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mdelajo
Guest
Gerne können wir das Thema noch vertiefen, wer da mag.


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Ich dachte es mir. In diesen Beispielen von Todsünden ist der Zweck, was ein Zweck bei Todsünden ist: Eine Rechtfertigung für die Taten.Mal schauen.
Ich schrieb zuvor, es geht um die Absicht, die Intention, die Triebfeder, welche sich hinter einer Handlung, einer Aktion, einer Interaktion mit anderen versteckt hält.
Ich spreche von der Täuschung, der Absicht, welche mit dem ausgesprochenen Wort oder der Handlung nicht im Einklang ist.
Es geht um Prostitution. Lat. prostituere: sich öffentlich hinstellen, um etwas dafür zu bekommen. Da diese Absicht aber versteckt gehalten wird, ist es eine perfide Form der Prostitution. Eine Hure ist bei Ausübung ihres Gewerbes dort klarer, denn es ist offenbar, worum es geht -----> Dienstleistung gegen Cash.
Beispiele: Ist jemand freundlich, um der Freundlichkeit willen oder um etwas dafür zu bekommen? Gemeinsamkeiten pflegen, weil man ja nie weiß, was man dafür nochmal bekommen kann? ---> Also auf Sicherheit gehen .......
Ist jemand almosenspendend oder setzt sich für Arme ein, der Sache wegen, des Mitgefühles wegen oder um sich damit ins "rechte Licht" zu rücken? (Es gibt genügend Beispiele dafür)
Peppt sich eine Frau auf und spielt mit ihren Reizen, um sich selbst zu gefallen oder um etwas dadurch (mit Unschuldsmiene, natürlich) zu erreichen? Im Gegenzug der Mann, der da mit seinem Vehikel fährt, um zu beeindrucken, etwas zu bekommen (im "besten Falle" dann den Orgasmus).
Ist jemand tolerant in der Ehe und gestattet seinem/r Partner/in Freiheiten (Seitensprünge), obwohl es ihm/ihr zutiefst widerstrebt, weil es im Gegenzug aber dafür etwas gibt - Sicherheit, versorgt sein, ein Dach über dem Kopf?
Schafft jemand kreative Kunst, weil er oder sie darin aufgeht, eins wird, oder um gefeiert zu werden?
Prahlt jemand mit seinem Wissen, um andere aus Freude daran teilhaben zu lassen oder geht es um Anerkennung, Bewunderung, um eine Pflege des Image?
Nun, es geht um das Vehikel, welches benutzt wird, um etwas anderes (Dahinterliegendes) dafür zu bekommen.
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Was hat jetzt also der Satz, den ich sprach, für eine Bewandtnis? Die Auflösung von Karma geschieht durch die Enthüllung des Motivs.
Mit jeder Handlung, jeder Aktion, in der man sich selbst untreu wird und anderen durch die Täuschung ebenso, werden Belastungen aufgebaut. Es ist ja mitnichten so, daß irgendetwas im Lichte der Ewigkeit verloren ginge, nein, nein. Es wird exakt darüber Buch geführt (von der Seele übrigens). Und wenn nach dem Sterben der Moment der "Entrollung", also der Zeitpunkt des Filmspektakels kommt, dann wirds sehr, sehr bitter für das Persönlichkeitsselbst.
Dies ist die Lichtrückschau oder auch das, was das Jüngste Gericht genannt wird. Dort kommt alles zur Sprache, ans Licht und "oh, wie furchtbar" das habe ich alles gemacht?" Die Seele berichtet lediglich die Fakten, aber bevor der Zusammenbruch des Persönlichkeitsselbst stattfinden kann angesichts dieser unerträglichen Pein, durchströmt die Liebe einer wunderbaren Instanz dieses und sorgt dafür, daß der Film bis zum Ende angesehen werden kann. Die Urteile darüber fällt die Persönlichkeit selbst, kein anderer.
Wie es dann weitergeht, folgt ggf. zu einem späteren Zeitpunkt.
Nun also zum Hintergrundmotiv. Dieses zieht sich durchs Leben und vermutlich auch schon durch mehrere Inkarnationen. Es ist stark und äußerst fest verschaltet im Neuronennetz und wenn bestimmte Prozesse in der Magie, beim Manifestieren funktionieren und andere wiederum nicht, dann ist es dieses Hintergrundmotiv, welches gegenwirkt.
Dies lässt dann schon einmal das Gefühl aufkommen, es gäbe eine Fremdbestimmung, derer man sich nicht entziehen kann (hat lange gedauert bis ich das *klick) hatte. Tatsächlich ist es das verschaltete Hintergrundmotiv, welches boykottiert. All die Wünschereien und "Bestellungen beim Universum" sind Kappes bis dahin, wenn es den dadurch selbst gesteckten Rahmen übersteigt. Nun mag es Leute geben, die sich somit sehr anstrengen mit ihrer Lüge eins zu werden, sich auszutricksen. Um der Wahrheit die Ehre zu geben (und das ist mein Weg) ich habe da keine Erfahrung dazu und weiß nicht, wohin das letztlich führt. Tadeligkeiten gibt es auf vielerlei Weise hier unten, auf der anderen Ebene werden diese jedoch in einem gänzlich anderen Licht beleuchtet.
Was tut also ein Meister? Er entfernt Unrat, Stück für Stück, baut Belastungen ab, Belastungen, die sonst wieder in die nächste Inkarnation getragen werden. Er gräbt sie aus und wird demütig dabei. Der Meister sucht und findet sein persönliches Motiv und veredelt es oder schafft es gänzlich ab, indem er es wird .... . Indem es keine Entzweiung mehr gibt zwischen Motiv und dem handelnden, agierenden Persönlichkeitsselbst. Und wir sind immer noch bei der Persönlichkeit, beim veränderten Ego.
Aus gegebenem Anlaß zitiere ich mich an dieser Stelle einmal selbst:
In diesem Sinne, ich empfehle mich.
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