Zum Schicksal der Flüchtenden.
In unserer Volksschulgruppe wurde für einen Buben eine Hilfsgemeinschaft eingerichtet. Die Eltern sammeln an Unterrichtsmaterialien was möglich ist. Rucksack, Bleistifte, Pinsel, Farben, Badehosen. Der Bub tut sich schwer. Er fing am Schulhof, wo er wegen der sprachlichen Barriere meist alleine ist, zu weinen an.
Man weis nicht. Ist es Heimweh, ist es weil er sich nicht verständigen kann und alleine ist. Man weis auch nicht wie sie mit unserer Welt klarkommen werden. Ein kleines Kind, kaum 8 Jahre weint am Schulhof und ist alleine. Kennt nicht die Sprache und hat die Geborgenheit und Selbstverständlichkeit der mütterlichen Heimat verloren.
Ein Schicksal von 100-Tausenden an Kindern.