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Was ich so eigenartig finde, das ist, wenn Gefühle von Schwulen, Lesben und Queeren verletzt werden, dann ist das ein riesen Problem.

Och, ich finde solche Karikaturen von Homosexualität, wie sie z.B. in Filmen wie Der Schuh des Manituh oder (T)Raumschiff Surprise dargestellt werden, weiterhin sehr lustig, und alle mir bekannten homosexuellen Menschen sehen das ähnlich und machen und machten wegen diesen Filmen keinen Skandal.

(PS: Leider bemängelte auch schon Michael "Bully" Herbig, dass er einen solchen Film aktuell nicht so leicht machen könnte/würde. Ich kann seine Befürchtungen in Richtung Cancel-Culture verstehen und denke eigentlich auch weiter, dass Humor und Kunst sowas weiterhin dürfen muss).

Ein wirkliches Problem wird es, wenn durchscheint, dass Homosexualität etc. irgendwie nicht ok, nicht-normal oder gar krank wäre. Wenn Leute homosexualität beispielsweise "heilen" wollen. Das gibt es leider.

Wenn Gefühle von Menschen, die sich zum Christ sein bekennen, verletzt werden, dann ist das voll ok.

Demgegenüber machten Christen schon vor >40 Jahren einen Skandal aus dem Film Das Leben des Brian.

Und das obwohl in dem Film das Christentum an sich nicht attackiert wurde und auch in dem Film nicht behauptet wurde, es wäre nicht ok, unnormal oder gar krank, Christ zu sein.

Schwule, Lesben und Queer haben also die Rechte alles zu tun und zu provozieren, weil sie anders sind und deshalb schutzbedürftig?

Christen sind nur Christen, was soll's.

Schwule, Lesben und Queere haben sich lange Zeit lang anhören müssen, sie wären krank. Homosexualität war bis ins 20. Jahrhundert hinein in vielen Ländern Europas inklusive Deutschland illegal und wurde auch erst zum Ende des 20. Jahrhunderts von der Liste der Krankheiten gestrichen.

Hierzulande ist es sehr sehr lange her, dass Christen derart verfolgt oder drangsaliert wurden.

Ich halte die verschiedenen sexuellen Orientierungen für normal. Durch das provokante auffällige übergriffige Verhalten kommt es erst dazu, dass es als Unnormal wahrgenommen wird. Und damit kann auch Toleranz schwinden.

Wenn Du es wirklich als normal halten würdest, würdest Du Dich über diese Darstellung nicht stärker aufregen, als wenn sich da z.B. ein Mann und eine Frau geküsst und knapp bekleidet einen Tango oder Rumba getanzt hätten.
 
Was ich gesehen habe:
Eine adipöse Frau mit recht hübschen Gesicht und schönen Haaren - silberfarbige Scheibe übern Kopf, einige knapp bekleidete Leute rundherum, ein blaubemalter Mann vorne - nicht wirklich eine Augenweide - singt ein Lied - fand ich nicht besonders beeindruckend, weder stimmlich noch das Lied selbst ( Gilbert Be'caud schau net owa!)
Eine Tanzgruppe, die mir recht professionell schien - aber keine schönen Kostüme..
.dann habe ich das Video wieder geschlossen!


Kunst war früher schöner -
aber das ist mittlerweile überall so - sogar bei " Jedermann" in Salzburg!😞

Fazit in eigener Sache:
So bleibe ich Zuhause - obwohl ich jetzt Zeit und sogar Geld für manche Veranstaltungen hätte und gucke halt alte Videos an...

Meinen Geschmack trifft es auch nicht; aber das tat so gut wie keine Eröffnungsfeier der letzten Jahre, und es ist auch kein Grund für mich, mich darüber zu ereifern.
 
Och jee....Vielleicht weil die Christen in der Geschichte ihrer Glaubenskämpfe so viele Leute gefoltert, hingemeuchelt, unterdrückt, misshandelt, missbraucht und kolonialisiert haben wie kaum eine andere Religion? Natürlich wurden sie auch verfolgt, aber was ist im kollektiven Gedächtnis mehr haften geblieben?
Und dadurch rechtfertigt sich dann Respektlosigkeit und das verletzen von Gefühlen? Wenn sich jemand falsch verhält, dann verbessert eine Gegenreaktion, die ebenso falsch ist, die Gesamtsituation wohl kaum.

Das vergisst man halt nicht, Pech für sie.
Die Schadenfreude stirbt zuletzt.
Jetzt müssen sie eben klarkommen- mit oder ohne Gejammer. Mich lässt das recht ungerührt muss ich sagen.
Mich auch, da ich mit Gott und Religion meinen Frieden habe, bleibe ich unberührt. Die Dinge müssen sich erfüllen, habe ich das Gefühl und das tun sie. Denn niemand wacht auf und lenkt ein, jeder denk er hat Recht, ohne den anderen zu hinterfragen. Immer nur Fronten...
Kann mich hingegen kaum entsinnen, dass Schwule, Lesben und Queere jemand anderem je etwas getan oder aufgezwungen hätten. Nur umgekehrt, und die Christen dabei immer vorneweg wohlgemerkt.
Ist immer die Frage, wer hier DIE Christen sind.

DIE Christen vereinfacht es doch sehr, alles zu verallgemeinern und über einen Kamm zu scheren.

