Radix und Moral/Ethik

Liebe Lilith,

doch vielleicht ist es genau die unmögliche Situation die gewandelt werden sollte?
Aso nicht der Weg dorthin sondern ab dem Zeitpunkt wo es schwierig wird?
Und möglicherweise sollte man mit einem wissenden Bewußtsein hineingehen genau das hat man das Zweite Mal und genau da hat man wahrscheinlich auch die Möglichkeit grundsätzlich zu ändern.
Wenn man es hier nicht tut kommt das dritte Mal usw.
Aber nicht mehr reingehen ist eigentlich ein Verwehren von Entwicklungsmöglichkeit anderseits kommt die Entwicklungsmöglichkeit ja von allein auf einen zu,
vielleicht egal was man macht :confused:

LG
flimm

Hallo flimm,

ich hab neulich wo gelesen/gehört (weiss auch nicht mehr genau wo), dass das eine Form von Gnade ist, die einem zuteil wird, wenn eine Situation auftaucht, vor der man am liebsten flüchten würde. Also wie ne Art Geschenk, das man "nur" auszupacken braucht.
Ich hab das Gefühl gehabt, dass da sehr viel Wahrheit drinsteckt, auch wenn ich mich momentan noch gefühlsmäßig dagegen wehre (jetzt in Bezug auf ne konkrete Situation bei mir).
Es kommt wohl am Ende wirklich drauf an, dass man sich selbst ne Chance gibt.

LG
 
Werbung:
Hallo flimm,

ich hab neulich wo gelesen/gehört (weiss auch nicht mehr genau wo), dass das eine Form von Gnade ist, die einem zuteil wird, wenn eine Situation auftaucht, vor der man am liebsten flüchten würde. Also wie ne Art Geschenk, das man "nur" auszupacken braucht.
Ich hab das Gefühl gehabt, dass da sehr viel Wahrheit drinsteckt, auch wenn ich mich momentan noch gefühlsmäßig dagegen wehre (jetzt in Bezug auf ne konkrete Situation bei mir).
Es kommt wohl am Ende wirklich drauf an, dass man sich selbst ne Chance gibt.

LG

Hallo Annie,

Da könnte man meinen das Leben ist ein Geschenk, nicht wahr?
Und wenn man es so sieht, das jedes Problem ein Geschenk auch zum Wachsen ist, bräuchte man nicht leiden sondern man müsste sich doch freuen ;)

LG
flimm
 
Liebe flimm,

es kommt darauf an, inwieweit man Handlungsmöglichkeiten hat. Wenn man die hat, kann man schon was ändern, nämlich, indem man eben anders handelt. Man kann aber auch in eine Situation kommen, wo man nicht wählen kann, wie man handelt, nämlich, wenn man sich tiefer verstrickt hat und in der Falle sitzt. Gerade bei Dreiecksbeziehungen kann das passieren. Und da meine ich, dass man das verhindern muss, eine Situation, in der man ohnmächtig ist. Man merkt schon, wenn es schwierig wird, wie es an einem zehrt, wie es einem Energie abzieht. Da merkt man, dass man hier nicht weiter gehen soll. Im Grunde meine ich, dass selbstzerstörerische Wege nicht weiter gegangen werden dürfen.

Hallo Lilith,

nach innen handeln anstatt nach außen?
Woher kommt es das man sich selbst eher zerstört wie einen anderen?
Fehlender Selbstwert?
Ich denke da kommt es doch drauf an wer einem am wichtigsten erscheint oder was man meint selbst machen zu dürfen oder zu können.
Und ich denke da kommt man zur Moral, das tut man das nicht, Saturn?
Welche ist anerzogen welche ist unsere eigene innere Moralvorstellung:confused:

Wenn ich das von Norbertsco mal übernehme da sagte er zB
Mars/Saturn : man darf keinen anderen übervorteilen sonst wird man bestraft.
dem kann ich aus meiner Lebenserfahrung da ich Mars/Saturn habe zustimmen, tut man es allerdings nicht, dann wird man belohnt, das sind meine Erfahrungswerte.

Also ich denke man muß für manche Entwicklungsschritte erst reifen.

LG
flimm
 
Hallo Lilith,

nach innen handeln anstatt nach außen?
Woher kommt es das man sich selbst eher zerstört wie einen anderen?
Fehlender Selbstwert?
Ich denke da kommt es doch drauf an wer einem am wichtigsten erscheint oder was man meint selbst machen zu dürfen oder zu können.
Und ich denke da kommt man zur Moral, das tut man das nicht, Saturn?
Welche ist anerzogen welche ist unsere eigene innere Moralvorstellung:confused:

Wenn ich das von Norbertsco mal übernehme da sagte er zB
Mars/Saturn : man darf keinen anderen übervorteilen sonst wird man bestraft.
dem kann ich aus meiner Lebenserfahrung da ich Mars/Saturn habe zustimmen, tut man es allerdings nicht, dann wird man belohnt, das sind meine Erfahrungswerte.

