nun mal Erfahrungen. Sie können dir allenfalls zeigen, dass du das bist, was erfährt. Und dass das, was erfährt, nie erfahrbar ist. Alle Erfahrungen, auch Tod und Leben, sind flüchtig. Sie kommen und gehen. Das, was du bist, kommt und geht nicht. Du bist die Quelle. Alles phänomenale Leben ist eine Spiegelung.
 
Wenn man seine Sinne - also Gedanken und Gefühle zum Schweigen bringt

Das ist ja eigentlich das Anhalten der Gedanken, das ich anfangs beschrieben habe. Doch das fällt dem modernen Menschen meist nicht leicht. Er hat tausenderlei Alltagsprobleme bei denen Betrügereien, Unreinheiten und sogar schlimmere Vergehen vorkommen. Dann geht er nach Hause und versucht in Samadhi einzugehen. Doch die Gedanken drehen sich wie ein Karussel, es ist kaum möglich zur Ruhe zu kommen.

Allgemein ist nach meiner Erfahrung die Vorbereitung von entscheidender Wichtigkeit. Das habe ich auch in meiner beruflichen Erfahrung gelernt. Wenn alles gut vorbereitet ist, dann ist die eigentliche Ausführung einfach. Die Vorbereitung zu Samadhi ist sehr wichtig. Wenn man ein nach den Yamas und Niyamas ausgerichtetes Leben führt, dann ist das eigentliche Eingehen in Samadhi ein leichter Schritt. Wenn aber das Leben völlig in Unordnung ist und vielleicht sogar noch schwere Vergehen im Raum stehen, dann wird es wohl nahezu unmöglich zur Ruhe zu kommen. Erst müssen die gröbsten Probleme gelöst werden.

Deshalb soll man sich auf sein Drittes Auge konzentrieren, das nicht vorne auf der Stirn oberhalb der Nasenwurzel liegt, wie die meisten lehren, noch in der Mitte der Stirn, sondern im Hinterkopf oberhalb des Thalamus.

Die Chakren denke ich mir als Energieknotenpunkte, die an der Wirbelsäule liegen und wie eine Achse durch den Körper verlaufen. An der Austrittsstelle auf der Haut bilden sie blumen- oder radförmige Objekte die sich drehen mit verschiedener Anzahl von Blütenblättern.

Anahata Chakra sitzt in der Mitte der Brust und hat zwölf Blütenblätter, die aus einem transparenten Material bestehen, ähnlich wie Libellenflügel. Ich habe es selber mal gesehen. Dieses drehte sich etwa in der Geschwindigkeit einer Schallplatte, also ca. 40 Umdrehungen pro Minute, was schon relativ zügig sein dürfte.

Interessanterweise sollen die Chakren immer abwechselnd in die andere Richtung drehen, das scheint mir zu stimmen. Dazu gab es hier schon einen Thread.

Alles phänomenale Leben ist eine Spiegelung.

Man kann mal den Versuch machen alle Sinneswahrnehmung abzuschalten. Bis zu dem Punkt, wo sogar die Wahrnehmung des eigenen Körpers aufhört. Dann hört die Wahrnehmung der materiellen Ebene auf und die Erfahrung der astralen oder anderer Ebenen kann beginnen. Mag sein, auch das erweist sich letztendlich nur als Spiegelung oder Illusion.
 
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Karl Renz schreibt in "Das Buch Karl - Erleuchtung und andere Irrtümer" interessante Worte. Unter anderem dies hier:

Und was passiert, wenn sich diese Quelle selber wahrnimmt?
Also die Quelle nimmt die Quelle wahr. Ist wie 1-1= 0 (0= Alles ist eins,alles ist nichts) oder 1+1= 1 (1= Die Quelle nimmt sich selber wahr und erkennt, dass es nur eins, nämlich die Quelle (das Selbst) gibt)
 
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