Johanes Paul der II

Eichekind schrieb:
Wie du gesagt hast ist wie ich auch finde die Wiedergeburt wichtiger.
Aber warum hängt dan überal Jesus Leichnam?
Berechtigte Frage. Zunächst einmal hängt nicht in allen Kirchen Jesu Leichnam am Kreuz. Dann ist das Leiden schon, wie ich einräumte ein Bestandteil der christlichen Lehre, nur eben nicht der Hauptbestandteil.
Aber eine Religionsgemeinschaft "fährt" besser mit einem einheitlichen Symbol und da die Auferstehung schlecht zu symbolisieren ist, nahm man den leidenden Christus, um die Menschen daran zu erinnern, a) dass Jesu ihretwegen gelitten hat, b) dass er sie mit diesem Leiden, mit diesem Opfer von den Sünden erlöste und c) dass nach seinem Leiden und seinem Tod seine Auferstehung kam.

Eichekind schrieb:
Ich hoffe ihr nehmt das nicht zu Persönlich. Ich habe nicht vor jetzt irgentjemanden seien Glauben streitich zu machen. Es sprudelt nur momentan alles aus mir raus was sich all die Jahre angesamelt hat.

Da mach dir mal keine Sorgen, du greifst ja Niemanden persönlich an, sondern drückst dein Unverständnis der kirchlichen Praxis gegenüber aus.
Zusätzlich stimmt, was Rita sagt, hier fast Niemand kirchenkonform praktizierender Christ.
 
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Eichekind schrieb:
Kurze Zwischenfrage.
Von welchen Sünden hat Jesus sich erlöst?

Christen glauben, um es ganz allgemein zu sagen, dass Jesus sie mit seinem leiden und seinem Tod von ihrer Schuld und ihre Sünden erlöst hat, inklusive der Erbsünde durch Eva.
Das war jetzt die stark vereinfachte Form, aber zur kurzen Erklärung reichts.;)
 
Eichekind,
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass du dich mit dem Thema "Leid" noch nicht richtig auseinander gesetzt hast, und das Christentum ist für Dich eigentlich nebensächlich. Es sieht so aus, dass du das Leid aus Deinem Leben am liebsten verbannen würdest und auch alles, was Dich daran erinnern könnte. Das geht nicht, alles was wir verdrängen, kommt irgendwann mal wieder hoch, und dann vielleicht noch heftiger - pure Psychologie. Nur aber wenn Du leidest, weil es Leid in der Welt gibt, vermehrst Du es damit auch noch. Leid ist letzendlich nur ein Indiz dafür, dass etwas sich falsch entwickelt - sehr allgemein gesagt.

Rita
sehr schöner Beitrag :liebe1:
 
hi eichenkind

du hast recht, die leiche am kreuz ist wirklich scheußlich und verbreitet ungute energie.
es gab mal ne zeit, als jesus nicht am kreuz aufgenagelt dargestellt wurde, sondern als "guter hirte" gemäss einer vorchristlichen traditon.
meiner meinung eine angenehmere darstellung für den großen mann im christentum

links eine darstellung aus einer katakombe in rom (ein damals versammlungsplatz der christen. unterirdische gräber)

rechts eine darstellung aus ravenna 6.jahrhundert mit jesus und seinem materwerkzeug in der hand....

lg
Kriss!
 

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Eichekind schrieb:
Damit sind wir wieder beim alten Thema wollt ihr nur an Gott (Jesus, usw..) Glauben weil er sich geopfert hat. Ich brauche keine Religion die eigentlich nur aus leid begründet wir. Moses lit und Jesus lit. Sie sind die begründer des Kristentums.

Im Irak leiden jeden Tag 1000de Menschen auf grund 2er Personen.
Gedenkt ihr jeden Tag auch denen? Nähmlich so ein großer unterschied ist zwischen dem leben der Iraker und dem von Jesus nicht, nur das Jesus wenichstens eine Zeit lang ein schönes Leben hatte.

mfg Eichekind

Vielleicht willst du es nicht verstehen.... Christen glauben, weil sie an Gott glauben und Christus sich für sie geopfert hat, damit die Christen von der sogen Erbsünde erlöst werden.
Moses ist nicht der Begründer des Christentumes, er war ein Prophet Jahwes, der in dessen Auftrag die Juden in das heilige Land führte.