Also ich denke man muß für manche Entwicklungsschritte erst reifen.

LG
flimm
Wenn man, wenn man verliebt ist, den Fokus sosehr auf den anderen legt, aus Liebe alles tut, den anderen über einen selber stellt, dann zerstört man sich selbst. Hier mahnt Saturn, nicht in dieses Verhaltensmuster zu gehen. Das ist meine persönliche Erfahrung. Allerdings kommt man da erst später drauf, am Anfang empfindet man es so, dass man sich durch das Tun für den anderen die Liebe verdienen muss, weil man sonst nix wert ist.
 
Wenn man, wenn man verliebt ist, den Fokus sosehr auf den anderen legt, aus Liebe alles tut, den anderen über einen selber stellt, dann zerstört man sich selbst. Hier mahnt Saturn, nicht in dieses Verhaltensmuster zu gehen. Das ist meine persönliche Erfahrung. Allerdings kommt man da erst später drauf, am Anfang empfindet man es so, dass man sich durch das Tun für den anderen die Liebe verdienen muss, weil man sonst nix wert ist.
Nur nebenbei: Es ist mir wichtig, dass der Thread nicht ausschliesslich bei diesen Beziehungsdingens bleibt, meine Frage bezüglich Astrologie und Moral war durchaus umfassend gemeint.

@Lilith:
Schau, das verstehe ich, was du da schreibst. Das macht auch Sinn. Bloss ist es nun beispielsweise bei mir so, dass ich gerade nicht ein Mensch bin, der, wenn er verliebt ist, kopflos den anderen völlig über mich selbst stellt. Ich habe mich schon mehrfach gefragt, ob es vielleicht nicht bei mir oder bei Menschen wie mir gerade diese Erfahrung der völligen Entäusserung bis zur Würdelosigkeit sein könnte, welche am Ende zu einem Lernen führen würde. Mal so richtig in eine unauflösbare Situation abzugleiten, wo egal was ich tue, es immer nur falsch sein kann. Verstehst du das? Mir sind auch schon verschiedene Menschen untergekommen, welche sich ständig irgendwo verstricken, aber ich würde behaupten, ich gehöre eher nicht zu dieser Gattung. (Wobei, so ein Selbsturteil ist ja immer schwierig.)

Auf dem Chaos mitsurfen, das will zuerst einmal gelernt sein. Das Chaos zu vermeiden halte ich für weitaus einfacher und gefahrloser. Aber manchmal ist es, wie du richtig sagst, eine reine Notwendigkeit, das Chaos zu vermeiden, weil einfach zu viel auf dem Spiel steht.
 
Hallo flimm,

ich hab neulich wo gelesen/gehört (weiss auch nicht mehr genau wo), dass das eine Form von Gnade ist, die einem zuteil wird, wenn eine Situation auftaucht, vor der man am liebsten flüchten würde. Also wie ne Art Geschenk, das man "nur" auszupacken braucht.
Ich hab das Gefühl gehabt, dass da sehr viel Wahrheit drinsteckt, auch wenn ich mich momentan noch gefühlsmäßig dagegen wehre (jetzt in Bezug auf ne konkrete Situation bei mir).
Es kommt wohl am Ende wirklich drauf an, dass man sich selbst ne Chance gibt.

LG

Ich stelle fest, dass es für manche Situationen eine gewisse, innere Vorbereitung braucht um sich selbst für dieses Ereignis als würdig zu empfinden. Bei mir meistens tatsächlich mit dem Kauf einer Sache/Werkzeugs ;) verbunden.

Dass so eine Situation auftaucht fände ich nicht so gruselig und wehrensbedürftig wie die Tatsache, dass sie immer wieder auftauchen kann und wird.
Immer wieder werde ich in der Öffentlichkeit denunziert, bin aufgefordert, mit all meiner Kraft zu streiten (Mars in 10), immer wieder vollzieht sich dabei ein Akt, der jede Bewertung und Ethik wegreist wie ein altes Pflaster. Es wird immer so sein, egal, wie viel Angst ich abgebaut habe. Ich wollte meine Angst nur abbauen, um solche Situationen schließlich tilgen zu können, was nicht geht.
Ich denke, Angstfreie leben behütet in Angst und Schrecken.

