Russland greift Ukraine an

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Der Wirtschaftsriese Europa zittert vor dem Wirtschaftszwerg Russland.

Die Unterstützung der Ukraine ist mehr als unzureichend,
diese Unterstützung ist lächerlich. Der Krieg könnte längst zu Ende sein,
wenn sofort richtig dagegengehalten worden wäre.

Diese Menschen in der Ukraine opfern ihr Blut, ihr Leben und
ihre Gesundheit für unsere Werte, und wir lassen sie im Regen stehen.

Russland rüstet massiv auf, Europa schläft.
Das kann ein böses Erwachen geben.

:sleep3:
 
Ich bin die Letzte jemanden abzuhalten einen hohen Preis zu zahlen. Du schreibst zwar schon wieder von „den Ukrainern“, die gab es halt damals nicht.

Die Ukrainer sind die Bürger der Ukraine. Die gab es auch damals schon, unabhängig davon, aus wievielen heterogenen Volkgsgruppen das aufgebaut war und ist. Und nach wie vor: Ein signifikant großer Anteil der Ukrainer hat es geschafft, den damaligen ukrainischen Präsidenten zu stürzen, anlässlich dessen, dass er einen Rückzieher ggü. der EU gemacht hat, weil Putin ihn dazu überredet hat.

Also zur Zusammenfassung nochmal für Dich: Putin wollte verhindern, dass sie Ukraine sich auch nur der EU leicht annähert. Den Russland-treuen damaligen Präsidenten des Landes konnte er dazu überreden, ein nicht-kleiner Anteil des Volkes war aber dagegen und hat es sehr stark entsprechend aufgebracht.

Das kann man nicht so einfach relativieren, indem man nun sagt, dass nicht alle in die EU wollten und wollen (100% Einigkeit wird man eh nirgendwo erreichen), dass es "die Ukrainer" ja nicht gegeben hätte etc. pp. Schon damals hat Putin auf nicht gerechtfertigte Art eingegriffen und dafür gesorgt, dass der Präsident des Landes auf eklatante Weise GEGEN das Volk agiert hat und ggü. Putin gekuscht hat.

Wenn die Ukraine sich der EU annähern will oder gar aufgenommen, so kann Putin das natürlich blöd finden und das auch äußern. Aber letztendlich muss er die Kröte schlucken, ob es ihm gefällt oder nicht. Er tat aber mehr: Er nahm dann die Krim ein, nachdem sein Freund da nicht mehr Präsident war.

Die einzigen, die wirklich eine Annäherung und Aufnahme der Ukraine in die EU ablehnen können, sind die Staaten der EU selber. Und ob die EU einen Beitritt zustimmt oder nicht, hängt von diversen Kriterien über Rechtstaatlichkeit und Wirtschaftskraft ab. Ich behaupte NICHT, dass es in der Ukraine keine Korruption gäbe oder dass die Demokratie da "lupenrein" war und ist. Aber offenbar war und ist es gut genug, dass die EU weder damals noch heute kategorisch ablehnt, sich anzunähern oder gar auf mittelfristige bis lange Sicht das Land aufzunehmen.

Nun gibt es sie aufgrund des Angriffs und die Deutschen retten nicht nur das Weltklima sondern auch die Ukraine

Deutschland alleine wird die Ukraine nicht retten können. Wenn es sich hingegen darauf ausruhen will, weil "die anderen" ja auch nichts täten, wird sich sehr sicher gar nichts tun. Eine starke geeinte Hilfe für die Ukraine wird so ganz sicher nicht zustande kommen.

Und bzgl. dem Weltklima: Da gibt es diverse Staaten, die da jetzt schon wesentlich mehr tun als Deutschland. Das ist im Klimaschutz nicht an der Weltspitze. Natürlich würde Deutschland alleine das Problem nicht lösen können, sondern es muss global angepackt werden. Aber Deutschland kann sich gleichzeitig nicht drauf ausruhen, dass es andere größere Klimasünder gibt, die wenig bis gar nichts dagegen unternehmen. Denn auch so wird sich global ganz sicher gar nichts tun, um das Problem signifikant zu reduzieren.

Ich denke, jeder der in einem Kriegsgebiet lebt scheisst auf das eine oder andere Recht, wenn nur möglichst schnell Schluss damit ist. Da von außerhalb rein zu moralisieren ist ziemlich billig, wenn man nicht im Kugelhagel stehen muss.

