Polyamory

  • Ersteller Ersteller Exorial
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Ein später Einstieg in die Runde,

Hallo Exorial und &,

Polyamory war anfangs ein rein fürchterlich negativ besetzter Begriff für mich, Idealismus der Unreifen, nenne ich das. Inzwischen weiß ich, daß ich zum Monoamory tauge, aber ich verstehe, daß es nicht für jeden ein lebbarer Ansatz ist.
Literaturbeispiele nehme ich mal aus. Dann einige Männer im Bekanntenkreis: tolle Kumpels, furchtbare Partner. Polyamory, teils aus pathologischem Verliebtheits-, teils aus ebensolchem Verführbarkeitssyndrom und drittens, auch wegen hormoneller Überproduktion, die man irgendwie loswerden muß, weil sonst nix weitergeht und die eigene Partnerin nicht immer im Bereitschaftsdienst. Gründe, wie tote Partnerschaft, Schwangerschaft, Auseinanderleben.... nehme ich nicht dazu, weil sie einen anderen Ursachenkomplex darstellen und nicht Polyamory, sondern Neuorientieren heißen.
Ich über 30, zwei junge Frauen Anfang Zwanzig, also eine andere Generation, die mich, die Ältere lehrt. Beide lieben einen Partner, begehren einen anderen, wollen keinen verlieren, aber können nicht nur Monoamory. Ehrlich, tiefgründig überlegend und voll von Gewissenbissen, weil man so nicht handelt und so ist. Sagte Mama und sagt die Gesellschaft. Verzweiflung nachfühlbar.
Im Laufe der Jahre andere Erfahrungen folgen.
Zuletzt Bel Ami, der Kater. Mein persönliches Polyamery Erlebnis. :banane: Liebe auf den ersten Blick bei uns...hoppla, er ist nicht mein bisheriges Beute-Schema, weder Widder noch Wassermann, ein Zwilling. Daheim bezaubert er jeden, wandelt von einem zu anderem, kuschelt, vermittelt mir aber das Gefühl, sein Hauptfrauchen zu sein. Nur bei mir schnurrt er leidenschaftlich und er kommt zu mir, taucht plötzlich auf bei mir, wenn es mir nicht gut geht. So kann ich nachfühlen, wie es den Partnern von Polyamory geht. :clown:
 
Ich denke, das ist die niedere Haltung.

Die höhere Haltung wäre und ist eben, durchzugehen.

Nein.

Das ist Selbstquälerei, nichts anderes.

Liebe bedeutet NICHT, um jeden Preis bei einem Menschen zu bleiben in dem Sinne, daß man mit ihm oder ihr lebt.

Liebe kann auch bedeuten, einen Menschen zu verlassen, um ihm und vor allem auch sich selbst gerecht zu werden. Liebe bedeutet IMMER zuerst sich selbst zu lieben - erst und nur dann kann diese Liebe sich ergießen auf die Mitmenschen und alles, was ist.

Zum Thema Polyamory denke ich, daß man sich, wenn man diesbezügliche "Tendenzen" oder Wünsche hat oder bemerkt, zunächst vom herkömmlichen Beziehungskonzept lösen muß. Das Konzept Beziehung im Sinne von Ehe oder eheähnliches Verhältnis ist mit dermaßen viel Schwere belegt, daß ich es mir kaum vorstellen kann, mehr als eine derartige Form der Zwischenmenschlichkeit zu leben. Da werden - nicht nur in unserer westlichen Kultur - dermaßen viele Erwartungen dran geknüpft und mit hineingebracht, und es scheitern ja auch viele solcher Beziehungen aus genau diesem Grunde.

Besser ist es vom Konzept der Freundschaft auszugehen. Da lernen die Beteiligten auch mit- und voneinander, wenn es eine gute und enge Freundschaft ist, rund 95 % der Erwartungen, die in eine eheähnliche Beziehung fließen, bleiben da aber außen vor.

So und nur so, wie ich meine, kann man eine Polyamory leben: die Beteiligten müssen sehr eigen- und selbstverantwortlich sein, müssen sehr viel Respekt voreinander haben und nicht dem (den) anderen ihre eigenen Wunden zur Verarztung in die Hände geben. Natürlich mitteilen und zeigen - aber sich dann selbst darum kümmern.

