Ist esoterische Spiritualität sogenannter Wissenschaft zugänglich oder nicht zugänglich ?

Du verstehst es nicht. Wenn mir einer erzählt, die Erde sei flach, versuche ich zu verstehen, was er mir sagen will.
Sagt ein anderer, sie sei rund, versuche ich zu verstehen, was er mir sagen will.

Was könnten denn Leute Dir sagen wollen, die behaupten, der Erde wäre flach?

Was könnten Leute Dir sagen wollen, die sich wünschen, dass die Todesstrafe auch wieder in Deutschland/Europa eingeführt wird?

Was könnten Leute Dir sagen wollen, die glauben nur die GNM nach Hamer könnte Krebs wirklich heilen und die "Schulmedizin" wäre nur Fake und falsch?

Ich höre dir zu und höre, du sagst immer dein gleiches Weltbild und willst es behaupten.

Das ist nicht zuhören. Du machst Dir da scheinbar keine Gedanken über das Gesagte - also über die Sache - sondern nur über meine Intention, warum ich es (angeblich) aussage.

Nichts und .

Du vertrittst eine politische Haltung und ich eine andere.

Welche politische Haltung vertrittst Du denn? So weit ich es hier beobachte, versuchst Du hier im ganzen Forum wortreich möglichst keine Haltung zu vertreten.

Aber ok, dann fragen wir mal im Beispiel konkret nach:
Bist Du für oder gegen eine mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland/Europa?

In einem Nachbarthreads gehts um Astrologie.
Ich sehe in einem astrologischen Beratungsgespräch zwei Menschen im Gespräch über "Lebensfragen" des "Klienten" anhand des Medium "Sternbilder".

Da gehts doch dann möglicherweise am Rande nur mal um naturwissenschaftliche Geltung.

Die naturwissenschaftliche Geltung kommt da ins Spiel, wenn behauptet wird, dass man mit dem "Medium Sternbilder" etwas überzufällig brauchbares rauslesen kann, was beim Gespräch über die Lebensfragen des Klienten hilfreich sein kann.

Wenn zum Beispiel die Lebensfrage eines Klienten ist, ob eine OP besser verschoben werden soll - und derartige Lebensfragen werden auch an Astrologen gestellt; z.B. hier: https://www.esoterikforum.at/threads/benoetige-eure-hilfe.245057/ - so wird mit einer "astrologisch fundierten" Antwort impliziert, dass man die Wahrscheinlichkeit von Erfolg/Misserfolg von OPs irgendwie im Horoskop/Radix ablesen könnte. Und DAS hätte sehr wohl naturwissenschaftliche Geltung bzw. ist wunderbar mit naturwissenschaftlicher Methodik überprüfbar, wenn es denn wahr wäre.

Wenn hingegen nicht implizit behauptet wird, dass Neigungen zu Erfolg/Misserfolg einer OP im Radix ablesbar wären, ist die einzige sinnvolle Antwort eines Astrologen auf diese Lebensfrage, dass keine astrologisch fundierte Antwort auf diese Frage möglich ist, also sich nicht real rauslesen lässt, an welchen Daten die Chancen besonders groß und die Risiken besondern klein wären.

Natürlich kann man mit einem Berater dann über die eigenen Ängste zur OP reden etc. Aber wozu bräuchte man dafür dann die Astrologie?

Eine Grabrede eines Biologen , wo er über den Verwesungsprozess referiert, scheint einigen möglicherweise unpassend.

Ja, sehr wahrscheinlich. Und trotzdem bekommen viele Menschan auch gelungene und emphatische Grabreden hin, selbst wenn sie nicht im religiösen Kontext geschehen.

Und auch so eine "biologische" Grabrede erscheint einigen passend und tröstlich. Die Ehefrau von Altbundeskanzler Helmut Schmidt war ja Biologin. Und kurz nachdem sie gestorben war, wurde er auch über ihren Tod und seine verständliche Trauer dazu interviewt. Er äußerte, dass weder sie noch er an ein Weiterleben nach dem Tod glaub(t)en, aber dass es für seine Frau als Biologin ein durchaus schöner und tröstender Gedanke war, dass durch ihre Verwesung auch wieder neues Leben entsteht und gedeit.
 