Ich denke auch Christen bräuchten mehr Toleranz, aber deshalb muss ich von niemanden die Gefühle verletzten. Und vielleicht gibt es sogar Christen die Toleranz sind... :cautious:
 
Wie Schulabbrecher schlechte Noten bekommen, wird auch auf ewig ein Geheimnis bleiben :cautious:
 
Och, ich finde solche Karikaturen von Homosexualität, wie sie z.B. in Filmen wie Der Schuh des Manituh oder (T)Raumschiff Surprise dargestellt werden, weiterhin sehr lustig, und alle mir bekannten homosexuellen Menschen sehen das ähnlich und machen und machten wegen diesen Filmen keinen Skandal.

(PS: Leider bemängelte auch schon Michael "Bully" Herbig, dass er einen solchen Film aktuell nicht so leicht machen könnte/würde. Ich kann seine Befürchtungen in Richtung Cancel-Culture verstehen und denke eigentlich auch weiter, dass Humor und Kunst sowas weiterhin dürfen muss).

Ein wirkliches Problem wird es, wenn durchscheint, dass Homosexualität etc. irgendwie nicht ok, nicht-normal oder gar krank wäre. Wenn Leute homosexualität beispielsweise "heilen" wollen. Das gibt es leider.



Demgegenüber machten Christen schon vor >40 Jahren einen Skandal aus dem Film Das Leben des Brian.

Und das obwohl in dem Film das Christentum an sich nicht attackiert wurde und auch in dem Film nicht behauptet wurde, es wäre nicht ok, unnormal oder gar krank, Christ zu sein.



Schwule, Lesben und Queere haben sich lange Zeit lang anhören müssen, sie wären krank. Homosexualität war bis ins 20. Jahrhundert hinein in vielen Ländern Europas inklusive Deutschland illegal und wurde auch erst zum Ende des 20. Jahrhunderts von der Liste der Krankheiten gestrichen.

Hierzulande ist es sehr sehr lange her, dass Christen derart verfolgt oder drangsaliert wurden.



Wenn Du es wirklich als normal halten würdest, würdest Du Dich über diese Darstellung nicht stärker aufregen, als wenn sich da z.B. ein Mann und eine Frau geküsst und knapp bekleidet einen Tango oder Rumba getanzt hätten.
Ich kann jetzt auf deinen Post nicht wirklich eingehen, weil mich das Thema nicht wirklich interessiert.

Ist nur schade, dass immer mit Gewalt künstlich Fronten erschaffen werden und das Provokation und Übertreibung nur noch das Einzige ist, was das menschliche Gemüt erregt.

Ich war schon in schwulen Kneipen und hatte lange Zeit eine tiefe Freundschaft mit jemanden der lesbisch ist. Mir jetzt zu unterstellen, dass ich damit Probleme habe, ist einfach wieder mal nur, um dagegen zu sein. Aber das ist hier ja nichts Neues.
 
Meinen Geschmack trifft es auch nicht; aber das tat so gut wie keine Eröffnungsfeier der letzten Jahre, und es ist auch kein Grund für mich, mich darüber zu ereifern.
Ja - ist leider so mit Kunst - überall!
Die Krux ist:
Die schönen alten Vorführungen locken wohl auch keinen Hund hintern Ofen hervor!

..... und speziell Eröffnungsfeier:
früher hat man bei Olympischen Spielen weiße Tauben aufsteigen lassen ( schon ewig her!) -
mach das heute!!!!
Tierschutzverein!
Bei Grenoble 1968 haben sie zum Ersten Male anstatt Tauben Parfümierte Kunstblumen abgeworfen!
Mach das heute!!!!!
Umweltverschmutzung!
Ressourcen Verschwendung!!
Damals gab es auch eine Flieger Staffel mit den Nationalfarben!
Mach das heute!!!
Rundherum Krieg -
und die Franzosen ließen heutzutage Militärmaschinen aufsteigen!
Noch dazu giftige Farbstreifen produzierend!

Usw.....
Kunst hat es wirklich schwer heutzutage!
 
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Ist nur schade, dass immer mit Gewalt künstlich Fronten erschaffen werden und das Provokation und Übertreibung nur noch das Einzige ist, was das menschliche Gemüt erregt.

Warum wird darüber das Gemüt erregt?

Ich war schon in schwulen Kneipen und hatte lange Zeit eine tiefe Freundschaft mit jemanden der lesbisch ist. Mir jetzt zu unterstellen, dass ich damit Probleme habe, ist einfach wieder mal nur, um dagegen zu sein. Aber das ist hier ja nichts Neues.

Sorry, ich wollte Dir das nicht unterstellen, aber ich sehe durchaus, wieso Du den Eindruck hast.

Hätte es ebensolche Empörung ausgelöst, wenn sich da ein Mann und eine Frau geküsst und Rumba getanzt hätten? Vom Erotik-Kontent her würde ich sagen, dass das eine ähnlich starke Erotik-Komponente gehabt hätte. Auch das hätte man in die Abendmal-Szene einbetten können und hätte dabei dann auch Anleihen an diverse älteren Mythen andeuten können. Wäre das "normaler"?

Fakt ist aber leider, dass der Gesetzgeber und ein großer Anteil der Gesellschaft sehr lange Zeit ein Problem damit hatten, was eben so weit ging, dass bestroffene Menschen kriminalisiert wurden oder von Familienmitgliedern geächtet wurden. DARAUF habe ich angesprochen, denn das ist der Unterschied zwischen der langjährigen gesellschaftlichen Behandlung von Christen und Homosexuellen. Da ist schon auch ein Qualitativer Unterschied dazwischen, auf welche Weise die Gefühle von Homosexuellen Menschen verletzt wurden und auf welche Weise die Gefühle von Christen.
 
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