Gewissermaßen: die schmutzigen Schuhe nicht nur vor der Schlafzimmertür draußen lassen, sondern vor allem selber putzen! ;)

Nur dann kann meiner Meinung nach ein Mehrgespann funktionieren.
 
natürlich ist es immer leicht eine tür hinter sich zuzuschlagen und so weiterzuleben ,wie bisher.neue liebe, neue erlebnisse etc..ich finde es wichtig,hinzusehen,zu verstehen und zu lernen.auch wenn ich mal mit einer situation nicht klarkomme. liebe grüße an euch tab
 
das ist Thema.

Wie steht ihr dazu?

Hab mir da mal so Gedanken zu gemacht. Bin dann ins Ursprünglich-archaische rein, dort sah ich das instinkthafte Verhalten des Mannes, der sich die Frau nicht teilt, so ne Art Revierverhalten, kann man gut in der Tierwelt beobachten.

Nun sind wir keine Tiere, also:
Ist es möglich in einer Partnerschaft dies zu leben? Lügt sich der Mann selbst an, wenn er seine Frau sich woanders vergnügen lässt, wenngleich er natürlich dies beansprucht?

Gibz hier Leute die dies leben? Silesia? :D

Ich habe keine geprägte Meinung dazu, bzw. sehe meinen Standpunkt in dem Verhältnis noch nicht eindeutig genug.

Liebe wächst in Freiheit. Doch inwieweit ist das Herz teflonbeschichtet bei der Betrachtung einiger Liebesbisse der "Anderen"?
Ist es das Ego, das dies nicht zulässt, oder hats was mit Selbstwert zu tun, dass man sich des nicht gibt?

Inspiration?
Kaffee gibt es hier auch ;)
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Wir sind ein Paar mä 34 u. we 31 und suchen eine Frau die sich zu uns gesellen möchte um einen Stamm zu gründen. Der Kinderwunsch sollte natürlich vorhanden sein , ich bekomme auch diesen Monat ein Baby.Es wahren sehr schöne Monate und mein Freund meint er könnte 2 Frauen lieben. Warum auch nicht ist auf jedenfall sehr unterhaltsam und kuschelig.
Vieleicht ist ja jemand hier der Lust und Spaß hat zu dritt und mehr zu leben.
LG
 
Wir sind ein Paar mä 34 u. we 31 und suchen eine Frau die sich zu uns gesellen möchte um einen Stamm zu gründen. Der Kinderwunsch sollte natürlich vorhanden sein , ich bekomme auch diesen Monat ein Baby.Es wahren sehr schöne Monate und mein Freund meint er könnte 2 Frauen lieben. Warum auch nicht ist auf jedenfall sehr unterhaltsam und kuschelig.
Vieleicht ist ja jemand hier der Lust und Spaß hat zu dritt und mehr zu leben.
LG
 
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Also jetzt muss ich doch auch mal was dazu sagen. Ihr Diskutiert hier aber ihr habt leider keinen da der es lebt.

Aber keine Angst jetzt bin ich ja da.

Zu den Zweiflern die sagen es geht nicht behaupte ich das genaue gegenteil aber nur aus meinem Blickwinkel und zwar ich kann keine Monogame Beziehung leben.

Zu den Gründen ich fühle mich dann beengt und eingesperrt habe angst etwas kaputtzumachen wenn ich gefühle für einen Anderen Menschen zulassen würde. Hatte ich schon zweimal es war fast Quälend.

Also und nun erkläre ich euch wie ich zurzeit lebe. Ich habe einen Freund mit dem führe ich eine offene Beziehung und wir sagen uns wirklich alles er ist mein Freund und gleichzeitig ist er so eine Art beste Freundin. Achso das geht seit 4 Jahren und wir haben jetzt seit einem halben Jahr ne kleine Tochter.

Wir hatten beide schon zwischendurch andere Partner auch über längere Zeit doch immer wenn wir die in unsere offenen Beziehung inegrieren wollten sind sie gegangen. Schade wer noch fragen dazu hat kann gerne Fragen.:kiss4:
 
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