Politik-Sexismus-Journalismus

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Vielleicht aber auch ein abgekartertes Spiel?

Die Journalistin knöpft die Bluse auf bis zum Nabel - und warten wir mal, wie ER reagiert!

Fährt er drauf ab, nageln wir ihn fest - egal wann! *vielleicht - oder?*

Die Waffen einer Frau - leicht und überall einsetzbar!


Mein Gott - ich finde es ziemlich verwerflich und abscheulich, wie hier über die Männer hergezogen wird!

Natürlich gibt es einige Ekelpakete - aber deswegen kann und darf man nicht alle in einen Sack werfen - es gibt auch durchaus anständige....

Hat man schon mal die andere Seite in Betracht gezogen? Aus Erfahrungen, die ich im Job erlebt erlebt hab, waren es oftmals Frauen, die Männer in Bedrängnis brachten - sich an jeden, der nicht bis drei auf dem Baum war, rangeschmissen haben - nach allen Regeln der Kunst bzw. mit jeder Waffe einer Frau!

Frauen sind keine Engel - im Gegenteil - und Männer sind nicht aus Stein!

Aber sie sind bei Gott nicht solche Ekelpakete, wie sie hier dargestellt werden!

Sicher gibt es sie vereinzelt - aber das kann man doch nicht so verallgemeinern....

Mir kommt vor, das alles hier klingt sehr nach Frust und Enttäuschung - und wehe, die Männer hier würden sich in dermaßen abfälliger und diskriminierender Form über Frauen äußern...na denen gnade aber Gott :D

Wo bleibt da wieder die Gleichberechtigung?

Menschen machen Fehler - ob Mann oder Frau - und sie bezahlen eh eines Tages dafür....

Bleibt cool...

...
http://www.freiewelt.net/blog-4951/dann-mach-doch-die-bluse-zu!.html

Weil s grad so schön zusammenpasst :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe da keine Diskriminierung. Für mich kann Sexismus nur bedeuten: Mithilfe von/mit SexTaten Ziele zu erreichen. Diskriminierung und vor allem sexuelle Diskriminierung ist was anderes. In diesem Falle wäre es eine, wenn der Politiker eine Frau übergehen würde, weil sie keinen Schniedel hat, jedoch weit schlechtere "Männer" aufsteigen lässt oder bevorteilt oder Männer zurückweist, die nur ein Miniteil haben. Dann hätten wir den Fall von Diskriminierung. Ich würde sogar sagen, der Brüderle war entgegen mancher seiner Kollegen ziemlich selbstehrlich. Das Verhalten muss "man" zwar nicht unbedingt gutheißen, doch ist es auch kein Grund zum bewussten Fehldeuten.

Machtmissbrauch hat hier Frau Himmelreich begangen.


DAS sagt sich leicht auf diese Art.

Es ist ein befremdliches Bild, das ich zeichnete. Männer machen Männer an. In beruflicher und existenziellerAbhängigkeit gegenüber dem jeweils anderen. Und das auch noch in diesem Falle mit einer Berufung hinter dem gewählten Beruf namens Sendungsbewusstsein. Ok. An der Bar zwar, aber immerhin repräsentativ für das, was sich "unbewusst" abspielt.

Gut.

Aber hier scheints wohl kein Sexismus zu sein, mit Diskriminierung hats wohl auch nix mehr zu tun. Und Machtmissbrauch? Nö.

Hier hat ein Mensch ganz offensichtlich über die Stränge geschlagen, einen Altherrenwitz können wirs an dieser Stelle aber auch nicht mehr nennen.

Lüsternheit von Seiten des Politikers würds vielleicht noch treffen. Aber das ist ja kein in diesem Falle verallgemeinerbares Phänomen, im Gegenteil, es ist die ausdrückliche Ausnahme und damit als Beispiel nicht mehr *wirklich* funktionsfähig.

Sagt es das tatsächlich aus? Oder ist vielmehr unser dieser Blickwinkel eine Offenbarung dessen, dass Begrifflichkeiten wie Sexismus tatsächlich auch einen Geschlechterkampf implizieren, obwohl sie in ihrer tiefgreifenden Bedeutung über diesen hinauswachsen, nicht mal mehr etwas damit zutun haben. "Am Ende sind wir nur alle Menschen" stellt ein Mensch fest. Ein Mensch, ganz genau! Dieser Mensch ist in der Realversion eine Frau, in einer fiktiven ein Mann. Die Begebenheit ist praktisch dieselbe:


Jack ( entschuldige, bitte :)); weiter, rein fiktiv, du als Mann...

