Moral predigen oder begründen?

  • Ersteller Ersteller Solis
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Findest du Abwehren egoistisch?
Bzw, es kommt doch sicher darauf an, wann man wie was abwehrt.
Ich spreche von der Tiefe meines Gewissens, nicht von einer, sagen wir, Gesetzlichkeit unserer Welt oder unseres Gesetzbuches. Mein Gewissen ist in seiner Tiefe fern davon.

Nicht jeder ist ein Jesus, der sich willig ans Kreuz nageln lässt.
Das Beispiel mit Jesus polarisiert. Es ist etwa so, wie jener Autofahrer es willig zulassen würde, dass ihm an den Hals gesprungen wird.
 
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Es geht mir ja nicht vordergründig darum, die Schäfchen anzutreiben. Es geht mir darum, von der Moral zu lernen. Ich sehe es sportlich: Um ein gutes Spiel zu liefern, brauchst du eine gute Moral, damit du dich im Falle eines Rückstandes zurückkämpfen kannst. Ich betrachte es nicht unbedingt vom Religiösen Sinn, das mit der Moral. Es geht mir mit der Moral darum, sauber zu handeln und im Einklang mit sich selbst sein zu können.
 
Sollte Moral überhaupt Akzeptiert werden? Ich sage nein, jegliche Anfänge von Moral einen Halt bieten. Siehe unsere Menschheitsgeschichte, die von Moral und Richten immer wieder zum Mord und Totschlag geführt hat.
 
Sollte Moral überhaupt Akzeptiert werden?
Nun, schon deine Frage ist eine moralische.

Sollte Moral überhaupt Akzeptiert werden? Ich sage nein, jegliche Anfänge von Moral einen Halt bieten. Siehe unsere Menschheitsgeschichte, die von Moral und Richten immer wieder zum Mord und Totschlag geführt hat.
Ja, meinst du denn, Moral ließe sich nur missbräuchlich anwenden?
 
Es geht mir ja nicht vordergründig darum, die Schäfchen anzutreiben. Es geht mir darum, von der Moral zu lernen. Ich sehe es sportlich: Um ein gutes Spiel zu liefern, brauchst du eine gute Moral, damit du dich im Falle eines Rückstandes zurückkämpfen kannst. Ich betrachte es nicht unbedingt vom Religiösen Sinn, das mit der Moral. Es geht mir mit der Moral darum, sauber zu handeln und im Einklang mit sich selbst sein zu können.




richtig :)
 
Ich frage mich auch immer wieder, ob ich etwas nur meine oder tatsächlich weiß und ob es nur für mich, für viele oder für alle gilt.
Auch eine Meinung ist Teil des Wissens.
Aber das beudeutet noch lange nicht, dass das, was eine Meinung ausmacht, auch zwangsläufig wahr sein muss.
Denn nur, wenn es sich um etwas Wahres handelt, dann gilt sie für Jeden und ist keine Meinung oder Ansichtssache mehr.
So kann ich meine Meiunung alle paar Tage ändern, wenn ich mag.
Bei einer Wahrheit wird mir das nicht gelingen.

Den Unterschied zu erkennen zwischen einer Meinung und einer für alle geltenden Wahrheit ist oft sehr schwierig und ein langwieriger Lernprozess.
Manche Leute lesen etwas Wahres und erkennen es sofort und auf Anhieb.
Anderen Leuten dagegen kann man etwas Wahres zigfach wiederholen, und sie streiten es gnadenlos ab.

Durch ihre Unglaubwürdigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden.
 
Ach so! Ja, Mädchen können sich auch an Menschenjagden beteiligen.

Ja, da liefen alle aus meiner Klasse mit, Jungs und Mädchen.
Zuerst hatte ich nur gemerkt, dass alle irgendwo hinliefen und bin dann mitgelaufen.
Unterwegs hab ich dann aus mitgehörten Gesprächsfetzen erfahren, worum es ging.
Ich war ziemlich oft geistig abwesend damals.

Ich meinte nicht, dass Äußeres, wie etwa die Erziehung, auf dich eingewirkt hätte, sondern etwas, das in dir selbst war, das aber dennoch in dir irgendwie gebildet worden sein musste, wie auch einst bei mir als Junge.

Mir kam es vor, als wäre das schon da gewesen, nur hatte ich es vorher nicht bemerkt.
 
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Auch eine Meinung ist Teil des Wissens.
Aber das beudeutet noch lange nicht, dass das, was eine Meinung ausmacht, auch zwangsläufig wahr sein muss.
Denn nur, wenn es sich um etwas Wahres handelt, dann gilt sie für Jeden und ist keine Meinung oder Ansichtssache mehr.
So kann ich meine Meiunung alle paar Tage ändern, wenn ich mag.
Bei einer Wahrheit wird mir das nicht gelingen.

Den Unterschied zu erkennen zwischen einer Meinung und einer für alle geltenden Wahrheit ist oft sehr schwierig und ein langwieriger Lernprozess.
Manche Leute lesen etwas Wahres und erkennen es sofort und auf Anhieb.
Anderen Leuten dagegen kann man etwas Wahres zigfach wiederholen, und sie streiten es gnadenlos ab.

Durch ihre Unglaubwürdigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden.

Es gibt nur wenige Wahrheiten, die für alle gelten, aber Wahrheiten, die nur für wenige gelten, sind trotzdem nicht unwahr.
ZB weiß jeder Hellfühlige genau, was Hellfühligkeit ist und dass es wahr ist, aber für die, die 's nicht sind, ist es nur Einbildung.
Bevor man etwas als wahr oder unwahr einstuft, sollte man berücksichtigen, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen.
Etwas, für das ich selbst blind oder taub bin, kann für jemand anderen offensichtlich sein.
 
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