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Sehr viel interessanteres Thema. Man echauffiert sich nun allenthalben in den Kommentarbereichen von Zeitungen online, dass Mörder und Spione gegen Oppositionelle und andere Unschuldige teils aus dem Westen freigelassen und getauscht wurden.
Man vergleicht es mit Geiselnahmen der RAF, der.Westen sei schwach und habe sich erpressbar gezeigt.
Nun ja...
Ich finde es erstmal gut. Es besteht zwar die Gefahr, dass Putin andere Personen aus dem Westen festsetzt oder schon Gefangene einsetzt, um noch mehr kriminelle Russen freizupressen, aber das muss man dann eben wieder neu entscheiden. Russland ist ohnehin voller Spione und Krimineller, an Nachschub mangelt es Putin sowieso nicht, denke ich. Also was solls.
Kara-Mursa ist frei z.B., das freut mich sehr.
Wie bei Skripal werden sie weiter versuchen, ihn doch noch zu ermorden, das ist auch klar.
Aber ihn und andere in Russland unter Folter verrecken zu lassen, wäre die Alternative gewesen.
Gut, dass sie frei sind.
 
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Sehr viel interessanteres Thema. Man echauffiert sich nun allenthalben in den Kommentarbereichen von Zeitungen online, dass Mörder und Spione gegen Oppositionelle und andere Unschuldige teils aus dem Westen freigelassen und getauscht wurden.
Man vergleicht es mit Geiselnahmen der RAF, der.Westen sei schwach und habe sich erpressbar gezeigt.
Nun ja...
Ich finde es erstmal gut. Es besteht zwar die Gefahr, dass Putin andere Personen aus dem Westen festsetzt oder schon Gefangene einsetzt, um noch mehr kriminelle Russen freizupressen, aber das muss man dann eben wieder neu entscheiden. Russland ist ohnehin voller Spione und Krimineller, an Nachschub mangelt es Putin sowieso nicht, denke ich. Also was solls.
Kara-Mursa ist frei z.B., das freut mich sehr.
Wie bei Skripal werden sie weiter versuchen, ihn doch noch zu ermorden, das ist auch klar.
Aber ihn und andere in Russland unter Folter verrecken zu lassen, wäre die Alternative gewesen.
Gut, dass sie frei sind.

Ich finde es auch gut.

Der "Agentenaustausch" war auch schon im (ersten) kalten Krieg eine wichtige Tradition, die mit auch dafür sorgte, dass der damalige kalte Krieg kalt blieb.

Bei allem verständlichen Misstrauen und Missgunst müssen wir uns auch bewusst sein und bleiben, dass niemandem gedient wäre, wenn wir so wie die Gegenseite diese Menschen dauerhaft gefangen hielten (oder gar umbringen). So würden nur Märtyrer geschaffen werden, was die Fronten noch stärker verhärten würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es auch gut.

Der "Agentenaustausch" war auch schon im (ersten) kalten Krieg eine wichtige Tradition, die mit auch dafür sorgte, dass der damalige kalte Krieg kalt blieb.
Mich hat das gestern auch sehr berührt, eben auch aus diesem Grund.
 
Es klappt weiter nicht, richtig?

BDSM-Sex zuhause ist logischerweise weniger Provokation und/oder Schock in dem Kontext als wenn sich eine/r auch nur bis auf die Unterwäsche auf dem Kirchenaltar auszieht und dort räkelt.

Hier ist es einmal sowieso unpassend gewesen, und dann hat man durch das Thema Abendmahl die Religion auch noch importiert, vor Weltpublikum als Präsentation des Gastgebers Frankreich.

Als Präsentation der Kultur des Gastgeberlandes Frankreich, worin die Drag-Kunst stark mit-geprägt wurde, und was auch Zeitschriften wie Charlie Hebdo hervorgebracht hat. Und hier haben sie dann schlimmstenfalls die eigene Mehrheits-Religion mit der eigenen Kunstform etwas aufs Korn genommen. Ich kann da immernoch nichts sehen, was irgendwie skandalöser oder angreifender wäre als z.B. der Film Das Leben des Brian.
 