Wenn die Ukraine kapitulieren will, um den Krieg auf diese Weise schnell zu beenden, dann kann sie das tun. Ich wäre der letzte, der dagegen moralisieren würde und von dem Land und Leuten weiter verlangen, dass sie weiter kämpfen. Es ist aber nunmal aktuell die Entscheidung der Ukraine, sich weiter zu verteidigen - die Entscheidung der aktuellen gewählten Regierung da. Und das ist ebenfalls das sehr gute Recht des Landes. Und das unterstütze ich dann auch, und ich bin dann auch sehr dafür, dass die Ukraine Hilfe zu dieser Selbstverteidigung bekommt, die sie auch selbst erbeten. Ich moralisiere nicht gegenüber der Ukraine, dass sie gefälligst weiter kämpfen müssen, ich moralisiere ggü. "und" bzw. dem Westen, dass sie da helfen, so lange Hilfe erbeten wird.

Nimm Dir beispielsweise auch die Menschen in der DDR. Die lebten in Frieden und Sicherheit. Sie hatten keinen regelmäßigen Kugelhagel um sich... lebten aber nicht in Freiheit, die sie gerne gehabt hätten. Und der Wunsch nach Freiheit war groß genug, dass nicht wenige Frieden und Sicherheit aufs Spiet setzten und eine Republiksflucht wagten, wo eben auch auf sie geschossen wurde.

Spiegelt das Gerede eines Generals oder Politikers vor Ort das vermeintlich hochmotivierte Volk wieder?

Teils, teils. Ein Krieg ist sehr grausam, und wahrscheinlich wird es da Menschen geben, die traumatisiert und in Angst denken, dass die Kapitulation wohl das kleinere Übel wäre. Die gewählte Regierung da sagt das aber aktuell nicht, und ist sich der Grausamkeit sehr bewusst dabei. Und dazu hat sie das volle Recht. Wenn ein signifikant großer Anteil des Volkes dagegen wäre... warum gibt es dann nicht nochmal so ein Aufstand wie 2014?

Meine Oma sagte was anderes, aber unsere Kriegsgeneration ist tot.

Unsere Kriegsgeneration hat den Krieg damals angefangen. Unsere Kriegsgeneration hat damals das getan, was Russland aktuell tut: Sie sind unprovoziert und ungerechtfertigt in andere Staaten einmarschiert und haben da geschossen.

Natürlich waren auch die Menschen in den angegriffenen Staaten ziemlich schnell kriegsmüde. Wahrscheinlich wird es auch da Polen, Franzosen uvm. gegeben haben, die gedacht haben: "Sofortige Kapitulation wäre besser als weiter kämpfen. Dann hätten wir wieder Frieden und Sicherheit... lasst uns auf die Freiheit und Rechte sch...en, die wir so verlieren." Es ist gut, dass die Regierungen und Generäle der späteren Siegermächte, die sich bzw. die Freiheit weiter verteidigt haben, nicht so gedacht und gehandelt haben.

Wie auch immer, es ist nun wie es ist und es geht weiter, jeder auf sein Recht pochend, ohne Kompromisse. Außer die vielen vielen Leidenden, Schwerverletzten und all die mit verlorenen Angehörigen- also doch nicht jeder?

Welche Kompromisse denn? Es ist das Recht der Ukraine sich zu verteidigen. Es ist das Recht der Ukraine, die eigene staatliche Integrität zu wahren und sich Bündnisse zu suchen, denen sie sich annähern und ggf. auch Beitreten wollen (sofern die Bündnisse sie dann auch aufnehmen). Es ist Putin, der kompromisslos all diese Rechte der Ukraine einschränken wollte und will und jetzt auch aktiv verletzt, indem er nicht-rechtfertigbar in das Land einfällt.

Es ist Putin, der deutlich macht, dass er erst dann aufhört zu schießen, wenn alle seine Kriegsziele erreicht sind. Kompromissbereitschaft zeigt er so ganz sicher nicht.
 
