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Kleine Geschichten und Gedichte

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Tolkien, 6. Juli 2017.

  1. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Für die Liebste mein ❤️

    Auf dem Wege durch das Leben,
    hat's manch Wichtiges gegeben.
    Und bei einem Blick zurück,
    gab's manch Dunkel und auch Glück.

    Leider sind die dunklen Stellen,
    oftmals schneller dann im Kopf.
    Doch es gab auch manch Erhellen,
    in dem ganzen Lebenstopf.

    Viele Dinge sind gescheitert,
    damit der Horizont erweitert.
    Doch wenn man nicht richtig will,
    steht das Leben weiter still.

    Dieses war auch meine Plage
    und es gab so manche Tage,
    die Dir waren wie ein Graus,
    und Du dachtest - alles aus.

    Auf dem Weg durch mein Leben,
    hat's manch Wichtiges gegeben.

    Und das Wichtigste,
    warst Du!

    Keiner kann es je ermessen,
    was Du mit mir durchgesessen.
    Hast mich immer unterstützt,
    hat's auch oft nicht viel genützt.

    Weil ich wollt mich nicht bewegen,
    wartete nur auf den Segen,
    der mich sollte doch erwischen,
    soll der Mist sich doch verzischen.

    Doch der Segen kommt von Innen,
    liebevoll durch Dich genährt,
    wird er spät, doch nun erwachsen,
    auf das er Deine Mühe ehrt.

    Du bist das, was ich erträumte
    und auch wenn ich viel versäumte,
    glaube ich, dass ich's jetzt schaffe
    und mich aus dem Dümpel raffe.

    Schöne Tage soll's nun geben
    und für Dich ein bessres Laben.
    Ich nehme ein nun meinen Platz,
    geb's dir zurück mein lieber Schatz.

    Du bist die Frau aus meinen Träumen,
    für mich als Mann das Ideal.
    Drum will ich jetzt nichts mehr versäumen
    und wenn es ein muss, hart wie Stahl.

    In Liebe ❤️
     
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  2. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe mein kleines Kind "heimgeholt" - hatte es zuerst bei Adamas eingestellt. - Ich hoffe, Du "verzeihst" das, Adamas.


    Hab` heut` ein kleines Kind gefunden.
    Hab`s nie vorher gesehen, wie es scheint
    und trotzdem ist es mir nicht fremd.

    Es war immer hier in meiner Nähe
    und ist mir heute – zugelaufen.
    War mir nie aufgefallen,
    ich hatte keinen Blick dafür.

    Hab'es vor Jahren - stehenlassen
    und heute hätte ich es fast umgerannt.
    Hab's einfach nicht erkannt,
    so lange Jahre...

    Weiss auch nicht, wie das passieren konnte,
    wie dieser Teil von mir, einfach verschwand.
    Doch nun hab ich's erkannt, das Kind in mir.

    Ich nehm es an die Hand
    und zeig ihm meine Welt
    und frage, ob`s gefällt.

    Wie hättest Du`s gemacht?
    Es lacht.
    Es ist so nett
    und macht so wunderschöne Dinge,
    die ich bisher nicht von mir kannte....

    Tolkien
     
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  3. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Ich fragte mich, worum es geht
    wenn jeden Tag die Welt sich dreht

    Geht es um Geld und fette Beute
    oder um Arbeit und die Leute.

    Geht es um mich und meine Lieben
    oder um die, ganz weit da drüben

    Die Antwort kam, als ich nichts dachte
    und innerlich mal gar nichts machte

    Denn diese Stille, die ich spürte
    die war es dann, die mich berührte

    Denn ohne dieses viele Denken
    kann man sich wirklich reich beschenken

    Erst wenn ich mich in Ruhe lasse
    dann find ich diese kleine Gasse

    Durch die will ich dann freudig gehen
    und mich am Ende glücklich sehen

    Tolkien
     
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  4. Adamas

    Adamas Sehr aktives Mitglied

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    Gehört ja dir, also hast du auch alle Rechte
    darüber zu verfügen.

    Adamas
     
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  5. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Blinder Glaube

    "Wie kommt eigentlich das ganze Wasser ins Meer", fragte der kleine Junge
    seinen alten Opa. Der Großvater antwortete: " Wenn es regnet, dann sammeln
    sich die Wassertropfen zu kleinen Rinnsalen und diese werden zu kleinen
    Bächen, wenn sie sich mit anderen Rinnsalen treffen und mit ihnen
    zusammenfließen.

    Die Bäche fließen in die Flüsse und diese wiederum in noch größere Flüße. Die
    großen Flüsse ergießen sich dann in die Meere und großen Ozeane.

    "Aber dann laufen die Meere und Ozeane doch irgendwann über, wenn dauernd
    Wasser da reinfließt", sagte der kleine Junge.

    Der Großvater erklärte: " Wenn die Sonne auf das Wasser der Meere und Ozeane
    scheint, verdunstet das Wasser wieder und wird zu kleinen und großen Wolken,
    welche dann irgendwo auf der Welt wieder als Regenwolken ihr ganzes Wasser
    auf die Erde ausgießen".

    "Dies ist wie ein großer Kreislauf, der sich immer wiederholt".

