Leben kommt von Leben

Nun Nitai,eine materialistische Sichtweise ist das sicher nicht,denn da gibt es keinen Gott und erst recht kein präexistierendes Bewußtsein.Da erklärt sich alles aus den Aminosäuren.
Sagen wir besser,es ist eine westliche Sichtweise.
 
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Um wieder ein wenig zum Thema zu kommen:

Gottes Energien werden in drei Kategorien unterteilt:
Die cit-shakti (spirituelle Energie, auch svarupa-shakti oder antaranga-shakti) ist zuständig für die Manifestation der spirituellen Welt.
Maya-shakti oder die äußere Energie ist die Ursache für alle materiellen Manifestationen.
Jiva-shakti oder die marginale Energie ist die Summe aller Lebewesen, zu denen wir gehören. Der weitaus größere Teil der Jiva-Seelen zählt zu den befreiten Seelen, die in der spirituellen Welt in der Gemeinschaft des Höchsten Herrn leben, während wir, die bedingten Seelen (bedingt von Maya) im materiellen Kosmos unser Dasein fristen. Alle diese drei Hauptenergien sind Emanationen Gottes und haben ihren Ursprung in Ihm.
Wie und warum einige der Jiva-Seelen in die bedingte Existenz geraten sind, läßt sich nicht ergründen. Ergründen läßt sich auch nicht, wie die Seele mit der Materie verkoppelt ist. Unser Wunschpotential jedenfalls treibt uns unermüdlich zu den verschiedensten Tätigkeiten an und ist so auch Ausdruck unserer Individualität. Diese Individualität ist ein Wesensmerkmal der Seele, und sie kann auch nicht ausgelöscht werden.
Weil die winzigen Lebewesen Wünsche haben, muß natürlich auch die Urquelle des Lebens Wünsche haben und folglich ein Individuum sein. Ganz allgemein kann man sagen, daß wir in der Trennung von Gott leben, weil unsere Wünsche nicht in Einklang mit den Wünschen Gottes zu bringen sind (weil wir das scheints nicht wollen).

bis bald
C
 
Hallo Cintamani.

Ist das nun Theorie, Praxis, Philosophie, Glaube ?
Ist es wirklich so?

Es ist zweifellos eine gute Erklärung, aber Erklärungen gibt es viele.

liebe grüsse
 
intrabilis schrieb:
Hallo Cintamani.

Ist das nun Theorie, Praxis, Philosophie, Glaube ?
Ist es wirklich so?

Es ist zweifellos eine gute Erklärung, aber Erklärungen gibt es viele.
Hi intrabilis,
glaubst Du an die Richtigkeit der Relativitätstheorie? Wenn ja, warum? Hast Du sie überprüft? Nein? Dann ist es wohl das Vertrauen in das Genie Einstein, das Dich glauben läßt - oder sicher macht?
Für mich gibt es auch in der spirituellen Wissenschaft große Weise, die durch ihre Reinheit und Demut Erkenntnis erlangt haben und diese, so wie es eben mit Worten möglich ist, weitergeben. Ich kann ihr Leben studieren, ihr Handeln usw. und dann entwickle ich dasselbe Vertrauen wie in die Lehren einer materialistischen Wissenschaft. So gesehen ist es für mich jedenfalls mehr als Glaube. Ob es auch wirklich so ist - nun, wie soll eine begrenzte Sprache das Unbegrenzte wirklich beschreiben können? Aber man bekommt zumindest eine Vorstellung davon.

Liebe Grüße
C
 
Cintamani schrieb:
Hi intrabilis,
glaubst Du an die Richtigkeit der Relativitätstheorie? Wenn ja, warum? Hast Du sie überprüft? Nein? Dann ist es wohl das Vertrauen in das Genie Einstein, das Dich glauben läßt - oder sicher macht?
Für mich gibt es auch in der spirituellen Wissenschaft große Weise, die durch ihre Reinheit und Demut Erkenntnis erlangt haben und diese, so wie es eben mit Worten möglich ist, weitergeben. Ich kann ihr Leben studieren, ihr Handeln usw. und dann entwickle ich dasselbe Vertrauen wie in die Lehren einer materialistischen Wissenschaft. So gesehen ist es für mich jedenfalls mehr als Glaube. Ob es auch wirklich so ist - nun, wie soll eine begrenzte Sprache das Unbegrenzte wirklich beschreiben können? Aber man bekommt zumindest eine Vorstellung davon.