Das stimmt erstens so nicht, zweitens sitze ich hier nicht vor Gericht nach meiner Einschätzung;), diese Vorführung auf "Linintreue" und über die wahren Putin-Trolle kannst du also langsam mal bleiben lassen, den Fokus von mir wegnehmen also, und drittens habe ich das natürlich betont, weil es niemand betont und alle im Gegenteil dagegen waren, fast alle.
Es gehört aber für mich deswegen dazu, weil man immer versuchen muss, aus aktuellen Situationen dazuzulernen, wenn es um Prozesse von Friedens- bzw. Kriegsentwicklungen geht.
Und zwar auch dann, wenn angeblich schon immer absehbar war, dass der andere das größere Asshole war.
Wenn einer das asshole ist, enbindet mich das nicht von der Verantwortung, mich selbst zu überprüfen, wo ich eins bin.
Das heißt nicht, in Nachgiebigkeit ihm gegenüber zu verfallen, aber es heißt, wenn wir Frieden auf der Welt wollen, muss jeder vor seiner eigenen Haustür kehren. Seine Integrität überprüfen. Denn wenn er das nicht tut, trägt er bereits seinen Teil zum nächsten Krieg/Konflikt bei. Amerika ist die führende Welt- und Kriegsmacht und übt sich kein Stück in Selbstreflektion und Fehlerkultur. D.h. im aktuellen Israel-Krieg tun sie es, sie haben Selbstkritk geübt und Israel gewarnt vor denselben Fehlern, die sie im Irak gemacht haben, das fand ich super.

Was aber normalerweise statt dessen in Diskussionen Usus ist, ist sich moralisch auszuruhen, wenn einer sich verhält wie ein A****, und genüßlichst voll die eigene Sau rauszulassen, weil man ja auf richtigen Seite ist.
Das langweilt mich außerdem auf Dauer, das ist keine richtige Diskussion, die irgendwo was in einem selbst weiterbewegt.
Es ist nur ein einseitiges Sammeln, Zusammentragen und aufregen.
 
Die Ukrainer sind die Bürger der Ukraine. Die gab es auch damals schon, unabhängig davon, aus wievielen heterogenen Volkgsgruppen das aufgebaut war und ist. Und nach wie vor: Ein signifikant großer Anteil der Ukrainer hat es geschafft, den damaligen ukrainischen Präsidenten zu stürzen, anlässlich dessen, dass er einen Rückzieher ggü. der EU gemacht hat, weil Putin ihn dazu überredet hat.

Also zur Zusammenfassung nochmal für Dich: Putin wollte verhindern, dass sie Ukraine sich auch nur der EU leicht annähert. Den Russland-treuen damaligen Präsidenten des Landes konnte er dazu überreden, ein nicht-kleiner Anteil des Volkes war aber dagegen und hat es sehr stark entsprechend aufgebracht.

Das kann man nicht so einfach relativieren, indem man nun sagt, dass nicht alle in die EU wollten und wollen (100% Einigkeit wird man eh nirgendwo erreichen), dass es "die Ukrainer" ja nicht gegeben hätte etc. pp. Schon damals hat Putin auf nicht gerechtfertigte Art eingegriffen und dafür gesorgt, dass der Präsident des Landes auf eklatante Weise GEGEN das Volk agiert hat und ggü. Putin gekuscht hat.

Wenn die Ukraine sich der EU annähern will oder gar aufgenommen, so kann Putin das natürlich blöd finden und das auch äußern. Aber letztendlich muss er die Kröte schlucken, ob es ihm gefällt oder nicht. Er tat aber mehr: Er nahm dann die Krim ein, nachdem sein Freund da nicht mehr Präsident war.

Die einzigen, die wirklich eine Annäherung und Aufnahme der Ukraine in die EU ablehnen können, sind die Staaten der EU selber. Und ob die EU einen Beitritt zustimmt oder nicht, hängt von diversen Kriterien über Rechtstaatlichkeit und Wirtschaftskraft ab. Ich behaupte NICHT, dass es in der Ukraine keine Korruption gäbe oder dass die Demokratie da "lupenrein" war und ist. Aber offenbar war und ist es gut genug, dass die EU weder damals noch heute kategorisch ablehnt, sich anzunähern oder gar auf mittelfristige bis lange Sicht das Land aufzunehmen.



Deutschland alleine wird die Ukraine nicht retten können. Wenn es sich hingegen darauf ausruhen will, weil "die anderen" ja auch nichts täten, wird sich sehr sicher gar nichts tun. Eine starke geeinte Hilfe für die Ukraine wird so ganz sicher nicht zustande kommen.