Die Christen sehen ihre Religion nicht ans Leid gebunden, sondern nehmen die Unbill des Lebens gerne hin, da ihnen durch den Tod und die Auferstehung das Paradies oder das ewige Leben versprochen wird.

Ich kann nicht nachvollziehen, was der Irak mit dem Christentum zu tun hat. Jedenfalls gibt es auf der Erde viele andere Situationen, in denen Menschen leiden. Auch ein Christ ist nicht in der Lage, an jeden Menschen zu denken, dem Leid zugefügt wird. Aber desshalb ist er kein schlechterer Mensch, nur weil er ein Christ ist.

Somit ist die christliche Religion nach ihrem Dogma keine Religion des Leides, sondern der Auferstehung. In diesem Sinne und
blessed be
Gandalf der Graue
 
@ Lilosophia
Du hast recht ich würde es gerne verdrengen, aber ich kann es nicht.
Ich bin leider einer von diesen Menschen die alles leid was um sie geschiet praktisch aufsaugt und in sich hineinfrist. Das dumme bei der ganzen sache ist das ich nicht über meinen Schaten springen kann. Und du hast rech in meinem Leben ist das Christentum nebensächlich.

@ Kriss
Das mit dem Hirten war doch einen schöne Idee.
Warum wurde sie aufgegeben?

@ Gandalf27
Es tud mir leid wen ich mich falsch ausgedrückt habe mir Mooses.
Aber Mooses ist trozdem ein bestandteil der Kirche.
Von ihm kommen die 10 Gebote. Und von seiner tat wird auch in der Bibel geschrieben (in der Bibel wird von vielen geschrieben aber egal).

Hast du schoneinmal darüber nachgedacht warum sogut wie keine Jugentliche in der Kirche sind? Und wen doch nur zur Firmung oder Erstkominion weil sie da etwas bekommen(Habe mich von der Firmung abgemeldet).
Die meisten wollen sich nicht jeden Sonntag das Gerede hören das Jesus sich für sie geopfert hat. Das dieser und jener gestorben ist (nicht bose sein für diese Bemerkung). Man möchte einfach Leben.

mfg Eichekind
 
Eichekind schrieb:
Es tud mir leid wen ich mich falsch ausgedrückt habe mir Mooses.
Aber Mooses ist trozdem ein bestandteil der Kirche.
Von ihm kommen die 10 Gebote. Und von seiner tat wird auch in der Bibel geschrieben (in der Bibel wird von vielen geschrieben aber egal).

Hast du schoneinmal darüber nachgedacht warum sogut wie keine Jugentliche in der Kirche sind? Und wen doch nur zur Firmung oder Erstkominion weil sie da etwas bekommen(Habe mich von der Firmung abgemeldet).
Die meisten wollen sich nicht jeden Sonntag das Gerede hören das Jesus sich für sie geopfert hat. Das dieser und jener gestorben ist (nicht bose sein für diese Bemerkung). Man möchte einfach Leben.

Nochmal: Moses ist kein Bestandteil der Kirche, sondern in der jüdischen Religion verhaftet. Das Judentum ist der Ursprung des christlichen Glaubens. Das alte Testament hat mit dem neuen Testament sogut wie gar nichts zu tun. Wenn du die katholische Lithurgie einmal verfolgst, dann wirst du feststellen, daß davon überhaupt keine Rede ist. Die 10 Gebote passen natürlich sehr gut in den christlichen Glauben hínein und wurnden in früheren Zeiten auch als Druckmittel gegenüber dem "gemeinen" gläubigen Volk verwendet.

