Lebensweisheit

Ja... einerseits ist das sicher richtig. Aber die Persönlichkeit handelt und kommuniziert ja. Ich weiß nur nicht, ob man da von Wahl sprechen kann. Was ich v.a. meinte ist, dass kein Widerstand mehr gegen das existiert was geschieht. Das schließt alles ein und natürlich auch das Handeln der Persönlichkeit.

Eigentlich frage ich mich, inwiefern wir überhaupt eine Wahl treffen, oder ob es nur so aussieht, weil wir die theoretische Möglichkeit vieler Alternativen sehen, irgendetwas jedoch jeweils zu dem tendiert was wir dann "wählen".

VG,
C.

Hinter deinen ersten Satz setze ich ein :D

Nun, der Mensch kann auch zu etwas tendieren und dennoch etwas anderes wählen.

Wenn jedoch kein Widerstand mehr gegen das was ist, vorhanden ist, kann diese Persönlichkeit auch nicht mehr zu etwas tendieren,
siehe:
... da diese Ruhe ganz simpel ALLES geschehen läßt und in gar nichts ein besser oder schlechter sieht.

Wenn es so ist, das in nichts ein besser oder schlechter gesehen wird, dann gibt es auch keine Alternativen mehr.

Wenn es so ist, dass diese Ruhe alles geschehen lässt, kann auch nicht mehr von handeln gesprochen werden.

Gruss
I.
 
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Hinter deinen ersten Satz setze ich ein :D

Nun, der Mensch kann auch zu etwas tendieren und dennoch etwas anderes wählen.

Wenn jedoch kein Widerstand mehr gegen das was ist, vorhanden ist, kann diese Persönlichkeit auch nicht mehr zu etwas tendieren,
siehe:


Wenn es so ist, das in nichts ein besser oder schlechter gesehen wird, dann gibt es auch keine Alternativen mehr.

Wenn es so ist, dass diese Ruhe alles geschehen lässt, kann auch nicht mehr von handeln gesprochen werden.

Gruss I.

Ich möchte dem zwei Verse aus der Bhagavat Gita hinzufügen:

„Wer alle Wünsche aufgibt und frei von Anhaftung, Egoismus und dem Verlangen nach Vergnügen ist, erlangt den Frieden.” (Bhagavadgita, II,70)

„Der Yogi, der Körper und Geist unterworfen hat, der frei von Wünschen und arm an Besitztum ist und in Abgeschiedenheit für sich lebt, beschäftigt seinen Geist beständig mit Meditation.” (Bhagavadgita VI,10)
 
Ich möchte dem zwei Verse aus der Bhagavat Gita hinzufügen:

„Wer alle Wünsche aufgibt und frei von Anhaftung, Egoismus und dem Verlangen nach Vergnügen ist, erlangt den Frieden.” (Bhagavadgita, II,70)

„Der Yogi, der Körper und Geist unterworfen hat, der frei von Wünschen und arm an Besitztum ist und in Abgeschiedenheit für sich lebt, beschäftigt seinen Geist beständig mit Meditation.” (Bhagavadgita VI,10)

Der Geist, der sein Haus in Ordnung gebracht hat, schweigt.
Dieses Schweigen hat keine Ursache und deshalb auch kein Ende.
Nur das, was eine Ursache hat, kann auch enden.
Dieses Schweigen - das ohne Ende ist - ist absolut notwendig,
denn nur in diesem Schweigen steht auch das Denken still.
Nur in diesem Schweigen existiert das Heilige, das Namenlose,
das, das nicht durch das Denken ausgelotet werden kann.
Und das was ist, ist das Allerheiligste. Dies ist Meditation.

Jiddu Krishnamurti - öffentlicher Vortrag, 29 November 1981

I.
 
Ich möchte dem zwei Verse aus der Bhagavat Gita hinzufügen:

„Wer alle Wünsche aufgibt und frei von Anhaftung, Egoismus und dem Verlangen nach Vergnügen ist, erlangt den Frieden.” (Bhagavadgita, II,70)

„Der Yogi, der Körper und Geist unterworfen hat, der frei von Wünschen und arm an Besitztum ist und in Abgeschiedenheit für sich lebt, beschäftigt seinen Geist beständig mit Meditation.” (Bhagavadgita VI,10)

Man könnte meinen, diese Sätze wären von den Machthabern der Welt geschrieben, die keinen Widerstand dulden.
Nur leben die FREI nach Wunsch und schau dir die an, die sich solche Sätze an die Stirn getacktert haben.