Und bzgl. dem Weltklima: Da gibt es diverse Staaten, die da jetzt schon wesentlich mehr tun als Deutschland. Das ist im Klimaschutz nicht an der Weltspitze. Natürlich würde Deutschland alleine das Problem nicht lösen können, sondern es muss global angepackt werden. Aber Deutschland kann sich gleichzeitig nicht drauf ausruhen, dass es andere größere Klimasünder gibt, die wenig bis gar nichts dagegen unternehmen. Denn auch so wird sich global ganz sicher gar nichts tun, um das Problem signifikant zu reduzieren.



Wenn die Ukraine kapitulieren will, um den Krieg auf diese Weise schnell zu beenden, dann kann sie das tun. Ich wäre der letzte, der dagegen moralisieren würde und von dem Land und Leuten weiter verlangen, dass sie weiter kämpfen. Es ist aber nunmal aktuell die Entscheidung der Ukraine, sich weiter zu verteidigen - die Entscheidung der aktuellen gewählten Regierung da. Und das ist ebenfalls das sehr gute Recht des Landes. Und das unterstütze ich dann auch, und ich bin dann auch sehr dafür, dass die Ukraine Hilfe zu dieser Selbstverteidigung bekommt, die sie auch selbst erbeten. Ich moralisiere nicht gegenüber der Ukraine, dass sie gefälligst weiter kämpfen müssen, ich moralisiere ggü. "und" bzw. dem Westen, dass sie da helfen, so lange Hilfe erbeten wird.

Nimm Dir beispielsweise auch die Menschen in der DDR. Die lebten in Frieden und Sicherheit. Sie hatten keinen regelmäßigen Kugelhagel um sich... lebten aber nicht in Freiheit, die sie gerne gehabt hätten. Und der Wunsch nach Freiheit war groß genug, dass nicht wenige Frieden und Sicherheit aufs Spiet setzten und eine Republiksflucht wagten, wo eben auch auf sie geschossen wurde.



Teils, teils. Ein Krieg ist sehr grausam, und wahrscheinlich wird es da Menschen geben, die traumatisiert und in Angst denken, dass die Kapitulation wohl das kleinere Übel wäre. Die gewählte Regierung da sagt das aber aktuell nicht, und ist sich der Grausamkeit sehr bewusst dabei. Und dazu hat sie das volle Recht. Wenn ein signifikant großer Anteil des Volkes dagegen wäre... warum gibt es dann nicht nochmal so ein Aufstand wie 2014?



Unsere Kriegsgeneration hat den Krieg damals angefangen. Unsere Kriegsgeneration hat damals das getan, was Russland aktuell tut: Sie sind unprovoziert und ungerechtfertigt in andere Staaten einmarschiert und haben da geschossen.

Natürlich waren auch die Menschen in den angegriffenen Staaten ziemlich schnell kriegsmüde. Wahrscheinlich wird es auch da Polen, Franzosen uvm. gegeben haben, die gedacht haben: "Sofortige Kapitulation wäre besser als weiter kämpfen. Dann hätten wir wieder Frieden und Sicherheit... lasst uns auf die Freiheit und Rechte sch...en, die wir so verlieren." Es ist gut, dass die Regierungen und Generäle der späteren Siegermächte, die sich bzw. die Freiheit weiter verteidigt haben, nicht so gedacht und gehandelt haben.



Welche Kompromisse denn? Es ist das Recht der Ukraine sich zu verteidigen. Es ist das Recht der Ukraine, die eigene staatliche Integrität zu wahren und sich Bündnisse zu suchen, denen sie sich annähern und ggf. auch Beitreten wollen (sofern die Bündnisse sie dann auch aufnehmen). Es ist Putin, der kompromisslos all diese Rechte der Ukraine einschränken wollte und will und jetzt auch aktiv verletzt, indem er nicht-rechtfertigbar in das Land einfällt.

