Russland greift Ukraine an

Ja, leider. @Underdog hatte ja auch schon mal angekündigt, sich zu verdünnisieren. Beide fehlen in diesem Thread m.E. so sehr wie ein Ebola-Ausbruch.
Die Außenstation von Radio Moskau wird wohl erst endgültig verstummen, wenn Putin aus der Ukraine vertrieben worden ist.
Es gibt aber immer noch einen Unterschied.
Der eine User setzt sich mit dem Thema auseinander, auch wenn man damit nicht unbedingt konform geht,
der andere trollt nur herum.
 
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Um das zu entscheiden, dafür ist Den Haag zuständig.

Doch was änderts für die Ukrainer? Selbst wenn aktuell und von oberster Stelle explizit das Wort Völkermord fallen würde - der Krieg wäre dadurch nicht beendet.
Wenn in diesem Thread von Völkermord gesprochen wird dann kann man auch fragen ab wann man von Völkermord sprechen kann.
Putin ist ein Kriegsverbrecher und wenn er verhaftet werden würde dann ginge der Krieg trotzdem weiter nur eben mit einer neuen Führung.
 
Wenn in diesem Thread von Völkermord gesprochen wird dann kann man auch fragen ab wann man von Völkermord sprechen kann.
Putin ist ein Kriegsverbrecher und wenn er verhaftet werden würde dann ginge der Krieg trotzdem weiter nur eben mit einer neuen Führung.
Ist nicht absolut gesagt, dass der dann nicht zu Ende ginge/wäre

Putins Nachfolger könnte genausogut versuchen Schadensbegrenzung zu betreiben
 
Wenn in diesem Thread von Völkermord gesprochen wird dann kann man auch fragen ab wann man von Völkermord sprechen kann.

Dafür gibts Gesetztestexte und wenn man Google bemüht sieht man, dass keine Zahlen darin festgelegt sind.

Putin ist ein Kriegsverbrecher und wenn er verhaftet werden würde dann ginge der Krieg trotzdem weiter nur eben mit einer neuen Führung.

Ja, der Kreml besteht nicht nur aus Putin.
 
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Wenn in diesem Thread von Völkermord gesprochen wird dann kann man auch fragen ab wann man von Völkermord sprechen kann.
Völkermord wird nicht nach Zahlen definiert, aber orientiert sich an der Absicht, ein Volk auszulöschen bzw. zu dezimieren oder/und deren Kultur zu zerstören.


Siehe:

Auszug:
Völkermord wird in der UN-Konvention von 1948 über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes definiert. Dieser Definition zufolge ist eine Handlung Völkermord, wenn sie „in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“.


Siehe auch:

Auszug:
Ein Völkermord oder Genozid[1] ist seit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der durch die Absicht gekennzeichnet ist, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“; er unterliegt nicht der Verjährung. Die auf Raphael Lemkin zurückgehende rechtliche Definition dient auch in der Wissenschaft als Definition des Begriffs Völkermord.

______________________

Ergänzend:


Auszug:
Völkermordforscher wie Eugene Finkel,[2] Timothy D. Snyder[3] und Gregory Stanton,[4] Rechtsexperten wie Otto Luchterhandt[5] und Zakhar Tropin[6] sowie ein umfassender Bericht des Raoul-Wallenberg-Zentrums für Menschenrechte[7] stellten fest, dass neben den in der Definition von Völkermord geforderten Handlungen auch eine völkermörderische Absicht[8] vorlag, die zusammen einen Völkermord ausmachen. Nationale Parlamente erklärten, dass seit dem Überfall ein Völkermord durch russische Truppen stattfinde. Dazu gehören die Parlamente von Polen,[9] der Ukraine,[10] Kanada, Estland,[11] Lettland, Litauen und der Republik Irland.

Der Menschenrechtsanwalt Juan E. Méndez erklärte am 4. März 2022, dass die Behauptung des Völkermordes eine Untersuchung wert sei, aber nicht vorausgesetzt werden sollte;[12] und der Völkermordforscher Alexander Hinton erklärte am 13. April, dass die völkermörderische Rhetorik des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit den Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht werden müsse, um eine völkermörderische Absicht nachzuweisen, es aber „ziemlich wahrscheinlich“ sei, dass Russland in der Ukraine einen Völkermord verübe.[13]
Zu den von den russischen Streitkräften begangenen Kriegsverbrechen gehören sexuelle Gewalt,[14] Folter, außergerichtliche Tötungen und Plünderungen.[15] Es gab auch eine koordinierte Kampagne, um ukrainische Kinder zu entführen und zur Adoption nach Russland zu deportieren. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden allein zwischen dem 24. Februar 2022 und dem 18. Juni 2022 über 307.000 Kinder nach Russland verschleppt.
[16]

Rechtliche Definition (Auszug Nr. 2):
Nach der Völkermordkonvention von 1948 setzt Völkermord sowohl eine völkermörderische Absicht als auch Handlungen voraus, die mit dieser Absicht zur Vernichtung „einer nationalen, ethnischen, rassischen oder religiösen Gruppe“ durchgeführt werden.[17] In einer deutschen Übersetzung der Konvention heißt es:

„(II) In dieser Konvention bedeutet Völkermord eine der folgenden Handlungen, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören:
(a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe;
(b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe;
(c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen;
(d) Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind;
(e) gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.
 
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