Und hier kommt die wilde Spekulation, mit der ich mich nicht anfreunden kann. Dass wir uns nicht sonderlich schnell fortbewegen können, heißt nicht, dass es hochentwickelte außerirdische Zivilisationen mit Sicherheit können. Und die Entfernungen sind wirklich irrsinnig groß. Ebenso sieht es mit der Fähigkeit der Beobachtung aus. Wenn wir bisher nur auf indirekte Methoden der Planetensuche angewiesen sind, und unsere Funde eher die schweren NBrocken sind, heißt es noch nicht, dass sie uns so ohne weiteres durch ihr Teleskop beim Frühstücken zusehen können (oder was immer Du glaubst, was sie wie genau sehen können).
Nach UNSEREN Erkenntnissen und unserem Wissensstand scheint es schwer, ja...
Aber ich gehe nun mal davon aus, daß andere Zivilisationen evtl. nicht unwesentlich weiter sind als wir...dann ist das vielleicht garnicht so schwer...
Gewisse physikalische Hürden - z.B. Tempolimit Lichtgeschwindigkeit, Auflösungsvermögen und Belichtungszeit von Teleskopen ... - sind u.U. wirklich zu fundamental, um von einer Super-Zivilisation überwunden zu werden.
Das sind wie gesagt unsere Erkenntnisse...mehr aber auch nicht...
Es wird jetzt wieder der Satz kommen: "Nur, weil wir es noch nicht können/wissen..." Und mit diesem Satz hättest Du Recht (sofern er Dir gerade auf der Zunge liegt). Aber entgegengesetzt heißt es ebensowenig, dass sie all das können oder wissen.
Ja, so was ähnliches lag mir auf der Zunge ...äh auf der Taste...
Habe ich auch nirgendwo behauptet. Wenn Du die Aussage "Das Leben ist im Universum wahrscheinlich dünn gesäht" so über- und fehlinterpretierst zu "Wir sind alleine im Universum", wie es Everest tat, kann natürlich der Eindruck entstehen, UFO-Skeptiker im allgemeinen würden glauben, wir wären alleine... das ist aber wie gesagt falsch. Es gibt in der Tat nur sehr wenig Menschen, die das so behaupten.
Stimmt, das wäre auch mehr als ignorant und überheblich, zu behaupten, daß wir die Einzigen sind...
Wohin hat es uns denn geführt, gute Beweise zu verlangen? Wohin hat uns gute wissenschaftliche Methodik geführt?
Es hat dahin geführt, daß das Menschliche, das Psychische, das Seelische, das Ganzheitliche, die Phantasie, die Intuition, das Übersinnliche vernachlässigt wurde... die Versteifung auf allzu wissenschaftliche Vorgehensweise führte dazu...Technisches Zeitalter förderte Ignoranz für andere Aspekte, machte überheblich und blind für das
Ganze, in das wir eingebunden sind...und führte letztendlich zu größenwahnsinnigen, leichtsinnigen Experimenten und Vorgehensweisen, die uns langsam umbringen...
Wenn Dir da nur die Atombombe einfällt, dann solltest du schleunigst Deinen Computer aus dem Fenster werfen, Aus der Krankenkasse austreten, und in der Kriche Gott um verzeihung bitten, dass Du Evolution jemals in Erwägung gezogen hast. Es war allermeistens der blinde Glaube (siehe Kirche im Mittelalter), oder schlechte Methodik in der Erkenntnissuche (z.B. Kontergan) etc. die zu Problemem führten.
Da fällt mir wesentlich mehr dazu ein...
Ich werfe jetzt mal nur Ernährung oder Medizin in den Raum...
Durch Forschung, Wissenschaft und Technik wie sie bei uns überbewertet werden und als absolute Wahrheiten Macht ausüben...gibt es die derzeitige Entwicklung, so wie sie ist...alles was nicht ERWIESEN ist, wird als Unsinn abgetan...gar als verrückt eingestuft...das schränkt uns ein, behindert uns in anderen Entwicklungen...
Das ist meine Überzeugung...und ich denke, da werden wir beide auch nicht auf einen für den anderen akzeptablen gemeinsamen Nenner kommen...
Trotzdem ist es immer wieder interessant deine sehr detaillierten, analytischen und "trockenen" Ansichten zu lesen...
