Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr?

Ich hatte einen Kreuzstich. Ich hab danach verlangt, mir das wurscht - ich musste nicht die Heldin spielen.

Ich hatte auch einen Kreuzstich bei meiner Großen.

Bei meiner 2. habe ich immer noch von einer Wassergeburt geträumt
die kam aber so schnell, da ist sich gar nichts mehr ausgegangen.

Nicht mal mehr ein Schmerzmittel
die Schmerzen werde ich nie vergessen :D

also die Schmerzen weiss ich nicht mehr, die sind ja aus dem Gedächtnis gelöscht, aber ich weiss noch dass ich geschrien habe.:rolleyes:
 
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Wir hatten den ganzen Garten voller Obstbäume. Eine Kirschbaum war auch dabei. Die schönen großen Herzkirschen... und sie waren immer reif, wenn ich Geburtstag hatte. Da komm ich gleich ins Schwärmen ....

Wir auch! Und zwei Feigenbäume hatten wir auch. Und eine Terrasse, eingerahmt von Kletterrosen, darunter unsere Mutter stand. Da könnte ich auch gleich ins Schwärmen geraten.
 
Wir hatten den ganzen Garten voller Obstbäume. Eine Kirschbaum war auch dabei. Die schönen großen Herzkirschen... und sie waren immer reif, wenn ich Geburtstag hatte. Da komm ich gleich ins Schwärmen ....
War nur eine Frage - in der Nacht vor meiner Geburt sind die Blüten des Kirschbaumes der Hebamme meiner Mutter erfroren.( Spät damals 😵‍💫)
Mutter jammerte in den Wehen,
die Hebamme jammerte wegen der Kirschen...😂
hat Mutter oft erzählt.... war aber eine ganz normale Geburt - ordentliche Arbeit 👍👍 den Damen - ihre anderen Geburten waren nicht so unproblematisch....
 
War nur eine Frage - in der Nacht vor meiner Geburt sind die Blüten des Kirschbaumes der Hebamme meiner Mutter erfroren.( Spät damals 😵‍💫)
Mutter jammerte in den Wehen,
die Hebamme jammerte wegen der Kirschen...😂
hat Mutter oft erzählt.... war aber eine ganz normale Geburt - ordentliche Arbeit 👍👍 den Damen - ihre anderen Geburten waren nicht so unproblematisch....

Ja, rein theoretisch könnte das meine Oma gewesen sein. Sie war eine recht resche ... aber soviel ich mitbekommen hab, auch eine sehr kompetente.
 
Ich hatte einen Kreuzstich. Ich hab danach verlangt, mir das wurscht - ich musste nicht die Heldin spielen.
Ich glaube, das gabs in den 70ern, als ich entbunden habe, noch gar nicht.
Zumindest nicht in dem Provinzspital.

Väter im Kreissaal waren ein Fremdwort.
Babies bei der Mutter im Zimmer auch. Die wurden nur zu den Stillzeiten "ausgeteilt", und der Besuch konnte sich in der Schlange anstellen und das Baby durch eine Glaswand für ein paar Minuten bewundern.
Besuche im Zimmer waren wegen der Infektionsgefahr ohnedies verboten. Wir lagen zu 6. im Zimmer und nach knapp einer Woche wurden wir entlassen.

Im Kreissaal herrschten die Männer (Hebammen hatten nichts zu melden und Ärztinnen gabs gar nicht).
Die entschieden, wie Frau zu entbinden hatte. Nämlich am Rücken liegend.

Der Chefarzt nannte mich bei einem Gespräch "Kinderl"....ich war damals 26. :rolleyes:

Klingt alles ziemlich vorsintflutlich, ist aber erst 50 Jahre her.
 
Ja, rein theoretisch könnte das meine Oma gewesen sein. Sie war eine recht resche ... aber soviel ich mitbekommen hab, auch eine sehr kompetente.
Ja - meine Mutter hatte ein paarmal eine Hebamme, die weithin als recht resch, aber sehr fähig bekannt war ... aber wie, wo, wann weiß ich tatsächlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, das gabs in den 70ern, als ich entbunden habe, noch gar nicht.
Zumindest nicht in dem Provinzspital.

Väter im Kreissaal waren ein Fremdwort.
Babies bei der Mutter im Zimmer auch. Die wurden nur zu den Stillzeiten "ausgeteilt", und der Besuch konnte sich in der Schlange anstellen und das Baby durch eine Glaswand für ein paar Minuten bewundern.
Besuche im Zimmer waren wegen der Infektionsgefahr ohnedies verboten. Wir lagen zu 6. im Zimmer und nach knapp einer Woche wurden wir entlassen.

Im Kreissaal herrschten die Männer (Hebammen hatten nichts zu melden und Ärztinnen gabs gar nicht).
Die entschieden, wie Frau zu entbinden hatte. Nämlich am Rücken liegend.

Der Chefarzt nannte mich bei einem Gespräch "Kinderl"....ich war damals 26. :rolleyes:

Klingt alles ziemlich vorsintflutlich, ist aber erst 50 Jahre her.

Mir tut es grad immer mehr leid, meine Oma nicht ausführlich interviewt zu haben ...
 
Ich glaube, das gabs in den 70ern, als ich entbunden habe, noch gar nicht.
Zumindest nicht in dem Provinzspital.

Väter im Kreissaal waren ein Fremdwort.
Babies bei der Mutter im Zimmer auch. Die wurden nur zu den Stillzeiten "ausgeteilt", und der Besuch konnte sich in der Schlange anstellen und das Baby durch eine Glaswand für ein paar Minuten bewundern.
Besuche im Zimmer waren wegen der Infektionsgefahr ohnedies verboten. Wir lagen zu 6. im Zimmer und nach knapp einer Woche wurden wir entlassen.

Im Kreissaal herrschten die Männer (Hebammen hatten nichts zu melden und Ärztinnen gabs gar nicht).
Die entschieden, wie Frau zu entbinden hatte. Nämlich am Rücken liegend.

Der Chefarzt nannte mich bei einem Gespräch "Kinderl"....ich war damals 26. :rolleyes:

Klingt alles ziemlich vorsintflutlich, ist aber erst 50 Jahre her.
Ganz genauso kenne ich es aber auch vor 40 Jahre - in der Provinz!
7 Jahre später war es aber schon sehr anders!
 
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Jetzt fällt mir noch ein, dass wir damals die ganz Woche nach der Geburt nicht duschen durften.
Wir wurden täglich auf der Schüssel mit einer grässlichen roten Flüssigkeit gewaschen.. :D .....am schlimmsten waren die verschwitzten Haare, aber Kopfwaschen war strengstens verboten...
Ist ja arg - nein, dass gab es bei mir sicher nicht mehr.
 
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