Wenn man seine Sinne - also Gedanken und Gefühle zum Schweigen bringt
Das ist ja eigentlich das Anhalten der Gedanken, das ich anfangs beschrieben habe. Doch das fällt dem modernen Menschen meist nicht leicht. Er hat tausenderlei Alltagsprobleme bei denen Betrügereien, Unreinheiten und sogar schlimmere Vergehen vorkommen. Dann geht er nach Hause und versucht in Samadhi einzugehen. Doch die Gedanken drehen sich wie ein Karussel, es ist kaum möglich zur Ruhe zu kommen.
Allgemein ist nach meiner Erfahrung die Vorbereitung von entscheidender Wichtigkeit. Das habe ich auch in meiner beruflichen Erfahrung gelernt. Wenn alles gut vorbereitet ist, dann ist die eigentliche Ausführung einfach. Die Vorbereitung zu Samadhi ist sehr wichtig. Wenn man ein nach den Yamas und Niyamas ausgerichtetes Leben führt, dann ist das eigentliche Eingehen in Samadhi ein leichter Schritt. Wenn aber das Leben völlig in Unordnung ist und vielleicht sogar noch schwere Vergehen im Raum stehen, dann wird es wohl nahezu unmöglich zur Ruhe zu kommen. Erst müssen die gröbsten Probleme gelöst werden.
Deshalb soll man sich auf sein Drittes Auge konzentrieren, das nicht vorne auf der Stirn oberhalb der Nasenwurzel liegt, wie die meisten lehren, noch in der Mitte der Stirn, sondern im Hinterkopf oberhalb des Thalamus.
Die Chakren denke ich mir als Energieknotenpunkte, die an der Wirbelsäule liegen und wie eine Achse durch den Körper verlaufen. An der Austrittsstelle auf der Haut bilden sie blumen- oder radförmige Objekte die sich drehen mit verschiedener Anzahl von Blütenblättern.
Anahata Chakra sitzt in der Mitte der Brust und hat zwölf Blütenblätter, die aus einem transparenten Material bestehen, ähnlich wie Libellenflügel. Ich habe es selber mal gesehen. Dieses drehte sich etwa in der Geschwindigkeit einer Schallplatte, also ca. 40 Umdrehungen pro Minute, was schon relativ zügig sein dürfte.
Interessanterweise sollen die Chakren immer abwechselnd in die andere Richtung drehen, das scheint mir zu stimmen. Dazu gab es hier schon einen Thread.
Alles phänomenale Leben ist eine Spiegelung.
Man kann mal den Versuch machen alle Sinneswahrnehmung abzuschalten. Bis zu dem Punkt, wo sogar die Wahrnehmung des eigenen Körpers aufhört. Dann hört die Wahrnehmung der materiellen Ebene auf und die Erfahrung der astralen oder anderer Ebenen kann beginnen. Mag sein, auch das erweist sich letztendlich nur als Spiegelung oder Illusion.