Politisch korrekt - Willkommen in Absurdistan oder (un)nötige Bevormundung?

  • Ersteller Ersteller Shania
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Bedenke: weist eine Ideologie oder Bewegung alle Elemente eines faschistischen Minimums auf, kann und muss sie als Faschismus bezeichnet werden.
Und? Sie weist eben nicht alle Elemente auf. Bei weitem nicht, es sei denn, man folgt der kommunistischen Lesart, die in erster Linie vertuschen soll, dass sowohl Kommunismus als auch Nationalsozialismus Tyranneien des Pöbels sind. Der Faschismus ist eine Tyrannei der Elite, ähnlich wie die Theokratie. Das macht ihn nicht besser, klar, aber der Unterschied sollte zur Kenntnis genommen werden.
 
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Mich beunruhigt, wohin politische Korrektheit führt, immerhin werden ja auch teilweise Bücher zensiert und umgeschrieben, wie geht das weiter?
Das hängt davon ab, wie wir uns entwickeln. Momentan gibt es wenig Hoffnung. Die vermeintlich Aufgeklärten sind viel zu selbstgerecht, um auch nur zu versuchen, das Volk in seiner eigenen Sprache aufzuklären, und überziehen es lieber mit Verboten, die es nicht versteht. Dass sie es damit erst recht zur Renitenz anstacheln, nehmen sie nicht als Zeichen eigener Fehler wahr, sondern als Bestätigung ihrer arroganten Distanziertheit. Sie versuchen, Rassisten zu Demokraten zu erziehen, gehen dabei aber faschistisch vor und richten mehr Schaden an, als sie Nutzen bringen. Es wäre wesentlich besser, einfacher und zielführender, dem Volk zu erklären, dass der Neger ein ganz normaler Mensch ist, als dem Volk mit dem üblichen ekelhaft moralinsauren Pathos der Linken bei Strafe zu verbieten, "Neger" zu sagen.
 
wie geht das weiter?

Das erinnert ich daran, wie man mal versucht hat, Shakespaeares Werke von allen erotischen Stellen zu "befreien".

Da waren ähnlich "wohlmeinende" kleinkariere Kleingeister am Werk wie jene, die am liebsten alle Bücher von Mohrenköpfen und Zigeunerbaronen befreien wollten.

Das sind geistige Blockwarte.
 
Und? Sie weist eben nicht alle Elemente auf. Bei weitem nicht, es sei denn, man folgt der kommunistischen Lesart, die in erster Linie vertuschen soll, dass sowohl Kommunismus als auch Nationalsozialismus Tyranneien des Pöbels sind. Der Faschismus ist eine Tyrannei der Elite, ähnlich wie die Theokratie. Das macht ihn nicht besser, klar, aber der Unterschied sollte zur Kenntnis genommen werden.

das stimmt sicherlich, aber so exakt kann man "Faschismus" nicht verstehen, wenn es nur darum geht die Weltanschauung zu clustern. Man hätte ja dann noch die Möglichkeit "italienischer Faschismus" zu sagen, wenn man den Unterschied deutlich machen möchte.
 
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