bist aber jetzt mit diesem Vorgehen seitens derer, die vermeintlich am längen Hebel sitzen grossgeworden. Eigentlich biste es gewohnt. Hast dich sogar inzwischen angepasst, puderst hin und wieder dein Gesicht, dein MännerParfum ist *unmissverständlich* teuer, und Calvin Klein Unterwäsche ist dir inzwischen ein vermeintlich eigenens Selbstverständnis, DU bist ja aber gar nicht davon abhängig. ... Anpassung kann halt nicht schaden. Wie du festgestellt hast. Dem Neuen, jüngeren Mitarbeiter gegenüber pfeifst du aber entsprechend deiner Kollegen mit. Er tut dir leid. Irgendwo, du musst ihm erstmal die Welt erklären. Mit der Frisur kann das ja nix werden. Und das Parfum erst. Auch da soll er erstmal lernen, was Geschmack ist. Bei seiner Unterwäsche haste zwar noch Hemmungen, aber auch die Hürde ist irgendwann genommen. Bald gilt: Anzüglichkeiten verlieren sich in Solidaritätsbekundungen und sind von diesen kaum noch zuunterscheiden.. Und offiziell sind wir eine Firma der Gleichberechtigung. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Selbstverständlich. A Spässle hinter den Kulissen wird doch wohl erlaubt sein. Und gefällt es uns nicht allen, wenn wir den anderen gefallen? Wir wollens doch so.

Einigé Jahrzehnte und Erfahrungen später:


In fast jedes Büro, in das du "aufmarschierst" ist das, was du an hast, deine "fickbarkeit", deine Attraktivität für jene, die berufliches Interesse vorgaukelnd früher oder später doch nur stecken wollen von vorneherein sehr viel interessanter, als das, was du inhaltlich und firmenintern an Kompetenz, Vision, Kreativität mitbringst. Es nervt dich zwar, aber allzu schlimmes, bis auf die tägliche Demütigung ist nicht grossartig passiert. Du machst also weiter mit, auf allen Ebenen. Oder und wahrscheinlich sogar, irgendwann halt nicht mehr.

Ginseng: Sexismus ist Diskriminierung

Nur: Wenn Sexismus als Synonym für "Geschlechterkrieg" verstanden wird.


Und:

Ich sehe da keine Diskriminierung. Für mich kann Sexismus nur bedeuten: Mithilfe von/mit SexTaten Ziele zu erreichen. Diskriminierung und vor allem sexuelle Diskriminierung ist was anderes. In diesem Falle wäre es eine, wenn der Politiker eine Frau übergehen würde, weil sie keinen Schniedel hat, jedoch weit schlechtere "Männer" aufsteigen lässt oder bevorteilt oder Männer zurückweist, die nur ein Miniteil haben. Dann hätten wir den Fall von Diskriminierung. Ich würde sogar sagen, der Brüderle war entgegen mancher seiner Kollegen ziemlich selbstehrlich. Das Verhalten muss "man" zwar nicht unbedingt gutheißen, doch ist es auch kein Grund zum bewussten Fehldeuten.

Machtmissbrauch hat hier Frau Himmelreich begangen.


Machtmissbrauch hat hier also die Person begangen, die festhält: "Am Ende sind wir alle Menschen" ? Sie hat den Artikel nicht mal veröffentlicht, sie hätte vielleicht... was immer lief, ... das war der Stern.

Worin und wie hat sie denn hier ihre Macht missbraucht? Hätte sie nicht offiziell machen dürfen, was, und wie eben viele wissen, hinter den Kulissen läuft? Nicht auf die Art, und nicht bei einem "lieben siebzig Jährigen Opi, der doch ihr Vater sein könnte, und ihr ohnehin nix anhaben könnte, während er die Säfte verbalisiert, die ihm unten auslaufen?
 
Okay... Ich unterscheide sozusagen "in mir" zwei Seiten. Da gibt es eine sehr nüchterne Seite und eine sehr Persönliche. Je mehr Distanz ich zu einer Person habe, desto eher kommt die nüchterne Seite in mir hervor bzw. desto weniger wird mein Verhalten von meinen persönlichen Befindlichkeiten und Schwächen mitbestimmt. Auf Vergewaltiger und sonstige vermeintliche Bestien bezogen sage ich nüchtern: Das sind Menschen. Die sind m.A.n. geistig krank und sehr wahrscheinlich leiden sie selbst gar nicht so wenig unter dem was und wie sie sind. Das soll aber keine Schandtat relativieren. Würde ich vor so einem Vergewaltiger sitzen, z.B. ein Knastbesuch, würde ich ihm respektvoll begegnen solange das auch umgekehrt der Fall ist. Schon deshalb weil dann eher die Chance besteht das er sich öffnet.

