«Nicht ich, sondern der Christus in mir»

So ist für mich die Verbindung Verstand und Herz die Intelligenz, die ich mir mitbringe von zu Hause. Mein Werkzeug zum Aufrichten und um meine moralischen Werte zu verstehen. Um mich selber wahrzunehmen.

Der Intellekt ist für mich eine anerzogene Wissensquelle. Ich kann sie anzapfen, aber unter Vorbehalt. Zu viel davon lässt mich vernebeln und von mich selber ablenken. Denn diese Wissensaneignung geschieht nur von außen.
 
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Erkläre doch mal konkret anhand von Beispielen, was „Konzepte des Intellekts“ sind! Entspricht etwa Anthroposophie dem?
So wie ich das verstehe bezeichnet das die Bilder/Inhalte dessen die ich in mir habe, wenn ich einen bestimmten Begriff benutze. Wenn jemand die Überschrift dieses threads liest könnte es sein, dass sich viele abwenden, weil sie mit dem Begriff "Christ" ein ganz bestimmtes Bild verbinden, was in ihnen negativ bewertet ist, das wäre ein "Konzept des Intellekts". Aber es muss gar nicht neagtiv sein, allein schon die Vorstellung dessen, was für mich "Christ" bedeutet ist ein Konzept. Das können alle möglichen Weltbilder sein, konfessionelle oder auch das was sich R.Steiner darunter vorstellte. Es sind sehr enge Konzepte, die kaum flexibel sind. Aber so wie ich Ali verstehe, geht es nicht um diese Konzepte, sondern um die Erfahrung im eigenen Sein, die man mit "Christus" bezeichnen könnte. Es sind halt keine, an irgendwelche "Lehren" gebundene Konzepte, sondern Erfahrungen, die einfach nur einen Namen brauchen um sie benennen zu können. Deshalb sagte Ali auch, es könnte statt Christus auch Buddha heißen. Aber an Buddha gebunden sind dann halt auch wieder bestimmte Konzepte, die anders sind als die christlichen Konzepte und deshalb der Vergleich von denen mit festen Konzepten gar nicht verstanden werden.

Der christliche Impuls kam mit Jesus dem Christus ins Bewusstsein menschlichen Seins, was aber nicht heißt, dass dieser Christus nicht auch schon vorher hätte erkannt werden können. So sagte Jesus der Christus ja auch dass er schon ewig war. Dieses christliche, diese geistige Ebene des Christus-Seins gab es auch schon vor Christus, hätte dann aber halt anders geheißen.

LGInti
 
Keinen Schmerz mehr fühlen...
Und die Windeln wechseln und das Denken übernehmen!

Das sehe ich auch so, dass das ICHBIN ein permanenter, ewiger Zustand ist und kein Prozess.
Dann können wir jetzt eine Abstimmung machen, wer dafür und wer dagegen! - Und dann haben wir per Mehrheitsbeschluss die Wahrheit!
Der Prozess läuft in demjenigen ab, der sich diesem ICHBIN-Zustand nähert, oder auf der Suche ist.
Das sind dann wohl nicht alle? Solche Behauptung muss man natürlich schon begründen, statt einfach nur behaupten und ohne jegliche Erklärung, was ICHBIN denn sein soll. Bisher wirkt das alles sehr fanatisch und faul!
 
Vielleicht würde es mehr bringen (natürlich nur für Christen) wenn man sich nicht vorstellt dass die Christusenergie in uns ist sondern wir in Ihr, bzw. alles was ist in Ihr, ist.
Vielleicht ist dieses Wissen auf den Weg zur Selbsterkenntnis förderlicherer.
 
Vielleicht würde es mehr bringen (natürlich nur für Christen) wenn man sich nicht vorstellt dass die Christusenergie in uns ist sondern wir in Ihr, bzw. alles was ist in Ihr, ist.
Vielleicht ist dieses Wissen auf den Weg zur Selbsterkenntnis förderlicherer.
Dann hat sich Paulus wahrscheinlich geirrt beim Denken. Oder?
 
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