Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr?

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Nachdem Mütter im Kino gerne genau das sind oder sein müssen: glückliche Mütter, immer da für den geliebten Nachwuchs, gibt es in den letzten zwei Jahren vermehrt Filme, in denen sie neu erzählt werden. Darin geht es um die anderen Seiten von Mutterschaft, um nicht moralisch völlig einwandfreie eindimensionale Frauen, sondern um ambivalente, auch Kranke, mit Ecken und Kanten – endlich!

 
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Nachdem Mütter im Kino gerne genau das sind oder sein müssen: glückliche Mütter, immer da für den geliebten Nachwuchs, gibt es in den letzten zwei Jahren vermehrt Filme, in denen sie neu erzählt werden. Darin geht es um die anderen Seiten von Mutterschaft, um nicht moralisch völlig einwandfreie eindimensionale Frauen, sondern um ambivalente, auch Kranke, mit Ecken und Kanten – endlich!

Wenn dadurch die Geburtenraten drastisch in den Keller gehen, mein Segen dafür.
Ansehen werde ich mir solche Filme, egal ob mit den Supermuddis oder Horrormüttern sicher nicht.
 
Ansehen werde ich mir solche Filme, egal ob mit den Supermuddis oder Horrormüttern sicher nicht.
Ich finde es durchaus richtig und wichtig, sich mit den Zuschreibungen an Mutterschaft auseinanderzusetzen.
Viele Mythen darum verstecken sich gern hinter neuen Begriffen wie zum Beispiel dem der "Bindungsintoleranz".
 
Dieses thema wurde schon hie und da aufgegriffen. War eine ähnliche thematik nicht auch in 'American Psycho' narrativ?

Ich habe unlängst wo aufgeschnappt daß auf der suche nach einem zeitgemäßeren frauenbild anstelle des archetypus 'mutter' die 'ältere schwester' in den fokus rückt.
 
Ich habe unlängst wo aufgeschnappt daß auf der suche nach einem zeitgemäßeren frauenbild anstelle des archetypus 'mutter' die 'ältere schwester' in den fokus rückt.
Falls du das "Eldest Daughter Syndrome" meinst - da geht es aber um das soziale und psychologische Phänomen bei dem erstgeborene Töchter unverhältnismäßig starken familiären Belastungen durch hohe Verantwortung ausgesetzt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es durchaus richtig und wichtig, sich mit den Zuschreibungen an Mutterschaft auseinanderzusetzen.
Viele Mythen darum verstecken sich gern hinter neuen Begriffen wie zum Beispiel dem der "Bindungsintoleranz".

Ich habe den Eindruck, es könnte sich bei der Geschichte um einen Dämon handeln, Lilith vielleicht?

 
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Nachdem Mütter im Kino gerne genau das sind oder sein müssen: glückliche Mütter, immer da für den geliebten Nachwuchs, gibt es in den letzten zwei Jahren vermehrt Filme, in denen sie neu erzählt werden. Darin geht es um die anderen Seiten von Mutterschaft, um nicht moralisch völlig einwandfreie eindimensionale Frauen, sondern um ambivalente, auch Kranke, mit Ecken und Kanten – endlich!

Mir wäre der Film zu gruselig, der Trailer genügt mir schon...😁... sehr genau mag ich da nicht hingucken.

Eigentlich schade -
die Thematik ist an und für sich interessant, aber diese Horror mäßige Aufarbeitung schreckt ab.

Aber im heutigen Zeitgeist für die heutige Zielgruppe vielleicht doch stimmig!?

Das Klischee
" glückliche Mutter, die ihre Kinder über alles lieben"
halte ich übrigens für jüngeren Datums -
so allenfalls bis ins letzte oder vorletzte Jahrhundert reichend!?
Vorher wurde die Mutterschaft eher als "heilige Pflicht" gesehen!?
Wobei natürlich die biologischen Faktoren,
die meistens bei einer beginnenden Mutterschaft vorhanden sind ( Hormonausschüttung usw..) auch eine Rolle spielen.

So habe ich halt die behandelte Thematik bei meinem irritiertem, eher flüchtigen ( flüchtenden 😧) Hingucken wahrgenommen.
 
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