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Ich hoffe oft, dass der Andere kein Interesse an meiner Position hat, ich ihm einfach zuhören und mich einfühlen kann. Ich mag Auseinandersetzungen im Privaten nicht.

Im Politischen mag es eines Tages (möglicherweise schneller als mir lieb ist) notwendig sein, für meinen Standpunkt gerade zu stehen.
Ichhabe meinen Standpunkt auch wenn ich dem anderen zuhöre.
 
Was könnten denn Leute Dir sagen wollen, die behaupten, der Erde wäre flach?
Das werde ich mit dir jetzt nicht besprechen können, weil du es ja nicht sagst.

Was könnten Leute Dir sagen wollen, die sich wünschen, dass die Todesstrafe auch wieder in Deutschland/Europa eingeführt wird?

Was könnten Leute Dir sagen wollen, die glauben nur die GNM nach Hamer könnte Krebs wirklich heilen und die "Schulmedizin" wäre nur Fake und falsch?

Das ahne ich doch alles erst, wenn ich ihnen je zugehört habe.

Das ist nicht zuhören. Du machst Dir da scheinbar keine Gedanken über das Gesagte - also über die Sache - sondern nur über meine Intention, warum ich es (angeblich) aussage.

Das sagst du.

Welche politische Haltung vertrittst Du denn? So weit ich es hier beobachte, versuchst Du hier im ganzen Forum wortreich möglichst keine Haltung zu vertreten.

Aber ok, dann fragen wir mal im Beispiel konkret nach:
Bist Du für oder gegen eine mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland/Europa?

Ich könnte jetzt einen Namen für meine Haltung nennen, wo du denkerischen Anschluß finden könntest. Da du ja meiner Lesart nach Namen brauchst: radikal demokratisch.
Da werde ich mit dir aber hier jetzt in diesem Thread mich nicht weiter verzetteln.

Die naturwissenschaftliche Geltung kommt da ins Spiel, wenn behauptet wird, dass man mit dem "Medium Sternbilder" etwas überzufällig brauchbares rauslesen kann, was beim Gespräch über die Lebensfragen des Klienten hilfreich sein kann.
Ja, ich kenne dein Weltbild.
Wiederholt sich ja fast in jeder Aussage.
Hast ein tolles Weltbild.
 
Ich hoffe oft, dass der Andere kein Interesse an meiner Position hat, ich ihm einfach zuhören und mich einfühlen kann. Ich mag Auseinandersetzungen im Privaten nicht.

Im Politischen mag es eines Tages (möglicherweise schneller als mir lieb ist) notwendig sein, für meinen Standpunkt gerade zu stehen.

Ich bin im Privaten eigentlich auch eher konfliktscheu. Aber auch da gibt es dann mitunter Standpunkte, die ich nicht unwidersprochen stehen lasse, wenn ich sie höre.

So habe ich in meinem näheren Verwandtschafts-Umfeld auch Leute - ein Ehepaar - die mal die AfD gewählt haben. Und da kam es auch zu einer recht heftigen Diskussion, als sie es mir gegenüber geäußert haben. Das war vor der Pandemie.

Nun habe ich diese Verwandetn von ein paar Wochen das erste Mal nach der Pandemie wieder gesehen. Ich hatte schon Angst vor der begegnung, aber es geschah, dass sie mir berichteten, dass sie umgedacht hätten und nun nie wieder die AfD wählen würden. Sie berichteten, wie sie damals in einer Filterblase aus dümmlichen populistischen YouTube-Videos geraten seien (z.B. vom Kanal Never forget Niki etc.), und dass sie u.a. durch das geleakte Potsdam-Treffen erkennen mussten, wes geistes Kind sie da zuerst zugejubelt haben. Nach und nach schafften sie ess dann auch die diversen Fakten-Checks besser zu durchdenken und zu erkennen, dass ihre damalige Filterblase einfach falsch liegt.

Ich bin immer froh, wenn ich sehe, dass diese Menschen mitunter auch umdenken können - und das auch, wenn ich nicht mit meiner Meinung hinterm Berg halte.
 
Was könnten denn Leute Dir sagen wollen, die behaupten, der Erde wäre flach?
Das werde ich mit dir jetzt nicht besprechen können, weil du es ja nicht sagst.