Als Präsentation der Kultur des Gastgeberlandes Frankreich, worin die Drag-Kunst stark mit-geprägt wurde, und was auch Zeitschriften wie Charlie Hebdo hervorgebracht hat. Und hier haben sie dann schlimmstenfalls die eigene Mehrheits-Religion mit der eigenen Kunstform etwas aufs Korn genommen. Ich kann da immernoch nichts sehen, was irgendwie skandalöser oder angreifender wäre als z.B. der Film Das Leben des Brian.
Das Leben des Brian wurde damals von der Kirche auch sehr heftig kritisiert.
In manchen Ländern durfte er gar nicht gezeigt werden.
Monty Python würden so einen Film heute nicht mehr drehen...:D (sagte die Truppe schon 2011! in einem IV)

 
Das Leben des Brian wurde damals von der Kirche auch sehr heftig kritisiert.
In manchen Ländern durfte er gar nicht gezeigt werden.
Monty Python würden so einen Film heute nicht mehr drehen...:D (sagte die Truppe schon 2011! in einem IV)


Ja, ich weiß, und ich kenne auch heute noch einige Christen, die den Film kritisieren und deswegen nicht mögen.

Ebenso äußerte auch schon Michael "Bully" Herbig, dass er Der Schuh der Manituh heutzutage nicht mehr so drehen könnte - und leider kann ich ihn da gut verstehen bzw. ihm bedauernd bepflichten, obwohl ich mich auch oft auf der Seite der Menschen äußere, von denen Herbig sich überbordend kritisiert sieht.

Da kämen wir dann wieder zu der oft gestellten Frage: Was darf Kunst? Was darf Humor?
 
Ja, ich weiß, und ich kenne auch heute noch einige Christen, die den Film kritisieren und deswegen nicht mögen.

Ebenso äußerte auch schon Michael "Bully" Herbig, dass er Der Schuh der Manituh heutzutage nicht mehr so drehen könnte - und leider kann ich ihn da gut verstehen bzw. ihm bedauernd bepflichten, obwohl ich mich auch oft auf der Seite der Menschen äußere, von denen Herbig sich überbordend kritisiert sieht.

Da kämen wir dann wieder zu der oft gestellten Frage: Was darf Kunst? Was darf Humor?
Ich wiederhole mich.
Im Zweifel bin ich immer für die Freiheit der Kunst (auch wenn mir nicht alles daran gefällt).
Es gibt noch immer genügend Regime (Diktaturen), die wie einst im 3. Reich den Bürgern vorgeben, was Kunst zu sein hat und was nicht.

Für die Freiheiten, die wir in liberalen Demokratien heute genießen, haben Millionen Menschen ihr Leben gelassen und auch Religion darf kritisiert und karikiert werden. Warum soll diese einen Sonderstatus genießen?

Wer in seinem Glauben fest verankert ist, der wird auch das aushalten und drüberstehen.
Den meisten Menschen, die sich da heute so aufplustern, gehts in Wahrheit eh nicht um ihre Religion. Die benutzen das als Trittbettfahrer für andere missliebige Themen.
 
Ich wiederhole mich.
Im Zweifel bin ich immer für die Freiheit der Kunst (auch wenn mir nicht alles daran gefällt).
Es gibt noch immer genügend Regime (Diktaturen), die wie einst im 3. Reich den Bürgern vorgeben, was Kunst zu sein hat und was nicht.

Für die Freiheiten, die wir in liberalen Demokratien heute genießen, haben Millionen Menschen ihr Leben gelassen und auch Religion darf kritisiert und karikiert werden. Warum soll diese einen Sonderstatus genießen?

Wer in seinem Glauben fest verankert ist, der wird auch das aushalten und drüberstehen.
Den meisten Menschen, die sich da heute so aufplustern, gehts in Wahrheit eh nicht um ihre Religion. Die benutzen das als Trittbettfahrer für andere missliebige Themen.


PS: Ich stimme Dir zu.
 
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