Meine Mama.............

WARUM soll eine alternativmedizinische Behandlungsmethode besser wirken oder nicht wirken als eine schulmedizinische Behandlungsmethode?

WARUM soll eine nicht-medizinische Methode besser wirken müssen als eine medizinische Methode?

Kann mir das mal wer erklären? Bitte. :)

LG
Any
 
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Weisste, das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Auf das, was DU oder ICH glauben, kommt es nicht immer an. Wenn es um dich persönlich geht, ok- wenn es um mich persönlich geht, auch ok- wenn es um einen Dritten geht, kann man sich auch mal zurücknehmen.

Dies ist ein Diskussionsforum. Hier werden Dinge diskutiert - Behauptungen, Aussagen etc.

Und, wenn jemand behauptet, er/sie könne die Heilungschancen bei schweren Erkrankungen erhöhen, so ist das eine Behauptung, die wahr oder falsch ist.
 
Und? Macht das die "alternativen Heilmethoden" wirksamer?
:confused:
Welche Möglichkeiten hätte es denn gegeben?
:confused:

Was soll ein Arzt in der Situation anderes tun?
Du findest es wirklich korrekt, wenn ein Arzt sagt: "Sie dürfen zum Sterben nach Hause?
Oder sie haben noch so & so lange zu leben?

Du hast ja nicht die geringste Ahnung, was das bei den Menschen auslösen kann.
Sehe ich das richtig?
Heilversprechen empfindest Du als unethisch, Sterbevorraussagen jedoch nicht?

Und, wenn er so positiv getestet wurde, dann würden die Leute, die es taten, da mit Freude eine Veröffentlichung drüber schreiben.
Hahah:D
DAS denkst Du.
Sie haben versucht das Gegenteil zu beweisen, & konnten es nicht.
Na klar, darüber werden "sie" natürlich mit Freude berichten - Du Scherzkeks.
 
Dies ist ein Diskussionsforum. Hier werden Dinge diskutiert - Behauptungen, Aussagen etc.

Und, wenn jemand behauptet, er/sie könne die Heilungschancen bei schweren Erkrankungen erhöhen, so ist das eine Behauptung, die wahr oder falsch ist.

Und in diesem Zusammenhang bin ich mir eben sicher, dass meine Behauptung wahr ist. Man kann sich gegenüber einem Dritten echt zurücknehmen, wenn man denn will (was ich ja auch nicht immer tue). Es ging ja um diesen Fall einer evtl. Sterbeabsicht. DA würde ich mich tunlichst heraushalten!
 
Du findest es wirklich korrekt, wenn ein Arzt sagt: "Sie dürfen zum Sterben nach Hause?
Oder sie haben noch so & so lange zu leben?

Du hast ja nicht die geringste Ahnung, was das bei den Menschen auslösen kann.
Sehe ich das richtig?
Heilversprechen empfindest Du als unethisch, Sterbevorraussagen jedoch nicht?

Nochmal: Was soll ein Arzt anderes tun? Er ist mit seinem Latein am Ende und kann nicht mehr in einer Art helfen, dass eine realistische Chance auf Heilung besteht. Es kann noch palliativ behandelt werden. Was also soll ein Arzt in dieser Situation machen?

Und ich möchte, dass ein Arzt mit mir Klartext redet und mir eben auch mitteilt, wenn er für mich nichts mehr tun kann.

Hahah:D
DAS denkst Du.
Sie haben versucht das Gegenteil zu beweisen, & konnten es nicht.
Na klar, darüber werden "sie" natürlich mit Freude berichten - Du Scherzkeks.

Ja, wer hat ihn denn getestet? Und was wurde genau getestet?
 
Und in diesem Zusammenhang bin ich mir eben sicher, dass meine Behauptung wahr ist. Man kann sich gegenüber einem Dritten echt zurücknehmen, wenn man denn will (was ich ja auch nicht immer tue). Es ging ja um diesen Fall einer evtl. Sterbeabsicht. DA würde ich mich tunlichst heraushalten!

