Hahaha, ehrlich, von dir hätte ich mehr erwartet. Aber hier scheint allgemein Hopfen und Malz verloren.
Ich habe das Wort USA in den Mund genommen. Kontext spielt natürlich keine Rolle.
Nix amerikafeindlich. Kann hier überhaupt noch irgendjemand nüchtern auf diese Sachlage schauen?
Fairness bedeutet beide Seiten realistisch und vor allem zunächst mal unvoreingenommen zu betrachten, ohne diesen ganzen emotionalen, empörungsschwangeren Geschwulst, der pausenlos gehypt wurde (allerdings EINZIG und NUR beim Russenkrieg, währen alle anderen Kriege - und ich kann nichts dafür, dass die meisten Kriege von den USA ausgingen

- stillschweigend hingenommen wurden. Und nein Leute, ich hasse die USA nicht!). Denn damit funktioniert es nicht.
AngriffsGEWALT ist letztlich fehlende, egomanische Impulskontrolle oder/und Bösartigkeit.
Das gilt aber dann auch für ALLE Länder die andere Länder angreifen, hoffe ich doch.
Lies noch einmal meine vorherigen Beiträge über Differenzierung: Befürworten vs. nüchterne Betrachtung/Analyse.
Und man stelle sich die Frage, ob es immer noch mit "mangelnder Impulskontrolle" zu bezeichnen ist, wenn sich russisches oder sonst ein Militär immer dichter um irgendein Land platziert, welches sich daraufhin mit einem Angriff wehrt. Und man stelle sich darüber hinaus vor, dass dieses umzingelte Land, dem man versprochen hat, dass es nicht derart umzingelt wird, über Jahre immer wieder darauf hinweist, dass es sich betrogen, nicht ernst genommen und vor allem bedroht fühlt.
Ganz nüchtern: Welche Wahl hat ein Land, nehmen wir Österreich oder Deutschland, welches man in so eine Bedrängnis führt?- wenn es über Kommunikation mit den Akteuren nichts erreicht und diese Bedrängnis sich unermüdlich ausweitet?
Die Ukraine sollte/wollte in die Nato, und da war, nach über 10 Jahren Osterweiterung gegen alle Abmachungen, Feierabend.)
Es geht nicht um eine Rechtfertigung für einen Krieg, ganz egal, wer ihn beginnt, sondern darum, dass man es, zumindest in dem Fall, sehr leicht hätte voraussehen können.