Projekte, die die Welt etwas besser machen

Felicia1

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Zufällig las ich gerade von den beiden Pastorinnen, die ein Gratis-Cafè eröffneten.


Und sicher gibt es noch viele Beispiele dafür, wo Menschen sich, hauptberuflich oder ehrenamtlich zum Wohle der Menschen engagieren.
 
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Wir haben hier in Linz auch mehrere inclusive Cafes, wovon ich eines (Südbahnhofmarkt) hin und wieder besuche.


 
CrowdFarming-Gemeinschaft, Möglichkeit des Direktkaufs bei Landwirten.
Ich hab da jetzt meine dritte Kiste mit Orangen & Zitronen bekommen - lecker!


Auszug aus einer Infomail:

Hallo,
warum müssen ausgerechnet wir Bio-Landwirte unsere Produkte als „biologisch angebaut“ kennzeichnen?
Warum ist es nicht umgekehrt – dass gesetzlich vorgeschrieben wird, konventionell erzeugte Produkte mit einem Hinweis wie „mit chemischen Mitteln angebaut“ zu versehen?


Das waren die Fragen, die mir ein Freund – ebenfalls Landwirt – mit spürbarer Verzweiflung stellte, als wir vergangenen Mittwoch gemeinsam zu Mittag aßen.

Er denkt inzwischen darüber nach, den Bio-Anbau wieder aufzugeben. Die Rechnung geht für ihn nicht mehr auf. Die konventionelle Landwirtschaft, also der Einsatz von chemischen Mitteln, sei einfacher, und die Bürokratie rund um das Bio-Siegel schwer zu bewältigen.

Ich fand, dass er einen Punkt hat. Warum muss man etwas rechtfertigen, das verantwortungsvoll und richtig gemacht wird, während Praktiken, die der Umwelt und der Gesundheit schaden, keine Erklärung erfordern?

Trotzdem: Das europäische Bio-Siegel ist ein sehr ernst zu nehmendes Instrument, dem ich sowohl als Landwirt als auch als Konsument großen Wert beimesse. Auch wenn es – wie alles – Raum für Verbesserungen gibt, können wir uns glücklich schätzen, es zu haben. In einer anderen Lebensphase, wenn meine Kinder größer sind und sich meine Rolle bei CrowdFarming verändert, werde ich mich vielleicht intensiver mit diesen Fragen auseinandersetzen.
 
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