SalixAlba
Aktives Mitglied
Das wird nicht ganz einfach. Also ich hab das jetzt nach Allgemein getan, weil ich denke, daß es doch nicht rein politisch ist, wenn es auch in der Überschrift steht.
Wir haben hier im Forum in der letzten Zeit viel diskutiert und es gab viele Beiträge, die die Dinge klar sehen lassen und aufrütteln sollten. Es sind da folgende Threads, die sich auch irgendwie überschneiden, bzw. ineinander greifen:
Der Staat verhökert an die Spekulanten
Was ist Arbeit ?
Das System
Dicke Menschen - gerade im TV gesehen
Diese Threads fallen mir so auf den ersten Blick auf. Sicherlich gibt es noch mehr, doch ich werde jetzt nicht alles zusammen suchen und hier soll ja auch nicht nur eine Riesenliste von Themen erscheinen.
Diese Threads haben alle eins gemeinsam: Wir merken, daß hinten und vorne etwas nicht mehr stimmt in unserem Land (ich rede jetzt von Deutschland, weil ich hier lebe und das eben hautnah mitbekomme). Wir sind deswegen unzufrieden und hätten gerne etwas geändert. Die die ändern könnten, sind dazu nicht fähig. Viele, die auch ändern könnten, denken vielleicht, daß sie nicht könnten und merken nicht, daß wenn sich alle zusammen tun würden, eben doch was zu ändern wäre.
Also.. wir haben ein Riesenchaos und versuchen das einfach mal in der Theorie aufzuräumen. Zuerst ist ja da immer der Gedanke, der sich dann vielleicht auch mal zu Taten verwirklichen lässt. Ich geh das jetzt einfach mal durch, was mir so seit Tagen durch den Kopf geht (*ggg* unbeabsichtigtes Wortspiel)
Nehmen wir erstmal das, was wir haben: Da sind eine Menge Fähigkeiten und Talente die jeder mitbringt. Das ist keine Spekulation, denn es ist so, daß jeder Mensch mit solchen Anlagen geboren wird.
Dann sind da eine Menge Menschen, die wissen, daß es so, wie es im Moment geht, einfach nicht funktioniert.
Also, ich baue meine Überlegungen einfach mal auf einer etwas kleineren Gemeinschaft auf...
Eine bestimmte Anzahl Leute von Nah und Fern findet sich zusammen und hat auch gemeinsame Interessen und vorstellungen. Jemand, der die Möglichkeit dazu hat, stellt diesen Leuten ein beträchtliches Stück Land zur Verfügung. Die Leute bauen auf diesem Land ihre Häuser - und zwar so daß in der Mitte des Ortes ein großer Platz bleibt, der später dazu dienst, daß man sich trifft, Feste feiert, Beratungen abhält etc. Also nennen wir das ganz einfach mal den Dorfplatz. Es sind einfache Häuser, die einfach dem Zweck dienen, eine DAch über dem Kopf zu haben und im Winter im Warmen zu sein.
Nun hat also jeder Bewohner dieses neu errichteten Dorfes bestimmte Fähigkeiten. Der eine kann gut schmieden, der andere ist ein guter Bauer, der dritte weiß feines Mehl zu malen, der vierte versteht es, schmackhaftes Brot herzustellen, jemand anderes versteht sich aufs Wolle spinnen und Kleidung daraus zu machen, wieder jemand anderes ist gut als Töpfer, und dann gibt es noch Weber, Schneider und einige andere mehr. Jeder der Bewohner hat eine besondere Fähigkeit, die der Gemeinschaft zuträglich ist und die er eben auch mit einbringt.
Die Produkte der Fähigkeiten werden untereinander ausgetauscht, in der freien Zeit (die verständlicherweise nicht allzu üppig ist) trifft man sich auf dem Dorfplatz, um sich miteinander zu unterhalten, wichtige Sachen zu beraten, vielleicht einfach um miteinander zu essen und zu trinken und gesellig zu sein.
So ein Ort in dieser Form könnte für sich selbst existieren, ohne vom gesamten Land abhängig zu sein. Man bräuchte keine Supermärkte, man bräuchte eine Menge Technik nicht (speziell Technik die Unterhaltung bietet, da man ja miteinander redet und vielleicht auch zusammen singt, oder Geschichten erzählt), man bräuchte keine hochtechnisierten Fortbewegungsmittel, da man ja nicht zwingend weiter weg muß, man bräuchte vieles nicht, was einem heutzutage eingeredet wird, was man brauchen muß.
Ist dieser Gedankengang nun sehr unrealistisch oder gar zu fantastisch? Warum eigentlich? Solche Gemeinschaften existierten in der Vergangenheit. Viele Krankheiten würden auch wegfallen, denn durch die Gemeinschaft stärken sich die Menschen gegenseitig. Das Essen wäre auch gesünder, da nicht überproduziert werden müsste, sondern nur soviel, wie das Dorf braucht.
Was nun, wenn in der Zukunft viele solcher kleinen Gemeinschaften entstehen würden? Wenn man vom größer, schneller, weiter, höher, besser, reicher etc. abkommen würde und auf die ursprünglichen Grundlagen zurück finden würde?
Es bräuchte nur Leute, die dazu bereit sind, auf die viel gerühmte Bequemlichkeit zu verzichten und es bräuchte Leute, die ihren Grund und Boden einfach zur Verfügung stellen (ich weiß sowieso nicht, wieso Grund und Boden und Wasser und all sowas verkauft werden darf, wenn es genau genommen niemand wirklich gehört - ihr versteht sicher, was ich meine)
Was habt ihr für Ideen, wie die Dinge besser laufen könnten? Ich weiß, daß meine Überlegung einen großen Haken hat: Die Menschen müßten aufeinander zugehen und einander vertrauen.