Liebe Grüße
C
Hi Cintamani
Du weist bestimmt dass in der Physik eine Theorie durch eine Reihe von Versuchen "bewiesen" werden muss (was mir eigentlich nicht so gefällt). Das macht es für Otto Normalverbraucher leichter zu glauben.
Trotz allem passieren immer wieder Fehler, welche korrigiert werden müssen.
Dieser "Beweiszwang" fällt bei Geisteswissenschaften weg, was sie wesentlich flexiebler macht.
Diesen Vorteil sollte man, finde ich, nutzen indem man auch anderen Weisheiten zuhört (Was manchmal leider nicht einmal in diesem Forum klappt).
Einfach um auch den Glauben/Überzeugung genauso korrigieren zu können, sonst erstarrt er und wird zum Dogma.
Ich bin einfach der Meinung, dass man nichts ausschliessen sollte.
Wissenschaft, Religion und Philosophie sollten an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen.

liebe grüsse
 
Nitai schrieb:
Servus Intrabilis!

Alles was mit der Materie verbunden ist, ist zeitweilig. Alles materielle entsteht in Zeit und Raum, entwickelt sich, macht Nebenprodukte (nicht immer gute) und verschwindet dann wieder. Zu denken, dass das Leben von der Materie abhängig ist, ist ein Trugschluss und das nennt man auf Sanskrit Maya - Illusion.
Alles was mit der Transzendenz verbunden ist, ist ewig, ohne Anfang und Ende und nicht an Zeit und Raum gebunden.

Das schönste daran ist: man hat die Wahl zwischen beiden.

Mit Liebe
Nitai

Du hast zwar recht, aber du hast das Thema verlassen, es geht nicht um zeitliches oder ewiges, sondern um Leben.

Paolo.
 
Nitai schrieb:
Servus Reisender!

Eine mögliche, aber materialistische Sichtweise. Gott braucht gar nichts. Er ist in sich vollkommen zufrieden (ananda). Sonst wäre Er nicht die Absolute Wahrheit. Vor allem braucht Er nicht, sich in der Materie auszudrücken. Die materielle Welt ist ein Spielzeug für die schlimmen Kinder die von ihrem Vater nichts wissen wollen. Der liebevolle Vater respektiert unseren Willen und schaft diese Welt für uns, damit wir hier den Vater spielen können. Aber dann sehen wir, dass das nicht so leicht ist. Und verfluchen den Vater. Aber aus Seiner Güte steigt der Vate manchmal in die Sandkiste (als zahllose Avatare) und sagt: jetzt ist Schluss Kinder, kommt, gehen wir zurück nach Hause!

Mit Liebe
Nitai

Das hst du schön gesagt, aber ist leider nur die sehr begrenzte Sicht einer patriarchalischen Sichtweise, welche die matriarchalische Sichtweise ausschließt. (Da bist du übrigens im Forum nicht allein, die allermeisten schauen durch diese patriarchalische Brille.)
Das gilt vorallem für dein Gottesbild. Außerdem, Absoluta (er ist die absolute Wahrheit) gibt es nicht!

Paolo.
 
Bis jetzt kann man wohl nur sagen,daß Leben ein Mysterium ist,unergründlich,rätselhaft,geheimnisvoll.Vielleicht soll es auch so bleiben.
Die verschiedenen Glaubenssätze erreichen es jedenfalls nicht.
Auch wenn sie sehr überzeugend vorgetragen werden,sind sie doch nur im Bewußtsein des Gläubigen rellevant.
 
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Paolo schrieb:
Das hst du schön gesagt, aber ist leider nur die sehr begrenzte Sicht einer patriarchalischen Sichtweise, welche die matriarchalische Sichtweise ausschließt. (Da bist du übrigens im Forum nicht allein, die allermeisten schauen durch diese patriarchalische Brille.)
Das gilt vorallem für dein Gottesbild. Außerdem, Absoluta (er ist die absolute Wahrheit) gibt es nicht!
Paolo.

Hi Paolo,
Schliesse mich Deiner Aussage an. Mitunter wird nicht nur ausgeschlossen, sonder geradezu verleugnet.

Allerdings "glaube" ich schon an eine "absolute Wahrheit" in der Form von übergeordnet und elemntar.

liebe grüsse
 
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