Russland greift Ukraine an

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, kann man sich fragen, wie vernünftig war und ist es, die Nato dennoch nach Osten erweitert zu haben bzw. halb Russland damit zu umzingeln?
Wenn man sich anschaut, welche Länder an der Grenze von WestRussland bereits in den letzten 10 Jahren nach und nach in die Nato aufgenommen wurden, dann ergibt das ein wirklich bedrohliches Bild. Fast könnte man meinen, da steckt System hinter, so auffällig aufdringlich kreisen die NatoLänder um russische Grenzen. Mit dem Eintritt der Ukraine in die Nato wäre Russland dann weites gehend auf europäischer Seite umkesselt.


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Ich recherchiere noch die völkerrechtswidrigen Kriege an die die Nato nachweislich mit beteiligt war und stelle sie hier ein. Das sie es war, ist hinlänglich bekannt.

Wir wissen ja, dass Russland und USA sich nicht gut gesonnen sind.
Die USA hat Raketenstützpunkte in der Nato.
Stellen wir uns mal die Situation umgekehrt vor: Russische Raketenstützpunkte als Verteidigungsbündnis umkreisen große Teile beispielsweise Nordamerikas (kann auch ein anderer wichtiger Teil sein). Wie würde Amerika reagieren?
Würde es sich nicht bedroht fühlen?
Das es diesbezügliche Sicherheitsbedürfnisse der Länder gibt, steht eigentlich außer Frage.
 
Es spielt doch im Thema gar keine wesentliche Rolle, ob es ein gültiges oder ungültiges Versprechen war, die Nato nicht nach Osten hin zu erweitern.

Doch, es spielt eine Rolle, sobald behauptet wird, es wäre versprochen worden. Aber das wurde eben nicht versprochen, wie selbst Gorbatschow klarstellt.


Fakt ist doch, die Erweiterung stellt unabhängig davon eine Bedrohung für Russland dar. Bomben können von Natostützpunkten aus binnen ca. 2-5 Minuten auf russischen Boden fallen. Das gibt es nirgendwo (sagte ich schon gestern), weil jedes Land ein Recht auf Sicherheit hat.

Und so haben auch Polen und Estland ein Recht auf Sicherheit, was sie in der NATO suchten, nachdem der Wsrschauer Pakt zerfallen ist. Und auch die Ukraine hat ein Recht auf Sicherheit, was sie nicht unbedingt in einem Bündnis mit Russland zu suchen braucht, sondern eingehen können muss, wie die Ukraine es will.

NATO-mitgliedschaft bedeutet eben auch nicht automatisch, dass man damit zur Bedrohung wird. Finnland hat beispielsweise ausgeschlossen, dass auf ihrem Territorium Reketen gegen Russland stationiert werden. Und trotzdem sind sie aufgenommen worden. Solche Modalitäten sind gut verhandelbar, und Russland brauch da nicht die Mitgliedschaft kategorisch verbieten. Erst recht von einer EU-Mitgluedschaft wäre Russland militärisch nicht bedroht, und trotzdem will Putin auch das verbieten und unterbinden.

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, kann man sich fragen, wie vernünftig war und ist es, die Nato dennoch nach Osten erweitert zu haben bzw. halb Russland damit zu umzingeln?

Kann man sich natürlich fragen. Aber diese Länder haben nunmal auch ein Recht auf Sicherheit und Bündnisfreiheit. Wie willst Du ihnen das gewähren?

Wenn man sich anschaut, welche Länder an der Grenze von WestRussland bereits in den letzten 10 Jahren nach und nach in die Nato aufgenommen wurden, dann ergibt das ein wirklich bedrohliches Bild. Fast könnte man meinen, da steckt System hinter, so auffällig aufdringlich kreisen die NatoLänder um russische Grenzen. Mit dem Eintritt der Ukraine in die Nato wäre Russland dann weites gehend auf europäischer Seite umkesselt.

Wie gut, dass Russland groß ist, so dass die Europäische Grenze nur einen kleinen Anteil des russischen Randes ausmacht.