Nun auch hier im Forum gibt oder gab es "Flacherdler" - also Menschen, die glaubten, die Erde wäre nicht annähernd eine Kugel, wie es Geologie und Astronomie aussagen und auch immer wieder gut beweisen. Hier mal ein Beitrag, wo das u.a. durchscheint:


Zitat daraus: "Ich tendiere eher zu der zweiten Version, also dass die erde wahrscheinlich flach ist oder wesentlich flacher als die Wissenschaft es uns verkauft, sie wäre eine Kugel."

Was würdest Du diesen User fragen bzw. wie würdest Du ihm diesbezüglich zuhören? Was glaubst Du, könnte er Dir sagen/mitteilen wollen?

Und was stört Dich an der einfachen Feststellung, dass dieser User mindestens bezüglich der Gestalt der Erde ganz schlicht und einfach Unrecht hat?

Das ahne ich doch alles erst, wenn ich ihnen je zugehört habe.

Du kannst Dir auch schon vorher Gedanken machen, was sie sagen könnten, was das Gesagte für Dich evtl. nachvollziehbarer machen könnte, warum sie diese Meinung vertreten. Und dann kannst Du auch schon im Vornherein Dir überlegen, wie das Deine Meinung evtl. beeinflussen könnte. Sprich: Du kannst durchaus eine Diskussion mit Dir selbst führen und so auch Deine eigene Position besser fundieren.


Das erkenne ich daran, dass Du Dich herzlich wenig konkret über das gesagte äußerst, sondern nun versuchst eine Intention von mir dabei zu benennen.

Ich könnte jetzt einen Namen für meine Haltung nennen, wo du denkerischen Anschluß finden könntest. Da du ja meiner Lesart nach Namen brauchst: radikal demokratisch.

Ich habe Dir eine relativ einfache und konkrete Frage gestellt: Bist Du für oder gegen die mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland/Europa?

Deine sehr ausweichende Antwort legt nahe, dass Du meinst, es wäre schon ok, falls bei einer entsprechenden Abstimmung das Ergebnis wäre, dass die Todesstrafe wieder eingeführt werden würde. Das wäre dann die demokratische Entscheidung, und hat damit dann als "richtig" zu gelten. Ist es das, was Du als "radikal demokratisch" meinst?

Aber wie würdest Du selbst bei einer entsprechenden Abstimmung wählen? Und wärest Du wirklich immer zufrieden mit dem Ergebnis?

"Radikal demokratisch" ist zwar prima, aber es beinhaltet auch eine hohe Verantwortung jedes einzelnen, die Demokratie auch mit zu formen und die eigenen Vorstellungen deutlich mit einzubringen. So würde ich eben NIEMALS für eine Widereinführung der Todesstrafe stimmen, und wenn mal weider eine derartige Diskussion aufflammen wird - das geschieht ja so alle paar Jahre mal im Kontext grausamer Verbrechen - würde ich auch mich weiter sehr bemühen, meine Haltung dazu DEZULICH zu äußern und zu hoffen, damit auch andere Menschen überzeugen zu können, auf dass die definitiv FALSCHE Wahloption hoffentlich nicht die Mehrheit bekommt.

Da werde ich mit dir aber hier jetzt in diesem Thread mich nicht weiter verzetteln.

Wieso verzetteln? Du könntest schlicht sagen: "Ich möchte nicht, dass die Todesstrafe wieder eingeführt wird." oder den gleichen Satz ohne das Wörtchen "nicht". Es ist eine ziemlich einfache Antwort, die Deine Meinung zu konkret dieser Sache kundtun würde. Wenn Du "radikal demokratisch" bist, dürfte es doch kein Problem sein, die eigene Meinung in solchen Fragen derart zu beantworten, als würde darüber gerade eine damokratische Abstimmung laufen. Und es wäre nicht verzetteln.

Ja, ich kenne dein Weltbild.
Wiederholt sich ja fast in jeder Aussage.
Hast ein tolles Weltbild.

Und wieder kein Anzeichen darüber, dass Du mit-durchdenkst, was ich schreibe, sondern nur, warum ich es angeblich schreibe.
 