Nichts, was nicht von Herzen kommt, ist authentisch. Wenn mir also irgendwas Vergnügen bereitet, dann mache ich das und kein Mensch wird mir mit simplen Möchtegernweisheiten antackern, wie ich glücklich zu sein habe. Das wäre dann nämlich Suggestion.
Die einzige Weisheit, auf die ich höre, ist die meines Herzens. Alles andere ist mir sowas von egal. ;)

Und...Meditation ist wahrlich gut. Sie erfrischt den Geist und öffnet einem die Augen für das Wesentliche. Nur finde ich nicht das, was diese Yogis angeblich darin gefunden zu haben glauben, die sowas schreiben. Vielleicht haben sie das ja auch nicht geschrieben und/oder nicht geglaubt?...ich meine diese Volksverdummungssätze.... ;)

Glück, Frieden und Liebe an etwas festmachen, ist unweise. Loslassen von irgendwelchen Konzepten und Glaubensrichtungen, die Heil versprechen, ist weise. Denn von aussen kommen Glück, Frieden und Liebe nicht. Sie quellen von innen und man sollte ihrem Ruf folgen, wenn man weise ist. Aber nur, wenn sie von innen kommen, nicht dem Tarzan-Ruf irgendwelcher Ideologien, nur weil sie irgendwem Weise erscheinen.

Glück, Frieden und Liebe wollen von innen heraus sprudelnd erlebt werden und nicht an Formel gebunden sein. Formel sind für jene, die nach innen hin taubstumm geworden sind und Führung brauchen und meist werden sie falsch geführt.
 
Gott ist Gedanke, Gedanke ist Glaube, Glaube ist was man versteht, was man versteht, das ist für einen, was für einen ist, ist das Ergebnis, das Ergebnis istUnterschiedlich,Unterschiedlich, sind alle, alle sind Wir, Wir sind Lebewesen, Lebewesen leben, Leben ist existieren, existieren ist da sein, da sein ist,mitmachen mitmachen ist,dazugehören, dazugehören ist gleichheit, gleichheit ist Ordnung, Ordnung ist richtig, richtig ist alles, alles ist denken, denken ist handeln,handeln ist tauschen, tauschen ist lernen, lernen ist verstehen, verstehen ist wissen, wissen ist Sicherheit Sicherheit ist Schutz, Schutz ist vergänglich, vergänglich ist Leben, Leben ist Atem, Atem ist Luft, Luft ist,frisch, frisch ist neu, neu ist, Neugeborenes, Neugeborenes ist unwissend, unwissend ist leeer, leer ist hohl, hohl ist nichts, nichts ist nichts:)
 
Man könnte meinen, diese Sätze wären von den Machthabern der Welt geschrieben, die keinen Widerstand dulden.
Nur leben die FREI nach Wunsch und schau dir die an, die sich solche Sätze an die Stirn getacktert haben.

Nichts, was nicht von Herzen kommt, ist authentisch. Wenn mir also irgendwas Vergnügen bereitet, dann mache ich das und kein Mensch wird mir mit simplen Möchtegernweisheiten antackern, wie ich glücklich zu sein habe. Das wäre dann nämlich Suggestion.
Die einzige Weisheit, auf die ich höre, ist die meines Herzens. Alles andere ist mir sowas von egal. ;)

Und...Meditation ist wahrlich gut. Sie erfrischt den Geist und öffnet einem die Augen für das Wesentliche. Nur finde ich nicht das, was diese Yogis angeblich darin gefunden zu haben glauben, die sowas schreiben. Vielleicht haben sie das ja auch nicht geschrieben und/oder nicht geglaubt?...ich meine diese Volksverdummungssätze.... ;)

Glück, Frieden und Liebe an etwas festmachen, ist unweise. Loslassen von irgendwelchen Konzepten und Glaubensrichtungen, die Heil versprechen, ist weise. Denn von aussen kommen Glück, Frieden und Liebe nicht. Sie quellen von innen und man sollte ihrem Ruf folgen, wenn man weise ist. Aber nur, wenn sie von innen kommen, nicht dem Tarzan-Ruf irgendwelcher Ideologien, nur weil sie irgendwem Weise erscheinen.

Glück, Frieden und Liebe wollen von innen heraus sprudelnd erlebt werden und nicht an Formel gebunden sein. Formel sind für jene, die nach innen hin taubstumm geworden sind und Führung brauchen und meist werden sie falsch geführt.