    "Ich möchte auch gerne ein Kreislauf sein", sagte der kleine Junge.
    "Warum"?, fragte sein Großvater.
    "Weil ich dann die ganze Welt kennenlernen würde", sagte der Junge.

    "Aber Wassertropfen können doch nicht sehen", sagte der Großvater.
    "Woher weißt Du das"?, fragte der kleine Junge.

    H.A. - Tolkien
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2017
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  6. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Letztens war ich geschäftlich mit dem Zug ins Unterallgäu unterwegs. Beim letzten Umsteigen in einen Regionalzug fand ich noch einen Platz im völlig überfüllten Abteil.

    Mir gegenüber saßen 6 Jugendliche - etwa 14 - 15 Jahre alt. Sie waren schon recht laut, die Burschen. Ich bemerkte, dass sich einige Leute nach Ihnen umdrehten, um so Ihren Unmut darüber kund zu tun.

    Doch sie "drehten" immer noch weiter auf. Sie kabbelten sich, wurden noch lauter und schliesslich kletterten sie noch in der Gepäckablage herum. Der "Rädelsführer" schien mir seinem Aussehen nach aus der Gegend zu kommen. Kariertes Hemd, Krachlederne, Wanderschuhe, sehr kantiger Kopf für sein Alter.

    Auf dem Höhepunkt des ganzen Spektakels drehte ich mich leicht zu ihm um und sah ihn an. Er hielt inne. Er sah auch mich an und hielt meinem Blick stand. Das ging so ca. 20 Sekunden lang.

    Irgendwie erinnerte er mich plötzlich an meine eigene Pubertät und ich musste innerlich schmunzeln. Dabei ist wohl ein leises Lächeln auf mein Gesicht gehuscht. Nun sah ich, wie er auch mich anlächelte - es war wie ein inneres Verstehen füreinander. Als wenn sich etwas übertragen hätte, was eine Gemeinsamkeit und Verständnis hervorbrachte.

    Mit ihm beruhigte sich die ganze Gruppe und als wir ausstiegen, lächelten wir uns alle an.

    Es war eine schöne Zugfahrt!
     
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  7. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Vor ein paar Tagen
    da fuhr ich mal hin
    dort in die Stadt
    wo ich aufgewachsen bin

    Wollte einfach mal sehen
    wie es heute da so ist
    die alten Wege mal gehen
    nach so langer Frist

    Doch von dem Gefühl
    das wir früher hier hatten
    da blieb nicht mehr viel
    nur noch kleinere Schatten

    All' die Wiesen und Plätze
    die ich damals gekannt
    und als Kind doch so schätzte
    sie sind alle verbannt

    Mussten gehen für das Neue
    strahlt in hellerem Licht
    das der Mensch sich dran freue
    doch wirklich warm ist es nicht

    Wo sind alle die Kinder
    die ich damals hier fand
    all' die Spiele-Erfinder
    wie man uns einst genannt

    Dies war einst mein Zuhause
    schau' es Dir noch mal an
    wie ein solches Gebrause
    so kaputt machen kann

    Heut' ist alles viel feiner
    und die Nachbarn sind out
    da bleib ich lieber kleiner
    fühl mich wohl in der Haut

    Tolkien
     
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  8. Uranie

    Uranie Guest

    :thumbup: ....mit dicker Gänsehaut.....ganz toll und "mitnehmend" ge- und beschrieben.:)
     
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  9. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    :danke:
     
  10. Tolkien

    Tolkien Sehr aktives Mitglied

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    Die Seele

    Tief in meiner Seele ruft mich eine Stimme,
    sie ist ganz fein und leise
    und sie ruft auf eine Weise,
    daß ich glaub , das ich sie kenne.

    Und wenn ich meinen Namen nenn
    und frag ,wer sie denn sei,
    dann hör ich diese Stimme sagen:
    Du kannst fragen !
    Ich bin es, Deine Seele!

    Ich sprech zu Dir, um Dir zu helfen,
    um Dich zu stützen und zu leiten
    und Deinen Horizont zu weiten.

    Nur ist es schwer, Dich zu erreichen,
    es müssen erst die Nebel weichen,
    die oft die Sinne Dir verschließen.

    Manchmal da schreie ich ganz laut
    und fahre bald noch aus der Haut,
    weil Tolkien mich einfach nicht hört
    und dann bin ich empört.

    Da könnt ich steppen und mich rollen,
    umsonst, denn Du mußt selber wollen.

    Immer kannst Du mich erreichen,
    denn zwischen uns besteht ein Band
    und nun für Dich zum Zeichen,
    nimm bitte meine Hand.

    Dann sind wir stets verbunden
    und Du kannst unumwunden,
    mich fragen, was Dich grad bedrückt.

    Und ich helf Dir dann gerne,
    weil auch von Dir ich lerne.

    So nahm ich denn im Geist die Hand
    und fühlte dieses zarte Band,
    daß mich nun schon so lang begleitet-
    da war mein Horizont geweitet.

    Ich fühlte eine große Weite
    und bat, daß mich die Seele leite.

    Auf allen meinen Wegen
    ist sie nun stets zugegen.

    Ich danke ihr dafür!!


    H.A. - hier Tolkien
     
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