Alles Liebe
Moonrivercat
Wir haben hier im Forum in der letzten Zeit viel diskutiert und es gab viele Beiträge, die die Dinge klar sehen lassen und aufrütteln sollten. Es sind da folgende Threads, die sich auch irgendwie überschneiden, bzw. ineinander greifen:
Der Staat verhökert an die Spekulanten
Was ist Arbeit ?
Das System
Dicke Menschen - gerade im TV gesehen
Diese Threads fallen mir so auf den ersten Blick auf. Sicherlich gibt es noch mehr, doch ich werde jetzt nicht alles zusammen suchen und hier soll ja auch nicht nur eine Riesenliste von Themen erscheinen.
Diese Threads haben alle eins gemeinsam: Wir merken, daß hinten und vorne etwas nicht mehr stimmt in unserem Land (ich rede jetzt von Deutschland, weil ich hier lebe und das eben hautnah mitbekomme). Wir sind deswegen unzufrieden und hätten gerne etwas geändert. Die die ändern könnten, sind dazu nicht fähig. Viele, die auch ändern könnten, denken vielleicht, daß sie nicht könnten und merken nicht, daß wenn sich alle zusammen tun würden, eben doch was zu ändern wäre.
Also.. wir haben ein Riesenchaos und versuchen das einfach mal in der Theorie aufzuräumen. Zuerst ist ja da immer der Gedanke, der sich dann vielleicht auch mal zu Taten verwirklichen lässt. Ich geh das jetzt einfach mal durch, was mir so seit Tagen durch den Kopf geht (*ggg* unbeabsichtigtes Wortspiel)
Nehmen wir erstmal das, was wir haben: Da sind eine Menge Fähigkeiten und Talente die jeder mitbringt. Das ist keine Spekulation, denn es ist so, daß jeder Mensch mit solchen Anlagen geboren wird.
Dann sind da eine Menge Menschen, die wissen, daß es so, wie es im Moment geht, einfach nicht funktioniert.
Also, ich baue meine Überlegungen einfach mal auf einer etwas kleineren Gemeinschaft auf...
Eine bestimmte Anzahl Leute von Nah und Fern findet sich zusammen und hat auch gemeinsame Interessen und vorstellungen. Jemand, der die Möglichkeit dazu hat, stellt diesen Leuten ein beträchtliches Stück Land zur Verfügung. Die Leute bauen auf diesem Land ihre Häuser - und zwar so daß in der Mitte des Ortes ein großer Platz bleibt, der später dazu dienst, daß man sich trifft, Feste feiert, Beratungen abhält etc. Also nennen wir das ganz einfach mal den Dorfplatz. Es sind einfache Häuser, die einfach dem Zweck dienen, eine DAch über dem Kopf zu haben und im Winter im Warmen zu sein.
Nun hat also jeder Bewohner dieses neu errichteten Dorfes bestimmte Fähigkeiten. Der eine kann gut schmieden, der andere ist ein guter Bauer, der dritte weiß feines Mehl zu malen, der vierte versteht es, schmackhaftes Brot herzustellen, jemand anderes versteht sich aufs Wolle spinnen und Kleidung daraus zu machen, wieder jemand anderes ist gut als Töpfer, und dann gibt es noch Weber, Schneider und einige andere mehr. Jeder der Bewohner hat eine besondere Fähigkeit, die der Gemeinschaft zuträglich ist und die er eben auch mit einbringt.
Die Produkte der Fähigkeiten werden untereinander ausgetauscht, in der freien Zeit (die verständlicherweise nicht allzu üppig ist) trifft man sich auf dem Dorfplatz, um sich miteinander zu unterhalten, wichtige Sachen zu beraten, vielleicht einfach um miteinander zu essen und zu trinken und gesellig zu sein.
So ein Ort in dieser Form könnte für sich selbst existieren, ohne vom gesamten Land abhängig zu sein. Man bräuchte keine Supermärkte, man bräuchte eine Menge Technik nicht (speziell Technik die Unterhaltung bietet, da man ja miteinander redet und vielleicht auch zusammen singt, oder Geschichten erzählt), man bräuchte keine hochtechnisierten Fortbewegungsmittel, da man ja nicht zwingend weiter weg muß, man bräuchte vieles nicht, was einem heutzutage eingeredet wird, was man brauchen muß.
Ist dieser Gedankengang nun sehr unrealistisch oder gar zu fantastisch? Warum eigentlich? Solche Gemeinschaften existierten in der Vergangenheit. Viele Krankheiten würden auch wegfallen, denn durch die Gemeinschaft stärken sich die Menschen gegenseitig. Das Essen wäre auch gesünder, da nicht überproduziert werden müsste, sondern nur soviel, wie das Dorf braucht.
Was nun, wenn in der Zukunft viele solcher kleinen Gemeinschaften entstehen würden? Wenn man vom größer, schneller, weiter, höher, besser, reicher etc. abkommen würde und auf die ursprünglichen Grundlagen zurück finden würde?
Es bräuchte nur Leute, die dazu bereit sind, auf die viel gerühmte Bequemlichkeit zu verzichten und es bräuchte Leute, die ihren Grund und Boden einfach zur Verfügung stellen (ich weiß sowieso nicht, wieso Grund und Boden und Wasser und all sowas verkauft werden darf, wenn es genau genommen niemand wirklich gehört - ihr versteht sicher, was ich meine)
Was habt ihr für Ideen, wie die Dinge besser laufen könnten? Ich weiß, daß meine Überlegung einen großen Haken hat: Die Menschen müßten aufeinander zugehen und einander vertrauen.
Alles Liebe
Moonrivercat
