Radix und Moral/Ethik

Werbung:
Zum eigentlichen Threadthema: ich glaube, dort wo Saturn seine Finger im Spiel hat, sprich Haus, Aspekte zu persönlichen Planeten, darf nicht gespielt werden, sonst gibt's was drauf. Da muss drauf geachtet werden, dass Werte eingehalten werden, höchste moralische Standards.
 
Wir hatten in Schnauzes Thread ja damit zu tun, wenn Dinge nicht gut überlegt werden, und was dann rauskommt. Da zeigt sich wieder, dass Spontanität ziemliche Folgen haben kann. Auch bei fckw's Thematik ist das so, und das kommt tagtäglich vor, es betrifft uns alle. Wir wünschen uns etwas, aber es stehen Hindernisse im Weg. Ist in zwischenmenschlichen Beziehungen echt total schmerzhaft.

Komplizierte Beziehungsgeschichten erfordern ziemliche Kraft und innere Stabilität, sonst muss man die Finger davon lassen. Man muss echt wissen, ob man das kann oder nicht. Ist man stark genug, dann kann man sich darauf einlassen. Wenn nicht, dann nicht. Dann ist das Verzichten auf die Erfüllung des Wunsches das kleinere Übel. Hier kommt Saturn ins Spiel. Hier zeigt er sich wirklich von seiner schmerzhaftesten Seite.
 
Wir hatten in Schnauzes Thread ja damit zu tun, wenn Dinge nicht gut überlegt werden, und was dann rauskommt. Da zeigt sich wieder, dass Spontanität ziemliche Folgen haben kann. Auch bei fckw's Thematik ist das so, und das kommt tagtäglich vor, es betrifft uns alle. Wir wünschen uns etwas, aber es stehen Hindernisse im Weg. Ist in zwischenmenschlichen Beziehungen echt total schmerzhaft.

Komplizierte Beziehungsgeschichten erfordern ziemliche Kraft und innere Stabilität, sonst muss man die Finger davon lassen. Man muss echt wissen, ob man das kann oder nicht. Ist man stark genug, dann kann man sich darauf einlassen. Wenn nicht, dann nicht. Dann ist das Verzichten auf die Erfüllung des Wunsches das kleinere Übel. Hier kommt Saturn ins Spiel. Hier zeigt er sich wirklich von seiner schmerzhaftesten Seite.
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe in meinem Leben selbstverständlich auch schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht, was Beziehungen anbelangt, und es waren gerade diese Erfahrungen, wo ich am allermeisten gelernt habe und gewachsen bin. Die Finger davon zu lassen bedeutet gerade diese Möglichkeit zum Wachstum vorschnell von sich zu weisen.

Und so ist ja auch das Thread-Thema bewusst offen gehalten: Ist es nicht unter einer gewissen Betrachtungsweise amoralisch, zu versuchen, schmerzhafte Beziehungserlebnisse zu vermeiden, weil man glaubt, diesen Erlebnissen nicht gewachsen zu sein? Ich sehe es umgekehrt: Es ist notwendig, solche Beziehungserlebnisse durchzumachen, und es ist, für all jene, welche inneres Wachstum ernst nehmen, ein moralischer Imperativ, all das nicht von sich fernzuhalten, was an Beziehungen verwirrend, ernüchternd und schwierig sein kann. Es liegt doch am Ende gerade nicht in meinem persönlichen Ermessen, im voraus zu wissen, von welchen Beziehungserfahrungen ich mich zurückziehen soll und von welchen nicht.
 
ein moralischer Imperativ, all das nicht von sich fernzuhalten, was an Beziehungen verwirrend, ernüchternd und schwierig sein kann. Es liegt doch am Ende gerade nicht in meinem persönlichen Ermessen, im voraus zu wissen, von welchen Beziehungserfahrungen ich mich zurückziehen soll und von welchen nicht.
Es kommt darauf an, ob man in Situationen gerät, die man schon kennt, wo man schon weiß, was da auf einen zukommt. Freilich, wenn man zum ersten mal etwas erlebt, weiß man noch nicht, wie es weiter geht, dann muss man es durchleben.

Was ich aber bei dir für unbedingt notwendig halte, ist, der "neuen" Frau zu sagen, dass du in einer Beziehung bist. Du hast es hier leichter, schwer ist es nur für die Frauen.
 
Es kommt darauf an, ob man in Situationen gerät, die man schon kennt, wo man schon weiß, was da auf einen zukommt. Freilich, wenn man zum ersten mal etwas erlebt, weiß man noch nicht, wie es weiter geht, dann muss man es durchleben.
Mag sein - aber ist das denn nun "moralisch"?

Auf den Punkt gebracht lautete die Frage: Wenn ich also das erste Mal eine neue Situation erlebe, dann habe ich zu akzeptieren, dass sie schwierig, mühsam etc. sein kann, und es besteht eine Chance zu Wachstum. Es ist, sofern ich tatsächlich an Wachstum interessiert bin, mindestens empfehlenswert - wenn nicht sogar moralisch - die Situation nicht zu vermeiden. So weit, so gut.
Was aber, wenn ich die Situation nun "schon einmal erlebt" habe, wie du das beschreibst? Besteht denn dann keine Aussicht auf Wachstum mehr? Ist es somit "unmoralisch", sich der Situation erneut auszuliefern, obschon man sie bereits einmal erlebt hat? (Abgesehen davon, dass man ja im Endeffekt nie wissen kann, wie eine Situation nun wirklich ausgehen wird - aber das ist ein anderes Thema.)
 
