Wyrd
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Wenn jemand etwas empfiehlt sollte man auch voll dahinter stehen können, dh. wenn mir ein Arzt etwas empfiehlt gehe ich davon aus, dass es nach bestem wissen und gewissen ist und auch der Arzt trägt die Verantwortung, da er die Fachperson ist und nicht der Patient, also ist es im Sinne des Arztes sich klar zu sein wann und wo er so etwas empfiehlt und wo nicht. Es ist sinnlos gegen alles zu impfen, denn viele Erkrankungen gelten aus ausgerottet oder die Wahrscheinlichkeit ist dermassen klein, dass das Impfschädigungsrisiko in jedem Falle den Nutzen überschreitet, ... .Du legst mir hier Worte in den Mund. Belege mal bitte, wo ich gesagt hätte, es gäbe "nur Vorteile". Ich sage lediglich, dass die Vorteile alle bekannten Nachteile bei weitem überwiegen.
Zweitens: Das Dokument ist doch völlig kindisch. Warum sollte ein Arzt versichern, dass ein Impfstoff frei von Verunreinigungen ist? Das ist nicht sein Aufgabenbereich, sondern der des Herstellers. Ein Arzt kann sich doch nicht für etwas haftbar machen, womit er nicht das geringste zu tun hatte. Und wie genau stellt ein Arzt fest, dass ein Kind keine Krämpfe hatte? So etwas kann man nicht feststellen, man kann sich nur auf die Aussage der Eltern verlassen. Wenn man es mit beschissenen Eltern zu tun hat, dann bringen die ihren Sohn, der kürzlich seinen ersten epileptischen Anfall hatte zum Arzt, sagen er hätte nie einen gehabt, lassen ihn impfen, warten den zweiten Anfall ab und kassieren dann ordentlich ab. Gleiches gilt für "neurologische Störungen" - wie soll ein Arzt auf alle möglichen Störungen testen?
Dann: Eine Impfung bietet keinen 100%igen Schutz, genausowenig wie das Durchmachen der Krankheit. Solche Nonresponder gibt es. Es gibt auch Leute, die 2 mal die Masern bekommen - so etwas ist sehr, sehr selten, aber möglich, wenn der Titer das Niveau nicht hält.
Dann, was heißt "wenn ein physischer oder psychischer Schaden durch die Impfung entsteht"? Wenn dafür eine wissenschaftliche Ursachenbelegung erfolgen muss, dann wird das reichlich schwer, denn so eine gibt es lediglich für Folgeerscheinungen von Fieber und von allergischen Reaktionen. Beide können auftreten, beide sind in den Griff zu bekommen und verursachen keine dauerhaften Schädigungen. Ein Arzneimittel ohne Nebenwirkungen gibt es nicht. Es ist nicht die Pflicht des Arztes, dafür aufzukommen, wenn er den Patienten über die Möglichkeit des Auftretens einer Nebenwirkung informiert hat.
Bei Minute 1:50 behauptet Berges, dass Masern, Mumps, Röteln Zitat "alle 3, alle 5, alle 10 Jahre wieder aufgefrischt werden" müssen.
Das ist nachweislich falsch. Nach der Grundimmunisierung gibt es KEINE vorgeschriebene Auffrischungsimpfung für MMR mehr. Solche Auffrischungsimpfungen für Erwachsene werden nur bei fragwürdigem Impfstatus durchgeführt. Zwar ist die genaue Zahl personenabhängig, für einen gewöhnlichen Impfling (und keinen "Impfversager") wird aber momentan von einem Schutz von im Schnitt 50 Jahren ausgegangen.
Wenn Berges wirklich ein studierter Mediziner ist, frage ich mich, warum er das nicht weiß. Vielleicht ist er kein sehr gut ausgebildeter Mediziner.
Als Konsument würde ich auf jedenfall schlussendlich mindestens aber eine Impfdosis verlangen die nachgewiesen frei ist von Konsiervierungsmitteln und es sich dementsprechend um eine Einzeldosis handelt, ... .