Dir sind solche klaren Darstellungen wie hier also noch nicht genug?
http://www.aerzteblatt.de/archiv/160970/Patientensicherheit-Fatale-Beratung-bei-Brustkrebs
Und was sagst Du zu diesem Fall hier?
http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/gefaehrliche_heilpraktiker.html
Was Impfgegner so von sich geben, kann man auch deutlich z.B. hier im Forum lesen.
Das sind alles keine Vermutungen, sondern Fakten.
Sechs Therapeuten (drei Heilpraktiker, zwei Ärzte, ein Zentrum für Alternativmedizin) rieten von der Operation ab. Einige befürchteten, dass die diagnostische Stanzbiopsie eine Metastasierung verursachen würde.
Sechs Therapeuten (drei Heilpraktiker, zwei Ärzte, eine Klinik mit Arzt als Berater) hielten eine Heilung mit oder ohne Operation für möglich. Es fielen Aussagen wie Sie entscheiden selbst! und niemand weiß so gut wie Sie, was gut für Ihren Körper ist man berief sich dabei auf eigene Erfahrungen respektive Heilerfolge.
Acht Therapeuten rieten eindeutig zur Operation (drei Heilpraktiker, vier Ärzte, eine Klinik mit Arzt als Berater).
Der Einsatz adjuvanter Verfahren wie Chemo-, Strahlen- und Antihormontherapie wurde von der überwiegenden Mehrheit der Befragten abgelehnt, darunter von zwei der drei Kliniken/Zentren.
Eine Chemotherapie wurde nur von einem Arzt und einem Heilpraktiker befürwortet wobei der Arzt erkannte, dass sie im vorliegenden Fall vermutlich unnötig sei.
Eine Strahlentherapie wurde von drei Ärzten und einem Heilpraktiker befürwortet.
Die Antihormontherapie wurde von zwei Ärzten und zwei Heilpraktikern befürwortet.
Zwei der sieben ablehnenden Ärzte wollten statt einer Antihormontherapie naturidentische Hormone (Yamswurzel) geben.
Kompetenz: Verstehen und Erklären des Befundes
Die Bezeichnungen makroinvasives Karzinom und Graduierung G3 erklärten viele falsch oder (trotz mehrfacher Aufforderung) gar nicht. Sie erkannten keinen akuten Handlungsbedarf. Ein Arzt, den Google sogar besonders häufig weit oben in den Trefferlisten platzierte, lag peinlich daneben: Die gute Nachricht ist niedrig differenziert, das heißt, dass der Tumor sehr simpel strukturiert ist. Nur ein Heilpraktiker räumte ein, dass es ihn überfordere, aus dem Befund therapeutische Schlussfolgerungen zu ziehen.
Ein Heilpraktiker erklärte den Befund mangelhaft*, zwei ausreichend** und drei gut***.
Fünf Ärzte, darunter ein Angestellter einer naturheilkundlichen Klinik, erklärten ihn mangelhaft, einer ausreichend, zwei gut.
Vor dem Hintergrund, dass alle Befragten sich auf Krebserkrankungen spezialisiert haben, ist dieses Ergebnis überraschend, meint stern-Autor Albrecht. Seiner Ansicht nach bot die beste Beratung (im Sinne der Schulmedizin) ein Arzt an. Im Durchschnitt bessere Beratungen leisteten die Heilpraktiker. Sie erkannten ohne genaues Befundverständnis wenigstens öfter die Dringlichkeit, dass der Tumor möglichst rasch behandelt werden müsste, weil er im Begriff sei zu streuen.
Ärzte hingegen vermittelten meist den trügerischen Eindruck, dass sie die Erkrankung sowohl von schul-, als auch von alternativmedizinischer Seite betrachten würden. Dies entsprach häufig allerdings nicht der Realität, so Albrecht.
Die angebotenen alternativen Behandlungsmethoden waren äußerst vielfältig (Kasten). Keiner der Befragten gab ein als eindeutig zu wertendes Heilversprechen ab. Jedoch erzeugten die meisten das Gefühl, dass ihre Therapiekonzepte besser funktionieren als die der Schulmedizin und werteten diese teilweise extrem ab. Präzise Angaben zu den statistischen Heilungschancen ihrer eigenen Behandlungsformen wollten die meisten Therapeuten nicht angeben. Stattdessen berichteten viele Anekdoten über eigene Heilungsfälle.
Ergänzend ,...nau servas ,...sehr informativ .
