S
Solis
Guest
Das ist keine Frage der Quantität
Mit Quantitäten über religiöse Ansichten werden wir eigentlich überschüttet, wo wir nur hinsehen, was meines Erachtens einen Grad des Fanatismus längst erreicht hat. Beispielsweise standen letzten Samstag, der ja recht sonnig war, in der Hauptfußgängerzone meiner Stadt gleich drei Anbieter ihrer religiösen Ansichten. Im Vorbeigehen schnappte ich bei den Zeugen Jehovas auf, dass eine Anhängerin zu einem Passanten sagte, mit dem sie ins Gespräch gekommen war, man solle Gott ja lieben. Zwar ist diese Ansicht weit verbreitet, doch überschüttet sie gerade dadurch einen außenstehenden Menschen, der sich psychisch diesem verübten Druck gar nicht erwehren kann.
Hingegen ist ein qualitatives Reden gar nicht vorhanden, man weiß ja gar nicht, was das in religiöser Hinsicht eigentlich bedeutet. Es ist vielmehr so, dass Qualität mit einer Flut von Quantitäten verwechselt wird, welche den Menschen nur zu erdrücken versucht.