Es ist Putin, der deutlich macht, dass er erst dann aufhört zu schießen, wenn alle seine Kriegsziele erreicht sind. Kompromissbereitschaft zeigt er so ganz sicher nicht.
Du scheinst in mir eine Gegnerin zu konstruieren, die es bis auf einige Nuancen gar nicht gibt. Es gehört nun mal zur Realpolitik auch gegnerische Positionen nachzuvollziehen. Anders kann man keine Schachzüge machen. Du schreibst irgendwo, das seien Trollmethoden. Ich weiß nicht, wen Du gemeint hast, aber das ist in seiner Pauschalität nicht nur falsch, sondern läuft einer Realpolitik und guter demokratischer Gesinnung zuwider und somit nicht sonderlich anders als das, was man verurteilt.
Positionen des eigenen Lagers selbstkritisch betrachten zu können sollte in einer Demokratie möglich sein.
Sowohl die Russen als auch die hörbaren Ukrainer haben Positionen, von denen sie nicht abweichen.

Solange ich denken kann wurde immer mit Gegnern, wenn auch häufig insgeheim, geredet. Das muss und wird auch weiterhin so sein, wir bekommen das nicht immer mit.

Es wurden auch immer Diktaturen im Rahmen toleriert. Ich glaube nicht, das es ernsthafte Politik der Demokratien in aller Welt ist, weltweit Demokratien zu bilden. Ich könnte jetzt weiter ausholen, aber dann kämen wir etwas vom Thema ab und mir wird womöglich den Aluhut aufgesetzt.
Ich finde es schade, das viele große Politiker, Philosophen, Journalisten,Intellektuelle, die früher Hochachtung genossen, nun plattgewalzt werden.
Man darf und muss sich in einer Demokratie eingestehen, das nicht immer alles optimal gelaufen ist, das man auch mit Diktaturen reden muss ( und bitte, ich schreibe hier nicht-nur- reden, man braucht auch das Militär.). Es ist immer eine Kombination aus vielem. Und vermutlich wird es Kompromisse geben, wie ungerecht sich das stellenweise anfühlen mag.
Und ich kann den Verdacht äußern, dass da vorerst sich gar nichts regelt und weiterhin viele Menschen sterben werden.
Man sollte -anders als in Russland und der Ukraine- , Dinge hinterfragen, ohne dem gegnerischen Lager zugeordnet werden zu müssen, ein Troll zu sein, ein AFD‘ler oder ein Verschwörer zu sein.

Denn wir sollten nicht das zerstören, wofür wir uns einsetzen.
 
Ukraine SOLL
Ukraine SOLL
Ukraine SOLL

Ich kanns nicht mehr lesen und hören!
Aber ich :)

Ukraine SOLL endlich gewinnen

Aber dafür braucht sie ein vielfaches an Unterstützung.

Keine Almosen, die nur dazu führen das sich der Krieg endlos hinzieht.
Diese winzigen Häppchen führen lediglich dazu,
das Herr Putin seine Kriegsmaschinerie in aller Ruhe ausbauen kann.
.
 
Das stimmt erstens so nicht, zweitens sitze ich hier nicht vor Gericht nach meiner Einschätzung;), diese Vorführung auf "Linintreue" und über die wahren Putin-Trolle kannst du also langsam mal bleiben lassen, den Fokus von mir wegnehmen also, und drittens habe ich das natürlich betont, weil es niemand betont und alle im Gegenteil dagegen waren, fast alle.

Ja, aber diese Betonung von Dir äußerte sich nunmal darin, dass es nicht wenige Beiträge von Dir gibt, die ausschließlich darum gehen, wie blöd USA, NATO oder der Westen Russland doch behandelt haben. Erklärende, relativierende oder verteidigende Antworten darauf hast Du weg gewischt und eben als kategorisch "dagegen sein" gewertet.

Es gehört aber für mich deswegen dazu, weil man immer versuchen muss, aus aktuellen Situationen dazuzulernen, wenn es um Prozesse von Friedens- bzw. Kriegsentwicklungen geht.

Das ist auch ein gutes Ziel. Wenn Du dabei das Verhalten von USA, NATO oder dem Westen behandeln willst, musst Du dann aber auch damit leben, dass nicht alle mit einstimmen, wenn Du sagst, dass das nur blöd war, sondern mitunter die einzelnen Kritikpunkte, die Du aufführst, anders darstellen, relativieren, erklären und/oder verteidigen.