Natürlich kann man sich gegenüber einem dritten zurücknehmen. Und weiter?

Soll ich jetzt hier im Forum schweigen und alle "alternativen Heilmethoden" absegnen?
 
Joey schrieb:
Selbst wenn ich so vorgehen würde: Wieso würde ich damit die Chance auf eine mögliche Heilung drastisch reduzieren? Gibt es auf dem Markt der "alternativen Heilmethoden" irgendetwas, was in diesen Fällen wirklich helfen kann - also die heilungschance wirklich vergrößert?

Das Allerschlimmste, was einem Menschen passieren kann, ist Hoffnungslosigkeit. Mit Prognosen á la "in einem Halben Jahr sind Sie tot, machen Sie noch ein paar schöne Fotos von sich" werden Patienten von Ärzten in den persönlichen Weltuntergang bugsiert. Und wehe, sie haben dann niemanden, der sie auffängt, sie stärkt.

Wie bei der Schwester von Charlotte Link: Ärzte - Fehlanzeige, was Lebenserwartung betrifft, Psychologe - Hilf-los, geholfen und gestärkt hat dann der Pfarrer.
 
Das Allerschlimmste, was einem Menschen passieren kann, ist Hoffnungslosigkeit. Mit Prognosen á la "in einem Halben Jahr sind Sie tot, machen Sie noch ein paar schöne Fotos von sich" werden Patienten von Ärzten in den persönlichen Weltuntergang bugsiert. Und wehe, sie haben dann niemanden, der sie auffängt, sie stärkt.

Wie bei der Schwester von Charlotte Link: Ärzte - Fehlanzeige, was Lebenserwartung betrifft, Psychologe - Hilf-los, geholfen und gestärkt hat dann der Pfarrer.

Was soll ein Arzt Euerer Meinung nach machen?

Natürlich ist es eine Katastrophe zu hören, dass es wahrscheinlich keine Heilungschance mehr gibt. Aber glaubt Ihr, ein Arzt gibt diese Prognose gerne?

Soll er seine Patienten belügen? Soll er seine Prognose verschweigen? Soll er mit irgendeiner Therapie weiter machen, obwohl sie nichts mehr bringen wird und er das auch weiß?
 
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Joey schrieb:
Was soll ein Arzt Euerer Meinung nach machen?

Natürlich ist es eine Katastrophe zu hören, dass es wahrscheinlich keine Heilungschance mehr gibt. Aber glaubt Ihr, ein Arzt gibt diese Prognose gerne?

Soll er seine Patienten belügen? Soll er seine Prognose verschweigen? Soll er mit irgendeiner Therapie weiter machen, obwohl sie nichts mehr bringen wird und er das auch weiß?

Tja... Arzt ist mit seinem Latein am Ende, vielfach auch mit einem spärlich oder nicht vorhandenen Einfühlungsvermögen gesegnet, und trotzdem noch arrogant genug zu glauben, ausser ihm gäbe es niemanden mehr, der Hoffnung vermitteln und das Leben noch verlängern könnte.

Einen Zeitpunkt bzw. -rahmen zu nennen, sehe ich als grosses Problem. Das ist bei derartigen Diagnosen, wo es um Leben und Tod geht, nicht anders, als - sorry für den Vergleich - beim Kartenlegen. Man kann gewisse Tendenzen, Einschätzungen bekanntgeben, aber wissen tut man es nicht. Zukunft schreibt der Mensch selber.
Der Arzt meiner Mutter (Darmkrebs) sagte mir im Gespräch "Es sieht nicht gut aus." Ich wusste Bescheid, auch ohne Zeitpunkt. Das ist eine Aussage, die Wahrheit bleibt, aber trotzdem so verpackt ist, dass der Betroffene sie "nehmen" kann.
 
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