Magische Bücher

  • Ersteller Ersteller Hellequin
  • Erstellt am Erstellt am
Werbung:
Ich finde den Satz der Chaosmagier sehr treffend: „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“ Er umfasst mehr, als sich tatsächlich im Praktizierenden wiederspiegeln kann, aber es findet idealerweise eine ständige Annäherung statt. Ein Mindset ist in den verschiedenen Techniken der Magie immer vorhanden und gut ist es, wenn man diese wie einen Besteckkasten verwenden kann. I.d.R. bringt das die Jahre der Praxis mit sich. Man fängt dogmatisch an (..und das ist richtig so) und kann dann Schritt für Schritt mehr wählen. Man sollte sich da nicht überschätzen, wir alle sind mehr oder weniger verhaftet und erst die Jahrzehnte der Praxis sorgen für das Weniger, wenn es gut läuft.
Chaosmagie bietet wohl das breiteste Repertoire für das Praktizieren. Dabei spielt das Fassungsvermögen und die Flexibilität des eigenen Gefässes eine wichtige Rolle. Um so mehr man es ausdehnt, um so mehr Besteck passt hinein. Um so unverhafteter, um so einfacher kann man Werkzeug einsetzen und auch wieder weglegen, wenn nicht mehr benötigt. In diesem Zusammenhang ist ein anschauliches Beispiel, dass man beim Essen Besteck nutzt und es danach auch wieder weglegt. Man macht sich darüber keine Gedanken, da die Nutzung schon verinnerlicht ist. Und danach denkt man auch nicht weiter über das Besteck nach.
Auch ja, dass der erste Weg dogmatisch verlaufen sollte, da ein Weg anfangs nur durch die Stärke des eigenen Glaubens gegangen werden kann. Sonst würde man stehen bleiben oder in alle Richtungen laufen und sich in einer Sackgasse verirren. Was eventuell aber auch zum Weg gehören kann...:D

Ich weiß noch sehr genau, wie anstrengend es für mich anfangs war, genau die richtige Technik zu verwenden mit genau den richtigen Leuten zusammenzuarbeiten, etc.. Und noch heute bin ich nicht frei davon, weil Kraftfelder sehr dominant sein können. Mahakalla ist beispielsweise unglaublich mächtig, aber funzt eben nur im entsprechenden Rahmen und hat seine Bedingungen. Da kann ich labern wie ich und den Spruch der Chaosmagier zitieren, verhaftet ist man immer noch, trotz Jahrzehnten der Praxis.
für diesen Prozess räume ich mir den Raum und die Zeit ein, die benötigt werden. Das heisst, einiges probieren, bis man die richtigen Leute oder die richtige Technik gefunden hat. Auch das erfordert das Lösen von Verhaftungen, das Lassen des Auruhens auf bereits Geschafftem (nichts ist besonders) und konsequent auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

Wie löst man sich von solch mächtigen Kraftfeldern wie z.B. Mahakalla danach eigentlich wieder?
 
Chaosmagie bietet wohl das breiteste Repertoire für das Praktizieren. Dabei spielt das Fassungsvermögen und die Flexibilität des eigenen Gefässes eine wichtige Rolle. Um so mehr man es ausdehnt, um so mehr Besteck passt hinein. Um so unverhafteter, um so einfacher kann man Werkzeug einsetzen und auch wieder weglegen, wenn nicht mehr benötigt. In diesem Zusammenhang ist ein anschauliches Beispiel, dass man beim Essen Besteck nutzt und es danach auch wieder weglegt. Man macht sich darüber keine Gedanken, da die Nutzung schon verinnerlicht ist. Und danach denkt man auch nicht weiter über das Besteck nach.
Auch ja, dass der erste Weg dogmatisch verlaufen sollte, da ein Weg anfangs nur durch die Stärke des eigenen Glaubens gegangen werden kann. Sonst würde man stehen bleiben oder in alle Richtungen laufen und sich in einer Sackgasse verirren. Was eventuell aber auch zum Weg gehören kann...:D


für diesen Prozess räume ich mir den Raum und die Zeit ein, die benötigt werden. Das heisst, einiges probieren, bis man die richtigen Leute oder die richtige Technik gefunden hat. Auch das erfordert das Lösen von Verhaftungen, das Lassen des Auruhens auf bereits Geschafftem (nichts ist besonders) und konsequent auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

Wie löst man sich von solch mächtigen Kraftfeldern wie z.B. Mahakalla danach eigentlich wieder?
(Ich wusste gar nicht, dass Du angefangen hast zu praktizieren. Wenn dem so ist, schön)
Gar nicht. Den Mann einer meiner buddh. Lehrerinnen kam ehemals aus dem schwerkriminellen Milieu. Er wurde in der Kiesgrube hingestellt und vier Jungs richteten ihre Waffen auf ihn und schossen.
Erfolglos. Das klingt wie Hollywood, deswegen schreibt man solche Dinge nicht.Ich würde das gar nicht vom sogenannten Glauben abhängig machen(wenn sich vier Waffen auf Dich richten gibt es kaum einen, welcher wundergläubig bleibt:clown:) Magie ist viel mehr als das.Es herrscht hier im Forum gerne ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Richtung, was bestenfalls Psychologen befriedigen mag. Solange Du als Wesen existierst, existieren Wesen wie Mahakalla. Die Existenz dieses ehemaligem Dämons hängt von Bedingungen ab, die sich nicht zwingend in Deinem oder meinem Glauben wiederspiegeln müssen, um zu wirken. Das ist ähnlich wie bei magischen Attacken. Es wäre doch schön blöd, wenn ich den Betroffenen aufklären müsste, das ich ihm jetzt eine verpasse, damit es wirken kann, auch wenn das für gläubige Muggles reichen mag. Da spare ich mir die Eitelkeit und sage nix.
 