Nehmen wir zum Beispiel die NATO-Osterweiterung. Du hast es hier als üblen Bruch eines Versprechens dargestellt, dass die NATO durchaus darüber "nachdenkt", die Ukraine aufzunehmen, dass sie Polen, Estland und andere ehem. Ostblock-Staaten aufgenommen hat, und das obwohl damals im Rahmen der Wiedervereinigungs-Verhandlungen angeblich versprochen wurde, dass das niemals geschehen würde. Dass man aber die Aussagen, die bei den damaligen Verhandlungen getroffen wurden, auch im Kontext zur damaligen Lage betrachten muss - der Warschauer Pakt und die Sowjetunion bestanden noch, und es deutete noch nichts drauf hin, dass beides nur kurze Zeit später zerfallen würde - wurde Dir erklärt, hat Dich aber nicht weiter interessiert. Es hatte niemand auf dem Schirm, dass jemals ein Land östlich von Deutschland - was damals dann tatsächlich eines der östlichsten NATO-Länder war und direkt an den Wahrschauer Pakt angrenzte (Polen) - auch nur kurz darüber nachdenken würde, ob es nicht doch lieber zur NATO will. Tatsächlich wurde das Versprechen auch dahingehend lange Zeit eingehalten, dass keine NATO-Truppen auf dem Gebiet der ehem. DDR stationiert wurden. Das war nämlich auch eines der konkret geäußerten Bedenken, auf die das besagte Versprechen eine Reaktion war. Darüber hinaus muss man auch bedenken, wer diese Versprechen abgegeben hat. Das waren Politiker, die nicht die Befugnis hatten, für die NATO in Gänze über längere Zeit zu sprechen.

Darüber hinaus habe ich Dich z.B. auch gerade in Anbetracht dessen, dass Du draus lernen willst, gefragt, wie es denn hätte besser laufen können. Eine konkrete Antwort gab es darauf nicht, sondern nur ein nebulöses: "Auf Augenhöhe mit Russland reden." Was heißt das konkret z.B. in der Situation, dass Polen und einige andere ehem. Ostblock-Staaten der NATO beitreten wollten? Hätte man da Russland vorher fragen müssen, ob man das überhaupt in Betracht ziehen darf, ehe man dann in die Verhandlungen mit diesen Ländern eintritt? Oder was meinst Du?

Das sind jetzt wieder Fragen, die ich stelle. Aber, wenn Du solche Dinge aufschreibst und daraus lernen willst, dann gehört nunmal auch dazu, dass Du Dir dann auch über solche Fragen, wie ich sie stelle, Gedanken machst. Sorry.

Und zwar auch dann, wenn angeblich schon immer absehbar war, dass der andere das größere Asshole war.

War es schon immer absehbar? Ich habe es nicht abgesehen, sondern dachte eigentlich, dass der kalte Krieg vorbei gewesen ist. In gemeinsamen Projekten, wie z.B. die ISS, haben USA, Europa und Russland wunderbar zusammengearbeitet (und arbeiten da notgedrungen auch noch gut zusammen). Auf Augenhöhe, obwohl noch zu den Zeiten des kalten Krieges gerade die Raumfahrt und Space-Technologie eine Art Austragungsort des starken Konkurenzkampfes war.

Nein, ich habe Russland nie als das "größere Asshole" angesehen - auch teilweise nach 2014 noch nicht. Das hat Deutschland allgemein nicht. Das war und ist im Nachhinein betrachtet falsch... aber ich wüsste nicht, was man viel draus lernen kann. Denn andere Staaten, Gruppen etc. ständig paranoid mit Argwohn zu betrachten, weil sie ja tatsächlich große Ar...löcher sein könnten, kann auch nicht die Lösung sein. Denn schlussendlich müssen wir global zusammenarbeiten - auch evtl. mit noch viel größeren Ar...löchern. Man hätte höchstens die Warnungen zum Bau von North Stream II etwas ernster nehmen sollen... also sich nicht derart abhängig von einzelnen anderen Staaten machen lassen, sondern am besten mehrgleisig fahren bei derartigen Partnerschaften und einen Plan B, C, D offen halten.

Wenn einer das asshole ist, enbindet mich das nicht von der Verantwortung, mich selbst zu überprüfen, wo ich eins bin.