Und so ist ja auch das Thread-Thema bewusst offen gehalten: Ist es nicht unter einer gewissen Betrachtungsweise amoralisch, zu versuchen, schmerzhafte Beziehungserlebnisse zu vermeiden, weil man glaubt, diesen Erlebnissen nicht gewachsen zu sein? Ich sehe es umgekehrt: Es ist notwendig, solche Beziehungserlebnisse durchzumachen, und es ist, für all jene, welche inneres Wachstum ernst nehmen, ein moralischer Imperativ, all das nicht von sich fernzuhalten, was an Beziehungen verwirrend, ernüchternd und schwierig sein kann.

Ich finde diesen letzten Absatz gut, nur eins gefällt mir nicht. Er konstruiert eine Freiwilligkeit, die es nicht gibt.

Es liegt doch am Ende gerade nicht in meinem persönlichen Ermessen, im voraus zu wissen, von welchen Beziehungserfahrungen ich mich zurückziehen soll und von welchen nicht.

"Beziehungserfahrung" machst du laut deinem Horoskop immer wieder die gleiche. Was man gemeinhin "Erfahrung" nennt, das sind die Kostüme, in die sich eine fixe Konstellation innerhalb eines Lebens kleidet. Manchmal macht sie Schluss, manchmal machst du Schluss. Der Astrologie vollkommen egal. Was ist es dann, was schmerzlich und ernüchternd ist? Dass man nicht weiß, in welches Kostüm sich diese eine Konstellation kleidet?

Oder nicht viel eher die Erwartung, aufgrund der angestauten Ethik, dass die Konstellation sich in ein bestimmtes, den eigenen Wünschen entsprechendes Kostüm zu kleiden hat?
 
Mag sein - aber ist das denn nun "moralisch"?

Auf den Punkt gebracht lautete die Frage: Wenn ich also das erste Mal eine neue Situation erlebe, dann habe ich zu akzeptieren, dass sie schwierig, mühsam etc. sein kann, und es besteht eine Chance zu Wachstum. Es ist, sofern ich tatsächlich an Wachstum interessiert bin, mindestens empfehlenswert - wenn nicht sogar moralisch - die Situation nicht zu vermeiden. So weit, so gut.
Was aber, wenn ich die Situation nun "schon einmal erlebt" habe, wie du das beschreibst? Besteht denn dann keine Aussicht auf Wachstum mehr? Ist es somit "unmoralisch", sich der Situation erneut auszuliefern, obschon man sie bereits einmal erlebt hat? (Abgesehen davon, dass man ja im Endeffekt nie wissen kann, wie eine Situation nun wirklich ausgehen wird - aber das ist ein anderes Thema.)
Die Situation selber kann man wohl nicht vermeiden, nämlich die, die einen zwingt, eine bestimmte Entscheidung auf bestimmte Verhaltensweisen zu treffen. Verhält man sich so, wie man es schon mal tat, was einen aber in eine unmögliche Situation brachte, dann ist es wahrscheinlich, dass das gleiche Verhalten wieder zu so einer Situation führt.
 
Die Situation selber kann man wohl nicht vermeiden, nämlich die, die einen zwingt, eine bestimmte Entscheidung auf bestimmte Verhaltensweisen zu treffen. Verhält man sich so, wie man es schon mal tat, was einen aber in eine unmögliche Situation brachte, dann ist es wahrscheinlich, dass das gleiche Verhalten wieder zu so einer Situation führt.


Liebe Lilith,

doch vielleicht ist es genau die unmögliche Situation die gewandelt werden sollte?
Aso nicht der Weg dorthin sondern ab dem Zeitpunkt wo es schwierig wird?
Und möglicherweise sollte man mit einem wissenden Bewußtsein hineingehen genau das hat man das Zweite Mal und genau da hat man wahrscheinlich auch die Möglichkeit grundsätzlich zu ändern.
Wenn man es hier nicht tut kommt das dritte Mal usw.
Aber nicht mehr reingehen ist eigentlich ein Verwehren von Entwicklungsmöglichkeit anderseits kommt die Entwicklungsmöglichkeit ja von allein auf einen zu,
vielleicht egal was man macht :confused:

LG
flimm
 
Werbung:
Liebe Lilith,

doch vielleicht ist es genau die unmögliche Situation die gewandelt werden sollte?
Aso nicht der Weg dorthin sondern ab dem Zeitpunkt wo es schwierig wird?
Und möglicherweise sollte man mit einem wissenden Bewußtsein hineingehen genau das hat man das Zweite Mal und genau da hat man wahrscheinlich auch die Möglichkeit grundsätzlich zu ändern.
Wenn man es hier nicht tut kommt das dritte Mal usw.
Aber nicht mehr reingehen ist eigentlich ein Verwehren von Entwicklungsmöglichkeit anderseits kommt die Entwicklungsmöglichkeit ja von allein auf einen zu,
vielleicht egal was man macht :confused:

LG
flimm
Liebe flimm,

es kommt darauf an, inwieweit man Handlungsmöglichkeiten hat. Wenn man die hat, kann man schon was ändern, nämlich, indem man eben anders handelt. Man kann aber auch in eine Situation kommen, wo man nicht wählen kann, wie man handelt, nämlich, wenn man sich tiefer verstrickt hat und in der Falle sitzt. Gerade bei Dreiecksbeziehungen kann das passieren. Und da meine ich, dass man das verhindern muss, eine Situation, in der man ohnmächtig ist. Man merkt schon, wenn es schwierig wird, wie es an einem zehrt, wie es einem Energie abzieht. Da merkt man, dass man hier nicht weiter gehen soll. Im Grunde meine ich, dass selbstzerstörerische Wege nicht weiter gegangen werden dürfen.
 
Zurück
Oben