Was würdest Du diesen User fragen bzw. wie würdest Du ihm diesbezüglich zuhören? Was glaubst Du, könnte er Dir sagen/mitteilen wollen?
Das würde sich dann zeigen.

ch habe Dir eine relativ einfache und konkrete Frage gestellt: Bist Du für oder gegen die mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland/Europa?
Ich denke, ich stehe nicht vor Gericht.

Deine sehr ausweichende Antwort legt nahe, dass Du meinst, es wäre schon ok, falls bei einer entsprechenden Abstimmung das Ergebnis wäre, dass die Todesstrafe wieder eingeführt werden würde. Das wäre dann die demokratische Entscheidung, und hat damit dann als "richtig" zu gelten. Ist es das, was Du als "radikal demokratisch" meinst?

ich hatte dir gesagt, ich werde mich im Gespräch über mein Verständniss von meiner politischen Praxis (im Namen radikal demokratisch) hier mit dir nicht weiter verzetteln.

Wieso verzetteln? Du könntest schlicht sagen: "Ich möchte nicht, dass die Todesstrafe wieder eingeführt wird." oder den gleichen Satz ohne das Wörtchen "nicht".
Ich kann mir auch ein Brötchen schmieren.

Du willst, dass ich meine politische Praxis hier schildere. Lese, was ich schreibe. Höre zu.
Nach deinen Denkmaßstäben gerichtet, wist du immer daneben liegen.

Und wieder kein Anzeichen darüber, dass Du mit-durchdenkst, was ich schreibe, sondern nur, warum ich es angeblich schreibe.

Ich denke anders als du. D.h. nicht, dass ich nicht denke. Aus deinem Weltbild heraus mag das so sein.
 
Was für ein wortreicher Vrsuch, weiterhin möglich nichts auszusagen...

Das würde sich dann zeigen.

Es kann sich auch hier zeigen, dadurch, dass ich Dir einen konkreten Beitrag eines Menschen gezeigt habe, der den Glauben äußert, die Erde wäre flach. Wie würdest Du ihm zuhören? Was wäre Deine erste Frage an ihn, mit der Du otruieren wollen würdest, was er sagen will?

Ich denke, ich stehe nicht vor Gericht.

Richtig. Tust Du nicht. Darum kannst Du auch ganz einfach meine beispielhaft gestellte Frage beantworten und Deine Mrinung zum beispielhaft gewählten politischen Thema äußern. Demokratie lebt ja davon, dass Menschen ihre Meinung äußern, und dass gelegentlich darüber auch Abstimmungen stattfinden.

Du brauchst natürlich nicht zu antworten, wenn Du aus welchen Gründen auch immer nicht willst. Aber, da Du so oft von Gespräxh, Verstehen und Zuhören redest: DAS tue ich. Mit solchen Fragen höre ich aktiv zu und gebe so auch die Gelegenheit, die eigene Position detailiert und differenziert zu äußern und darzustellen. Dass Du dem derart ausweicht, erschwert das Verständnis.

ich hatte dir gesagt, ich werde mich im Gespräch über mein Verständniss von meiner politischen Praxis (im Namen radikal demokratisch) hier mit dir nicht weiter verzetteln.

Eine simple konkrete Antwort auf ein beispielhaft konkret aufgeworfenes Thema ist nicht verzetteln.

Ich kann mir auch ein Brötchen schmieren.

Guten Appetit. Das war aber nicht die gestellte Frage.

Du willst, dass ich meine politische Praxis hier schildere. Lese, was ich schreibe. Höre zu.
Nach deinen Denkmaßstäben gerichtet, wist du immer daneben liegen.

Ich lese, was Du schreibst und denke konkret drüber nach - über die Sache. Dabei kommen mir dann Fragen in den Sinn, die ich Dir stelle, und deren Beantwortung von Dir dem Verständnis sehr helfen könnten.

Über Drine mögliche Intention mache ich mir auch Gedanken, die ich auch schon geäußert habe. Aber auch dazu hältst Du Dich sehr nebulös.
 
Es kann sich auch hier zeigen, dadurch, dass ich Dir einen konkreten Beitrag eines Menschen gezeigt habe, der den Glauben äußert, die Erde wäre flach. Wie würdest Du ihm zuhören? Was wäre Deine erste Frage an ihn, mit der Du otruieren wollen würdest, was er sagen will?