Prima. Dann mach es auch mal im Kleinen vor. Anstelle also nur verschnupft zu reagieren, wenn man Dich fälschlicherweise als Putin-Freundin o.ä. bezeichnet, könntest Du vielleicht auch mal Dich selbst überprüfen, z.B. ob an den Erklärungen von mir, wie der falsche Eindruck von Dir entstehen konnte, vielleicht nicht doch auch was dran sein könnte? Oder ist Selbstkritik und Selbstreflektion nur etwas, was andere auf Deine Kritik hin tun sollten?

Das heißt nicht, in Nachgiebigkeit ihm gegenüber zu verfallen, aber es heißt, wenn wir Frieden auf der Welt wollen, muss jeder vor seiner eigenen Haustür kehren. Seine Integrität überprüfen. Denn wenn er das nicht tut, trägt er bereits seinen Teil zum nächsten Krieg/Konflikt bei. Amerika ist die führende Welt- und Kriegsmacht und übt sich kein Stück in Selbstreflektion und Fehlerkultur. D.h. im aktuellen Israel-Krieg tun sie es, sie haben Selbstkritk geübt und Israel gewarnt vor denselben Fehlern, die sie im Irak gemacht haben, das fand ich super.

Prima Sache. Dann erkläre auch mal konkret, was hätte wie geschehen müssen, als sich z.B. zeigte, dass Polen oder auch diverse andere Staaten des ehem. Warschauer Paktes Interesse zeigten, der NATO beizutreten. DAS wäre Fehler-Aufarbeitung, falls da Fehler passiert sind. Dazu muss aber auch diskutiert werden, ob da wirklich ein Versprechen gebrochen wurde und somit ein "Fehler" passiert ist, der Selbstreflektion bedarf, und wie konkret es hätte besser laufen können.

Was aber normalerweise statt dessen in Diskussionen Usus ist, ist sich moralisch auszuruhen, wenn einer sich verhält wie ein A****, und genüßlichst voll die eigene Sau rauszulassen, weil man ja auf richtigen Seite ist.
Das langweilt mich außerdem auf Dauer, das ist keine richtige Diskussion, die irgendwo was in einem selbst weiterbewegt.
Es ist nur ein einseitiges Sammeln, Zusammentragen und aufregen.

Sorry... aber Du machst nichts anderes. Du trägst einseitig zusammen, sammelst und regst Dich auf, was der Westen alles falsch gemacht hat - das ist eigentlich eine gute Sache und lobenswertes Ansinnen, vor der eigenen Tür zu kehren - und reagierst nicht weniger verallgemeindernd empört, wenn man Dir dabei inklusive Begründung widerspricht. Du scheinst es nicht einmal mitzubekommen, wenn man Dir z.B. auch mal in einzelnen Punkten zustimmt. Nein, alles ganz böse verallgemeinernde Empörung, der Du Dich ausgesetzt siehst.

Topic in diesem Thread ist der aktuelle Krieg in der Ukraine, und wie wir damit umgehen. Wie viele Waffen sollen wir liefern? Was sind die Risiken, Vor- und Nachteile welchen Vorgehens? Du schreibst selbst, es gibt keinen Königsweg. Jedes Vorgehen hat Risiken - sei es, dass der Krieg eskaliert, oder dass die Ukraine sehr wahrscheinlich untergehen wird. Wir hier im Forum auf unseren Wohnzimmersesseln haben glücklicherweise keine direkte Entscheidungsgewalt in diesen Fragen - ich beneide nicht die Menschen, die da wirklich etwas tun können (und müssen). Wir können uns aber trotzdem überlegen, welches Verhalten wir gut oder schlecht finden, was wir unterstützen und was nicht. Das entscheidet zumindest auch mittelbar die politische Landschaft, weil Wahlentscheidungen u.U. davon abhängen.
 
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Aber ich :)

Ukraine SOLL endlich gewinnen

Aber dafür braucht sie ein vielfaches an Unterstützung.

Keine Almosen, die nur dazu führen das sich der Krieg endlos hinzieht.
Diese winzigen Häppchen führen lediglich dazu,
das Herr Putin seine Kriegsmaschinerie in aller Ruhe ausbauen kann.
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Die Hilfen aus den USA sind blockiert und die der EU durch Orban zumindest teilweise.
Im Prinzip entscheidet sich bereits aktuell, ob die Ukraine fällt. Sie kann bestenfalls eine Weile die Stellung halten.
 
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