Gott sehen, Gott hören!
Seid mir gegrüsst.
"Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott" So beginnt die Biebel.
Ich denke zwar, dass jedem Wort, das gesprochen wird, ein Gedanke vorauseilt. Aber davon mal abgesehen denke ich, dass wir uns schon alle ziemlich einig, darüber sind, dass an "Anfang" Gott war(vorrausgesetzt man glaubt an soetwas), der die Dimensionen (wieviele es auch geben mag), das Licht, die Materie und was einem sonst noch so einfällt, geschaffen hat.
Da stellt sich doch die Frage, "Woraus hat er erschaffen?", denn es gab ja nicht´s, ausser diesem Gott (oder wie auch immer man ihn, sie, oder es, nennen mag).
Also denke ich, dass "es" (den Frauen zuliebe werde ich Gott im Folgenden nicht vermännlichen) alles aus sich selbst herraus erschaffen hat, ohne, dass es eine Trennung zwischen "ihm" und dem von "ihm" geschaffenen gab; jede neue Schöpfung war also eine er Erweiterung dieses Prinzips (Gott). Sollte das stimmen, dann ist Gott nicht nur in allen Dingen, sondern IST alle Dinge. Möchte man Gott sehen, sollte man mit offenen Augen duch die Welt laufen.
Schauen wir uns die Blumen an.
Schauen wir uns einen uralten Baum an, auf dem Moose wachsen, auf einem Ast ein kleiner Frosch, auf einem anderen Ast ein Nest von einem Vogel und stolz singt er sein Lied, hört ihr Gott?
Schauen wir uns einen Leoparden an, oh wie herrlich doch sein Fell ist und erst seine Bewegungen in den Bäumen, wenn er klettert oder bei der Jagt, wenn er sich auf sprichwörtlichen Samtpfoten, durch´s hohe trockene Gras an seine Beute schleicht;
eine kleine Gruppe Gazellen, von denen immerwieder eine kurz den Kopf hebt und nach Raubtieren ausschau hält, wärend die anderen weitergrasen...
Möchte man Gott hören, dann sollte man stets die Ohren offen halten.
Hören wir der Nachtigall zu.
Hören wir dem Geschrei und dem Lachen von spielenden Kindern zu.
Oder einem schlafenden Säugling beim atmen.
Oder singende Menschen.
Ein presselndes Feuer.
Das wieren eines schönen Pferdes, oder seinen Hufschlag und wie es riecht.
Und wir sind Menschen und haben das Privileg hier auf unserer Erde zu leben. Ich sage genießen wir es.
MfG Larson