LG :)
 
@Lilith:
Schau, das verstehe ich, was du da schreibst. Das macht auch Sinn. Bloss ist es nun beispielsweise bei mir so, dass ich gerade nicht ein Mensch bin, der, wenn er verliebt ist, kopflos den anderen völlig über mich selbst stellt. Ich habe mich schon mehrfach gefragt, ob es vielleicht nicht bei mir oder bei Menschen wie mir gerade diese Erfahrung der völligen Entäusserung bis zur Würdelosigkeit sein könnte, welche am Ende zu einem Lernen führen würde. Mal so richtig in eine unauflösbare Situation abzugleiten, wo egal was ich tue, es immer nur falsch sein kann. Verstehst du das? Mir sind auch schon verschiedene Menschen untergekommen, welche sich ständig irgendwo verstricken, aber ich würde behaupten, ich gehöre eher nicht zu dieser Gattung. (Wobei, so ein Selbsturteil ist ja immer schwierig.)

Auf dem Chaos mitsurfen, das will zuerst einmal gelernt sein. Das Chaos zu vermeiden halte ich für weitaus einfacher und gefahrloser. Aber manchmal ist es, wie du richtig sagst, eine reine Notwendigkeit, das Chaos zu vermeiden, weil einfach zu viel auf dem Spiel steht.
Mir ist aufgefallen, dass sich meist diejenigen so stark verstricken, die sich mit Haut und Haaren auf etwas einlassen, die also von der Leidenschaft getrieben sind. Wenn man nicht weiß, wohin das führt, kann man es nicht abschätzen, und am Anfang fühlt es sich ja total gut an. Aber gerade diese Dinge können die schlimmsten Folgen haben, wenn es unüberlegt ist, und/oder die Lebensumstände nicht geregelt sind.

Vielleicht fehlt dir die Erfahrung, von der Leidenschaft getrieben zu sein? Kennst du Leidenschaft überhaupt?
 
Immer wieder werde ich in der Öffentlichkeit denunziert, bin aufgefordert, mit all meiner Kraft zu streiten (Mars in 10), immer wieder vollzieht sich dabei ein Akt, der jede Bewertung und Ethik wegreist wie ein altes Pflaster.
Hallo keoma,

es stellt sich aber schon die Frage, inwieweit man auf blödes Gerede überhaupt reagiert. Leute, die reden wollen, werden immer reden, da ist es ganz egal, was man tut. Wäre da vielleicht nicht die Aufgabe, die Sache bei den Tratschenden zu lassen und sich nicht darum zu kümmern?
 
Ich stelle fest, dass es für manche Situationen eine gewisse, innere Vorbereitung braucht um sich selbst für dieses Ereignis als würdig zu empfinden. Bei mir meistens tatsächlich mit dem Kauf einer Sache/Werkzeugs ;) verbunden.

Klingt nach Venus in 2. ;)

Dass so eine Situation auftaucht fände ich nicht so gruselig und wehrensbedürftig wie die Tatsache, dass sie immer wieder auftauchen kann und wird.
Immer wieder werde ich in der Öffentlichkeit denunziert, bin aufgefordert, mit all meiner Kraft zu streiten (Mars in 10), immer wieder vollzieht sich dabei ein Akt, der jede Bewertung und Ethik wegreist wie ein altes Pflaster. Es wird immer so sein, egal, wie viel Angst ich abgebaut habe. Ich wollte meine Angst nur abbauen, um solche Situationen schließlich tilgen zu können, was nicht geht.
Ich denke, Angstfreie leben behütet in Angst und Schrecken.

Sozusagen die Angst aus Angst abbauen. Auch ne schöne Strategie, um am Ende doch nix zu ändern. Abbauen kann man auch leicht mit wegschieben o.ä. gleichsetzen, was dann auch nicht zum Anerkennen/Anschauen führt.

Aber was das 10. Haus angeht, da bin ich ja auch momentan geschädigt.
Der Punkt ist wohl der, dass ein Mars in 10 sowieso kämpft, nur dass dann die eigene "Person", an der die Angst klebt, ins Spiel kommt und das Kämpfen ängstlich vermeiden will oder auf der anderen Seite aus Angst vor Diskreditierung dauernd rumbrüllt, nicht?
 
Werbung:
Hallo keoma,

es stellt sich aber schon die Frage, inwieweit man auf blödes Gerede überhaupt reagiert. Leute, die reden wollen, werden immer reden, da ist es ganz egal, was man tut. Wäre da vielleicht nicht die Aufgabe, die Sache bei den Tratschenden zu lassen und sich nicht darum zu kümmern?

Hallo Lilith :)

ja, da hast du Recht. Nur war mir das vorher nicht klar, konnte da Null unterscheiden. Ich dachte, hinter jeder Tratscherei steckt etwas Ernstes und hab mich ziemlich daran aufgerieben bis ich feststellte, dass dem nicht so war und ich dann erstrecht im Flutlicht stand, weil ich übertrieben reagiert hatte.
Da brauchte es erst die schmerzhaften Erfahrungen um das überhaupt sehen und einen inneren Frieden zurückgewinnen zu können. Aus dem selben Grund würde ich auch eine sehr aufreibende Bindung (bei Pluto in 7 nicht schwer) eingehen, für den inneren Frieden.

LG
 
Zurück
Oben