Das gleiche gilt letztlich auch für Hitler. Aber das Szenario wäre einfach sehr entscheidend. Es wäre z.B. ein Unterschied ob ich ne Zeitreise mache und zwei Stunden mit ihm an einem Tisch sitze, oder ob ich eine Zeitreise mache und dort bleibe. Im ersteren Fall würde ich versuchen herauszufinden was das für ein Mensch "ist" (war). Im zweiten Fall würde ich sicherlich planen ihn zu ermorden. Ich könnte jedenfalls nicht mit meinem Gewissen vereinbaren das ich weiß was kommt und nur zusehen. Dann wäre mein Verhalten ihm gegenüber vermutlich eher strategisch-respekvoll.

Man könnte jetzt natürlich die Frage stellen, warum ich nicht auch im ersten Szenario (2 Stunden dort) ihn ermorden würde... Ich habe mal ein Buch gelesen, wo genau dieses Szenario als Roman (logischerweise) geschildert wird. Jemand reist in der Zeit zurück und vergiftet den Brunnen von Hitlers Eltern, so dass er nichtmal geboren wird. Zurück in der Gegenwart muss er feststellen das er die Geschichte zwar verändert hat und all die Grausamkeiten nicht geschahen, aber in der Gegenwart ein Regime an der Macht ist das ähnlich zu dem der Nazis ist.

Aber... Deine Frage ist wirklich schwer zu beantworten, weil mein Verhalten sich sofort dann verändern würde wenn ich direkter betroffen wäre. Der Vergewaltiger einer Freundin... dann wäre das nicht möglich mit so einem zu sprechen. Höchstens wenn ich die Chance sehen würde ihn schwer zu demütigen. Und würde ich als Sohn eines ermordeten Juden in der Zeit zurück reisen und Hitler treffen, würde ich mich mit Sicherheit auch ganz anders verhalten. Ich glaube, es kommt sehr darauf an wieviel persönlicher Einfluss da ist.

Nur: Ich würde nicht sagen, dass die emotionale Seite da besser wäre, auch wenn sie natürlich verständlich ist und den meisten sympathischer wäre.

Hi Condemn, vielen Dank!

Klar, hast recht. Ist nicht leicht zu beantworten... auf der einen Seite... auf der anderen Seite dann doch wieder, denn Verbindlichkeit kann hier nie Ziel sein. ;)

Aber, um nochmals auf meine Frage zurück zukommen... Du hast ja jetzt in diesem irrealen Szenario gesehen, wie schwer es sein kann, GERECHTIGKEIT walten zulassen, vor allem mit sich selbst im Schlepptau.

Und wenn wir bei Wert oder Unwert von was auch immer sind, bewegen wir auch die Waagschalen von Justitia... wenn auch zunächst nur in uns.

Schau mal:

Meine Definition von Respekt wäre in etwa so: Das man jemanden mit allen Stärken und Schwächen, die man entweder kennt oder auch nicht kennt, als gleichwertig betrachtet, auf gleicher Augenhöhe. Und das eben wirklich aufrichtig...


DAS ist sicherlich auch meine Schule, sprich Prägung. Sei es (in meinem Fall zb.) gesellschaftlich, familiär oder religiös. Ich könnte es so gesehen auf einen Nenner bringen mit deiner Definition von Respekt.


Nur, ich finde, da fehlt etwas entscheidendes, die andere Hälfte einfach komplett.

So gesehen ist meine Definition von Respekt (aus Rücksicht abgeleitete Achtung anderen wie sich selbst gegenüber):

Meine Definition von Respekt wäre in etwa so: Das man jemanden mit allen Stärken und Schwächen, die man entweder kennt oder auch nicht kennt, als gleichwertig, (gleich)minderwerting, oder (gleich)mehrwertig betrachtet, auf gleicher, minderer und/oder höhrer Augenhöhe. Und das eben wirklich aufrichtig...


Ach, keine Ahnung ... ob ich vermitteln kann, was ich da... ungesprochen *fühle*... *g...
 
Hi Condemn, vielen Dank!

Klar, hast recht. Ist nicht leicht zu beantworten... auf der einen Seite... auf der anderen Seite dann doch wieder, denn Verbindlichkeit kann hier nie Ziel sein. ;)

Aber, um nochmals auf meine Frage zurück zukommen... Du hast ja jetzt in diesem irrealen Szenario gesehen, wie schwer es sein kann, GERECHTIGKEIT walten zulassen, vor allem mit sich selbst im Schlepptau.

