Meditativ meinen Alltag erleben

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Dieweise

Guest
:winken5: Meditativ meinen Alltag erleben
Ich merke, wie ich fast ständig aus dem erweiterten Bewußtsein denke und fühle und die Welt aus meinem höheren Selbst heraus sehe: Alles ist eins, alles ist gut, alles ist in Ordnung so, wie es ist. Ich erfahre die Welt ohne Bewerten. Es ist, als würde ich mit allem ohne Habenwollen oder Abneigung schwingen. Alles soll genau so sein, wie es ist, auch dein Ärger, meine Vorwürfe, dein Streß, deren Schuldzuweisungen, ihre Verbitterung, dein Jammer, mein Widerstand und die Unfähigkeiten, ja zu dem zu sagen, was ist - was die Welt ausmacht.
Ich fließe mit dem Strom des Lebens und stelle mich dem, was ist. Ich nehme an, wo ich bin und was das Leben für mich gerade ist. Ich bin in Harmonie mit meinem inneren Rhythmus. Ich ruhe in mir.
Mein Sein und Erleben aus dem mit der Welt schwingenden weiten Bewußtsein, wo alles reinpaßt und sein darf (auch die Haltung des Nichtsein-Dürfens des Egos, welche ohne diesen akzeptierenden Rahmen ein Gefühl von eng und widerständig, unharmonisch und leidvoll machen würde), fühlt sich für mich toll an und ist an sich schon Sinn. Außerdem ermöglicht es, daß diese beglückende Art der Weltsicht sich immer mehr bei mir einprägt, bis sie sich wie automatisch ständig anbietet.
Im erweiterten Bewußtsein erkenne ich die geistig-seelische Verbundenheit mit allem, die Einheit mit allen Menschen, mit allen Naturreichen, mit dem gesamten irdischen und kosmischen Geschehen.
Ich bin dann in meiner wahren Identität, in der ich mich mit der gesamten Schöpfung und dem Tao eins fühle. Ich lebe und handele aus dem Wissen um die Einheit aller Dinge heraus und fühle mich vollkommen integriert in das Ganze. Es ist wie ein unmittelbares Wissen um ein nicht zergliederbares unab-hängiges Ganzes.
In diesem absolut weiten Bewußtsein scheint mein Denken aufzuhören. Meine sonst unaufhörlich pulsierenden Gedanken ziehen wie im fernen Nebel vorbei. Ich erfahre die Wirklichkeit mit freischwebender Aufmerksamkeit ohne verzerrende Meinungen und Voreingenommenheiten.
Ich betrachte das Leben still, ohne von ihm zu erwarten, daß es anders sein sollte, als es ist. Ich erfreue mich des Lebens, ohne wieder sein hilfloses Opfer zu werden.
Es ist ein Glücklichsein – ich lebe im Augenblick, ohne Furcht und ohne Hoffnung. Das heißt, ich erfreue mich des Hier und Jetzt, ich schmecke die ganze Köstlichkeit des Augenblicks, ohne daß meine Gedanken vorausplanen oder grübeln. Ich ruhe im Augenblick, bin total entspannt und entwickele Freude zu dem, was ist.
Ganz oft kann ich alles als Schöpfung wahrnehmen - auch das Kleinste, das Fremdeste, das Schwerste, das Weheste. Also alles, auch das, was mein Verstand so negativ betituliert. Ich fühle mich in meinem Wohlsein völlig frei von allen äußeren Gegebenheiten.
:winken5:
 
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Dieweise

Guest
Original geschrieben von Isis
Wie dienst Du der Gemeinschaft?
:winken5: Hallo Isis, wenn Du meinst, ich müßte dienen, ist mein Beitrag , daß ich als ein gütiger, alles annehmender, verständnisvoller Pol absolute (nicht nur bedingte!) Liebe und Annahme für jeden habe. :winken5: Gruß dieWeise
 

Kvatar

Sehr aktives Mitglied
Registriert
6. Mai 2002
Beiträge
1.682
@Floater: ;)


Darum: ich will zB nur Ärger machen.

Also vertraut mir :D:D:D ...


Gruß,
KTG
 
F

Floater

Guest
Ja, Kvatar, Leute die Ärger machen, werden von mir immer gut verköstigt...

BITTESEHR

dann, nach einiger Zeit, allerdings, wenn sie sich nicht transformieren
man also wartet und

WARTET

und wartet, bis einem Spinnweben am Leibe kleben,
DANN
finden sie doch noch

KRITISCHE Betrachtung
 
M

Mara

Guest
Original geschrieben von Isis
@Kvatar

Der Stockschlag des Meisters.

Das ist Dienst dem Menschen. ;)

Hi Isis ...

da bekomme ich ja eine Gänsehaut ...

... also, wenn mich jemand schlägt, werde ich bloss bockig ...

Werd wohl nie weise werden - hihi - :rolleyes:


@kvatar : Ich vertraue Dir blind ! (rums - aua)

mara
 
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