Gerade deshalb konnte ich es mir nicht entgehen lassen, die Regisseurin mit einigen Fakten zum Film zu konfrontieren, die sie meiner Ansicht nach unterschlagen hat. Beispielsweise sei die Mutter "nachweislich der Falschbeschuldigung und des Kindesentzugs
überführt worden" und die Polizei hätte bei der Vernehmung der Tochter den Eindruck gehabt, dass das Kind "höchstwahrscheinlich" einen vorher einstudierten Text geschildert habe. Die Mutter hätte später sogar eine Haftstrafe auf Bewährung erhalten, während die Tochter schon eine Weile bei Pflegeeltern untergebracht worden sei. Zudem wies ich Liz Wieskerstrauch darauf hin, dass der Film eben nicht, wie von ihr behauptet, ausgewogen und kritisch gedreht worden sei und
dass es bereits Fälle gibt, in denen Patienten aufgrund des RG-MC-Verschwörungsmythos geschädigt wurden.