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Plötzliche (ungültige) Mieterhöhung - was würdet ihr machen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Miranda, 31. Dezember 2013.

  1. JohannB

    JohannB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    1.058
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    Ich wette, wenn Sie anstelle sich so viel damit zu beschäftigen, Überstunden gemacht hätten, wäre das Geld schon längst auf der Kante. Oder meinen Sie, daß wäre mit Sprit aufgegangen?
     
  2. magdalena

    magdalena Guest

    solange du keine abrechnung hast - selbstverständlich.
    seit wann mietest du - respektive wie lange gab es keine erhöhung?
    kann auch zusätzlich auf eine indexsteigerung zurückzuführen sein.
    im allgemeinen werden mietzahlungen mit einer jährlichen indexanpassung an den verbraucherpreis gekoppelt.
    muss aber im mietvertrag ausdrücklich drinstehen.
    die hausverwaltung kümmert sich nicht um die mieter - ist nicht ihr job.
    die abrechnung hat der vermieter an seinen mieter weiterzuleiten.
    genau.
    wieso widerspruch?
    klare sache - verlange die abrechnung.
    oder willst du die höhe der miete überhaupt beeinspruchen?

    vielleicht hat dein vermieter ganz einfach übersehen, dass er dir eine abrechnung schicken muss.
    wenn du in der wohnung bleiben willst, würde ich es erstmal mit einem feundlichen hinweis darauf versuchen, dass du die erhöhung nur nach prüfung der abrechnung akzeptieren kannst.
     
  3. Miranda

    Miranda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2012
    Beiträge:
    1.366
    Ort:
    Ebersberg, Deutschland
    Wette verloren. Im öffentlichen Dienst werden keine Überstunden bezahlt. Das Schema nennt sich Gleitzeit.

    PS: für jemanden, der groß von Respekt redet, merkt man bei Ihnen davon nicht sonderlich viel. Ihre Kommentare sind anmaßend. Sie kennen weder mich noch meine Umstände. Und das "Sie" reißts auch nicht raus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Januar 2014
  4. Miranda

    Miranda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2012
    Beiträge:
    1.366
    Ort:
    Ebersberg, Deutschland
    Seit 4 Jahren. Allerdings hab ich ja die letzte Abrechnung gesehen und bis auf Wasser war nichts erhöht.
    Von Index Steigerung steht nix im Vertrag.
    Richtig, die Verwaltung kümmert sich nicht um die Mieter. Das wäre Aufgabe des Vermieters.

    Es geht nicht nur um die Erhöhung der Nebenkosten sondern zugleich eine Erhöhung der netto-Miete um 30% (siehe Eingangsthread).
     
  5. magdalena

    magdalena Guest

    ah sorry - habe ich überlesen.
    liegt vielleicht dran, dass ich nur das österreichische mietrecht kenne.
    hab' bei kappungsgrenze (gibt's bei uns nicht) nachgesen:

    Kappungsgrenze bei Teilinklusivmiete
    Bei der so genannten Teilinklusivmiete ist die Kappungsgrenze nicht auf die rechnerische Nettokaltmiete zu berechnen, sondern auf die Teilinklusivmiete. Mit Urteil vom 19.11.2003 - VIII ZR 160/03 bestätigte der Bundesgerichtshof damit die überwiegende Auffassung. Von einer Teilinklusivmiete spricht man, wenn ein Teil der Nebenkosten in der Miete enthalten ist.

    Die Kappungsgrenze von 20 Prozent besagt, dass sich die Miete innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren um nicht mehr als 20% erhöhen darf. Insoweit macht es einen Unterschied, ob die Kappungsgrenze auf die rechnerische Nettokaltmiete (Teilinklusivmiete abzüglich der in der Miete enthaltenen Nebenkosten) berechnet wird oder aber auf die Teilinklusivmiete selbst. Nimmt man die Berechnung der Kappungsgrenze auf letztere vor, ist der Erhöhungsspielraum für den Vermieter größer.

    Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/kappungsgrenze.htm#ixzz2pAsgsr00
     
  6. Miranda

    Miranda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.366
    Ort:
    Ebersberg, Deutschland
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    Genau :) da ich aber keine Teilinklusivmiete habe, wird's von der Nettomiete berechnet. Die geforderten 30% sind 10% zuviel. Und ich gucke morgen erstmal, wie die ortsüblichen Mietpreise (Verleichsmiete / Mietspiegel) aussehen, denn die Nettomiete muss drunter / gleich sein.
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    21.400
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD


    ein anwalt formuliert besser und richtiger dein schriftlichen wiederpruch! du musst schriftlich wiedersprechen - ist natürlich deine entscheidung...


    shimon
     
  8. Ampusia

    Ampusia Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juli 2006
    Beiträge:
    1.119
    Ort:
    Österreich
    1. ich schreibe aus Österreich, ich weiß nicht inwiefern österreichisches und deutsches Recht eins sind, aber in vielen Rechten, sind wir gleich oder ähnlich verankert

    ... habt ihr eine Mietervereinigung, wo Rechtsanwälte sich darum kümmern?
    so empfehle ich dir sofort eine Mietervereinigung oder einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen

    ... eine so hohe Betriebskostenerhöhung ist sowieso nicht zulässig,
    jedoch hat jedes Schreiben eine Frist und
    auch ein schweigendes Hinnehmen, kann Grund einer Zustimmung sein, und heißen, dass nach Ablauf der Frist, die Erhöhung automatisch angenommen wird
    => ich weiß nicht was in diesem Schreiben drinnen steht!

    ... und soweit ich weiß,
    bedarf es in diesem Fall auf jedem Fall einer Erneuerung des Mietvertrags
    also der Zustimmung des Mieters über die neue Regelung über die Mietkostenaufschlüsselung


    - ich empfehle auf jedem Fall einen Rechtsanwalt aufzusuchen, um den kompletten Vorgang, ohne Grund zum Stoppen zu bringen
    und um die Kontrolle der Vorjahre, ob eh alles entsprechend abgerechnet wurde


     
  9. Luckysun

    Luckysun Guest

    Da muß ich dir widersprechen...:D

    Bei mir haben 2 Fachanwälte (erst einer aus einer sehr angesehenen Kanzlei, Fachgebiet Mietrecht und danach einer vom örtlichen Mieterverein) es fast 2 Jahre lang nicht geschafft, die Angelegenheit (Neben- und Heizkostenabrechnungen von insgesamt dann mittlerweile 3 Jahren, die sich dann auf mittlerweile über 3000 Euro beliefen) zu klären, bereinigen oder zu lösen...

    Meine Vermutung: Mangelndes Interesse...
    Immer wieder mußte ich dort nachfragen, antreiben, was zu tun/schreiben oder gar falsch dargestellte Sachverhalte richtigstellen...
    Niiieee wieder gehe ich mit sowas zu Fachanwaltsidioten...

    Als ich das dann entnervt selber in die Hand nahm, mich selber schlau machte und selber die Vermieterin mehrfach anschrieb, war das Thema innerhalb von 4 Monaten durch...und sie verzichtete freiwillig auf über 700 Euro aus diesen Rechnungen...

    Tja, so kanns auch gehen...:D

    Gruß, Luckysun
     
  10. elfenzauber111

    elfenzauber111 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2010
    Beiträge:
    3.502
    Werbung:
    Vergiss es .. vergiss Anwälte

    DU bist Laie , darfst Formfehler machen.. das ist okay..aber ein Anwalt nicht, nur die machen welche und damit kannste alles vergessen

    ein mieter kündigte zog aus( hat Miete nicht bezahlt und noch NIE Nebenkosten in 2 Jahren !!!)... äähh... oder auch nicht: die Wohnung ist nicht geräumt... mittlerweile habe ich Urteil,.. vollstreckbare Ausführung,.. Räumung steht an
    ein Chef von dem "ehemaligen" Mieter hat das gleiche Problem..ging zum Anwalt...tja... da ist noch nicht mal Klage eingereicht worden.. und er hat dieses Problem seit nem halben Jahr

    direkt geht schneller als Rechtsanwalt... diese Option heb dir auf..
     
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