Glaubst du wirklich, dass du die Tiefgründigkeit dieser Weisheiten erfassen kannst?

„Wer alle Wünsche aufgibt und frei von Anhaftung, Egoismus und dem Verlangen nach Vergnügen ist, erlangt den Frieden.” (Bhagavadgita, II,70)

„Der Yogi, der Körper und Geist unterworfen hat, der frei von Wünschen und arm an Besitztum ist und in Abgeschiedenheit für sich lebt, beschäftigt seinen Geist beständig mit Meditation.” (Bhagavadgita VI,10)
 
Der Geist, der sein Haus in Ordnung gebracht hat, schweigt.
Dieses Schweigen hat keine Ursache und deshalb auch kein Ende.
Nur das, was eine Ursache hat, kann auch enden.
Dieses Schweigen - das ohne Ende ist - ist absolut notwendig,
denn nur in diesem Schweigen steht auch das Denken still.
Nur in diesem Schweigen existiert das Heilige, das Namenlose,
das, das nicht durch das Denken ausgelotet werden kann.
Und das was ist, ist das Allerheiligste. Dies ist Meditation.

Jiddu Krishnamurti - öffentlicher Vortrag, 29 November 1981

I.

Bezogen auf Meditation stimme ich dem zu.:)
Doch auch J. Krishnamurti hat viel kommuniziert, auf Fragen geantwortet.
Darum gehts doch in der Kommunikation.
Etwas zu ignorieren, weil einem das Gesagte nicht in den Kram passt, ist nicht weise, sondern Schmollverhalten... was ja auch vollkommen ok ist- solange man es noch braucht.
:)
 
Bezogen auf Meditation stimme ich dem zu.:)
Doch auch J. Krishnamurti hat viel kommuniziert, auf Fragen geantwortet.
Darum gehts doch in der Kommunikation.
Etwas zu ignorieren, weil einem das Gesagte nicht in den Kram passt, ist nicht weise, sondern Schmollverhalten.
:)

Ich glaube ebenfalls, dass der wirklich Weise schweigt bzw. zum Schweigen neigt. Er schweigt vielleicht nicht immer, aber er hat in sich eine Ruhe, einen Frieden, der ihn meist schweigen lässt. Manche Yogis haben sogar vollkommen geschwiegen. Von einem Yogi las ich, dass er dreißig Jahre schwieg. Was muss er für ein glücklicher Mensch gewesen sein. Ich muss allerdings sagen, dass ich Krishnamurti nicht unbedingt zu diesen Weisen zähle.
 
Ich glaube ebenfalls, dass der wirklich Weise schweigt bzw. zum Schweigen neigt. Er schweigt vielleicht nicht immer, aber er hat in sich eine Ruhe, einen Frieden, der ihn meist schweigen lässt. Manche Yogis haben sogar vollkommen geschwiegen. Von einem Yogi las ich, dass er dreißig Jahre schwieg. Was muss er für ein glücklicher Mensch gewesen sein. Ich muss allerdings sagen, dass ich Krishnamurti nicht unbedingt zu diesen Weisen zähle.

Ich weiss nicht, wer wirklich weise ist, und ich kenne auch keinen Yogi.
Derzeit befinde ich mich an einem Punkt, wo ich zwar etwas sage, aber nicht mehr unbedingt widersprechen muss. Ich lasse dem anderen seine Ansicht- auch, wenn ich sie nicht teile. Ich sage auch dann nichts dazu, falls ich den Eindruck habe, diese Äusserung könnte mich schädigen... ich weiss ganz einfach mittlerweile, ausserhalb von mir selbst kann mir niemand Schaden zufügen. Also ist es nicht mehr notwendig Stellung zu beziehen. Ist das verständlich?
:)
 
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Ich weiss nicht, wer wirklich weise ist, und ich kenne auch keinen Yogi.
Derzeit befinde ich mich an einem Punkt, wo ich zwar etwas sage, aber nicht mehr unbedingt widersprechen muss. Ich lasse dem anderen seine Ansicht- auch, wenn ich sie nicht teile. Ich sage auch dann nichts dazu, falls ich den Eindruck habe, diese Äusserung könnte mich schädigen... ich weiss ganz einfach mittlerweile, ausserhalb von mir selbst kann mir niemand Schaden zufügen. Also ist es nicht mehr notwendig Stellung zu beziehen. Ist das verständlich?
:)

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