Eingans unserer Diskussion erwähnte ich bereits, daß ich mich als ehemaliger Katholik (aus der Kirche ausgetreten) trotzdem als Heide sehe, da ich magisch praktiziere. Ich war schon auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin und die Begeisterung der vielen Jugendlichen hat mich berührt. Ich habe auch gesehen, wieviele junge Menschen in Köln dabei waren. Wenn du die Möglichkeit hast, dann besuche mal "Taizee", nur um als Ausenstehende-r zu beobachten, wieviele junge Menschen guten Gewissens dem christlichen Glauben fröhnen. Ich selber halte aus verschiedenen Gründen nicht viel davon. Aber ich möchte keinem jungen Menschen diesen Glauben absprechen und es sind noch sehr viele, die ihn haben und auch leben.

Du solltest mal davon wegkommen, immer nur diesen "Rabbi" am Kreuz in den Vordergrund zu stellen. Es geht - auch für viele junge Menschen - um das Ritual - den Gottesdienst an sich - mit dem sie sich sehr wohl identifizieren können. In diesem Sinne und

blessed be

Gandalf der Graue
 
Gandalf27 schrieb:
Nochmal: Moses ist kein Bestandteil der Kirche, sondern in der jüdischen Religion verhaftet. Das Judentum ist der Ursprung des christlichen Glaubens. Das alte Testament hat mit dem neuen Testament sogut wie gar nichts zu tun. Wenn du die katholische Lithurgie einmal verfolgst, dann wirst du feststellen, daß davon überhaupt keine Rede ist. Die 10 Gebote passen natürlich sehr gut in den christlichen Glauben hínein und wurnden in früheren Zeiten auch als Druckmittel gegenüber dem "gemeinen" gläubigen Volk verwendet.
Es tut mir leid, aber deine Aussage ist so nicht ganz richtig.
Die Evangelien nehmen mehr als nur einmal Bezug auf das alte Testament:
Nur einige Beispiele:
Mt 1,1-16 -> Jesu Stammbaum zu lang^^, um ihn zu zitieren.
Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14):«Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben», das heißt übersetzt: Gott mit uns.Mt 1,22f
Hier wird deutlich Jesus ist der von Daniel, Jesaja und anderen Propheten angekündigte Messias.
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.Mt 5,17
Hier gibt Jesus selbst deutlich den Hinweis auf das Gesetz und die Propheten.

Wie gesagt sind das nur wenige Beispiele. Festzuhalten ist aber in jedem Fall, dass es ohne den Tenech, also die Torah und die Propheten kein Neues Testament gäbe.
Jesus, wie schon häufig gesagt war Jude und lebte voll und ganz in jüdischer Tradition. Seine Lehre ergibt sich aus den mosaischen Gesetzen und den Propheten. Nicht zu bestreiten ist, dass die jüdischen Wurzeln des Christentums viel zu lange mit katastrophalen Folgen verdrängt wurden.
Dennoch, Tatsache ist, dass das AT für den Christen als Wort Gottes gilt genau wie das NT auch. Insofern hat Eichekind recht, wenn er sagt Mose sei Bestandteil der christlichen Kultur.

Liebe Grüße,
Gregor
 
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Hallo zusammen :liebe1:

DregorBaer schrieb:
Aber eine Religionsgemeinschaft "fährt" besser mit einem einheitlichen Symbol und da die Auferstehung schlecht zu symbolisieren ist, nahm man den leidenden Christus, um die Menschen daran zu erinnern, a) dass Jesu ihretwegen gelitten hat, b) dass er sie mit diesem Leiden, mit diesem Opfer von den Sünden erlöste und c) dass nach seinem Leiden und seinem Tod seine Auferstehung kam.

Ach wir fantasielosen Menschen, haben keine Idee, wie man die Auferstehung symbolisieren könnte:morgen:

Ach wir bösen, schlechten Menschen, haben Jesus leiden lassen:morgen:

Es geht ja so einfach sich von Sünden reinzuwaschen, einfach jemanden kreuzigen, der damit einverstanden ist. Und wenn das nicht geht, dann kann man den leidenden Jesus anschauen, und weiter gehts mit Manipulieren, Quälen, Töten:morgen:
(Mir geht gerade ein Licht auf: deshalb hat die katholische Kirche immer den leidenden Jesus dabei ;) )

Und wenn einer diese Geschichte nicht kennt, dann braucht man nur den gekreuzigten Jasus anzusehen und die Auferstehung springt förmlich ins Auge:morgen:

:liebe1:
 
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