Ja, darüber hat auch Gabriele Uhlmann auf wahrscheinkontrolle.wordpress.com geschrieben: In matrilinearen Gesellschaften, waren es die Brüder der Frau, die sich von Natur aus sicher sein konnten, welche Kinder zur Familienlinie gehörten. Von der Natur aus gesehen gibt es anscheinend keinen Grund, warum ein "Vater" wissen muss, ob ein Kind von ihm ist oder nicht.
Daher gab es auch nicht die Verpflichtung für den Vater, dass er die von ihm gezeugten Kinder versorgen oder Frau und Kind schützen müsste, denn die Frau lebte in ihrem mütterlichen Familienverband, wie es auch viele andere Herdentiere tun. Hatten wir ja schonmal in dem netten Thread über die wilden Schafe ...
Ob eine Frau nach dem ersten Geschlechtsverkehr viel oder wenig blutet, liegt auch an der Grösse des Penisses des Mannes. Mich würde nicht wundern, wenn die Beschneidung von Penissen im frühen Kindesalter sich auch auf das Wachstum und die Grösse dessen auswirkt. Allerdings gilt auch zu bedenken, dass es keine Aussagekraft hat, wieviel Prozent von Frauen tatsächlich beim ersten Geschlechtsverkehr wie viel bluten, wenn nicht auch das Kriterium beachtet wird, ob sie in ihrer Kindheit eventuell ohne Erinnerung daran sexuell missbraucht wurden.
Der Mythos von der Jungfräulichkeit Marias kann man verstehen, wenn man bedenkt, dass erst die vatikanischen Konzile daraus verzerrte Personifikationen gemacht haben. Der Verjüngungsaspekt und die immer wiederkehrende Jungfräulichkeit ist eigentlich ein kosmisches Prinzip - jede Wintersonnenwende wird die Sonne "wiedergeboren", als kleines Kind dargestellt, in manchen Kulturen als Mädchen - DIE Sonne - in anderen als Bub - LE Soleil -, ebenso wird im Frühjahr die Vegetation der Erde jedes Jahr wiedergeboren, womit sie auch als "junge Frau" ihr grünes bzw. buntes Kleid anlegt, im Sommer zur Frau heranreift usw. Ebenso macht es DER Mond oder auch LA Luna jeden Monat ...
Der Aspekt der Reinheit einer Frau in Bezug auf den Sexualverkehr hat jedoch auch noch andere Hintergründe, die ganz gut von der Kollegin von Carlos Castaneda beschrieben wurden, mir fällt gerade der Name nicht ein, irgendwas mit Florence ...
Es geht dabei um die Energieverbindungen, die durch den Sexualverkehr geschaffen werden und von der Frau zehren können. Ich denke es ist nicht nur der Alkohol oder Zigaretten oder das Nachtleben, die manche Frauen "verbraucht" aussehen lassen.
Es geht eben wie überall immer um das Mass der Dinge ...
Wahre Liebe ist eine reine Kraft.
Danke schön.
*LOVE*