M
m290
Guest
Nenee, nix mit Entmythologisierung. Das wäre nur Mindfuck.
Herz steht still, Lunge steht still, und trotzdem bei vollem Bewusstsein. So geht's![]()
Vielleicht noch ein wenig Erklärung (Zitat aus dem Königswegthread):
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"tehom" hängt auch mit dem "tom" zusammen. tehom ist das, was auf sanskrit "atman" ist und auf chemisch "Atom" und auf biologisch "Atem"...
Der tiefe Atem ist verfinstert, ist gerade nicht möglich. Es ist der Atem der Ewigkeit. Der "normale" Mensch lebt physiologisch gesehen im Koma der Bewusstlosigkeit Gottes. Er hat eine Ersatzfunktion, die Lunge. Die bewegt nun die physische Luft hin und her, um auf der Irrsal-Wirrsal-Ebene wenigstens nicht gleich zu sterben. In tiefer Meditation kommt der physische Atem vollständig zum Erliegen, dann setzt nämlich der Ewigkeitsatem wieder ein.
Auf der Atomebene sind die Atome auch alle "verfinstert", es liegt die Dunkelheit auf ihrem Ansehen. Man kann sie nicht ansehen, nicht sehen, was für herrliche Dinge in ihnen sind. Naja, was sollen denn das für Dinge sein? Jedes Atom ist ein Abbild der Herrlichkeit Gottes. Die Atome sind Spiegel der Einzigartigkeit Gottes, seine unvergleichlichen Eigenschaften. Und alle diese Eigenschaften Gottes sind leider für den "normalen" Menschen überhaupt nicht begreifbar, sein Angesicht, sein Bewusstsein, ist dafür verfinstert und kann es nicht begreifen. So schreibt auch Johannes im Johannesevangelium Kapitel 1 Vers 5: "Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst."
Das Urlicht Gottes strahlt aus den Atomen hervor, normalerweise. Doch die Atome, der "tehom", ist verfinstert im Bewusstsein. Nicht wirklich verfinstert, nur das Bewusstsein, das in Finsternis lebt, kann dieses Urlicht nicht erfassen.
Im erleuchteten Bewusstsein hingegen wird die Finsternis weggenommen, und die "normale" physische Welt erscheint dem Bewusstsein wie aus Glas. Man kann überall hindurchsehen und doch ist es alles dem Bewusstsein klar erkennbar. Das beschreibt Johannes auch, in der Offenbarung Kapitel 15 Vers 2:
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