(Ich wusste gar nicht, dass Du angefangen hast zu praktizieren. Wenn dem so ist, schön)
Gar nicht. Den Mann einer meiner buddh. Lehrerinnen kam ehemals aus dem schwerkriminellen Milieu. Er wurde in der Kiesgrube hingestellt und vier Jungs richteten ihre Waffen auf ihn und schossen.
Erfolglos. Das klingt wie Hollywood, deswegen schreibt man solche Dinge nicht.Ich würde das gar nicht vom sogenannten Glauben abhängig machen(wenn sich vier Waffen auf Dich richten gibt es kaum einen, welcher wundergläubig bleibt:clown:) Magie ist viel mehr als das.Es herrscht hier im Forum gerne ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Richtung, was bestenfalls Psychologen befriedigen mag. Solange Du als Wesen existierst, existieren Wesen wie Mahakalla. Die Existenz dieses ehemaligem Dämons hängt von Bedingungen ab, die sich nicht zwingend in Deinem oder meinem Glauben wiederspiegeln müssen, um zu wirken. Das ist ähnlich wie bei magischen Attacken. Es wäre doch schön blöd, wenn ich den Betroffenen aufklären müsste, das ich ihm jetzt eine verpasse, damit es wirken kann, auch wenn das für gläubige Muggles reichen mag. Da spare ich mir die Eitelkeit und sage nix.
ja, beim Praktizieren bin ich aber weiterhin Anfänger und übe regelmäßig Grundlagen, so lange bis sie ins Unterbewusstsein wandern.
Das hört sich wirklich wie Hollywood oder auch wie bei der Mafia an. Das sind ja nochmal ganz andere Kategorien aus welchen es wohl unmöglich ist, heraus zu kommen.
Ich hatte zuerst vermutet, dass die Kraftfeld-Beeinflussung dermassen stark ist, dass quasi keine eigenständige Existenz für das Individuum anschliessend mehr möglich ist.
So, wie du nun Mahakalla beschreibst, ähnelt das doch einem Egregor, der sich allerdings unabhängig von Gegebenheiten und auch außerhalb der Rahmenbedingungen manifestieren kann.
 
ja, beim Praktizieren bin ich aber weiterhin Anfänger und übe regelmäßig Grundlagen, so lange bis sie ins Unterbewusstsein wandern.
Das hört sich wirklich wie Hollywood oder auch wie bei der Mafia an. Das sind ja nochmal ganz andere Kategorien aus welchen es wohl unmöglich ist, heraus zu kommen.
Ich hatte zuerst vermutet, dass die Kraftfeld-Beeinflussung dermassen stark ist, dass quasi keine eigenständige Existenz für das Individuum anschliessend mehr möglich ist.
So, wie du nun Mahakalla beschreibst, ähnelt das doch einem Egregor, der sich allerdings unabhängig von Gegebenheiten und auch außerhalb der Rahmenbedingungen manifestieren kann.
Man darf nicht vergessen, letztlich sind wir als Individuum auch nicht mehr als nichts. Der Magier ist quasi das bessere Nichts weil er um seine Nichtigkeit weiß. Die „Kraft“ schöpft sich nicht aus seiner tollen Aura, sondern aus dem Mehr des Nichts, die ihm Raum gibt, bei uns Kristallisation des Ichs genannt.Gleichzeitig wird dieser Raum zum Supermarkt. Du hast Zugriff weil Du Deine Persönlichkeit aufgegeben hast und nicht wegen Deiner toll aufgebauten Persönlichkeit. Magie lernen heißt Sterben lernen. Mahakalla als Beispiel wird millionenfach täglich gefüttert im buddhistischem Kontext und dieser Kontext ist absolut dominant. Er hat den Job die Linie zu schützen und Deine persönliche Entwicklung, weil sich das Karma beschleunigt und der Dreck der Jahrtausende hochgepumpt wird. Er schützt die Entwicklung und hat kein Interesse an Deiner Persönlichkeit, die es ja eben nicht gibt:D. Ent-wicklung weißt als Wort bereits auf Abnahme und nicht auf Zunahme hin (das meine ich mit „sterben lernen“)
Wir Männer sehen uns natürlich lieber als Schöpfer, genau das ist der Mensch auch, aber komplett ferngesteuert. Auf dem linkspfadigen Saturnweg lernst Du erstmal, dass Du nichts weiter als ein Idiot ohne die geringste Kontrolle über Dich bist. Du gehst durch die Hölle Deiner Abhängigkeiten bis der Kristall gläsern sichtbar wird und der besagte Raum entsteht, wo Du Dich durch Hingabe bedienst, wenn man so will, das weibliche Element. Das Motiv des Zugriffs hat nichts mehr mit der Fütterung des ehemaligen Idioten zu tun. Welch Ironie, das Saturn und Luzifer als böse erlebt werden. Sie sind auch gefährlich für das Leben des Idioten , keine Frage. Non serviam gilt diesem Idioten und allen vermeintlichen Göttern, welche ihn an ihren Fäden tanzen lassen. Mahakalla und Saturn sind letztlich das selbe in unterschiedlichem kulturellen Rahmen. Sie sind größer als das Ich, man kann nur verlieren:cool:
 
Werbung:
Zurück
Oben