Von Gerechtigkeit spreche ich sowieso nicht. Aus menschlich-individueller Perspektive glaube ich nicht, allerdings glaube ich an eine Art "spirituelle Gerechtigkeit", eine Art Ausgleich die das Ganze als Einheit in einem ständigen Prozess immer wieder verwirklicht.

Und wenn wir bei Wert oder Unwert von was auch immer sind, bewegen wir auch die Waagschalen von Justitia... wenn auch zunächst nur in uns.
Unterm Strich haben wir ja nichts anderes als die eigenen Wertvorstellungen und natürlich auch viele Bewertungen die aus individuellen Schwächen resultieren, etwa aus Vorurteilen, resultieren.


Schau mal:

Meine Definition von Respekt wäre in etwa so: Das man jemanden mit allen Stärken und Schwächen, die man entweder kennt oder auch nicht kennt, als gleichwertig betrachtet, auf gleicher Augenhöhe. Und das eben wirklich aufrichtig...


DAS ist sicherlich auch meine Schule, sprich Prägung. Sei es (in meinem Fall zb.) gesellschaftlich, familiär oder religiös. Ich könnte es so gesehen auf einen Nenner bringen mit deiner Definition von Respekt.


Nur, ich finde, da fehlt etwas entscheidendes, die andere Hälfte einfach komplett.

So gesehen ist meine Definition von Respekt (aus Rücksicht abgeleitete Achtung anderen wie sich selbst gegenüber):

Meine Definition von Respekt wäre in etwa so: Das man jemanden mit allen Stärken und Schwächen, die man entweder kennt oder auch nicht kennt, als gleichwertig, (gleich)minderwerting, oder (gleich)mehrwertig betrachtet, auf gleicher, minderer und/oder höhrer Augenhöhe. Und das eben wirklich aufrichtig...


Ach, keine Ahnung ... ob ich vermitteln kann, was ich da... ungesprochen *fühle*... *g...

Wir haben eine sehr ähnliche Definition von Respekt. Ich schrieb in diesem Thread dazu:

Es geht letztlich um Respekt... um das Abbauen von Unterschieden die da sind oder die man nur zu sehen glaubt oder sogar sehen will. In dem Moment wo einem klar ist, da steht einfach "nur" ein Mensch vor einem, mit all seinen Schwächen und Stärken, und letztlich verletzlich wie es jeder ist, geht man respektvoll mit jemandem um.
 
DAS sagt sich leicht auf diese Art.

Jetzt hast du viel geschrieben, doch hast du in diese Fiktion einen Makel hineingearbeitet, auf den ich nicht antworten kann, weil ich "absolut" GEGEN jedwede Form der Anpassung und Gleichheite eingestellt bin. Wie könnte ich da dir also eine sinngerechte Antwort zeigen? Geht nicht. Selbst, wenn ich mich versuchen wollte, hineinzudenken, es würde nicht funktionieren, denn allein schon das Können von angepasster Möglichkeit, relativiert die gegenteilige Einstellung. Der Rest ist dir eigentlich gut gelungen und diskussionswürdig. Nur wie gesagt, schreib es nochmal "ohne Anpassung", dann bin ich auch bereit für eine Antwort.
 
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Schwierig ist es für mich, diesen Post zu platzieren: hierher paßts nicht, nur als Sexismus/sexueller Übergriff am Arbeitsplatz (Allgemeine) kann man das Thema auch nicht abgrenzen ; einen neuen Thread aufmachen? :D, :

hier geraten nicht Frau auf Mann, sondern zwei gestandene Frauen aufeinander. Heinisch SPÖ-Leine, Karl-ÖVP - sie gilt als klassische brave gefügige Quotenfrau, also doch Mann im Hintengrund?

http://kurier.at/politik/inland/sexuelle-belaestigung-karl-gegen-verankerung-im-strafrecht/2.950.095

In den Medien kursieren oft Fotos von Karl, die sie negativ - à priori - präsentieren: beliebt sind schlamperter Gschau`, Mund zu einem O gerollt und ein bisserl wirrer Blick. Ist das Zufall, Sexismus, sexueller Übergriff, Humorsinn, Absicht, Methode....? ;)

http://www.google.at/search?hl=de&g...urce=og&sa=N&tab=wi&ei=UUcOUaKHH4jYsgb1moHwDw
 

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