Du verstehst es nicht. Ich höre dem konkreten Menschen in konkreten Situationen zu.
Ich konstruiere mir nicht irgendwelche virtuellen Gedanken aus meinem Weltbild heraus und richte andere danach.
Das ist mir zu egozentrisch.

Richtig. Tust Du nicht. Darum kannst Du auch ganz einfach meine beispielhaft gestellte Frage beantworten und Deine Mrinung zum beispielhaft gewählten politischen Thema äußern. Demokratie lebt ja davon, dass Menschen ihre Meinung äußern, und dass gelegentlich darüber auch Abstimmungen stattfinden.

Du brauchst natürlich nicht zu antworten, wenn Du aus welchen Gründen auch immer nicht willst. Aber, da Du so oft von Gespräxh, Verstehen und Zuhören redest: DAS tue ich. Mit solchen Fragen höre ich aktiv zu und gebe so auch die Gelegenheit, die eigene Position detailiert und differenziert zu äußern und darzustellen. Dass Du dem derart ausweicht, erschwert das Verständnis.

Mit deinen Fragen hörst du also aktiv zu.
Deine Maßstäbe als einzige gelten zu lassen erschwert dein Verstehen.

Guten Appetit. Das war aber nicht die gestellte Frage.
Ich befinde mich immer noch nicht vor Gericht.

Über Drine mögliche Intention mache ich mir auch Gedanken, die ich auch schon geäußert habe. Aber auch dazu hältst Du Dich sehr nebulös.
Jetzt versuch einmal zu verstehen, dass ich Welten so wahrnehme und das zu vermitteln suche.
 
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Du verstehst es nicht. Ich höre dem konkreten Menschen in konkreten Situationen zu.

Und was hast Du da von konkreten Menschen in konkreten Situationen schon so gehört? Hat Dir z.B. ein AfD-Wähler schon verraten, warum er möglichst viele Ausländer ausschaffen möchte? Hast Du ggf. herausgefunden, was er bzgl. seiner AfD-Vorliebe sagen will?

Ich konstruiere mir nicht irgendwelche virtuellen Gedanken aus meinem Weltbild heraus und richte andere danach.
Das ist mir zu egozentrisch.

Doch, das tust auch Du offenkundig, wie es jeder sonst auch tut. Alleine schon damit, dass Du ein Vorgehen, wie Du es verstanden zu haben glaubst, als "egozentrisch" nennst und so tatsächlich auch "richtest". Wenn das keine Bewertung von Dir sein soll, wäre es auch kein Gegenargument.

Mit deinen Fragen hörst du also aktiv zu.

Ja. Ich gebe meinem Gegenüber die Gelegenheit, den eigenen Standpunkt detaillierter und ggf differenziert darzustellen.

Ich befinde mich immer noch nicht vor Gericht.

Würdest Du auch nicht, wenn Du meine exemplarische Frage beantworten würdest. Das einzige, was passieren würde, wäre, dass ich dann Deine Meinung zum abgefragten Thema kenne.

Und vor allem, da Du Dich als "radikal demokratisch" bezeichnest, wäre es eigentlich naheliegend, dass Du sowohl Meinung hast als auch diese gerne äußerst. Davon lebt nämlich Demokratie. Oder willst Du Deine Meinung nur geheim auf Stimmzetteln kundtun?

Jetzt versuch einmal zu verstehen, dass ich Welten so wahrnehme und das zu vermitteln suche.

Ein kontinuierlicher unsortierter und unpriorsierter Strom von Sinneseindrücken und Assoziationen...

Guck mal, Nudelsalat
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... und jeder Versuch anderer Menschen, das konkret zu kapieren, wird als Bedrohung wahrgenommen oder sonstwie abqualufiziert.

Dass der Nudelsalat lecker war, ist keine Bewertung!!!

Es gibt die Theorie über Menschen im Autismus-Spektrum, dass sie Die Welt derart unsortiert, undifferenziert und unpriorisiert wahrnehmen. Ist es das, wie Du Die Welt erlebst oder was Du performativ darstellen willst?
 
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