Und ob ein System dahinter steckt... wie gesagt: Es sind die Länder, die um Beitritt ersuchen; nicht umgekehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fakt ist doch, die Erweiterung stellt unabhängig davon eine Bedrohung für Russland dar. Bomben können von Natostützpunkten aus binnen ca. 2-5 Minuten auf russischen Boden fallen. Das gibt es nirgendwo (sagte ich schon gestern), weil jedes Land ein Recht auf Sicherheit hat.
Stellen wir uns mal die Situation umgekehrt vor: Russische Raketenstützpunkte als Verteidigungsbündnis umkreisen große Teile beispielsweise Nordamerikas (kann auch ein anderer wichtiger Teil sein). Wie würde Amerika reagieren?
Würde es sich nicht bedroht fühlen?
Das es diesbezügliche Sicherheitsbedürfnisse der Länder gibt, steht eigentlich außer Frage.
Dir ist schon klar, dass Russland seit Jahren Atomwaffen mit Reichweiten bis nach Washington hat?
Du bist besorgt um ein Land bzw. um einen Landesführer, der jammert, aber sich selbst nicht scheut, Waffen herzustellen, die ganz Europa zerstören könnten.

Siehe auch:

Auszüge:
1987 schlossen deswegen US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow den INF-Vertrag über das Verbot nuklearer Mittelstreckensysteme, um das Risiko eines atomaren Schlagabtauschs in Europa zu reduzieren. Dieser führte zur Abrüstung aller bodengestützten Raketen und Marschflugkörper mit Reichweiten zwischen 500 und 5500 Kilometern auf beiden Seiten.
Den Vertrag hat US-Präsident Donald Trump im Oktober 2018 gekündigt, weil Russland nach Überzeugung der USA und aller anderen Nato-Staaten eine Waffe mit etwa 2500 Kilometern Reichweite entwickelt und getestet hat. Russland leugnet bis heute, dass der infrage stehende Marschflugkörper 9M729, bei der Nato SSC-8 Screwdriver genannt, gegen den INF-Vertrag verstößt, den Moskau inzwischen ebenfalls gekündigt hat.
Laut Erkenntnissen westlicher Geheimdienste hat Russland den Marschflugkörper, der von Lastwagen aus abgefeuert werden kann und damit schnell verlegbar ist, bereits 2019 bei der Truppe eingeführt. Mehrere Bataillone mit dem neuen Waffensystem sind im Militärbezirk West stationiert, der an die Nato-Staaten grenzt. Damit könnte Russland jeden Ort in Mitteleuropa erreichen - binnen weniger Minuten. Zudem hat Moskau atomwaffenfähige Kurzstreckenraketen in der Exklave Kaliningrad aufgestellt, die zwischen Polen und Litauen an der Ostsee liegt.

Die Frage ist also, wer hier wen seit Jahrzehnten subtil bedroht.
 
Ich recherchiere noch die völkerrechtswidrigen Kriege an die die Nato nachweislich mit beteiligt war und stelle sie hier ein. Das sie es war, ist hinlänglich bekannt.

Wir wissen ja, dass Russland und USA sich nicht gut gesonnen sind.
Die USA hat Raketenstützpunkte in der Nato.
Stellen wir uns mal die Situation umgekehrt vor: Russische Raketenstützpunkte als Verteidigungsbündnis umkreisen große Teile beispielsweise Nordamerikas (kann auch ein anderer wichtiger Teil sein). Wie würde Amerika reagieren?
Würde es sich nicht bedroht fühlen?
Das es diesbezügliche Sicherheitsbedürfnisse der Länder gibt, steht eigentlich außer Frage.
Lass stecken. Die Nummer hast du schon mal gebracht. Schon vergessen?
 
Es wurde versprochen und zwar auch schriftlich fixiert, dass in den Ost-Nato-Ländern keine Atomraketen stationiert werden und daran hält man sich bis heute.
Dort Atomwaffen zu stationieren wäre eine große Bedrohung für Russland

Während Russland versprochen hat und es auch schriftlich fixiert wurde, dass die Integrität und die Grenzen der Ukraine nicht abgetastet wird, wenn die Ukraine die Atomwaffen abgibt
Das haben die Russen gebrochen und da gibt es keinen paratoxen Aufschrei?
 
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